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  1. Moderation Avatar von Margali62
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    AW: Kita Bauchgefühl

    Vielen Dank Euch allen für Eure Erfahrungsberichte und für den Link.

    Bei uns hat sich einiges getan. Wir haben nun ab September einen Platz in der Elterninitiativkita bekommen und ihn angenommen. Das schlechte Bauchgefühl meines Mannes und die Überlegung, dass auch die Erinnerungen an die Kindheit eine Rolle spielen (das es also nicht nur darum geht, was unsere Tochter lernt/nicht lernt, wie sie sich entwickelt, dass sie sich wohlfühlt), haben mich überzeugt. Die kleine Kita ist glaube ich ganz toll, es gibt 3 Erzieherinnen und 19 Kinder, einen wunderschönen Garten, sie gehen an einem Tag/Woche in den Wald, machen Ausflüge ins Theater, eine kleine Reise mit Übernachtung etc. Mein Mann und ich haben entschieden, diese schönen Erlebnisse sind es uns jetzt wert, dass wir dafür arbeiten müssen. Wir erhoffen uns auch dauerhafte Freundschaften mit Kindern und Eltern (die man ja viel intensiver kennenlernt). Ein bisschen schade finde ich es in Bezug auf Selbstständigkeit und Heterogenität.

    Fraglich ist nun nur noch, ob sie für 8 Monate noch in die große Kita wechseln (und wenn ja in die Krippe oder in eine Gruppe mit Größeren) oder bei der Tagesmutter bleiben wird. Denke eigentlich letzteres ist das Beste für sie und die Kinder, mache mir aber schon ein bisschen Gedanken wegen dem Altersunterschied. Ich merke ihr halt schon an, dass sie immer die Älteste ist - sie bemuttert und belehrt gerne, spricht im Akzent unserer Tagesmutter (die keine Muttersprachlerin ist) und im Streit, wenn ich nachmittags im Familienzentrum bin, diskutiert sie nicht (obwohl sie das, wenn wir mehr Zeit mit Älteren verbringen und "üben", eigentlich schon kann), sondern brüllt (wie die Kleinen, vermute ich). Die Kleinen spielen ja auch noch nicht, bei ihr merke ich, eigentlich wäre sie jetzt bereit dafür...

    Aber sie hat da eine sehr gute Bindung, eine liebevolle Betreuung, schon auch viel Anregung (die Tagesmutter denkt sich immer wieder tolle Sachen zum Basteln, Fühlen, Matschen etc. aus).

    Na ja, ich werde mal noch weiter im "Offenes Konzept"-Strang lesen.

    Dank Euch sehr!

  3. Moderation Avatar von Flau
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    AW: Kita Bauchgefühl

    Hallo madamexx, ich hatte Deinen Strang gelesen und war auch ganz ratlos, da ich die vielen widerstreitenden Gefuehle und Positionen verstehen kann. Ich konnte gar nichts Konstruktives beitragen und freue mich jetzt, dass Ihr klarer seht.

    So auch jetzt im Bezug auf die Tagesmutter-Betreuung. Ich moechte nur eins zu bedenken geben: "Frueher" oder in der reinen Familienbetreuung war bzw. waere das voellig normal, dass das aelteste Kind eben das aelteste Kind ist und nicht jeden Tag den ganzen Tag lang von Gleichaltrigen umgeben.
    Ich vermute auch mal, dass die Tagesmutter-Gruppe zwar die ist, in der sie die meiste Zeit verbringt, aber nicht die einzige. Sie wird ja auch gleichaltrige oder sogar aeltere Freunde haben, durch Eure Freundschaften, Spielgruppen usw. Vielleicht geht sie auch einem Hobby nach (Kinderturnen oder Musikkreis oder sowas?).
    Will sagen: Solange sie den Umgang mit Gleichaltrigen nicht voellig enbehrt, wuerde ich mir nicht so riesengrosse Sorgen darueber machen, dass sie ihn halt nicht 8 Stunden taeglich hat.


    Das erinnert mich ein wenig an eine Freundin, deren Kinder bis zum Schuleintritt (ist hier alerdings zwischen 4 und 5 Jahren) daheim betreut wurden. Irgendwann fragte mal eine Bekannte (- eher unueberlegt als boshaft-), ob meine Freundin keine Angst habe, dass die Kinder "sozial isoliert" wuerden.
    Ja klar, weil Betreuung daheim ja bedeutet, dass man die Kinder im Keller anbindet und sie nie nicht andere Menschen sehen. Meine Freundin hat dann ganz ruhig und freundlich (-im Gegensatz zu mir -) gesagt, da mache sie sich in der Tat keine Sorgen, und erklaert, wo die Kinder andere treffen (beispielsweise die genannten Gruppen). Inzwischen ist das aelteste in der Schule und da noch nie irgendwie "sozial aufgefallen".
    Also das nur zu dem Punkt, dass nicht alles permanent in der taeglichen Betreuung stattfinden muss.

    So wie Du Deine "Grosse" beschreibst, glaube ich aber, Du kannst Dich darauf freuen, dass sie sich eben auch unter Gleichaltrigen (spaeter in der Eltern-Inni) sehr wohl fuehlen wird.
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    [Damals] wurde weniger Geschiss gemacht und insgesamt war alles besser. Was an den Müttern lag. Denen von damals. Wenn sie ihren Kindern doch bloß [...] noch beigebracht hätten, wie man Kinder erzieht.
    Userin Minstrel02 im Forum Erziehung
    Geändert von Flau (30.11.2018 um 12:12 Uhr)


  4. Registriert seit
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    AW: Kita Bauchgefühl

    Unsere Tochter wird nun bis September bei der Tagesmutter bleiben.

    Flau, dass habe ich mir auch gesagt, es ist wie in einer Familie mit vielen Geschwistern, wo das älteste dann mit 3 1/2 in den Kindergarten kommt.

    Allerdings macht es schon einen Unterschied, dass unsere Tochter bis 15 Uhr in der Betreuung ist. Danach hat sie dann oft gar keine Lust mehr, andere Kinder zu treffen.

    Wir haben nicht sehr viele Freunde mit gleich alten Kindern in der Nähe, aber 3 haben wir sozusagen über die Kinder kennengelernt und verstehen uns gut. Zwei sind allerdings bis 16 Uhr betreut, und die eine hat dann noch Fahrtweg und ist frühestens um 16:45 hier. Da machen wir dann gemeinsames Abendessen, sonst würde es sich gar nicht lohnen. Der andere kommt um 15 Uhr direkt gegenüber aus dem Kindergarten, brauchte aber in den ersten Monaten danach erstmal Ruhe und ich könnte mir vorstellen, dass er nun dort auch Freundschaften schließt.

    Ich würde mir aber wünschen, diese 3 Kinder dann viel regelmässiger zu sehen, kann mir aber vorstellen, dass bei uns durch unsere Situation das Bedürfnis danach größer sein wird.

    Wäre aber schön, wenn wir diese 3 Kinder dann regelmässiger sehen würden.

    Ich gehe auch öfter nachmittags ins Familienzentrum, da gibt es freies Spiel und viele Kinder in unterschiedlichem Alter. Und stelle mir vor auch irgendeinen Kurs zu machen, Musik oder Tanz oder Turnen...

  5. Moderation Avatar von Flau
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    AW: Kita Bauchgefühl

    Hoert sich fuer mich alles top an.

    Aber dass man sich dann auf eine noch bessere Situation bzw. staerkere Kontakte freut, ist ja auch gut und richtig.
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    [Damals] wurde weniger Geschiss gemacht und insgesamt war alles besser. Was an den Müttern lag. Denen von damals. Wenn sie ihren Kindern doch bloß [...] noch beigebracht hätten, wie man Kinder erzieht.
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