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    Angst, dass sich Beziehung zum Partner durch Baby verschlechtert

    Hallo zusammen,

    da ich auch langsam mit dem Gedanken spiele, Nachwuchs in die Welt zusetzen , hätte ich mal eine Frage an alle, die bereits Mama oder Papa sind:
    Inwiefern hat sich das Verhältnis zu Eurem Partner durch ein Baby geändert? Ist Eure Beziehung dadurch gewachsen oder gibt es auch negative Faktoren. So ein Baby stellt ja doch den ganzen Alltag auf den Kopf und damit wahrscheinlich auch das Verhältnis der Eltern.

    Ich mache mir deswegen ein wenig Sorgen: Bei mir und meinem Freund klappt alles so wunderbar und irgendwie habe ich ein wenig Angst, dass ein Baby die innige Beziehung, die wir haben, u. a. auch negativ beeinflussen könnte. Schließlich hat man einfach nicht mehr so viel Zeit füreinander und auch der Sex ist wahrscheinlich fürs erste in Mitleidenschaft gezogen, oder?

    Wie war das bei Euch? Freue mich über viele Antworten
    LG
    Lisbet

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    AW: Angst, dass sich Beziehung zum Partner durch Baby verschlechtert

    Mag gar keiner antworten?

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    AW: Angst, dass sich Beziehung zum Partner durch Baby verschlechtert

    Hallo Lisbet,
    ich kann Dir leider nichts dazu sagen- bin selbst noch keine Mutter, aber vielleicht findest Du hier ein paar Antowrten, bis vielleicht doch noch jemand antworten mag.

    Laborschnecke
    Das Leben ist wie eine Flasche Ketchup: Erst kommt lange nichts und dann alles auf einmal!

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    AW: Angst, dass sich Beziehung zum Partner durch Baby verschlechtert

    Hallo Lisbet

    Wir haben zwei Kinder die große ist 6 Jahre alt und unser Kleiner ist 4 Monate alt.
    Wenn man Kinder hat muss man auf einiges verzichten bzw. man kann halt nicht mehr so spontan sein so wie es früher mal war.
    Unsere Beziehung ist dadurch noch stärker geworden,aber es kommt dann auch immer auf den Partner drauf an ob er mit einen kind zurecht kommt oder nicht.

    lg

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    AW: Angst, dass sich Beziehung zum Partner durch Baby verschlechtert

    Hallo Lisbet,

    wir haben eine 8 Monate alte Tochter und mein Mann hat eine 9 Jahre alte Tochter aus erste Ehe, die sehr viel bei uns ist.

    Wenn ich unsere Beziehung mit der "vor-Baby-Zeit" vergleiche, dann ist sie auf jeden Fall gewachsen. Aber es ist auch in vielen Punkten schwieriger geworden. Man hat nicht mehr soviel Zeit und vor allem auch nicht mehr soviel Energie füreinander.

    Ich glaube es ist vor allem wichtig, dass man sich BEWUSST macht, dass man was für die Beziehung tun muß und leider auch mehr planen sollte, gerade einen romantischen Abend.

    Man selber verändert sich halt auch durch ein Baby. Die Liebe zum Kind ist wirklich unglaublich schön und weitaus stärker als die zum Partner, auch wenn man sich das vorher kaum vorstellen kann. Wenn man sich dann darüber austauschen kann, dass es dem Anderem GENAUSO geht, dann bekommt man garantiert auch die häufigsten Probleme in den Griff.

    Für den Mann ist es bestimmt nicht immer leicht nun die 2. Geige bei der Frau zu sein, zumal die meisten Männer mit einem ganz kleinem Säugling nicht soviel anfangen können und bei einigen das Bounding etwas Zeit im Alltag braucht. Die Frau muß manchmal aufpassen sich nicht im Muttersein zu verlieren und nichts mehr für sich oder ihn zu tun.

    Mein Fazit ist aber ganz eindeutig PRO KIND. Es hat unser Leben und unsere Beziehung sehr bereichert und gerade wenn ihr eine gute Beziehung führt, dann werdet ihr die "Klippen" gut umschiffen.

    LG
    Marie
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    Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden
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    AW: Angst, dass sich Beziehung zum Partner durch Baby verschlechtert

    Vielen Dank für Eure Antworten

    @Marie: Du schreibst, dass die Liebe zum Kind größer ist als die zum Partner. Genau, dass ist es, was mir ein wenig Sorgen macht. Das kann und will ich mir im Grunde gar nicht vorstellen, irgendwie finde ich es schade, wenn dem so wäre. Oder ist es normal? ich weiß es nicht.
    Bei uns verhält es sich so, dass wir uns nun zwar schon 2,5 Jahre kennen, manchmal empfinde ich das "schon" aber eher wie ein "erst" und ich habe das Gefühl, wir müssten noch mehr Zeit zusammen verbringen bevor wir Eltern werden, schließlich hat man danach kaum noch Zeit für sich. Andererseits sind wir beide schon 34 und irgendwie tickt ja auch so langsam die biologische Uhr.

    Tja, ist alles nicht so einfach. Hab halt einfach ein wenig Schiss vor der Entscheidung obwohl ich unbedingt Kinder will, keine Frage. Vielleicht haben es Paare, die schon lange zusammen sind, es diesbzgl. einfacher. Sie kennen sich schon viele Jahre und haben zu zweit alles ausgekostet, sodass der Wunsch zu dritt zusein, von ganz alleine kommt .

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    AW: Angst, dass sich Beziehung zum Partner durch Baby verschlechtert

    Hm, da kann wohl wirklich jeder nur für sich selbst sprechen, denn das ist von Paar zu Paar sehr unterschiedlich.

    Unsere Beziehung ist durch die Kinder inniger und auch ernsthafter geworden. Wenn ich so darüber nachdenke, sind wir wohl erst mit unseren Kiddies so richtig erwachsen geworden. Vorher haben wir beide voll gearbeitet und neben dem Job gab es halt Urlaub, Parties, Alltagskram.

    Jetzt müssen wir uns viel mehr miteinader abstimmen, uns aufeinander verlassen können, verlässlicher planen. Häufig muss natürlich einer zurückstecken ("wer geht zum Freunde-Stammtisch- du oder ich?")... Wir haben uns dadurch aber noch einmal auf einer ganz anderen Ebene kennengelernt. Meinen Mann als so liebevollen und fürsorglichen Vater zu sehen, das ist auch für mich eine schöne und neue Erfahrung. Zu sehen, wie er z.B. im Garten werkelt, um Platz für eine Schaukel zu schaffen oder wie er Trotzanfälle liebevoll aber effektiv begleitet... das ist einfach bereichernd. Ihm geht es mit mir als Mama genauso.

    Trotzdem sind wir immer noch Mann und Frau und achten darauf, dass wir auch Zeit nur für uns beide haben, gemeinsam ausgehen, Freunde treffen. Das ist zugegebenermaßen nicht immer einfach, da man es wirklich planen muss. Ja, da muss man schon aufpassen, dass man nicht nur noch zu Hause hockt und sich gegenseitig erzählt, wie süß die Kinder sind und so es am Wochenende den 3er Pack Pampers zu kaufen gibt. Außerdem ist es extrem anstrengend, Kinder zu versorgen und eine Familie "am LAufen" zu halten, so dass ich manchmal einfach um 9 ins Bett gehe und mein Göga ebenfalls - nein, nein, nicht was ihr jetzt denkt, wirklich um sich mal auszuschlafen

    Dass die Sexualität leidet, finde ich nicht. Es wird nur mit zunehmender Mobilität der Kinder schwierig, sich zu entspannen. Da sind Kinder, die noch im Gitterbett schlafen doch enorm praktisch

    Liebe Grüße von

    Whiskia
    heute ein König

  8. Inaktiver User

    AW: Angst, dass sich Beziehung zum Partner durch Baby verschlechtert

    Zitat Zitat von Lisbet
    die Liebe zum Kind größer ist als die zum Partner.
    Es ist nicht so, daß die Liebe zum Partner schwächer wird, im Gegenteil. Uns hat es noch enger zusammen gebracht. Die Liebe zu deinem Kind wird eine ganz andere sein, inniger. Dieses kleine Wesen ist von dir abhängig, es braucht dich und vertraut dir voll und ganz. Mir fehlen die richtige Worte, dieses Gefühl zu beschreiben.
    Die Beziehung zum Partner ändert sich freilich, man setzt ganz andere Prioritäten im Leben, wenn ein Kind da ist. Aber diese Veränderung habe ich nie als negativ empfunden, ich vertraue meinem Partner mehr als je zuvor.

    LG Katja

  9. Inaktiver User

    AW: Angst, dass sich Beziehung zum Partner durch Baby verschlechtert

    Lisbet,

    die Beziehung verändert sich, die Kleinkinderzeit ist eine Belastung für die Beziehung, der Sex ist bei vielen Paaren für eine ganze Weile beeinträchtigt und soviel Zeit füreinander wie früher hat man auch nicht.

    Aber hängt davon in irgendeiner Weise die Entscheidung für ein Kind ab?

    Eine solche Argumentation würde doch von dem Irrtum ausgehen, dass man eine langjährige glückliche Beziehung dadurch führt, dass man die Beziehung unter eine Käseglocke stellt und ja nichts daran rührt. Das allerdings wäre eine sichere Art, die Beziehung langweilig werden zu lassen und somit gegen die Wand zu fahren.

    An Herausforderungen wächst man - und wenn man nicht mehr wächst, kann man sich gleich begraben lassen. Das gilt für Beziehungen auch.


    Allerdings würde ich nie sagen, dass ich meine Kinder mehr oder inniger liebe als meinen Mann. Das finde ich überhaupt nicht vergleichbar - die Liebe zum Kind und die Liebe zwischen Mann und Frau. Und die Kinder kommen ja nur vorübergehend zu Besuch zu uns (wenn es auch ein sehr langer Besuch ist, so um die 20 Jahre), während ich mit meinem Mann eine Lebenspartnerschaft für immer habe.

    Gruß, Leonie

  10. User Info Menu

    AW: Angst, dass sich Beziehung zum Partner durch Baby verschlechtert

    Zitat Zitat von Lisbet
    Vielen Dank für Eure Antworten

    @Marie: Du schreibst, dass die Liebe zum Kind größer ist als die zum Partner. Genau, dass ist es, was mir ein wenig Sorgen macht. Das kann und will ich mir im Grunde gar nicht vorstellen, irgendwie finde ich es schade, wenn dem so wäre. Oder ist es normal? ich weiß es nicht.
    Hallo Lisbet,

    dieses Gefühl kann ich ganz und gar nachempfinden. Das ging mir nämlich genauso !!! Wir waren auch erst ein gutes Jahr zusammen als ich (geplant) schwanger wurde und so sehr wir uns ein Kind wünschten, war da bei mir diese Angst auch da.

    Ich war dann heilfroh festzustellen, dass ich nicht nach der Entbindung "mutierte". Bei mir war es so, dass die Liebe zum Kind nicht sofort am Anfang so stark war, sondern mit jedem Tag gewachsen ist. So doof es klingt ... so konnte ich mich daran gewöhnen. Vielleicht ist "größer" auch das falsche Wort dafür, weil vergleichen kann man diese Lieben wirklich nicht unbedingt ... BEDINGUNGSLOSER ... wenn ich so drüber nachdenke, dann paßt das besser.

    Außerdem wurde die Liebe zu meinem Mann nicht weniger und wie whiskia schreibt, es ist wunderschön, herrlich und unbeschreiblich wenn ich meinen Mann mit seiner kleinen Tochter sehe, wie sie z.B. spielen, baden, schmusen *schmelz*.

    Die Beziehung verändert sich, weil jeder dann auch Vater bzw. Mutter ist. Das ist zwar in mancher Hinsicht (Spontanität) eine Belastung aber in erster Linie eine unglaubliche Bereicherung = Mit DIESEM Mann hab ich ein Kind, das wird uns für IMMER verbinden !

    LG
    Marie
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