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06.01.2020, 10:32Inaktiver User
AW: Schwangerschaft und Wochenbett- das hätte ich gern vorher gewusst!
Geändert von Inaktiver User (06.01.2020 um 10:39 Uhr)
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06.01.2020, 10:39Inaktiver User
AW: Schwangerschaft und Wochenbett- das hätte ich gern vorher gewusst!
Ich hätte vieles gern vorher gewusst, aber scheinbar wollten mich einige schonen

Was ich gern vorher gewusst hätte:
-Einige Babies haben abendliche Schreistunden in den ersten paar Wochen, ohne dass ihnen was wehtut oder sonstwas. Einfach so. Unser Baby hat jeden Abend ab Punkt 22:30 (+/-5 Minuten) für ca. 2h geschrien in den ersten 10 Wochen. Sie hatte (vermutlich, wer weiß das schon) nichts Körperliches. Übrigens war das schon in der Schwangerschaft eine sehr aktive Uhrzeit. Das hätte ich gerngewusst, wir waren nämlich sehr verunsichert, ob was ist. Sie hat nach exakt 10 Wochen von einem Tag auf den anderen damit aufgehört.
-viele Babies brauchen permanenten Körperkontakt, auch und gerade im Schlaf. Es ist nicht ungewöhnlich, wenn sie am Anfang nur auf anderen Körpern schlafen. Das ist auch nichts, wo man sich Sorgen machen muss; man sollte, ggf. mit Hilfe der Hebamme, nach Lösungen suchen, in denen alle genug Schlaf bekommen (z. B. abwechselnd schlafen; bestimmte Positionen etc)
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06.01.2020, 10:39Inaktiver User
AW: Schwangerschaft und Wochenbett- das hätte ich gern vorher gewusst!
Interessant sind doch die Dinge, auf die man sich vorbereiten kann. Klamotten kaufen oder bereit legen, Essen vorkochen und Hilfen organisieren, Wohnung vorbereiten.
Auf eine Komplikation, die bei 2% der Schwangerschaften eintritt, ist eine große Vorbereitung überflüssig. Aber zum Beispiel ein Kaiserschnitt hat in D eine Quote von 30 Prozent. Man kann sich also durchaus mal kurz Gedanken darüber machen, welche praktischen Folgen das hat (meist zum Beispiel mehrere Krankenhaustage und geringere Mobilität).
Ich mit meinen langen Geburten hätte mir etwas mehr Unterhaltung organisieren können. Ich hätte nicht gedacht, dass ich zwei Tage lang mit Wehen in 10-Minuten-Abständen alleine in irgendwelchen Nebenzimmern rumhänge. Ich hatte vorher nicht so recht verstanden, warum man jemanden zur Geburtsbegleitung braucht (außer zum Händchen halten unter Presswehen, wie man sich das so dramatisch vorstellt). Tatsächlich hätte ich eher jemanden zum Quatschen zwischendurch gebraucht.
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06.01.2020, 10:41Inaktiver User
AW: Schwangerschaft und Wochenbett- das hätte ich gern vorher gewusst!
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Geändert von Inaktiver User (06.01.2020 um 13:07 Uhr)
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06.01.2020, 10:56
AW: Schwangerschaft und Wochenbett- das hätte ich gern vorher gewusst!
Ich hätte mir (bzw. uns) wohl einiges erspart, hätte ich damals schon die Einstellung gehabt: „Stillen-Können ist ein Geschenk, das man nicht erzwingen sollte.“
So habe ich mich monatelang unter wirklich schlimmen Schmerzen dazu gezwungen - irgendwann dann auch mit einer inneren Aggressivität, die ich so von mir nicht kannte. Auch nicht so gut für die Mutter-Kind-Beziehung. Heute denke ich mir: In Zeiten von qualitativ hochwertiger Flaschennahrung war ich wirklich bescheuert. Das Stillen viel früher zu beenden hätte uns einen besseren Start ermöglicht.
Ich würde bei einem weiteren Kind hier weniger verbissen rangehen.
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06.01.2020, 12:11
AW: Schwangerschaft und Wochenbett- das hätte ich gern vorher gewusst!
Schade dass der Strang so einen negativen Touch bekommen hat. Er sollte eher gute Tipps beinhalten. Evt können ja einige die Gruselgeschichten wieder löschen? Es soll natürlich niemand abgeschreckt werden. Ich hatte beispielsweise fast keine Beschwerden, so etwas gibt's auch :-)
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06.01.2020, 12:34
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06.01.2020, 14:09
AW: Schwangerschaft und Wochenbett- das hätte ich gern vorher gewusst!
Babyklamotten sollte man wirklich nur in reduzierter Menge kaufen. Da haben wir auch wahnsinnig viel geschenkt bekommen und einige Sachen wurden tatsächlich nicht getragen. Dank Internet kann man auch nach der Geburt noch schnell shoppen, wenn man zu einem Einkaufsbummel noch nicht fähig ist.
Auf den eigenen Bauch hören! Nie bekommt man ungefragt so viele Ratschläge und besserwisserische Komentare zu hören wie in der Schwangerschaft und in der Babyzeit. Grade beim ersten Kind lässt man sich leicht verunsichern in Bezug auf Schlaf (am besten im eigenen Zimmer/bei den Eltern/im Familienbett/nach Plan/ nach Bedarf), Ernährung (Stillen/Flasche/ Beikost), Erziehung etc...
Alles andere ist individuell, denke ich. Und Angst machen will ich auch niemandem. Das wichtigste ist doch, dass man dieser Zeit positiv entgegensieht und ohne Angst.
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06.01.2020, 14:18
AW: Schwangerschaft und Wochenbett- das hätte ich gern vorher gewusst!
Ich hätte nur den Rat, sich zwar vieles anzuhören oder anzulesen, aber nicht "dogmatisch" an die Geburt heranzugehen.
Also keine "Ich würde gerne eine Wassergeburt bestellen" Erwartungen zu haben.
Dann spart man sich Gewissensbisse wegen eines Kaiderschnitts, den man eigentlich nicht wollte, wegen irgendwelcher Schmerzmittel, die man eigentlich nicht wollte...
Eine schnelle und leichte Geburt ist grosses Glück, darüber darf man sich von Herzen freuen, aber nichts was sich "trainieren" oder durch gründliche Vorbereitung erreichen lässt.
Ich gehörte bei den ersten beiden Kindern zu den Frauen, die nach zwei Tagen wieder voll fit waren, nach der dritten Tochter und Notkaiserschnitt hatte ich deutlich länger zu tun... So kann es auch gehen.
Ich empfehle, vor der Geburt lauter Dinge zu tun, die einem Spaß machen und zu denen man gerade Lust hat - lange schmökern oder ins Kino gehen, eine Serie auf Netflix am Stück schauen, dazu kommt man nach der Geburt eh nicht mehr..
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06.01.2020, 14:22
AW: Schwangerschaft und Wochenbett- das hätte ich gern vorher gewusst!


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