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  1. Registriert seit
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    Feindiagnostik bei Zwillingsschwangerschaft

    Hallo Ihr erfahrenen Zwillingsmamas,

    ich bin neu im Forum und auf der Suche nach Erfahrungsberichen. Ich bin 37 Jahre alt und in meiner dritten Schwangerschaft schwanger mit Zwillingen (SSW 12+4). Nun hat mich meine Gynäkologin zur Feindiagnostik überwiesen, um nach den beiden zu schauen. Ihre Frage war eigentlich, ob es mir besser ginge, wenn ich das machen würde. Es geht nur um einen Ultraschall.

    Ich bin total unsicher, ob ich die Untersuchung (IGeL) machen soll, weil kein begründeter Verdacht auf ein Problem hinweist und das auch mal eben um die 400 bis 500€ kostet. Über Antworten würde ich mich sehr freuen.

    Liebe Grüße

    Sissy


  2. Registriert seit
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    AW: Feindiagnostik bei Zwillingsschwangerschaft

    Ist wohl eine Frage des "persönlichen Sicherheitsbedürfnisses", denke ich.

    Ganz abgesehen vom finanziellen Aspekt.

    Es gibt bislang anscheinend keinen Hinweis auf Erkrankungen.

    Ich würde den Gedanken weiter spinnen - man geht ja davon aus, dass alles in Ordnung ist.
    Aber, wenn sich doch ein Hinweis auf eine genetische Behinderung ergibt, der dann zur Gewissheit wird, welche Entscheidung trifft man dann?

  3. Avatar von LolloBionda
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    AW: Feindiagnostik bei Zwillingsschwangerschaft

    Hallo!

    Ich habe ein paar Verständnisfragen - um zu wissen, ob ich überhaupt was antworten kann (ich habe keine Zwillinge ;-) und was genau ich antworte.

    Bezieht sich deine Unsicherheit auf die Diagnostik an sich oder auf die Diagnostik bei Zwillingen (und eventuellen Besonderheiten, die sich daraus ergeben)?

    Warum ist das eine IgeL-Leistung? Du bist vom Alter her und durch die Mehrlingsschwangerschaft doch “Risiko“-schwanger und da sollte das m.W. Von der Kasse übernommen werden.

    Du schreibst von deiner dritten Schwangerschaft - wie hast du es in den vorangegangenen Schwangerschaften gehandhabt?

    Jedenfalls schonmal alles Gute!

    Lollo

    LolloBionda


  4. Registriert seit
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    AW: Feindiagnostik bei Zwillingsschwangerschaft

    Danke Ihr beiden für Eure schnellen Antworten.

    In meiner letzten Schwangerschaft wurde ein Schwangerschaftsdiabetes festgestellt und ich hatte irgendwie das Gefühl, da in so eine Maschinerie reingedrückt zu werden, ohne dass wirklich eine Not vorlag. Und jetzt habe ich Angst, dass das schon wieder "Geldmacherei" ist, mit dem Hintergrund, dass den Schwangeren Angst gemacht wird, dass etwas sein könnte wegen Alter und Mehrlingsschwangerschaft etc. um eine IGeL Leistung zu verkaufen. Wenn ich den Gedanken weiterspinne und tatsächlich eine Auffälligkeit vorliegen würde, möchte ich ehrlich gesagt nicht vor die Entscheidung gestellt werden. Mein Bauchgefühl hat also schon eine Tendenz, was diese Untersuchung angeht.

    Dass die Krankenkasse das nicht übernimmt, wundert mich ehrlich gesagt auch sehr. Falls da jemand andere Erfahrungen hat, bin ich da gerne offen. Die Rede ist von ca. 500€ und da kein begründeter Verdacht vorliegt, bin ich da verunsichert.

    Bei meiner ersten Schwangerschaft habe ich die Nackenfaltenmessung durchführen lassen, wobei mir erst danach bewusst wurde, dass ich das Kind unabhängig vom Ergebnis bekommen hätte.

    Liebe Grüße

    Sissy

  5. Avatar von Bisamratte
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    AW: Feindiagnostik bei Zwillingsschwangerschaft

    Hallo Sissy,

    Hast Du bei Deiner KK schon nachgefragt?

    Ich war - mit Einlingen - jeweils zur Feindiagnostik, und beide Male hat meine Gyn eine Überweisung geschrieben, woraufhin das Finanzielle kein Thema war. (Ich galt aus Altersgründen allerdings auch zweimal als risikoschwanger.) Ich will niemandem „Sozialbetrug“ oder so etwas nahelegen, aber wenn Deine Gyn schon eine Überweisung macht, ja bitte, dann soll sie da was reinschreiben, was die FD notwendig macht?!

    Von einer bezwillingten Freundin (allerdings nach IVF, da wollen die Docs ja selbst alles genau wissen) weiß ich, dass sie auch ohne Zuzahlung bei der Feindiagnostik war.

    Unabhängig davon halte ich eine FD nicht unbedingt für Geldmacherei, sondern durchaus für hilfreich in Sachen Früherkennung. Und ich fand es auch ganz spannend, aber mich interessiert eh alles im medizinischen Kontext.

    Wie dem auch sei: ich bin über die Aussage, das sei eine IgeL ebenfalls irritiert und würde da einmal gründlich nachhaken, und zwar bei Gyn ebenso wir bei Kasse. 7nd wenn Dein Bauchgefühl sagt, nö, dann lässt es Du es eben bleiben - aber die Finanzen sollten dabei keine Rolle spielen.

    Findet
    Die Ratte und wünscht noch eine entspannte weitere Schwangerschaft
    ich bin schrecklich inkonsequent - aber nicht immer

    tippfehler gibts von mobile devices gratis. wer sie findet, darf sie behalten.


  6. Registriert seit
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    AW: Feindiagnostik bei Zwillingsschwangerschaft

    Hallo Ratte,

    ich habe grade noch einmal eine Mail mit der Überweisung an die KK geschickt, vielleicht gab es da auch ein Missverständnis am Telefon und ich habe irgendetwas falsch übermittelt. Ich bin wirklich noch hin- und hergerissen. Wäre ich fünf Jahre jünger und nur ein Kind unterwegs, würde sich mir die Frage gar nicht stellen, aber ich bin schon verunsichert, ob ich es nicht nachher bereue, wenn etwas wäre, es einfach nicht früher gewusst zu haben.

    Ich danke Dir für Deine Antwort und vor allem für den letzten Satz. Ich hoffe die Entspannung stellt sich bald ein. ;-)

    Liebe Grüße

    Sissy

  7. Avatar von Pinguine-haben-Knie
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    AW: Feindiagnostik bei Zwillingsschwangerschaft

    Zitat Zitat von LolloBionda Beitrag anzeigen
    Warum ist das eine IgeL-Leistung? Du bist vom Alter her und durch die Mehrlingsschwangerschaft doch “Risiko“-schwanger und da sollte das m.W. Von der Kasse übernommen werden.
    Mich würde es wundern, wenn es wirklich eine IgeL-Leistung wäre und es da kein Missverständnis gegeben hat. Ich erwarte mit meinen 39 nur ein Kind und habe die Feindiagnostik in der Pränataldiagnostik von der Kasse ganz regulär bezahlt bekommen (12 Wochen und 20 Wochen), mit Überweisung durch den Gyn halt. Die Präna bietet das (bei uns) in drei Versionen an - privat, IgeL, Kasse.

    Ich würde die Untersuchung vermutlich mitnehmen, bei meinem persönlichen Sicherheitsbedürfnis vermutlich auch als IgeL-Leistung. Es ist schon überraschend, wieviel besser die Geräte in der Präna sind und wieviel mehr man an Details sieht. Da sehe sogar ich was, während ich beim Gyn eher im Rauschen rate und mir erklären lassen muss, was ich sehen soll. Meine Gyn freut sich glaube ich auch über das extra paar Augen und die besseren Geräte (in der Präna haben wir bei 20+5 die Nierenbecken gesehen, die Auflösung des Ultraschallgeräts bei meiner Gyn kann das nicht, auch bei 24+0 nicht, die geht davon aus "Fruchtwasser sieht gut aus, dann sind die Nieren auch okay" und vermutlich ist die Schlussfolgerung auch in Ordnung, wenn einen das hinreichend beruhigt... tut es mich nicht, ich Panikhäschen). Die machen in der Präna halt den ganzen Tag nichts anderes und die wissen im Zweifel auch nochmal besser, wo und wie sie gucken müssen, weil sie vermutlich "alles" schonmal gesehen haben, dafür haben sie sich ja spezialisiert. Und vermutlich freuen die sich auch, wenn sie zwischen "überwiesen zur Feindiagnostik weil auffällig" mal "überwiesen zur Feindiagnostik weil Mutter 35+" haben und eine halbe Stunde "sehr schön, genau so wollen wir das sehen, Winken ist ein gutes Zeichen für gute Feinmotorik, alles wunderbar unauffällig" sagen können. Mich haben die Termine zumindestens beide sehr beruhigt.
    Ich und mein Körper wollen schlafen. Aber mein Kopf will wissen, ob Pinguine Knie haben.

  8. Avatar von chaos99
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    AW: Feindiagnostik bei Zwillingsschwangerschaft

    Zitat Zitat von Pinguine-haben-Knie Beitrag anzeigen
    Mich würde es wundern, wenn es wirklich eine IgeL-Leistung wäre und es da kein Missverständnis gegeben hat. Ich erwarte mit meinen 39 nur ein Kind und habe die Feindiagnostik in der Pränataldiagnostik von der Kasse ganz regulär bezahlt bekommen
    Die meisten KK haben drei Ultraschalluntersuchungen bei "normalen" Schwangerschaften im Preis drin.
    Jede weitere ist Igel.

    Ich würde die eigene KK anrufen und nachfragen.
    Chaos
    .................................................. ....................
    Permanente Nettigkeit ist ein Symptom. (Dr. House)

  9. Avatar von Pinguine-haben-Knie
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    AW: Feindiagnostik bei Zwillingsschwangerschaft

    Zitat Zitat von chaos99 Beitrag anzeigen
    Die meisten KK haben drei Ultraschalluntersuchungen bei "normalen" Schwangerschaften im Preis drin.
    Jede weitere ist Igel.
    Ja, bei "normalen" Schwangerschaften.
    Wäre an dem Punkt vermutlich spannend zu wissen, ob bei 37, Mehrlingsschwangerschaft und vorherigem GD jemand mehr als ein Kreuzchen im Mutterpass gesetzt hat und ob das entsprechend schon als "Risikoschwangerschaft" läuft. Meine bisher absolut langweilige und unauffällige Schwangerschaft tut es und mich würde es fast wundern, wenn es bei Sissy nicht so wäre. Wie gesagt, mein Angsthasensyndrom hätte mich das, ob des extra paar Augen und der besseren technischen Ausstattung, wohl auch als IgeL-Leistung machen lassen. Und an die eigene Kasse hat Sissy sich ja offensichtlich schon gewendet.

    Meine Cousine (keine Risikoschwangerschaft) bekommt von ihrer (ebenfalls gesetzlichen) Kasse so viel mehr Leistung als ich, dass ich fast schon versucht wäre, spontan noch unterwegs zu wechseln, wenn's inzwischen nicht eh egal wäre. Die war ganz überrascht, dass meine Kasse mir z.B. den NIPT nicht bezahlt, ihre hätte den ab 35 übernommen.
    Ich und mein Körper wollen schlafen. Aber mein Kopf will wissen, ob Pinguine Knie haben.


  10. Registriert seit
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    AW: Feindiagnostik bei Zwillingsschwangerschaft

    Ich denke auch, die Frage ist, ob medizinisch der Feinultraschall empfohlen / notwendig ist. Bei mir (Zwillingsschwangerschaft mit 36) sahen die Ärzte die Notwendigkeit und die Feindiagnostik wurde zweimal gemacht.

    Ich würde eher die Praxis mal anrufen, die die Feindiagnostik macht und bei denen nachfragen, in welchen Fällen für sie die Untersuchung eine Igel-Leistung ist und in welchen Fällen sie medizinisch geboten ist, bzw. würde ich davon ausgehen, dass wenn ich eine Überweisung hätte von der Gyn, es auch eine medizinische Indikation dafür gibt und die Kasse entsprechend die Untersuchung übernimmt.

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