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  1. Registriert seit
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    AW: Erzählen von der Schwangerschaft

    An Weihnachten geht es nicht um die Paten ;-)
    Ich finde es nicht zu weit hergeholt, davon auszugehen, dass die Paten ein emotionales Interesse am Patenkind haben und sich entsprechend über solche Dinge doch freuen. Ich würde aber nicht erwarten, dass ein Schrein eingerichtet wird, in dem alles aufbewahrt wird. Es hat alles seine Zeit.
    Ist bei den von uns ausgewählten Paten zumindest so. Da herrscht der gegenseitige Konsens, dass man sich (unter den Erwachsenen) eigentlich gar nichts gegenseitig schenkt, aber der Fotokalender vom Patenkind zu Weihnachten ist gesetzt, der hängt dann das Jahr über und verschwindet danach.
    Interesse am Patenkind zu haben widerspricht nicht meinem Post. Es ist auch nichts gegen ein Foto vom Kind einzuwenden, das wird dann oft auch aufgestellt, aber eben nicht zum Geburtstag/Weihnachten. Abdrücke, selbstgemalten Bilder, Blätterkollagen und Co, das sind keine Geschenke, ich habe noch nicht erlebt, dass sich jemand darüber wirklich freut, das wird halt mit einem Augenzwinkern angenommen.

    Mag sein, dass du andere Erfahrungen gemacht hast. Es traut sich halt selten jemand der Mutter das so direkt zu sagen, deshalb schreibe ich es als Gedankenanstoß ins Forum.


  2. Registriert seit
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    AW: Erzählen von der Schwangerschaft

    Zitat Zitat von Steffi998 Beitrag anzeigen
    Dankeschön

    Mein Verpackung wird wohl eh mein fettes Grinsen werden.

    Ahh Patentante/Onkel stimmt. Bin selbst auch eine. Geschenk für die Patentante? Mein Patenkind wurde von mir reichlich beschenkt.
    Du hast kein Geschenk zum Geburtstag oder zu Weihnachten von den Eltern bekommen? Hast aber selbst das Patenkind reichlich beschenkt? Ich finde, das ist schlechter Stil!

    Gerade wenn man sich um ein Patenkind kümmert, Zeit mit ihm verbringt und es beschenkt, sollten die Eltern das auch honorieren. Und dann eben nicht mit Gipsfußabdrücken, sondern auch mal mit etwas, was wirklich für die Patentante gedacht ist. Beziehungen sind ein Geben und Nehmen.

  3. Moderation Avatar von lunete
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    AW: Erzählen von der Schwangerschaft

    Wie geschrieben: Wir (die Erwachsenen) schenken einander nichts.
    Und wenn die Kinder was produzieren, dann, weil sie so ihre Wertschätzung ausdrücken (von sich aus), das betrifft die Beziehungsebene von Paten und Kindern, die Elten haben da erstmal nichts mit zu tun - und wir haben auch nicht den Anspruch, dass die Geschenke gehegt und gepflegt werden für immer.

    Ich sehe keinen Fauxpas und keinen Stilbruch in der (rein materiellen) "Schieflage" des Geschenkeflusses. Kinder kriegen mehr als Erwachsene, das finde ich ganz normal.
    Wir erwarten aber auch keinen teuren Geschenkesegen von den Paten.
    Der eine (kinderlos und wird es bleiben) verschenkt z.B. seine alten Spielzeuge an das Patenkind, ein anderer Pate ist selbst noch Schüler, da ist natürlich auch nichts Großes drin.
    Geändert von lunete (11.09.2018 um 11:17 Uhr)


  4. Registriert seit
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    AW: Erzählen von der Schwangerschaft

    Zitat Zitat von Pantanal Beitrag anzeigen
    Du hast kein Geschenk zum Geburtstag oder zu Weihnachten von den Eltern bekommen? Hast aber selbst das Patenkind reichlich beschenkt? Ich finde, das ist schlechter Stil!

    (...).
    Entschuldige das habe ich falsch verstanden - dachte an der Taufe.
    Zu Weihnachten oder Geburtstag hab ich kein Geschenk von meinem Patenkind aber von den Eltern bekommen.
    Ohrringe zum Beispiel oder ein Porzellan aus der Weihnachtsedition von V&B weil ich das doch sammle.

    Wenn ich so darüber nachdenke, mein Patenkind hat mir noch nie was gemalen


  5. Registriert seit
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    AW: Erzählen von der Schwangerschaft

    Zitat Zitat von lunete Beitrag anzeigen
    Wie geschrieben: Wir (die Erwachsenen) schenken einander nichts.
    Und wenn die Kinder was produzieren, dann, weil sie so ihre Wertschätzung ausdrücken (von sich aus), das betrifft die Beziehungsebene von Paten und Kindern, die Elten haben da erstmal nichts mit zu tun - und wir haben auch nicht den Anspruch, dass die Geschenke gehegt und gepflegt werden für immer.
    Ich hatte das so verstanden, dass ihr als Eltern Fotokalender von eurem Kind bastelt, den ihr dann zu Weihnachten verschenkt. Wenn die Kinder selbst etwas basteln, um es zu verschenken, ist das etwas anderes. Dabei lernen Sie, dass eine Beziehungen gepflegt werden soll und etwas Gegenseitiges ist.
    Ein Gipsfußabdruck vom Patenkind als Geschenk der Mutter zum Geburtstag der Patentante finde ich aber daneben. Ich hoffe, die Differenzierung kommt rüber.


  6. Registriert seit
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    AW: Erzählen von der Schwangerschaft

    Zitat Zitat von Steffi998 Beitrag anzeigen
    Entschuldige das habe ich falsch verstanden - dachte an der Taufe.
    Zu Weihnachten oder Geburtstag hab ich kein Geschenk von meinem Patenkind aber von den Eltern bekommen.
    Ohrringe zum Beispiel oder ein Porzellan aus der Weihnachtsedition von V&B weil ich das doch sammle.

    Wenn ich so darüber nachdenke, mein Patenkind hat mir noch nie was gemalen
    Das ist halt Erziehungssache der Eltern: Bringe ich meinem Kind bei wie Beziehungen funktionieren, dass die Patentante nicht nur "Geschenkeesel" ist, sondern auch mal Geburtstag hat und sich freut, wenn man ihr was Gutes tut? Oder sehe ich rein den materiellen Unterschied Erwachsener-Kind und lasse die emotionale Seite außen vor.
    Ist auch eine Stilfrage.

    Steffi, du hast ja noch Zeit, dir zu überlegen, wie du das zukünftig handhaben willst.


  7. Registriert seit
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    AW: Erzählen von der Schwangerschaft

    Pantanal, da magst du sicher mit unter Recht haben.
    Aber als "Geschenkeesel" würde ich mich nicht bezeichnen.
    Die Kleine ist gerade mal 2 Jahre.
    Aber ja meine Erziehung wird sich grundsätzlich von ihrer Erziehung unterscheiden.

    Und auch wie ich´s meinen Eltern sage

  8. Moderation Avatar von lunete
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    AW: Erzählen von der Schwangerschaft

    Zitat Zitat von Pantanal Beitrag anzeigen
    Ich hatte das so verstanden, dass ihr als Eltern Fotokalender von eurem Kind bastelt, den ihr dann zu Weihnachten verschenkt. Wenn die Kinder selbst etwas basteln, um es zu verschenken, ist das etwas anderes. Dabei lernen Sie, dass eine Beziehungen gepflegt werden soll und etwas Gegenseitiges ist.
    Ein Gipsfußabdruck vom Patenkind als Geschenk der Mutter zum Geburtstag der Patentante finde ich aber daneben. Ich hoffe, die Differenzierung kommt rüber.
    Ah, doch, also den Fotokalender gibt es für die Paten, der "zählt nicht" unter die "keine Geschenke-Regel", also er fällt durchs materielle Raster.
    Letztere Idee fände ich auch befremdlich, also wenn die BEziehung der Eltern zu den Paten immer irgendwie über das Kind liefe.

  9. Avatar von Paraplumeau
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    AW: Erzählen von der Schwangerschaft

    Warum muss das Verhältnis Patenkind - Pate überhaupt so materialistisch sein?
    Ich habe insgesamt vier Patenkinder (eines inzwischen erwachsen und eines ungetauft) und mit keinem ist das Verhältnis so materiell.
    Selbst wenn er lügt, lügt er. Irgendwo bei Tucholsky


  10. Registriert seit
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    AW: Erzählen von der Schwangerschaft

    Zitat Zitat von Pantanal Beitrag anzeigen
    Herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft!

    Ich denke auch, dass die Nachricht an sich groß ist, da braucht es keine Verpackung.





    Ich finde, solche Dinge zum Geburtstag oder Weihnachten zu verschenken ziemlich daneben, was soll der Beschenkte mit den Dingen anfangen, das sind doch keine "Geschenke" und haben nichts mit seinem Geburtstag oder Weihnachten zu tun.
    Auch ohne Anlass werden Söckchen und Co wahrscheinlich gleich in den Abfall wandern, lieber auf die Schwangerschaft anstoßen (mit Kaffee zB) und davon erzählen.

    In leiser Vorahnung schon ein Tipp für später:
    Schenkt der Patentante/dem Patenonkel keine Kindersachen (Abdrücke, Fotos, etc.) zum Geburtstag oder Weihnachten, sondern schenkt ihr/ihm etwas, dass ihr/ihm gefällt. Wenn man immer sein Kind in den Mittelpunkt stellt und nicht die Person, um die es bei der Feierlichkeit geht, ist das auf Dauer belastend für die Beziehung.
    Da du mich zitiert hast möchte ich kurz klarstellen, dass meine Schwestern die Schnuller nicht zu Weihnachten oder Geburtstag, sondern einfach bei einem Treffen zu dritt bekommen haben. Und sie haben sich riesig gefreut und die Schnuller sehr stolz ihren Freunden etc gezeigt. Aber da muss jeder selbst wissen, wie die Verwandten so drauf sind und ob sie sich über so etwas freuen oder nicht ;) Bei meinen Schwestern hätte sich ein nüchternes Verkünden falsch anfühlt, während bei meinen Eltern das Brimborium albern gewesen wäre. Das kann man ja zum Glück individuell entscheiden.

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