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  1. Registriert seit
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    AW: Fremdbestimmtheit durch Kleinkind macht micht fertig :-(

    @Cara, war vielleicht etwas verkürzt. Langfassung: Ja, wir alles wissen, dass Stillen das Beste für das Kind ist. Wenn aber Mutter und Kind leiden, weil das Stillen nicht klappt, gibt es zum Glück hierzulande andere durchaus akzeptable und zudem sichere Lösungen.


  2. Registriert seit
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    AW: Fremdbestimmtheit durch Kleinkind macht micht fertig :-(

    In erster Linie ist wichtig, dass das Kind genügend Nährstoffe und Flüssigkeit erhält (im letzten Sommer hatte ich ein kleines Mädchen, vier Wochen alt, im Rettungsdienst. Es litt unter extremen Flüssigkeitsmangel, die Haut "blieb stehen" wie man es sonst bei so kleinen Kindern nur von Erkrankungen mit Brechdurchfall kennt. Aber nicht durch Vernachlässigung, wie wir im ersten Moment vermutet haben, sondern weil das Stillen absolut nicht funktioniert hat. Die Mutter hat sich auf den Rat der Stillberaterin verlassen, nur nichts zuzufüttern, damit die Milchbildung richtig in Gang kommt. Das Baby ist innerhalb einiger sehr heisser Tage in diesen kritischen Zustand gerutscht, drei Tage vorher beim Arzt war noch alles soweit in Ordnung. Ein extrem seltener Fall, aber hier war Ideologie fehl am Platz)
    Natürlich passt Muttermilch am besten zum Kind, alles andere ist ein Ersatz.

    Es nützt aber nichts, wenn vor lauter "gutem Willen" alles richtig zu machen Mutter und Kind mit den Nerven zu Fuß gehen.

    Und man kann durchaus an einigen "Stellschräubchen" drehen, wenn es nicht klappt. Hilft das nichts, dann ist es halt so.
    Beibringen kann man das Stillen nicht wirklich.
    Und es sollte die persönliche Entscheidung einer Frau sein ob sie stillt oder nicht.


  3. Registriert seit
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    AW: Fremdbestimmtheit durch Kleinkind macht micht fertig :-(

    Och naja. Ich glaube, ich verstehe genug vom Stillen. Ich überfrachte es nur nicht.


  4. Registriert seit
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    AW: Fremdbestimmtheit durch Kleinkind macht micht fertig :-(

    @Sasapi, exakt so einen Fall hatte ich auch vor Augen, allerdings schon als Extrem.
    @all, ich wollte bitte bitte keine Stilldiskussion lostreten. Das war nur ein Beispiel für das, was häufig ideologisch diskutiert wird, aber ich nehme es in meiner "Blase" (😁) anders wahr. Da versucht es jeder, switcht aber normalerweise dann auch pragmatisch auf andere Lösungen, wenn es nicht klappt.


  5. Registriert seit
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    AW: Fremdbestimmtheit durch Kleinkind macht micht fertig :-(

    Ich hatte auch ein Flaschenkind, so ist es ja nicht. Ging nicht anders.

    UNd du hast Recht, carassia, soll ja kein Stillthread werden.


  6. Registriert seit
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    AW: Fremdbestimmtheit durch Kleinkind macht micht fertig :-(

    Hallo zusammen,

    es ist schon wieder ein paar Tage her, dass ich mich hier gemeldet habe und ich möchte Euch mal ein Update geben

    Was für mich gerade gut funktioniert ist der Tipp (ich weiß nicht mehr, wer von Euch ihn mir gegeben hat - danke auf jeden Fall!) dass ich mich darin übe, am Nachmittag nicht ständig mit meinen Gedanken bei Dingen zu sein, die ich gerne erledigen würde, die mit (meinem?) Kind aber ein Ding der Unmöglichkeit sind (- > "nur noch die eine Mail kurz fertig schreiben", mal "eben schnell" die Wäsche aufhängen, ...)
    Wenn ich akzeptiere, dass die Zeit zwischen 14 und 19 Uhr (oder 20 oder 21 Uhr....) ausschließlich meinem Kind gehört, gehts mir besser, als wenn ich ständig grummelig und angespannt bin, weil ich meine imaginäre To-do-Liste nicht abgearbeitet bekomme.

    Ausserdem war ich inzwischen schon zweimal in einer netten Gartenwirtschaft mittags einen Kaffee trinken. Babynixe kann dort auf dem kleinen Spielplatz spielen - natürlich mit mir zusammen aber ich hab das Gefühl zumindest ein bisschen wieder Teil meines alten Lebens zu sein und nicht nur "mal wieder einen Mittag auf dem Spielplatz gefangen zu sein"

    Was noch aussteht ist das Gespräch mit meinem Mann, wie die Rollenverteilung bei uns in den nächsten Monaten (Jahren?) aussehen kann. Ich weiß definitiv, dass das Modell, wie wir es derzeit haben, nichts für längere Zeit für mich ist...

    Und gerade bin ich ein bisserl traurig weil ich von einem Besuch mit der Kleinen bei meinen Eltern zurückkomme. Meine Eltern leben ca. 200 km von uns entfernt und wir sehen uns so alle drei, vier Wochen.
    Die beiden sind so begeisterte Großeltern, blühen mit der Kleinen total auf und kümmern sich rührend um sie - wenn die beiden etwas näher bei uns wären, hätte ich das beste Leben... Aber vielleicht würde es dann andere Probleme geben (zu viel Nähe, zu viel Einmischung ...?).

    Nachdenkliche Grüße und einen schönen Abend
    Das Wassernixlein


  7. Registriert seit
    21.04.2014
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    AW: Fremdbestimmtheit durch Kleinkind macht micht fertig :-(

    Ich kenne beides - unsere Eltern sind, da wir damals noch in der Nähe lebten - sehr häufig als Babysitter für die Älteste eingesprungen. Dafür bin ich bis heute dankbar.
    Nur war es zumindest mit meiner Mutter etwas schwierig. Sie erlaubte, was wir verboten hatten, machte alles so, wie sie es für richtig hielt... Da gab es öfter Knatsch.

    Es ist ein Unterschied, ob die Kinder nur ab und an bei den Großeltern sind, da habe ich dann gar kein Problem mit "Verwöhnen, wie es nur eben geht". Ein Wochenende Susskram und Fernsehen, garniert mit Cola (für Kindergartenkinder) und Pommes bis zum Abwinken richten keinen dauerhaften Schaden an.

    Es war aber so, dass Kind 1 beim ersten Nein von uns in einem unbewachten Moment die Biege machte und zu meiner Mutter marschierte, wo sie immer das bekam, was sie wollte. Mit 3 Jahren, übrigens.
    Nicht ohne Grund haben wir sie in einer Betriebskita angemeldet, gegen den Protest meiner Mutter, sie hätte sie gern ganztägig betreut.

    Die Jüngsten sind bereits hier geboren und sahen beide Großeltern entsprechend selten. Wobei es mit meinen Schwiegereltern auch beim ersten Kind diese Probleme nicht gab.

    Es muß nicht so laufen, kann aber...

  8. Avatar von Admaro
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    AW: Fremdbestimmtheit durch Kleinkind macht micht fertig :-(

    Zitat Zitat von Sacrebleu Beitrag anzeigen
    Dumm Tüüg.

    Es hat garnix mit akzeptieren zu tun, daß es frau schlecht geht, weil frau überarbeitet, ausgelaugt und runter mit den Nerven ist.
    Sondern allein mit der Tatsache, daß sie überarbeitet, ausgelaugt und runter mit den Nerven IST.


    Es ist unsinnig, zu behaupten, daß frau den Zustand „überarbeitet, ausgelaugt und runter mit den Nerven“ geniessen könne - egal wie!
    Es sei denn, Frau tendiert zum Fakir-Dasein.
    Aber auch die geniessen nicht, die beamen Schmerzen mental weg.
    (Das ist dann aber alles was sie tun, was anderes geht dann nicht mehr - mit Kind keine Lösung...)


    Genau. Das funktioniert nämlich genau so gut wie ein Geburtsplan

    Das einzige, was das Paar Planen kann, ist, wie es mit „Zeiten“ grundsätzlich umgeht - aber auch das ist volatil - Du weißt nämlich nicht ob Schlafekind, ob Schreibaby, wie gut es der Mutter geht...
    Mit keinem Wort habe ich je geschrieben, dass sich Frauen mit der Mutterrolle arrangieren müssen, dies toll zu finden haben müssen. Ich habe im Gegenteil die TE ernst genommen und ihr angeraten, ihren Job der Situation anzupassen. Angedacht von ihr war der Freitag bleibt frei. Dies hat sie nicht eingehalten und vermisst nun den für sie erholsamen Abstand zu beidem: dem Job und dem Kind.

    Ich werde mich von ein paar hier nicht dazu benutzen lassen, ihren persönlichen Frust an mir auszulassen, weil ich offenbar in etwas reingestochen habe, was sie selbst kratzt. Ich werde es jedoch nicht akzeptieren, wenn man als Mutti abgestempelt wird und diejenigen sich dabei auch noch schlau vorkommen, wenn man Tatsachen, wie: mit einem Kleinkind fehlt einem die intellektuelle Konversation, etc. Als wenn diejenigen, die Spaß mit kleinen Kindern haben, Intellektuell euch nicht das Wasser reichen können, nur weil sie diese Tatsache nicht an die große Glocke hängen.

    Im Gegenteil, ich erkenne, wann ich wie mit wem umzugehen habe. Ein Kind ist kein Zuckerschlecken. Auch keine Neuigkeit.

    Diskussionen auf Basis: ich habe aber nen tollen Job und jetzt muss ich mich im Muttiland aufhalten, sind unnötig und zeichnen - zumindest für mich - keine emanzipierte Debatte aus, sondern eine Hämische.

    Und was den Partner betrifft, wenn man sich schon so intellektuell gibt, dann frage ich mich, wo dies eingesetzt wurde beim Aushandeln der Betreuung des Kindes mit seinem Partner. Wenn man da frustriert ist, scheint ja vorher was nicht ganz ideal umgesetzt worden zu sein.

    Ich mag solche Art der Diskussion nicht, denn sie ist nicht zielführend. Die kritischen Fragen an die TE war im Sinne von ihr und nicht um hier Frauen wie dich auf den Plan zu rufen, die ihre Position - keine Frau mit der Bezeichnung Mutter zu sein - vehement verteidigen. Das ist ganz gewiss nur deine Baustelle.
    Entscheide lieber ungefähr richtig, als genau falsch. - Goethe -

  9. Avatar von Admaro
    Registriert seit
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    AW: Fremdbestimmtheit durch Kleinkind macht micht fertig :-(

    Zitat Zitat von wassernixlein Beitrag anzeigen
    Was für mich gerade gut funktioniert ist der Tipp (ich weiß nicht mehr, wer von Euch ihn mir gegeben hat - danke auf jeden Fall!) dass ich mich darin übe, am Nachmittag nicht ständig mit meinen Gedanken bei Dingen zu sein, die ich gerne erledigen würde, die mit (meinem?) Kind aber ein Ding der Unmöglichkeit sind (- > "nur noch die eine Mail kurz fertig schreiben", mal "eben schnell" die Wäsche aufhängen, ...)
    Wenn ich akzeptiere, dass die Zeit zwischen 14 und 19 Uhr (oder 20 oder 21 Uhr....) ausschließlich meinem Kind gehört, gehts mir besser, als wenn ich ständig grummelig und angespannt bin, weil ich meine imaginäre To-do-Liste nicht abgearbeitet bekomme.
    Das finde ich gut. Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Das hatte ich übrigens mit Akzeptanz gemeint. Gewisse Dinge gehen mit Kind nicht mehr so, wie man das vorher gehandhabt hat. Ich denke mal, du hast in deinem Job vorher und auch jetzt "deinem Mann" gestanden und musst nun feststellen, dass du das bei deinem Kind nicht mehr so "ideal hinbekommst".

    Zitat Zitat von wassernixlein Beitrag anzeigen
    Was noch aussteht ist das Gespräch mit meinem Mann, wie die Rollenverteilung bei uns in den nächsten Monaten (Jahren?) aussehen kann. Ich weiß definitiv, dass das Modell, wie wir es derzeit haben, nichts für längere Zeit für mich ist...
    Ich wünsche dir sehr, dass du zu einem für euch beide zufriedenen Ergebnis kommst.
    Entscheide lieber ungefähr richtig, als genau falsch. - Goethe -


  10. Registriert seit
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    AW: Fremdbestimmtheit durch Kleinkind macht micht fertig :-(

    Wassernixlein, ich meine, ich hätte dir in deinem anderen Strang auch schon mal zum Thema Großeltern in der Nähe geantwortet. Ich kann gut verstehen, dass dich das beschäftigt. Mir ging es zu Beginn auch so, dass ich jedes Mal traurig war, wenn wir von einem Besuch zurückgekommen sind und habe mir ausgemalt, wie schön es wäre, wenn....

    Inzwischen wohnen wir im selben Ort, ca. 800m voneinander entfernt und es war die beste Entscheidung. Meine Eltern lieben ihre Enkel und umgekehrt. Durch bestimmte Umstände bin ich noch mehr als üblich an Termine gebunden, zu denen ich die eine Tochter nicht mitnehmen kann. Zudem haben wir auch bis jetzt keinen Kita Platz für die Kleine bekommen. Ich wüsste nicht, was ich ohne meine Eltern machen würde.
    Du allein kannst die Situation und deine Eltern am besten einschätzen. Mit meinen Eltern läuft es problemlos ohne Einmischung. Wenn du zurück möchtest, dann diskutiere auch das ernsthaft mit deinem Mann. Vielleicht ist das ja euer Weg. Ich finde, das in unserem Fall alle Beteiligten nur davon profitieren. Am meisten die Kinder.
    In meinem Bekanntekreis haben das übrigens einige so gemacht, meistens ergab sich eine entsprechende Gelegenheit (Das Haus der Oma konnte übernommen werden o.Ä.).
    Geändert von Rheika2014 (25.06.2019 um 15:50 Uhr)

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