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  1. Registriert seit
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    AW: Kind ins eigene Leben integrieren vs. Leben am Kind ausrichten

    Schöne Pfingsttage, Sacrebleu.
    Man muss auch lesen, was ich sagte. Wenn man das mal macht, ist es ja o.k.

    ANsonsten gilt:

    https://www1.wdr.de/wissen/mensch/macht-konsum-dumm-100.html

  2. gesperrt
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    AW: Kind ins eigene Leben integrieren vs. Leben am Kind ausrichten

    Du kaufst also nichts? Garnichts? Keine Jeans, keine Unterhose, kein Buch, läßt Deine Uhr nicht reparieren oder die Schuhe neu besohlen?

    Wo lebst Du - in Mikronesien mit Baströckchen um die Taille?


  3. Registriert seit
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    AW: Kind ins eigene Leben integrieren vs. Leben am Kind ausrichten

    Eben, das meinte ich mit den deutschen ungeschriebenen Vorgaben ;). Wir gehen keine drei Stunden. Diese Woche waren wir dreimal auf dem Spielplatz, gestern sogar vier Stunden, am Sonntag den ganzen Tag im Pool, es waren 3 Gleichaltrige da, haben an zwei Nachmittagen Brettspiele gespielt und mit dem Tretroller waren wir auch unterwegs. Hoffentlich wird er nicht zum Hosenmateralist, weil ich mir zwei kurze Hosen in seinem Beisein gekauft habe. Oder weil ich ihn zum Wochenenkauf genötigt habe, ok muss er immer, armes Kind. Das ist ziemlich langweilig und er lernt da glaub ich echt nix. Haben wir aber gut aufgeteilt, mein Mann war mit ihm im kindungerechten Baumarkt. Aber beim Friseur war ich immerhin alleine. Sorry, kann ich nicht ernst nehmen.

    Meiner ging im Dorf in die Kita, weil mein Mann auch zuständig ist für bringen und holen und ich ab und zu von zu Hause arbeite. Einer bringt der andere holt kann ja auch nützlich sein, um die Zeit zu kürzen.


  4. Registriert seit
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    AW: Kind ins eigene Leben integrieren vs. Leben am Kind ausrichten

    Ih finde genau diese Ansicht, dass der Alltag inklusive Einkaufen nicht kindgerecht ist, grundfalsch und seltsam.

    Schon aus reinem Selbstschutz wird niemand sein Kind durch die behauptete 5 Stunden 100-Paar-Schuhe-anziehen-Tour jagen. Aber Einkaufen im Supermarkt finden Kinder (ja, nicht jedes immer, aber man kann selbst meinen einkaufsunwilligen Sohn meist gut einbinden mizuhelfen) toll und man kann sie einbinden und viel entdecken und sie können helfen und fühlen sich nützlich. Und auch in Schuhläden kann man Kinder eine Weile beschäftigen, warum ist im Wald verstecken spielen so viel besser als im Schuhladen? Warum ist eine Birke so viel pädagogisch wertvoller als eine Scannerkasse?

  5. Moderation
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    AW: Kind ins eigene Leben integrieren vs. Leben am Kind ausrichten

    Was an Shoppen gehen so kinderfeindlich sein soll, verstehe ich auch nicht ganz. Das haben meine Eltern früher mit uns auch gemacht. Für uns war das ein richtiges Event. Wir fuhren in die nächste Großstadt, wo wir sonst selten waren, durften uns selbst was aussuchen und - das Highlight - durften uns eine Juniortüte bei McDonald's (gab's in unserer Stadt damals nicht) teilen. Ich gebe zu, dass ich das im Moment mit beiden Kindern weitgehend vermeide, weil der Kleine mit 1,5 keine Lust hat, so lange im Buggy zu sitzen und gerne mal wegläuft. Aber mit der Vierjährigen geht das schon ganz gut, wenn es nicht gerade Stunden dauert.

    Kita am Arbeitsort fände ich persönlich unpraktisch. Gerade wenn man mal krank ist und dann die Wahl hat, entweder krank das Kind zu bringen oder es zu Hause hat. Meine Nachbarin bereut es gerade, diesen Weg gewählt zu haben. Sie ist gerade in Elternzeit mit Kind 2 und ist nun täglich 2 Stunden mit Bringen und Abholen unterwegs. Der Kindergarten ist in der direkt angrenzenden Nachbarstadt, aber im Großstadtverkehr dauert es eben. 45 Minuten Arbeitsweg finde ich auch relativ normal hier. Haben mein Mann und ich auch. Ich mit den Öffentlichen in die Nachbarstadt. Mein Mann in eine 70km entfernte Stadt.

  6. Avatar von Historia02
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    AW: Kind ins eigene Leben integrieren vs. Leben am Kind ausrichten

    Zitat Zitat von Jenufa Beitrag anzeigen
    Oder sie sind gegangen, weil Kind 2 (damals 5) Hunger hatte und ein Brot ging nicht, also musste man irgendwo hin, wo man Sonntag Nachmittag noch eine Brezel bekommt.
    Kinder sind unterschiedlich und manches Kind benötigt mehr "Kreisen" als anderes. Mein älterer Sohn war ein extremer Picky Eater und hatte (mit 4 Jahren) eine ausgeprägte "Kroketten-Phase". Wir haben also in jedem Restaurant erst draußen auf der Speisekarte geschaut oder direkt beim Reinkommen gefragt, ob es Kroketten gibt. Was anderes hat er nicht gegessen. Von außen betrachtet würde uns wahrscheinlich jeder vorwerfen, wir hätten uns zu sehr nach ihm gerichtet, aber es war eigentlich der reine Selbstschutz, denn er aß nichts anderes und wir hätten auch nicht in Ruhe essen können, wenn er dann eine Stunde gejammert hätte. Sohn 2 ist ganz anders, der ist quasi ein "Allesfresser", mit dem kann man unkompliziert in jedes Restaurant und er findet immer was auf der Speisekarte, was er mag.

    (Mittlerweile ist mein älterer Sohn fast 10 Jahre alt und in einer anhaltenden Crêpe-Phase, allerdings kann er sich die tatsächlich komplett selbst zubereiten )

    Bei uns war es eigentlich immer so, dass wir es deutlich gemerkt haben, wenn wir uns zu sehr nach den Kindern gerichtet haben. Dann wurde meine Stimmung unerträglich und ich bin dann irgendwann wegen einer Nichtigkeit ausgeflippt. Das war dann immer das Signal, etwas zu ändern und andere Lösungen (am besten gemeinsam mit den Kindern) zu finden.

  7. Moderation Avatar von maryquitecontrary
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    AW: Kind ins eigene Leben integrieren vs. Leben am Kind ausrichten

    Zitat Zitat von Jenufa Beitrag anzeigen
    Ih finde genau diese Ansicht, dass der Alltag inklusive Einkaufen nicht kindgerecht ist,...

    ... Einkaufen im Supermarkt finden Kinder (ja, nicht jedes immer, aber man kann selbst meinen einkaufsunwilligen Sohn meist gut einbinden mizuhelfen) toll und man kann sie einbinden und viel entdecken und sie können helfen und fühlen sich nützlich. Und auch in Schuhläden kann man Kinder eine Weile beschäftigen, warum ist im Wald verstecken spielen so viel besser als im Schuhladen? Warum ist eine Birke so viel pädagogisch wertvoller als eine Scannerkasse?
    Ich stimme dir zu. Gerade die Idee, Kinder aus dem normalen Leben quasi in eine "kindgerechte" Welt auszulagern, schafft für die Kinder eine merkwürdige und nicht speziell zuträgliche Sonderrolle.

    Wenn für die Familie eingekauft wird, können Kinder ab spätestens vier Jahren bei der Planung und Durchführung beteiligt sein, ebenso wie beim Einräumen. Später Preise vergleichen und Zutatenliste studieren.

    Zuhause können sie in viele Abläufe eingebunden werden. Dass Kinder in die Welt und Verrichtungen der Erwachsenen hineinsozialisiert werden, ist doch eigentlich sinnvoll. (Statt zum Beispiel Spielzeug-Staubsauger einfach Staubsaugen lassen.)

    Touren in den Wald oder den Gang zur Bibliothek kann man ja auch unternehmen, das schließt sich nicht aus.

    Und je größer die Kinder werden, desto mehr Verantwortung können sie übernehmen und Aufgaben in der Familie. Anstatt an Bevormundung und Bedienung gewöhnte Jugendliche zu werden, die nicht wissen, wie man kocht, eine Waschmaschine bedient oder seinen Fahrradreifen flickt.


  8. Registriert seit
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    AW: Kind ins eigene Leben integrieren vs. Leben am Kind ausrichten

    Ich finde auch, man merkt, wenn man sich oder seinen Kindern zu viel zumutet. Ich hab da schon ganze andere Sachen, die ich meinem Kind nicht zumute. Eine befreundete Familie sind Grundschullehrer und betreiben nebenher ein Fitness-studio. Meinte die, bring doch xy mit, dann kann er mit unseren Kindern spielen...Sie können gerne täglich ihre Kinder da rumspringen lassen, aber für meinen fände ich das doof, ihre Kinder kennen es nicht anders. Wir gehen ab und zu zum Aerobic, da sind dann auch die Kigafreunde.


  9. Registriert seit
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    AW: Kind ins eigene Leben integrieren vs. Leben am Kind ausrichten

    Zitat Zitat von Historia02 Beitrag anzeigen
    Kinder sind unterschiedlich und manches Kind benötigt mehr "Kreisen" als anderes. Mein älterer Sohn war ein extremer Picky Eater und hatte (mit 4 Jahren) eine ausgeprägte "Kroketten-Phase". Wir haben also in jedem Restaurant erst draußen auf der Speisekarte geschaut oder direkt beim Reinkommen gefragt, ob es Kroketten gibt. Was anderes hat er nicht gegessen. Von außen betrachtet würde uns wahrscheinlich jeder vorwerfen, wir hätten uns zu sehr nach ihm gerichtet, aber es war eigentlich der reine Selbstschutz, denn er aß nichts anderes und wir hätten auch nicht in Ruhe essen können, wenn er dann eine Stunde gejammert hätte.
    Meine Tochter ist ähnlich, aber dann nehme ich zu Freunden eine Brezel mit (und wenn hier jemand mit Kroketten als Snack ankäme, dann wäre es halt so). Je nach Phase nehme ich die Brezel auch ins Restaurant mit, bisher konnte jeder damit leben (wobei sie da soweit ich mich erinnere immer zufriedenzustellen war mit Brot oder Nudeln). Wenn ich weiß, dass ich von 15-18:00 bei Freunden bin, rüste ich mich so aus, dass wir das überleben werden. Und wenn dann einer Schnitzel will, hat er halt echt Pech gehabt.

    Hätten unsere Freunde dem Plan "im Biergarten mit Spielplatz treffen" einen Alternativplan mit Zugang zu Kroketten vorgeschlagen, ok. Aber der Sohn hätte theoretisch Brot oder Nudeln gegessen, er hat dann aber rumgenölt, er will jetzt eine Brezel (und auch nicht vom Bäcker nebenan), und schon hieß es "ok, naja, tschüs".


  10. Registriert seit
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    AW: Kind ins eigene Leben integrieren vs. Leben am Kind ausrichten

    Zitat Zitat von Sacrebleu Beitrag anzeigen
    Also 08 bis 18 sind 10 Stunden, bei 8h Arbeitszeit macht das 8,5 h, bleiben 1,5 Stunden Fahrtzeit - deshalb stelle ich die Frage, warum die Fahrtzeit so lang ist.
    Also ich verstehe nicht, was an 1,5 Std. Fahrzeit (= Zeit für Hin- und Rückweg ) lang ist. Das sind pro Strecke 45 min., viel ist das nicht.

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