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Thema: Babyschlaf

  1. Moderation Avatar von lunete
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    AW: Babyschlaf

    Hallo,

    Wir haben drei Kinder, eines schläft ganz einfach, eines normal, eines schwierig.
    Meine Vermutung wäre daher, dass einiges an an Glück/Pech dabei ist.
    Mein Rat wäre, den Weg zu gehen, mit dem alle am besten auskommen (und das muss nicht konform gehen mit irgendwelchen, vielleicht auch eigenen, Erwartungen), „aber man muss doch“-Druck rausnehmen, pragmatisch sein.

    Alles Gute
    Geändert von lunete (19.05.2019 um 10:20 Uhr)


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    AW: Babyschlaf

    Ich denke, es ist oft ein Mix... Ein wenig "Typsache", meine Schlechtschläferin schläft heute noch schwerer ein, ein bisschen liegts am Kind, ein bisschen an den Eltern....

    Bei Tochter 2 nannte sich das damals "Regulationsstörung".
    Durch die Auswertung der Videos konnten wir sehen, dass sie sich zu Beginn der Schreiattacken immer ein bisschen "wegdrehte". War wohl ihr Signal für "Lass mich in Ruhe!"

    Wir haben aber beruhigt, getragen, getüdelt... Was sie nur noch mehr "aufregte".

    Sie hörte tatsächlich auf zu Schreien, als wir die Action zum Beruhigen einstellten.


  3. Registriert seit
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    AW: Babyschlaf

    Hier waren beide Geburten schnell, komplikationslos und einfach. Der Große war allerdings 3 Wochen zu früh und hat anfangs auch nur auf uns geschlafen. Na gut, die Kleine auch 😬
    Sasapi, bei dem Sohn meiner Freundin ist es auch so. Bloß kein Kuscheln oder Zuviel Begleitung, der mag auch einfach nur seine Ruhe haben.

  4. Avatar von twix25
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    AW: Babyschlaf

    Ein Alptraum und ganz viel Bewunderung für die Geduld, die Ihr Alle aufbringt, aufgebracht habt.

    Ich fand es so schrecklich und war auch nie so liebevoll
    Das tut mir heute sehr sehr leid.

    Von daher würde ich aus heutiger Sicht :
    - früh ins Bett gehen, den Vater bis um 23h einbinden.
    -spät ins Bett gehen, den Vater ab 5h einbinden
    -1 Nacht am WE durchschlafen
    Alles in getrennten Zimmern

    -am WE so oft es geht der Mutter/Vatermüdigkeit nachgeben dürfen

    -den Besuch der Großeltern zum Schlafen nutzen
    -zusätzlich einen Babysitter suchen u in der Zeit schlafen.

    Ausgeschlafen lässt sich die ganze Anstrengung besser ertragen

    Der Haushalt u die entgangene Freizeit kann warten, alles ist absehbar vorbei.

    Aber die ganzen Jahren mit dem schlechten Gewissen der begangenen Ungeduld, der Fehler sind wesentlich schlimmer und nicht unbedingt wieder gutzumachen.

    Ganz viel Anerkennung also nochmal für Eure liebevolle Geduld in dieser anstrengend Zeit
    ************************************************** **************************************

    Ich so : "Och bitte" - Mein Leben so : "Nö!"

    Ich wieder: "Och bitte"

    Mein Leben so : "Naaaa guut"


  5. Registriert seit
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    AW: Babyschlaf

    Twix, wie ist es denn bei Euch gelaufen, dass Du es so sehr bereust?

  6. Avatar von neka
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    AW: Babyschlaf

    Zitat Zitat von Lizzy1234 Beitrag anzeigen
    Interessant bei all den Schlechtschläfern wäre, ob es möglicherweise mit einem "Geburtstrauma" in Zusammenhang zu bringen wäre.

    Die Suchmaschine bietet als mögliche Ursache z. B. Medikation, Kaiserschnitt, zu schnelle Geburt an.
    Das halte ich für Käse. Vor allem: was würde das den Eltern denn genau helfen, es wird ja ein Ansatz gesucht, was geändert/verbessert werden kann. Rückwirkend ist an der Geburt noch weniger zu ändern als im Vorfeld.
    Mein Kaiserschnitt-Kind war direkt mal der bessere Schläfer. Was sagt das also?
    Nix. Er ist einfach ein anderer Typ, fertig.

    Unsere Tochter wurde v.a. vom Papa auf Einschlafen im Tragen eingeschworen. Da hat sich ab 8 Monaten gerächt und als alles nix mehr half, haben wir ab 10 Monaten ein Schlafprotokoll geführt und das berühmte Schlaftraining mit dem schlechten Ruf gemacht, wobei das Protokoll da übrigens dazugehört. Es hat uns allen geholfen, vor allem auch der Kleinen - die brauchte halt auch Schlaf.
    Beim Zwerg ging von Anfang an tatsächlich, ihn hinzulegen und er schlief ein. Bisschen streicheln oder Hand auf den Bauch, ich hielt das bis dahin für ein übles Gerücht, dass das echt geht 😬
    Seit er sich hinstellen kann, ist es vor allem tagsüber schwieriger, aber bei genug Müdigkeit reicht dann auch wieder hinlegen. Insofern: initial anders gemacht haben wir nix, er ist einfach ein entspannter Kerl. Ob man beim 2. Kind unbedingt ruhiger ist? Keine Ahnung, hab mit 6 Jahren Unterschied auch wieder komplett von vorne angefangen 😉

    Also man kann vieles versuchen, aber nicht immer machen im Sinne von bewirken. Das hilft evtl, wenn jeder mit tollen Tipps ankommt oder gerne blöde Fragen nach dem Durchschlafen kommen. Was man probieren will, ist Geschmackssache und Typfrage. Ob dann was funktioniert, was bei Nachbarin x oder Freundin y ganz toll war, ist auch fraglich. Im Zweifel machen, was der Instinkt sagt. Und wenn der sagt: Kind schläft bei Mami im Bett am besten ein und durch und das ist ok für alle, dann ist das halt so. Die Risikofaktoren zum plötzlichen Kindstod sind eins, aber wenn die Eltern nicht rauchen und auch nicht alkoholisiert neben dem Baby liegen, ist schon mal das meiste relativiert. Also nicht verrückt machen lassen.

  7. Avatar von neka
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    AW: Babyschlaf

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Ich denke, es ist oft ein Mix... Ein wenig "Typsache", meine Schlechtschläferin schläft heute noch schwerer ein, ein bisschen liegts am Kind, ein bisschen an den Eltern....

    Bei Tochter 2 nannte sich das damals "Regulationsstörung".
    Durch die Auswertung der Videos konnten wir sehen, dass sie sich zu Beginn der Schreiattacken immer ein bisschen "wegdrehte". War wohl ihr Signal für "Lass mich in Ruhe!"

    Wir haben aber beruhigt, getragen, getüdelt... Was sie nur noch mehr "aufregte".

    Sie hörte tatsächlich auf zu Schreien, als wir die Action zum Beruhigen einstellten.
    Das war bei unserer Tochter wohl auch so, die ist regelrecht ausgeflippt.
    Der Kleine motzt dafür wohl einfach gerne noch ein wenig, bevor er abschaltet. Das ist ein ganz anderer Tonfall 😄 (oder er grinst, dreht sich um und ist weg 😳 das ist der Jackpot)

  8. gesperrt
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    AW: Babyschlaf

    Zitat Zitat von Eichblatt Beitrag anzeigen
    Bei Nr 1 kann man meine Abwesenheiten an einer Hand abzählen, das ging dann immer irgendwie mit der Flasche. Beim ersten Mal Abwesenheit war das Baby aber auch schon ein paar Monate alt.

    Nr 2 ist jetzt 2,5 Jahre alt und ich war immer verfügbar. Dem hat Mr Eichblatt noch nie eine Flasche gegeben und noch nie ins Bett gebracht.

    Mr Eichblatt hat die Babys immer sobald sie unruhig worden mir übergeben. Natürlich hat er sie auch mal beim Schreien rumtragen müssen, aber das hat er wirklich nur äußerst ungern, unbeholfen und so kurz wie möglich gemacht. Ich habe zB mal gesagt "du musst das Baby wiegen, im Arm" und hab es ihm vorgemacht, daraufhin meinte er ganz entrüstet:
    "DAS hast Du mir noch nie gesagt!!"
    Das sagt doch irgendwie alles
    Das sagt lediglich, daß Du an der Misere selbst schuld hast...
    Er hat ein Defizit (nicht das, von seinen Eltern so behandelt worden zu sein, das geht fast allen unserer Altersgruppe so...) - aber Du nimmst es hin und beschwerst Dich darüber, statt ihn mit einzubeziehen, und ihm beizubringen wie es geht...

    Auch nicht allen Frauen ist ohne Erklärung alles zur Kinderbetreuung klar...
    Vermutlich keiner, aber die haben es schon so früh gelernt, daß sie es für „naturgegeben“ halten.


  9. Registriert seit
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    AW: Babyschlaf

    Genau. Sie "motzte" noch kurz und schlief ein.

    Deshalb ist dieses "Hören auf das Bauchgefühl" nicht immer richtig.

    Das Bauchgefühl ist immer subjektiv geprägt.
    Man überträgt oft Dinge "aufs Kind", die da nicht hingehören.

    Und es hilft manchmal wirklich, den Blick Unbeteiligter einzunehmen.

    Ich habe eine deutlich jüngere Cousine. Ihr kleiner Sohn ist jetzt 2.

    Der Kleine muss ein ähnliches Kind sein wie es meine Mittlere war.

    Meine Cousine stammt aus Kroatien. Als sie im Grundschulalter war, wurden ihre Schwestern und sie während eines Luftangriffs von ihren Eltern getrennt, sie flohen dann zu dritt nach Deutschland und kehrten bei Kriegsende nach Kroatien zurück.
    Sie führte ein ganz normales Erwachsenenleben, lediglich das nicht schlafende Baby war ein echtes Problem.

    In langen Gesprächen mit Kinderärzten hat sie herausgefunden, dass nicht das Baby, sondern sie das Problem hat. Sie bestand darauf, das Baby immer in der Nähe zu haben. Dabei schlief der Kleine tatsächlich am besten im eigenen Bett.

    Erst in diesen Gesprächen wurde ihr klar, dass das Erleben "Ich schlafe ein und alles ist Ordnung, ich wache auf und meine Eltern sind weg, alles ist anders" der Hintergrund dafür war.

    Ist ein Extrembeispiel, sicher, aber erklärt das Problem.


  10. Registriert seit
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    AW: Babyschlaf

    Convallaria, bei uns war die Situation (wie irgendwie bei jedem) anders, also wird auch sicher nix 1:1 übetragbar sein. Bei uns war Nr.1 der schlechtere Schläfer. Was mir erstens geholfen hat: Bei ihm war es eng korreliert mit den Entwicklungssschüben aus "ohje ich wachse". Leider oft über 3-4 Wochen, was bei 7 Wochen auseinanderliegenden Schüben auf "meistens" rausläuft zumal dann noch Erkältungen und Zähne dazukamen.

    Bei uns (v.a. mir) gings nervlich an die Grenzen, weil er zumindest abends zum Einschlafen unbedingt getragen werden musste und nachts auch oft. Abends waren es oft gut 30 min und wenn man Pech hatte, musste man von vorne anfangen. Mit ca. 6 Monaten hat er sich dann körperlich versucht gegen das Einschlafen zu wehren, d.h. sich ständig wachgestrampelt. Oder er ist - noch schlafend- am Gitter aufgestanden und wollte dann nicht wieder schlafen.

    Man konnte in dem Alter bei ihm Protest von Verzweiflung unterscheiden, da habe ich dann tatsächlich sowas wie ein Schlafprogramm durchgezogen, ich kam nervlich und körperlich mit der Tragerei an meine Grenzen. Aber ich hab's nicht nach Schema F gemacht, sondern wie's für uns passte. Das war bei uns dabei bleiben, wenn er völlig in Rage war rausholen, tragend beruhigen, wieder ablegen. Sein Problem war, dass er nicht schlafen wollte, man könnte ja was verpassen. Wir blieben fast immer dabei (ich bin mal raus, um einen Wutschrei außerhalb Hörweite abzugeben, prompt ist er eingeschlafen, ließ sich aber nicht replizieren). Und als das ging haben wir uns schrittweise entfernt, also erst neben Bett mit Körperkontakt, dann ohne, dann 1 m entfernt, dann nicht mehr sichtbar (immer singend), dann immer weniger Wiederholungen vom Schlaflied das zog sich über Wochen / Monate. Die meiste Zeit davon ohne Gebrüll.

    Da ich weiß wie es mit Kind ist, das sich in Rage brüllt und Euer Thema eher Nähe zu sein scheint, kann es gut sein, dass es SO bei Euch nicht klappen wird. Was ich sagen will ist: Zwischen Ferbern und 15 Jahre symbiotisch gekuschelt (nicht)-schlafen (oder 15 Jahren Tragen) gibt es ein breites Kontinuum an möglichen Wegen.

    Und noch ein Tipp, wenn Dein Kind aktiv ist: Bei unserem Großen haben wir irgendwann im Urlaub mit anderen Kindern die Sache mit "abends alles so ruhig und geordnet wie möglich" aufgegeben nach dem Motto, "soll er doch toben mit den anderen, schlimmer geht nimmer." Was soll ich sagen, das hat viel gelöst, promt hat die Tragerei nicht mal halb so lang gedauert wie sonst (das war kurz bevor wir mit dem Tragen ganz aufgehört haben). Ihn muss(te) man abends "auspowern", sonst zappelte er im Bett und kam da nicht zur Ruhe. Wird Euch aber auch - wenn überhaupt - höchstens in der ersten Nachthälfte helfen.

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