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  1. Registriert seit
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    AW: Entwicklungsstörung? 4 Jahre, unter der 3. P. Professionelle Ansprechpartner gesu

    SPZ ist erstmal eine gute Anlaufstelle. Da muss der Kinderarzt eine Überweisung ausstellen. Am besten aber vorher mal umhören, da gibt es auch solche und solche. Wir waren zuerst in einem SPZ in unserer Nähe und fahren nun lieber etwas weiter in ein anderes. Ein himmelweiter Unterschied!

    Das Vermeiden von Kauen hat oft motorische Ursachen. Da wäre auch eine Vorstellung beim Logopäden sinnvoll. Die sind nicht nur da, um sprachliche Defizite zu bearbeiten, sondern eben auch bei Problemen mit der Mundmotorik. Aber das scheint bei euch ja in Ordnung zu sein.
    Meine Tochter hat auch einen eingeschränkten Speiseplan. Allerdings kann sie gewisse Dinge schlichtweg nicht kauen, da ihr die Kraft fehlt bzw. die entsprechende Motorik.
    Wegen des Kleinwuches wurde bei unserer Tochter die Wachstumshormone bestimmt. Diese sind vermindert. Das kann ein Endokrinologe feststellen und auswerten. Die Untersuchung kann aber auch der Kinderarzt in Auftrag geben, indem er eine entsprechende Blutuntersuchung anordnet.
    Unsere Tochter hat eine Entwicklungsverzögerung und ist ebenfalls zu klein. Also unter der 3. Perzentile. Allerdings nicht untergewichtig.
    Entwicklungsverzögerung beinhaltet normalerweise mehr als nur eine geringe Größe. Ansonsten ist deine Tochter fit und altersgemäß entwickelt?


  2. Registriert seit
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    AW: Entwicklungsstörung? 4 Jahre, unter der 3. P. Professionelle Ansprechpartner gesu

    Da mach dir mal keine Sorgen. Mein Sohn war immer extrem klein. Mit zwei Jahren 80 cm. Er ist mit 16 Jahren in die Höhe geschossen und normal groß geworden, über 1,80 m. Er aß auch kein Fleisch, keine Wurst, keinen Fisch, trank wohl immer Milch, aber nicht übermäßig viel. Er ist ein total gesunder Junger Mann geworden.


  3. Registriert seit
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    AW: Entwicklungsstörung? 4 Jahre, unter der 3. P. Professionelle Ansprechpartner gesu

    Also entweder fehlen da noch Infos oder ich verstehe die "Aufregung" jetzt auch nicht

    Wie @Colour richtig anmerkt, gibt es größere und kleinere Menschen - auch schon in der Kindheit.

    Auch das Essverhalten, wie du es schilderst, klingt in meinen Ohren sowohl "normal" als auch unproblematisch.
    Dass sie gerne breiige und weiche Konsistenzen mag - lieber als knackiges, hartes, kann einerseits tatsächlich einer früheren Problematik mit dem Kauen/Abbeißen geschuldet sein, die sie jetzt noch beibehält oder einfach persönliche Vorliebe sein - die sie womöglich auch ein Leben lang beibehält

    Wegen des aktuellen Aufbisses bzw. der Milchzähne auch mal einen netten Kinderzahnarzt zurate ziehen.

    Ansonsten würde ich das jetzt gar nichts machen. Je weniger Gedöns ums Essen, desto besser ist es. Koche weiterhin "gemischt" gesund mit viel Gemüse, achte und respektiere! ihre Vorlieben, ohne sich zu deren Sklaven zu machen.

    Ich lese bei dir heraus, dass du Angst hast, deine Tochter könnte eine Art körperlichen Rückstand" haben, da sie eine relativ! (das geht nämlich noch wesentlich unkooperativer ) heiklige Esserin ist.
    Das halte ich in Mitteleuropa und bei unseren üblichen Umständen für komplett ausgeschlossen. Entwicklungsverzögerungen aufgrund von Mangelernährung manifestieren sich zumeist aufgrund einer unzureichenden Ernährungssituation in den ersten Lebensmonaten bzw. bereits im Mutterleib und reflektieren auch die Ernährungslage der Mutter...

    Mach dir nicht so viele Sorgen
    Dass sie Eis lieber mag als Sellerie - me too


  4. Registriert seit
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    AW: Entwicklungsstörung? 4 Jahre, unter der 3. P. Professionelle Ansprechpartner gesu

    Ach eins möchte ich noch anmerken (ist mir ein persönliches Anliegen...)

    "Fleisch essen und Milch trinken" - ist, vor allem wenn es sich um die übliche industrielle Massentierhaltung bzw. Milchwirtschaft handelt, eine Quelle für Antibiotika.

    Die Mütter, die sonst sehr darauf achten, ihren Kindern so wenige AB wie möglich geben zu lassen bzw. sie ganz zu vermieden (aus guten Gründen), sollten sich auch über den Einsatz von inzwischen sog. Reserve-Antibiotika in der Massentierhaltung informieren.

    Das schadet Kindern wesentlich mehr, als wenn sie - warum auch immer - wenig bis gar kein Fleisch essen.


  5. Registriert seit
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    AW: Entwicklungsstörung? 4 Jahre, unter der 3. P. Professionelle Ansprechpartner gesu

    Sehe ich alles auch wie meine Vorschreiberinnen. Und - ganz wichtig, ich würde mir Sorgen machen, wenn das Kind klinisch nicht fit ist. Schlecht läuft, sich überhaupt nicht bewegen mag (Cave: auch hier gibt es Temperamentsunterschiede), langsam lernt, viel schläft und müde ist und auch in anderen Bereichen entwicklungsverzögert ist.

    Medizin behandelt doch im Idealfall Menschen und keine (Labor-) Werte. Wenn das Kind sonst fit ist, würde ich erstmal nichts machen. Es gibt sehr kleine Menschen, das ist nicht gerade eine Behinderung, wenn man etwas unterdurchschnittlich groß ist.

    Zudem wachsen Kinder nicht linear, da gibt es auch mal Schübe.


  6. Registriert seit
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    AW: Entwicklungsstörung? 4 Jahre, unter der 3. P. Professionelle Ansprechpartner gesu

    Zitat Zitat von Wolkenschaf3 Beitrag anzeigen
    13,7kg auf 95 cm finde ich jetzt nicht wirklich bedenklich. In dem Bereich haben sich meine Töchter auch bewegt ohne das da jemals ein Arzt gemeckert hätte Und das als unkomplizierte Esserinnen
    Ich habe gerade das Untersuchungsheft meiner Tochter hervorgekramt:

    97 cm und 13,9 kg.

    Heute ist sie fast erwachsen, etwas über 1,60 m und ist schlank und war und ist auch immer sehr speziell mit dem Essen.

    Deine Tochter ist doch nicht krank oder entwicklungsverzögert, nur weil sie klein und leicht ist wie es auch andere Kinder sind oder waren.

    Sei vorsichtig: Mitunter richtet man eher Schaden an und macht sein Kind selbst krank, wenn man zu besorgt ist. Solange Arzt und Erzieherinnen nicht Alarm schlagen, ist dein Kind wohl nicht auffällig.


  7. Registriert seit
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    AW: Entwicklungsstörung? 4 Jahre, unter der 3. P. Professionelle Ansprechpartner gesu

    Danke euch allen! Und vor allem auch nochmal für die Werte deiner Tochter, Cara!

    Ich versuche mal in meinem Herz zu bewahren, dass es ein schlaues, bewegliches (wenn auch etwas weniger wild als andere), mitfühlendes Kind ist, dass gut im Kindergarten integriert ist und andere Menschen schätzt. Und selten krank ist.

    Ja, vielleicht bekommt sie später mal Probleme durch Hänseln aufgrund ihrer Größe, aber dann werden wir sie stärken, dass sie genauso richtig ist, wie sie ist.

    Und ich teile definitiv die Ansicht, dass man im Bereich Essen/Aufmekrsamkeit für den Körper viel kaputt machen kann, wenn man "Normabweichungen" zu viel Beachtung schenkt, wenn doch das oben genannte gegeben ist.

    Also nochmal danke!
    Neneri

  8. Avatar von Wiedennwodennwasdenn
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    AW: Entwicklungsstörung? 4 Jahre, unter der 3. P. Professionelle Ansprechpartner gesu

    Zitat Zitat von neneri Beitrag anzeigen
    Gibt es hier Mütter, die ähnliche Erfahrungen haben? Ich würde mir gern Rat holen, wie ich es bewerten kann.
    Auch wenn ich keine Mutter, sondern ein Opa bin, möchte ich hier etwas zum besten geben.

    Ich schließe mich der Meinung der Antwortenden hier an, dass bei Deiner Tochter kein Grund zur Besorgnis besteht. Kinder entwickeln sich nicht immer so, wie es in Lehrbüchern oder Normwert-Tabellen steht. Bei unserem ältesten Enkel war es ähnlich wie bei Deiner Tochter. Am Ende stellte sich heraus, dass er stark vergrößerte Polypen hatte. Wieso der Kinderarzt diese trotz regelmäßiger Besuche und peinlich genau eingehaltener U-Untersuchungstermine übersehen konnte, blieb allen Beteiligten schleierhaft. Nach operativer Entfernung der Polypen normalisierten sich Eßverhalten, Größe und Gewicht des Jungen relativ schnell.
    Das Universum und die menschliche Dummheit sind unbegrenzt. Beim Universum bin ich mir nicht sicher (Albert Einstein).

  9. Avatar von ja-aber
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    AW: Entwicklungsstörung? 4 Jahre, unter der 3. P. Professionelle Ansprechpartner gesu

    Mein Sohn aß früher ziemlich genau so wie Deine Tochter (und meine Tochter war das krasse Gegenteil dazu: kauen, viel Gemüse, Breikonsistenz bäh - also an mir lags wohl nicht). Er war bis zum 13. Lebensjahr Modell Buddha. Klein und rund. Es hieß, er bliebe wohl eher so um die 1,70. Dann kam die Pubertät, er wuchs in einem Jahr satte 25 cm und ist nun mit 15 deutlich größer als beide Eltern, nämlich 1,85. Und ist immer noch nicht ausgewachsen. Von der klein/dick Perzentile ist er in dem Jahr auf riesig/untergewichtig gewechselt. Seine Zähne sind gut und er kaut immer noch nicht besonders gern.

    Hab ein Auge drauf, aber mach Dir keine Sorgen

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