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Thema: Babyschlaf


  1. Registriert seit
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    Babyschlaf

    Hallo zusammen,

    wir haben eine eher schlechte Schläferin und ich gehe so langsam am Stock, daher möchte ich nach Erfahrungen/Tipps fragen oder auch einfach ein bisschen jammern 😉

    Unsere Tochter ist fast 7 Monate alt und seit Geburt ist das Schlafen sehr schwierig. Bereits im Krankenhaus hat sie im Bettchen nur geschrien, keinesfalls jedoch geschlafen, und beruhigte sich nur durch körperliche Nähe; die erste Zeit haben mein Mann und ich abwechselnd geschlafen und die Kleine auf uns. Soweit, so "normal" (gibt's ja häufig, war auch OK).

    Zuhause haben wir die ersten paar Wochen weiterhin die Kleine bei uns im Bett gehabt. Ich muss dazu sagen, dass wir aufgrund von Komplikationen noch ein zweites Mal für 1 Woche im KH waren, wir hatten also eher unruhige Anfangswochen. Unsere Tochter hatte zudem die ersten ca. 10-12 Wochen eine recht ausgeprägte abendliche Schreistunde spätabends, die Abend für Abend 1-3h andauerte, in denen sie schrie wie am Spieß und es nur durch Tragen einigermaßen ok wurde.

    Das hörte dann von selbst zum Glück auf. Nachdem unsere Kinderärztin uns ziemlich verunsichert hatte, was die Gefahren im Familienbett angeht, hatten wir sie dann so ca. ab Woche 6 oder 7 im Beistellbett. Dort hat sie nur stundenweise geschlafen, so dass wir fast jede Nacht jede Stunde wach waren. In einigen Nächten sind wir abwechselnd ins Gästezimmer gezogen, weil wir total fertig waren. Mit 12 oder 13 Wochen hat sie dann das Rollen entdeckt und sich dann konsequent aus ihrem Bett zu uns gerollt 😁

    Seither schlief sie wieder bei uns, wir hatten alles abgesichert und ich habe mich damit auch wohl gefühlt, denke, es war das Richtige, sie braucht einfach viel Nähe. Allerdings - "schlief" ist übertrieben, sie wachte nach wie vor häufig schreiend auf und ließ sich auch erst beruhigen, wenn man sie hochnahm und trug (ja, wir haben versucht, sie erst liegen zu lassen und so zu beruhigen. Keine Chance, sie schrie sich in Rage.).

    Nun robbt sie seit ein paar Wochen und kreiselt auch nachts durchs Bett. Wo sie mich noch vor einiger Zeit immer nachts gesucht und festgehalten hat, hatte ich jetzt eher den Eindruck, dass ich störe 😉 wir haben sie daher jetzt in ihr Kinderbettchen ausquartiert, das neben mir steht. Soweit, so gut. Das hat auch soweit ganz gut geklappt,und ich freue mich über etwas mehr Platz und darüber, endlich wieder mit Kissen und Decke zu schlafen... Das Problem ist allerdings, dass sie nach wie vor super unruhig ist, immer wieder hochschreckt, schreit, robbt, gegen das Gitterbett donnert etc. So im Schnitt stehe ich nach wie vor 1x pro Stunde auf und tröste sie, gebe ihr den Schnulli wieder etc. Tragen muss zum Glück nur noch in Ausnahmefällen sein. Stehe ich nicht auf und beruhige sie - was wir natürlich auch probiert haben - , schreit sie sich in Rage und ist dann erstmal wach. Bis Mitternacht ist es am schlimmsten, danach ist oft so 2h Ruhe. Trinken tut sie noch 1x pro Nacht (Flasche). Sie schläft ca. um 20:30 nach einer Abendflasche recht problemlos ein, was super ist, das war auch lange ein Problem, hat gegen 2 Hunger (schläft dann aber wieder ein) und wacht um 7 endgültig auf. Klingt gut - ist es aber nicht, weil sie eben so häufig zwischendrin wach wird. Ab 5 hab ich sie auch meistens wieder bei mir, weil sie sonst nicht mehr schlafen kann; ich bin ab dann also wach und mache alle paar Minuten schschsch und so.

    Tagsüber schläft sie nur auf mir. Ca. 1,5-2h auf 3 Schläfchen verteilt. Ist daher nix mit "schlafen wenn das Kind schläft", abgesehen davon, dass sie auf mir liegt, bin ich nach 30 Minuten auch gerade mal am Einschlafen, wenn sie wieder wach wird. Habe ein paar Wochen lang versucht, sie ans Schlafen auf dem Sofa/im Bett zu gewöhnen, hat nicht funktioniert, sie hat dort nur max. 20 Minuten geschlafen und war am Ende der "Testperiode" total übermüdet. Sie sträubt sich tags mit Händen und Füßen gegen den Schlaf (Augen zukneifen und dann aufreißen; Schnulli schmeißen; Action) aber irgendwann übermannt er sie.

    Ansonsten ist sie ein sehr fröhliches sowie absolut zuckersüßes Kind, lacht viel, isst gut und ist mit allem ziemlich früh dran, also gut entwickelt. Tags meckert sie kaum, ist süß und kuschelig und momentan immer auf Entdeckungstour, robbt flott und übt gerade das Krabbeln.

    Mir ist klar, dass ein Baby nicht 6 oder 8 h am Stück ohne Mucks schläft.... Allerdings würde ich gern mal so etwas regelmäßiger 2-3h am Stück schlafen, das ist aktuell kaum möglich.

    Blöde Frage: ist das normal? Oder machen wir was falsch? Stell ich mich an? Oder ist sie einfach eine schlechte Schläferin (oder eine ganz normale, ich hab da keine Ahnung - ich höre sehr Unterschiedliches im Freundeskreis). Was habt ihr sonst so für Tipps, wie geht man am besten damit um bzw. wie habt ihr euch organisiert? Ich bin aktuell in Elternzeit, mein Mann arbeitet voll+x. Ich mache während der Woche die Nachtschichten, er nimmt sie allerdings abends so von 19/20h (wenn er heim kommt) bis ca. 22h. Am Wochenende macht eine Nacht er, eine ich inkl. Ausschlafen am Morgen, allerdings schlafe ich dann auch im Schlafzimmer und werde oft mit wach. Ich könnte für die Nacht ins Gästezimmer, aber irgendwie kann ich da nicht so gut schlafen (vermisse meine Beiden. Ok, selbst schuld?). Boah, ich bin SO müde 🤪

    Ah so - "Schlafprogramme" mit Schreien lassen kommen nicht in Frage.

    Huch, ist lang geworden. Aber tat gut, daß mal aufzuschreiben...
    Danke und viele Grüße
    C.


  2. Registriert seit
    21.04.2014
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    11.887

    AW: Babyschlaf

    Hatten wir bei Tochter 2 auch. Ich war dann mit ihr einige Zeit in der Kinderklinik.
    Das half dann auch. Allerdings war das ein von dir so genanntes "Schlafprogramm".

  3. Moderation
    Registriert seit
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    6.368

    AW: Babyschlaf

    Liebe Convallaria,
    du wirst viele Ratschläge bekommen. Ich würde dich gerne warnen: Es kann gut sein, dass du nach fünf Seiten schwankst zwischen a) "ich bin eine hysterische Bindungsfanatikerin und es war von Anfang an falsch, das Kind je in meiner Nähe schlafen zu lassen" und b) "ich gebe dem Kind nicht genug Nähe. Ich muss mich einfach nur auf das Kind einlassen, dann müsste mein Kind auch entspannt sein".

    Nichts hilft gegen die Müdigkeit. Nichts, nicht, nichts, außer schlafen. Zur Not übernachte am Wochenende mal woanders. Es hat Jahre gedauert, bis ich nicht von jedem Mucks der Kinder wach wurde, selbst dann, als sie schon längst im eigenen Zimmer schliefen. Das ist ein Erfolgskonzept der Natur!

    Getröstet hat mich das Wissen, dass es in allen Sprachen der Welt Lieder gibt mit dem Thema: "Kind, bitte schlaf ein!" Du bist Teil einer langen Tradition.
    Always be a little kinder than necessary. – James M. Barrie

    Moderation in den Foren "Rund um den Job", "Rund ums Eigenheim", "Fehlgeburt" und "Wissenschaft und Umweltschutz"

  4. Avatar von Paraplumeau
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    10.167

    AW: Babyschlaf

    Wir haben in dem Alter, in dem eure Tochter jetzt ist, jeweils nicht mehr mit dem Kind in einem Raum geschlafen, so bekamen wir nicht jeden Mucks mit und alle Beteiligten schliefen sehr viel besser.

    Einmaliges oder zweimaliges Aufwachen - auch jeweils mit Stillen - und kindliches frühes Ausgeschlafensein um 05:00 Uhr halte ich allerdings für normal.
    Wenn ich anderer Leute Innerstes sehen wollte, wäre ich Gerichtsmedizinerin geworden.


  5. Registriert seit
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    AW: Babyschlaf

    Es gibt auch kein richtig oder falsch.
    Wir haben drei Töchter. Zwei problemlose Schläferinnen, eine Heulboje.


  6. Registriert seit
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    168

    AW: Babyschlaf

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Es gibt auch kein richtig oder falsch.
    Wir haben drei Töchter. Zwei problemlose Schläferinnen, eine Heulboje.


    Leider kann ich nichts hilfreiches beitragen, Nummer 1 kommt in 6 Wochen. Lese aber gespannt mit

  7. Avatar von SalutCaVa
    Registriert seit
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    223

    AW: Babyschlaf

    Ihr macht bestimmt nichts falsch.
    Das wird schon! Irgendwann!
    Solange das Schlafen noch nicht gut funktioniert, versucht durchzuhalten und es euch so einfach wie möglich zu machen.

    Mein Sohn wurde gestillt und war unzählige Male nachts wach. Wenn er mal 1-2 Stunden geschlafen hat, war das gut. Tagsüber nur im sich bewegenden KiWa oder an der Brust. Nachts bis zu 15x wach. Es hat alles nichts geholfen, nur die Zeit 🤷*♀️
    Mit 17 Monaten hat er zum ersten Mal durchgeschlafen und heute ist er 3 und wird meistens einmal die Nacht wach.


  8. Registriert seit
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    113

    AW: Babyschlaf

    Schläft sie den besser, wenn sie Körperkontakt hat?
    In ein anderes Zimmer ausquatieren finde ich nicht gut, da die Maus sich ja in Rage schreit, sich also nicht selbst beruhigen kann (was in dem Alter völlig normal ist) Allerdings gibt Babies die können alleine in den Schlaf finden. Ist aber glaub ich eher selten.

    Möglichkeiten zum abklären:

    Es ist zu hell
    Zu dunkel
    Geräusche (von der Straße)
    Zu kalt
    Zu warm
    Windel drückt. (Unsere trägt mit 8 Monaten nachts 5er Windeln



    Ansonsten gilt :

    Es ist alles nur eine Phase! (ha ha)

    Meine 3 jährige ist auch eine schlecht Schläferin. 2 bis 3 mal pro Nacht zu ihr gehen ist normal. Wird immer vom Papa beruhigt, da ich das Baby habe. Außer alle paar Wochen schreit und schimpft sie so, das nur ich sie beruhigen kann.


  9. Registriert seit
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    113

    AW: Babyschlaf

    Ihr macht das schon gut so. Hast du Hilfe von außen? Um sich auch mal einfach so ins Bett zu legen? Es heißt zwar man soll schlafen wenn das Baby schläft, aber wer macht das schon?


  10. Registriert seit
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    AW: Babyschlaf

    Jedes Kind kann alleine einschlafen, schlafen ist ein natürliches Grundbedürfnis wie Essen oder Trinken.

    Allerdings wachen Kinder wie Erwachsene mehrfach in der Nacht auf und prüfen im Halbschlaf unbewusst, ob noch "alles in Ordnung ist", also alles so wie beim Einschlafen.

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