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  1. Registriert seit
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    AW: Vorbereitung auf Schwangerschaft

    Meine Mutter war Friseurin und hat sich mit der Heirat die bis dahin eingezahlten Beiträge auszahlen lassen.
    Ihr Einkommen war niedrig.

  2. Avatar von ereS
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    AW: Vorbereitung auf Schwangerschaft

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Meine Mutter war Friseurin und hat sich mit der Heirat die bis dahin eingezahlten Beiträge auszahlen lassen.
    Ihr Einkommen war niedrig.
    fatal, aber damals durchaus ueblich, sich die beitraege auszahlen zu lassen
    ueber altersarmut haben damals die wenigsten nachgedacht, da wurde nur das geld gesehen, welches oft junge familien gut gebrauchen konnten

    dann ist aber deine aussage, 23 jahre gearbeitet 6 kinder großgezogen und so wenig rente, fuer mich nicht ganz korrekt, wenn das mit dem auszahlen in dem zusammenhang nicht erwaehnt wird

    das sie in ihrem beruf nicht viel verdient hat, kommt da natuerlich noch hinzu
    geringer verdienst = geringe beitraege = geringe rente
    das auge der moderatoren ist ueberall...

  3. Avatar von Marta-Agata
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    AW: Vorbereitung auf Schwangerschaft

    Zitat Zitat von maryquitecontrary Beitrag anzeigen
    Marta Agata: ich würde für die Erziehungszeiten für meine drei Kinder momentan monatlich 270 Euro Rente erhalten. Echt süß.
    So ist es ja auch nicht gedacht, dass man seine Altersvorsorge vor allem auf den Punkten für Kinder aufbaut.

    Es ist ja ganz einfach - pro Kind gibt es 3 Rentenpunkte, derzeit pro Rentenpunkt 33 Euro Rente.
    Macht bei 3 Kindern ca. 300 Euro Rente - zusätzlich zu dem, was man sonst an Rente hat.

    Sonst bekommt man einen Rentenpunkt für ein Jahr Durchschnittsverdienst (zur Zeit ca. 3000 brutto pro Monat).
    Für eine Frau, die bei Vollzeit "Durchschnitt" verdient, gleichen die Rentenpunkte für 3 Kinder zusätzlich zu dem jeweils ersten Lebensjahr 12 Jahre Teilzeit von 50% vollständig aus.

    Zitat Zitat von Sasapi
    Ach-meine Mutter kommt auf 460 Euro Gesamtrente, netto allerdings. 6 Kinder und insgesamt 23 Jahre Berufstätigkeit.
    Ist sie arm? Hat sie ihre Altersvorsorge darauf aufgebaut?

    Meine Mutter bekommt gut 300 Euro Rente.
    Es geht ihr aber - auch wenn sie verwitwen sollte - finanziell sehr gut.

  4. Avatar von Marta-Agata
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    AW: Vorbereitung auf Schwangerschaft

    Zitat Zitat von ereS Beitrag anzeigen
    fatal, aber damals durchaus ueblich, sich die beitraege auszahlen zu lassen
    ueber altersarmut haben damals die wenigsten nachgedacht, da wurde nur das geld gesehen, welches oft junge familien gut gebrauchen konnten
    Man musste damals 15 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt haben, um überhaupt Rente zu bekommen.
    Und es gab keine Rentenpunkte für Kinder.
    Heute sind es 5 Jahre - das war auch ein Schritt, um die Frauen besser zu stellen.

    Nach dem klassischen Modell rechnete eine Frau nicht damit, 15 Jahre zusammenzubekommen - zumindest war das unsicher - und so war es vernünftig, sich die Rentenzahlungen auszahlen zu lassen.

  5. Moderation Avatar von maryquitecontrary
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    AW: Vorbereitung auf Schwangerschaft

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Es ist ja ganz einfach - pro Kind gibt es 3 Rentenpunkte, derzeit pro Rentenpunkt 33 Euro Rente.
    Macht bei 3 Kindern ca. 300 Euro Rente - zusätzlich zu dem, was man sonst an Rente hat.

    Sonst bekommt man einen Rentenpunkt für ein Jahr Durchschnittsverdienst (zur Zeit ca. 3000 brutto pro Monat).
    Ich weiß das. Und zwar deswegen, weil es für uns Ärztinnen, die ja über die Ärzteversorgung rentenversichert sind, vor einem entsprechenden Gerichtsurteil gar keine Rentenpunkte gab sondern lediglich ein paar Jahre für die Anwartschaft, pro Kind. Seit dem Urteil bekommen wir jetzt die allgemeine Regelung über die BfA, und ich habe das daraufhin ermitteln lassen.
    that was the river - this is the sea


    Moderation im Forum "Persönlichkeit"


  6. Registriert seit
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    AW: Vorbereitung auf Schwangerschaft

    Nein, arm ist meine Mutter nicht. Sie hat quasi auf meinen Vater als Altersvorsorge gesetzt, was aufging.

    Wobei ich die Rechnung "Durchschnittsgehalt gleich 1 Rentenpunkt" ziemlich fatal finde. Da liegen sehr viele Arbeitnehmer drunter.

  7. Avatar von Marta-Agata
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    AW: Vorbereitung auf Schwangerschaft

    Natürlich liegen viele unter dem Durchschnitt - das hat ein Durchschnitt so an sich.
    "Gemildert" wird das dadurch, dass in den Durchschnitt auch Teilzeitarbeitskräfte eingehen - alle sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten. Wer also den Durchschnitt der Vollzeitberufstätigen verdient, bekommt also mehr als einen Rentenpunkt. Aber natürlich verdienen viele unter 3000 Euro brutto pro Monat, auch bei Vollzeit.

    Und wenn jemand nur 30 Rentenpunkte zusammengesammelt hat, dann bekommt er derzeit 1000 Euro Rente. Ohne irgendeine Zusatzversorgung (sei es durch den Partner, eine Zusatzrente, Ersparnisse, mietfrei wohnen ... ) ist das nicht viel.

    Nein, arm ist meine Mutter nicht. Sie hat quasi auf meinen Vater als Altersvorsorge gesetzt, was aufging.
    Das muss man eben immer in der Gesamtschau sehen.
    Das wird oft nicht gemacht - wenn z.B. Zahlen veröffentlicht werden, das xy % der Frauen eine Rente unter xyz Euro haben, und damit Altersarmut suggeriert werden soll.
    Über die wirtschaftliche Situation von Frauen im Alter sagt diese Zahl nichts.

  8. Avatar von Daniela84
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    AW: Vorbereitung auf Schwangerschaft

    Ich gebe es zu. Bisher habe ich nicht wirklich viel weiter als bis zur Schwangerschaft gedacht.

    Mein Freund und ich verdienen fast das Gleiche. Es wäre also vorerst egal wer zu Hause bzw. Teilzeit arbeitet. Ich fände es schon wichtig, dass er, wie zum Glück jetzt viele Väter, Erziehungsurlaub nimmt.

    Aber wer weiß wann es klappt und wie die gesundheitliche und finanzielle Situation dann aussieht.

    In meinem Freundes- und Bekanntenkreis sind die meisten Paare verheiratet und da der Mann mehr verdient bleiben überall die Mütter am Anfang zu Hause. Ich kenne es aber auch, dass beide unbedingt schnell wieder arbeiten wollen.


  9. Registriert seit
    12.11.2016
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    AW: Vorbereitung auf Schwangerschaft

    Zitat Zitat von Daniela84 Beitrag anzeigen
    Ich gebe es zu. Bisher habe ich nicht wirklich viel weiter als bis zur Schwangerschaft gedacht.
    Ich find das auch keine Fragen die man sich zwangsläufig stellen muss. Welcher Familie reicht schon ein einzelnes Einkommen jahrelang, die Zeiten sind doch längst vorbei.
    Oder hattest Du etwa vor nach der Geburt Deines Kindes 20 jahrelang nur noch paar Stunden im Monat zu Lohnarbeiten? Ich kenne niemanden in unserem Alter der das macht.


  10. Registriert seit
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    AW: Vorbereitung auf Schwangerschaft

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Man musste damals 15 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt haben, um überhaupt Rente zu bekommen.
    Und es gab keine Rentenpunkte für Kinder.
    Heute sind es 5 Jahre - das war auch ein Schritt, um die Frauen besser zu stellen.

    Nach dem klassischen Modell rechnete eine Frau nicht damit, 15 Jahre zusammenzubekommen - zumindest war das unsicher - und so war es vernünftig, sich die Rentenzahlungen auszahlen zu lassen.
    Kommt drauf an - auch damals haben manche Männer da schon strategisch gedacht und ihre Frauen abgesichert. Als ich geboren wurde, hatte meine Mutter 10 Berufsjahre voll (incl. Lehre, die sie ja schon mit 13 begonnen hatte). Danach arbeitete sie nur noch Teilzeit, ich weiß aber, dass mein Vater irgendwann tatsächlich nochmal freiwillige Zahlungen in die Rentenversicherung geleistet hat, damit meine Mutter wenigstens eine Art Grundrente hat, falls ihm was passiert. Und es war damals nicht so, dass meine Eltern im Geld schwammen.

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