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  1. Moderation
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    AW: Vorbereitung auf Schwangerschaft

    Zitat Zitat von Daniela84 Beitrag anzeigen
    Ich fände es schon wichtig, dass er, wie zum Glück jetzt viele Väter, Erziehungsurlaub nimmt.

    .
    Dann rate ich dazu, das zu besprechen. Und zu prüfen, ob ihr einer Meinung seid.

    Das Argument "er verdient mehr" verstehe ich sowieso nie so richtig. Wer mehr verdient, kann es sich doch eigentlich umso mehr leisten, in Teilzeit zu gehen. Jedenfalls mehr als jemand, der ohnehin schon wenig verdient und lieber noch ein bisschen mehr Energie ins berufliche Vorankommen stecken sollte.
    Always be a little kinder than necessary. – James M. Barrie

    Moderation in den Foren "Rund um den Job", "Rund ums Eigenheim", "Fehlgeburt" und "Wissenschaft und Umweltschutz"


  2. Registriert seit
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    AW: Vorbereitung auf Schwangerschaft

    Zitat Zitat von Copic Beitrag anzeigen
    Ich find das auch keine Fragen die man sich zwangsläufig stellen muss. Welcher Familie reicht schon ein einzelnes Einkommen jahrelang, die Zeiten sind doch längst vorbei.
    Ich kenne leider auch in unserem Alter unter "studierten Leuten" Ehen, die inzwischen geschieden sind, weil er davon ausging, dass sie nach Erziehungszeiten tatsächlich wieder arbeiten gehen wollte, obwohl sie doch hätte froh und ewig dankbar sein sollen, dass sie gar nicht muss. Und sie hat auch noch erwartet, dass auch er mal eine Windel wechselt...

    Ich bin heilfroh, dass mein Mann das nicht so sieht (wie auch durchaus die große Mehrheit der Männer die ich kenne). So genau haben wir uns nicht über die nächsten 20 Jahre unterhalten, als wir einen Kinderwunsch hatten.
    Ob er allerdings z.B. 50% Elternzeit genommen hätte, wenn es gegangen wäre, weiß ich ehrlich nicht. Und er gibt ehrlich zu, dass er ein Problem damit hätte, wenn ich dauerhaft die Hauptverdienerin wäre...


  3. Registriert seit
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    AW: Vorbereitung auf Schwangerschaft

    Gatterich behauptet immerhin, hätte es die jetzige Elterngeldregelung früher schon gegeben, dann wäre er auch in Elternzeit gegangen...
    Nun muss er das, zumindest solange er mit mir verheiratet ist, nicht mehr beweisen. Und es sieht nicht nach einer Trennung aus :)

    Ich glaube ihm das auch, er war zu Baby und Kleinkindzeiten der Töchter oft und lange im Ausland und litt damals recht offensichtlich, wenn diese nach 4 bis 6 Wochen Abwesenheit merklich fremdelten.

    Immerhin, ich werde täglich bekocht und er erledigt den gemeinsamen Einkauf sowie einen Großteil der sonstigen Hausarbeit. Mehr als andere Ehemänner, habe ich den Eindruck.


  4. Registriert seit
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    AW: Vorbereitung auf Schwangerschaft

    Zitat Zitat von Jenufa Beitrag anzeigen
    Ich kenne leider auch in unserem Alter unter "studierten Leuten" Ehen, die inzwischen geschieden sind, weil er davon ausging, dass sie nach Erziehungszeiten tatsächlich wieder arbeiten gehen wollte, obwohl sie doch hätte froh und ewig dankbar sein sollen, dass sie gar nicht muss. Und sie hat auch noch erwartet, dass auch er mal eine Windel wechselt...
    Ich steh gerade auf dem Schlauch, es ist zu spät für mich. Oder hast Du Dich verschrieben? Hülfe.
    Er ging wahrscheinlich nicht davon aus dass sie wieder arbeiten wollte, richtig?

    Auf jeden Fall gruselig, ich kenne hier wirklich keinen einzigen Fall, wo das so gelebt wird. Wir werden uns das auch einfach nicht leisten wollen, auch ohne heutige panische Gedanken an ne Rente in 35 Jahren.


    @Cariad: Das mein Partner wahrscheinlich nur zwei Monate in Elternzeit gehen wird liegt zum einen daran, dass ich zu Hause bei dem Baby bleiben will (ich will das einfach erleben, das erste Jahr). Zum anderen hat er das viel höhere Einkommen ( fast das doppelte von mir), das heißt also auch dass wir monatlich mehr Geld zur Verfügung haben als wenn er ausfällt. So werden es die meisten angehen und darum bleibt der Einkommensschwächere eben zu Hause.

    Edit: Ach, Du meintest gar nicht die Elternzeit. Ich sag doch, es ist zu spät für mich 😑


  5. Registriert seit
    30.11.2006
    Beiträge
    1.468

    AW: Vorbereitung auf Schwangerschaft

    Zitat Zitat von Copic Beitrag anzeigen
    Ich steh gerade auf dem Schlauch, es ist zu spät für mich. Oder hast Du Dich verschrieben? Hülfe.
    Er ging wahrscheinlich nicht davon aus dass sie wieder arbeiten wollte, richtig?

    Auf jeden Fall gruselig, ich kenne hier wirklich keinen einzigen Fall, wo das so gelebt wird. (...)
    Edit: Ach, Du meintest gar nicht die Elternzeit. Ich sag doch, es ist zu spät für mich 😑
    Ich glaube es waren 3 Jahre pro Kind, also nicht die enge heute oft gelebten 12 Monate Elternzeit.

    Die beiden sind sicher ein Extrembeispiel (inklusive übler Scheidung), aber ich kenne einiges auf dem Kontinuum zwischen den beiden und den "50-50% - wir teilen Pflichten, Geld und Karriereeinbußen" Paaren. Ich glaube auch das ist regional bzw. auf dem Land und in der Stadt unterschiedlich. Die meisten, die ich kenne sind sehr weit weg von dem Extrem.

    Aber andererseits kenne ich deutlich mehr Paare, wo er die Karriere weiterverfolgt wie gehabt (z.B. inklusive 5 Tage die Woche Abwesenheit), während sie beruflich zurücksteckt. Und ich weiß, dass sich das oft mehr so ergeben hat als dass es geplant war.

  6. Inaktiver User

    AW: Vorbereitung auf Schwangerschaft

    Zitat Zitat von Daniela84 Beitrag anzeigen
    Ufff... und ich dachte das "schwanger werden" wäre eines der größten Probleme und Entscheidungen.

    Ich werde in den nächsten Tagen mal fleißig googeln. Die meisten Paare mit Kind(ern) sind verheiratet. Ich glaub jetzt weiß ich auch warum ;-)

    An eine Versorgungs- oder Patientenverfügung habe ich bereits gedacht, da mein Freund hin und wieder mal im Krankenhaus ist.
    Lass Dich nicht stressen :) wir haben geheiratet als das Kind ein Jahr war. Aber aus Liebe ;) Getrennte Konten haben wir trotz Ehe. Trotz zweier Vollzeitjobs überweisen wir so hin und her, so dass wir nach Fixkosten und unterschiedlichen Gehältern am Ende gleich viel übrig haben. Das haben wir während der Elternzeit natürlich auch gemacht. Finde ich selbstverständlich und muss meiner Ansicht nicht schon vor der Schwangerschaft geklärt werden. Die beste Absicherung ist meiner Meinung nach eh, wenn beide Vollzeit oder vollzeitnah arbeiten gehen. Dann ist es egal ob man verheiratet ist oder nicht, nach einer eventuellen Trennung kann jeder für sich selbst sorgen. Dafür muss für einen persönlich natürlich Fremdbetreuung in Vollzeit infrage kommen. Da hat jeder seine persönliche Meinung dazu.

    Also ich würde mir weder einen Kopf um irgendwas machen noch großartig planen. Unsere Planung war: wenn es klappt ist schön, ansonsten genießen wir Double income no Kids. :)

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