Hallo ihr Lieben,
leider klappt es bei mir mit dem stillen nicht so gut. Mein Kleiner ist nie satt danach und ich muss ihm anschließend noch ca 100ml zufüttern. Zur Zeit schaffe ich das ungefähr durch 50/50 pre und abgepumpter Milch. Ich finde das etwas frustrierend und würde mir natürlich wünschen, wenigstens durch das abpumpen irgendwann 100% Muttermilch geben zu können. Der Kleine ist jetzt 12 Tage alt. Meint ihr ich habe noch eine Chance die Produktion anzukurbeln? Der absolute Traum wäre natürlich irgendwann nur noch stillen zu müssen, daran wage ich grad noch gar nicht zu denken. Das abpumpen+ stillen frisst natürlich eine Menge Zeit so dass ich wirklich mindestens die Hälfte des Tages nur damit verbringe...
Könnt ihr mir vielleicht von euren Erfahrungen berichten?
Antworten
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Thema: Zu wenig Muttermilch
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07.12.2019, 19:24
Zu wenig Muttermilch
ich habe einen Sohn seit November 2019
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07.12.2019, 19:54
AW: Zu wenig Muttermilch
Natürlich. Du musst ihn halt immer wieder anlegen. Es gibt immer Phasen, in denen die Babys öfter angelegt werden müssen. Je öfter du ihn anlegst, um so mehr Milch produzierst du.
Es gab Tage, da hatte ich gefühlt alle halbe Stunde gestillt und dann stimmte dir Produktion wieder und ich hatte mehr Zeit zwischen den Mahlzeiten.
Und wenn du zufütterst, dann braucht das Kind nicht so viel und deine Milchproduktion geht zurück.
Also: Ständig anlegen. Solange er zunimmt, hast du auch nicht zu wenig Milch.
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07.12.2019, 19:57Inaktiver User
AW: Zu wenig Muttermilch
Die ganzen Hebammenmittelchen (Kümmeltee, Homöopathie, Bockhornklee usw.) helfen nichts.
Besorg Dir ein Rezept für MCP, das Magenmittel, auch bekannt als Domperidon. Es treibt den Prolaktinspiegel hoch und erhöht die Milchmenge. Und dann anlegen, anlegen, anlegen.
Viel Glück und gib nicht auf!
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07.12.2019, 20:08
AW: Zu wenig Muttermilch
Bei mir hat Abpumpen damals erfolgreich die Milchmenge gesteigert. Allerdings habe ich auf Anraten der Hebamme eine Zeit nur abgepumpt und mit der Flasche gefüttert (hatte allerdings zusätzlich auch Probleme mit wunden Brustwarzen).
Was sagt denn deine Hebamme zu dem Thema?
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07.12.2019, 20:12
AW: Zu wenig Muttermilch
MCP ist nicht unproblematisch und hat für die "höherdosierten" Präparate wg. Spätschäden 2014 die Zulassung verloren.
Es ist teilweise in der Muttermilch nachweisbar und kann zu Blähungen führen.
Ich würde die Finger davon lassen.
Erstmal herzlichen Glückwunsch zum Baby!
Es ist ja noch sehr klein, du hast mit dem "Milchgeschäft" ja gerade erst begonnen.
Ich möchte dir Mut machen. Unsere Jüngste habe ich 6 Wochen mit Pre Nahrung und Muttermilch ernährt, dann die Pre Nahrung immer weiter runter gefahren, schlussendlich 8 Monate voll gestillt, wie ihre Schwestern.
Es ist recht normal, dass du im Moment fast "dauerstillst", das regelt sich aber ein.
Was bei mir gut geklappt hat :
Immer erst anlegen, dann die Flasche
Später habe ich gemerkt, dass die erste Mahlzeit am frühen Morgen sehr gut ohne Flasche ging, abends die letzte auch..
Dafür gab es dann über Tag die Pre Mahlzeiten.
Ruhe bewahren, viel trinken, abwarten.
Und : Lass dir nichts von Saugverwirrung erzählen. Es gibt vielleicht Kinder, die nicht mehr an die Brust wollen, meiner Dame war es egal. Hauptsache, es gab was in den Magen.
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07.12.2019, 20:42
AW: Zu wenig Muttermilch
Doch.
Nach Fenchel/Anis-Kümmel-Tee ist es bei mir, als hätte man einen Hahn aufgedreht... Das „darf“ ich im Normalfall gar nicht trinken/essen, sonst kriege ich sofort Milchstau wegen Überproduktion.
Das muss nicht bei jeder so sein, aber ich würde ein bisschen rumprobieren, ob etwas von den Tees oder Getränken und Ernährung hilft.
Dann würde ich mich mit dem Baby ins Bett oder auf die Couch packen und so viel wie möglich kuscheln und stillen.
Wenn deine Brustwarzen intakt sind, so oft wie möglich anlegen und nuckeln lassen, auf jede Empfehlung von Abständen usw. pfeifen. Falls du mit Wundheit zu kämpfen hast: Stillhütchn, pumpen und viel anlegen.
Viel Ruhe, kein Stress, iss und trink ausreichend und möglichst nahrhafte Dinge.
Alles Gute!
LolloBionda
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07.12.2019, 20:48
AW: Zu wenig Muttermilch
In Sachen Zeitersparnis: Wie pumpst du?
Mit einer automatischen Pumpe kann man parallel Pumpen, während das Baby trinkt, das hilft, zu entzerren.
Und: Pumpst du mit einem frei verkäuflichen Modell oder mit der „Industriepumpe“, die man verschrieben bekommt? Letztere hat nochmal eine ganz andere Leistung als die Pumpen aus dem Handel.
Der Frauenarzt kann sie verschreiben und man leiht sie dann aus der Apotheke.
LolloBionda
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07.12.2019, 20:53
AW: Zu wenig Muttermilch
Vielen lieben Dank für die tollen Tipps und fürs Mutmachen, ihr seid super!
Ich habe festgestellt, dass der Tipp ein Malzbier zu trinken anscheinend bei mir wirkt. Das Baby wirkt zufriedener und ich pumpe das doppelte ab.
Sie sagt auch, wenig Stress dadurch machen lassen und nicht zu lange damit beschäftigen, damit ich nicht völlig durchdrehe. Lieber öfter und kurz. Von ihr kam auch der Tipp mit Malzbier und Tee.
Vielen Dank für den Hinweis, dann lass ich das.
Dankeschön!

vielen Dank fürs Mutmachen!!!!
Ok, ich versuche ihn einfach noch öfter anzulegen!ich habe einen Sohn seit November 2019
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07.12.2019, 20:56
AW: Zu wenig Muttermilch
30 Minuten pro Brust, also ich stille 20 Minuten pro Brust und pumpe dann nochmal 30 Min pro Brust. Ein Stillvorgang dauert also 1:40.
Ok parallel hab ich mich bisher noch nicht getraut, aber das probiere ich auch mal! Ich habe eine elektrische Pumpe aus der Apotheke ausgeliehen.ich habe einen Sohn seit November 2019
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07.12.2019, 21:07
AW: Zu wenig Muttermilch
Es kann gut sein, dass parallel pumpen besser funktioniert.
War bei mir so.


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