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    AW: Kind und Zusammenziehen: In welcher Stadt das Kind bekommen?

    Ich frage mich vor allem, warum DU zu IHM ziehst, und nicht umgekehrt?
    Er hat doch zur Zeit keine feste Stelle, aber Du bist im ÖD angestellt - willst Du da nicht nach Mutterschutz/EZ wieder zurück?
    Du gibst Deinen Freundeskreis für seinen "auf" - ist das wirklich sinnvoll?
    Die Zeit nach der Geburt ist die emotuional aufwühlendste, die frau (abgesehen von echten Katastrophen) im Leben hat - das würde ich lieber mit den Freundinnen überstehen wollen, die mich kennen, statt mit Frauen, die ich erst kennenlernen muß.
    Der einzige sinnvolle Grund, der mir einfällt, ist das Kind Deines Partners - lebt es dort, und hat er richtigen Kontakt zu ihm?


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    AW: Kind und Zusammenziehen: In welcher Stadt das Kind bekommen?

    Mein Gott.
    Sie bekommt ein Kind und zieht nicht in ein Kriegsgebiet.
    Ausserdem steht die Entscheidung für die Stadt ohnehin, deshalb ist ein warum - wieso - weshalb jetzt auch müßig.

    Es zieht sich deutlich entspannter mit Kind im Bauch um, ob und in welcher Form man selbst noch renoviert oder nicht entscheidet man am besten aus dem Bauch heraus, im wahrsten Sinne des Wortes. Zu irgendwelchen Leiterkletter - und Streichaktionen ist man gegen Ende der Schwangerschaft rein körperlich oft nicht mehr in der Lage, man entwickelt sich umständehalber oft zu einer etwas behäbigen Person mit der Grazie und Wendigkeit eines Kettenfahrzeugs. Ich würde solche Arbeiten eher "fremdvergeben"...

    Ich bin in der 28ten Woche umgezogen, mit einer 6jährigen im Schlepp und habe sehr viel machen lassen... Tochter 1 hat die ganzen "Aufsammelaktionen" erledigt, alles was mit Bücken zu tun hatte war nicht so meine Welt.

    Bis zum Mutterschutz bin ich dann die Strecke täglich gefahren, war nervig, aber ich hatte vom neuen Gyn (den ich mir schon vorher gesucht hatte und auch schon kennengelernt hatte, ich bin am Freitag vor dem Umzugswochenende noch beim alten Gyn gewesen, am Montag nach dem Umzug hatte ich dann den ersten regulären Termin beim neuen Gyn. Das hat gut funktioniert!) die Aussage im Kopf-wenn es zu stressig wird gibt's ein Beschäftigungsverbot. Das nahm den inneren Druck raus.

    Wobei es in meinem Fall um 150km einfache Fahrt ging, bei 500 km ist Pendeln eh nicht möglich.

  3. Avatar von Victoria3000
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    AW: Kind und Zusammenziehen: In welcher Stadt das Kind bekommen?

    Ich waere auch fuer vorher umziehen.

    Ich bin damals 6 Wochen vor dem Geburtstermin umgezogen, das war anstrengend (weil auch noch affenheiss), aber ok.

    Kurz nach der Geburt (Kaiserschnitt, ungeplant) hatte ich erst eine beidseitige Brustentzuendung und dann einen hartnaeckigen Hefepilz sowie ein Baby, das nicht ausreichend zunahm. Einen Umzug in der Situation haette ich meinem aergsten Feind nicht gewuenscht.
    EsistnureinePhaseesistnureinePhaseesistnur...

  4. gesperrt
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    AW: Kind und Zusammenziehen: In welcher Stadt das Kind bekommen?

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Mein Gott.
    Sie bekommt ein Kind und zieht nicht in ein Kriegsgebiet.
    Ausserdem steht die Entscheidung für die Stadt ohnehin, deshalb ist ein warum - wieso - weshalb jetzt auch müßig.
    Noch ist sie nicht umgezogen, noch kann sie es überdenken.

    Irgendwie hört es sich für mich nicht nach der für sie besten Entscheidung an.
    Sondern eher nach unflexiblem Mann.
    Sie verläßt ihr Umfeld, sie wird wohl die sein, die Zuhause bleibt... das kann, zusätzlich zur Lebensumstellung „Ein Baby haben“ ziemlich fies sein.
    Wenn frau nicht sicher ist, Hilfe und Unterstützung zu bekommen.
    Wer hilft mir eher... und wen traue ich mich eher um Hilfe zu bitten, wenn es mir echt schlecht geht:
    meine Mutter und meine Freundin, die ich seit 20 Jahren kenne, die zwar keine Kinder, aber dafür Zeit hat und MICH lieb hat -
    Oder eine der „vielen (?) netten Freundinnen meines Freundes“, die selber kleine Kinder (und daher wenig Zeit) haben - und mich auf „Bekanntenniveau“ kennen?

  5. Avatar von Anni04
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    AW: Kind und Zusammenziehen: In welcher Stadt das Kind bekommen?

    Gerade die Zeit um Schwangerschaft, Baby- und Kleinkindzeit ist eine tolle Gelegenheit neue Kontakte zu knüpfen. Unter Umständen sogar deutlich unterstützendere und tatkräftigere, als die eigenen Schulfreundinnen, die ggf. mit Babys/Familie (noch?) nichts am Hut haben.

    Aus dem Eingangspost geht ja hervor, daß der Freund offensichtlich die Beziehung zu seinem ersten Kind pflegt, da er ohne Umzug “zwischen zwei Kindern hängt.”
    Soll er Kind 1 denn nun einfach hängen lassen, weil seine jetzige Freundin, nicht umziehen möchte?

    Diese Option steht und stand doch bei der TE gar nicht zur Debatte.

    [Ich würde auch unbedingt den Umzug so schnell wie möglich hinter mich bringen und anfangen, mich auf diesen neuen Lebensabschnitt einzustellen. Vielleicht kannst du deinen - sehr verständlichen - Abschiedsschmerz mindern, in dem
    du dich auf die schönen und aufregenden Veränderungen, die euch bevorstehen konzentrierst. Es ist ein Abenteuer mit allen Höhen und Tiefen und ihr geht es jetzt schon gemeinsam, an einem Ort an. )
    Geändert von Anni04 (22.06.2019 um 09:28 Uhr)

  6. gesperrt
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    AW: Kind und Zusammenziehen: In welcher Stadt das Kind bekommen?

    Zitat Zitat von Anni04 Beitrag anzeigen
    Gerade die Zeit um Schwangerschaft, Baby- und Kleinkindzeit ist eine tolle Gelegenheit neue Kontakte zu knüpfen. Unter Umständen sogar deutlich unterstützendere und tatkräftigere, als die eigenen Schulfreundinnen, die ggf. mit Babys/Familie (noch?) nichts am Hut haben.
    Kann. Muss nicht.
    Das hängt nämlich davon ab, wie „kregel“ Du mit Baby bist... und das hängt auch vom Baby ab.
    Wenn Du nicht vor dieTür kommst, weil.. xy... hat sich dann schnell mit „neuen Kontakten“. Die muß frau nämlich erst knüpfen und vertiefen, bevor sie verläßlich sind.
    Ich würde doch eher meine Beste Freundin mal kurz mit Baby alleine kassen, als irgendwen, den ich von 8 Terminen im Schwangerschaftskurs kenne.

    Aus dem Eingangspost geht ja hervor, daß der Freund offensichtlich die Beziehung zu seinem ersten Kind pflegt, da er ohne Umzug “zwischen zwei Kindern hängt.”
    Das habe ich überlesen, stimmt, er scheint sich zu kümmern.
    Soll er Kind 1 denn nun einfach hängen lassen, weil seine jetzige Freundin, nicht umziehen möchte?
    nein. Soll er nicht - aber für sie ist es dennoch ziemlich hart.

    Diese Option steht und stand doch bei der TE gar nicht zur Debatte.
    Ich erwähne es einfach, weil es für viele Frauen ein „Reflex“ ist, dem Man hinterherzuziehen, statt zu überlegen... was macht denn für MICH Sinn.

    [Ich würde auch unbedingt den Umzug so schnell wie möglich hinter mich bringen und anfangen, mich auf diesen neuen Lebensabschnitt einzustellen. Vielleicht kannst du deinen - sehr verständlichen - Abschiedsschmerz mindern, in dem
    du dich auf die schönen und aufregenden Veränderungen, die euch bevorstehen konzentrierst. Es ist ein Abenteuer mit allen Höhen und Tiefen und ihr geht es jetzt schon gemeinsam, an einem Ort an. )
    Der Abschiedsschmerz kann auch ein Warnsignal sein, daß es eigentlich nicht gut ist, was sie tut!
    Nur weil man mit dem Mann zusammenzieht, und ein Baby bekommt, ist die Welt nicht plötzlich voller Rosen und Geigen. Öfter sogar eher im Gegenteil!
    Was sagen Deine Familie, Freunde zu Deinen Plänen?


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    AW: Kind und Zusammenziehen: In welcher Stadt das Kind bekommen?

    Die TE schreibt ziemlich am Anfang des Strangs, dass der Umzug so oder so gesetzt ist, daran also nicht zu rütteln ist.

    Warum kann man das nicht einfach so stehen lassen?

    Ist ja so, als ob ich frage "Wollen wir Pizza oder Döner essen?" und man eine Diskussion darüber anfängt, ob wir überhaupt essen sollten?

    Und warum soll eine augenscheinlich erwachsene Frau, die lediglich unter einem ganz normalen Abschiedsschmerz leidet (im Eingangsposting ging es hauptsächlich um die Wohnung) ihre Entscheidung mit Familie und Freunden nochmal "durchdenken"?

  8. gesperrt
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    AW: Kind und Zusammenziehen: In welcher Stadt das Kind bekommen?

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Die TE schreibt ziemlich am Anfang des Strangs, dass der Umzug so oder so gesetzt ist, daran also nicht zu rütteln ist.

    Warum kann man das nicht einfach so stehen lassen?

    Und warum soll eine augenscheinlich erwachsene Frau, die lediglich unter einem ganz normalen Abschiedsschmerz leidet (im Eingangsposting ging es hauptsächlich um die Wohnung) ihre Entscheidung mit Familie und Freunden nochmal "durchdenken"?
    Weil ich oft genug gesehen habe, wie „toll“ es der Frau danach ging.

    Aus ihrem Umfeld rausgerissen, keine festen Kontakte, keine „eigene“ Unterstützung (vor allem, wenn - was nicht selten ist mit Neugeborenem im Haus) der Haussehen schief hängt, nicht wissen wohin sich wenden, sich nicht auskennen.
    Echt super.
    Und der Job, in dem sie am einfachsten und normalerweise problemlos wieder reinkommt (ihr alter - ÖD) ist auch 500km weit weg - auch beim Wiedereinstieg keine Chance auf „bekanntes Terrain“.

    Darum.

    Und... sie beschreibt sehr wohl auch den Verlust ihrer Familienunterstützung, ihrer Freunde.

  9. Avatar von Anni04
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    AW: Kind und Zusammenziehen: In welcher Stadt das Kind bekommen?

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Ist ja so, als ob ich frage "Wollen wir Pizza oder Döner essen?" und man eine Diskussion darüber anfängt, ob wir überhaupt essen sollten?
    Ganz genau so.




    Zitat Zitat von Sacrebleu Beitrag anzeigen
    Ich würde doch eher meine Beste Freundin mal kurz mit Baby alleine kassen, als irgendwen, den ich von 8 Terminen im Schwangerschaftskurs kenne.
    Zitat Zitat von AnnaMandarina Beitrag anzeigen
    In meiner Stadt habe ich ein paar Freunde (meist ohne Kindererfahrung) und schon etwas ältere Eltern (supportive, aber wohl nicht die super Babysitter ;)).
    Ja. Schief gehen kann immer mal alles mögliche. Egal wo das Kind nun zur Welt kommt (oder wo die Familie dann endgültig lebt). Aber... zum Mutmachen und zur Beruhigung:

    Ich habe meine Kinder 500km bzw auf einem anderen Kontinent als meine Schwieger-/Eltern bekommen.
    Freunde hatten wir vor Ort, aber komplett ohne Kindererfahrung.

    Unsere Unterstützung in der - teils echt schwierigen - Babyzeit (sehr anspruchsvolles Schreikind und gesundheitliche Probleme bei mir in den ersten Wochen) kam komplett durch “irgendwelche” Frauen, die ich an “8 Terminen im Schwangerschaftskurs” kennengelernt habe und unsere teils angereisten Elternteile.

    Ja, viele der Schwangerschaftskursfrauen waren eher Lebensabschnittsbekanntschaften, aber doch haben sie mich in dieser Phase besser unterstützen können (mental und praktisch) als manch langjährige Freundschaften. (Ansonsten gibt es ja immer noch die Möglichkeit sich bei der besten Freundin per Videochat auszuheulen)

    Andere dieser Frauen wurden echte Freundinnen mit denen man alle Höhen und Tiefen wie Todesfälle und weitere Geburten (inklusive einer ungeplanten Hausgeburt - quasi mit mir als Hebamme) durchlebt. Auch jetzt noch, nachdem wir teils wieder auf mehrere Länder verstreut leben.

    Da spielt viel Glück und Zufall mit rein und es muss nicht so kommen.
    Aber prinzipiell hört es sich doch sehr positiv mit ausreichend großer, neuer Stadt und zumindest schon mal netten Bekannten mit Kindererfahrung bei der TE an.

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