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  1. Avatar von Fireflower
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    Noch 17 Wochen... Liegen in der Schwangerschaft, wer kennt das?

    Ihr Lieben,

    Nachdem ich die letzten Wochen keine Zeit hatte, hier reinzuschauen oder mitzuschreiben, habe ich gestern beschlossen, einen eigenen Strang zu eröffnen.
    Kurz zu mir: ich bin 30, habe bereits einen "großen" Sohn, der 2010 geboren wurde und bin zum zweiten Nal schwanger. ET ist der 12.September.
    Schon in der ersten Schwangerschaft hatte ich gesundheitliche Probleme und musste wegen einer Gebärmutterhalsverkürzung ab der 24. SSW streng liegen. Nach 7 Wochen stationär im KH und einem Tag zu Hause wurde mein Sohn damals in der 32.Woche geboren und war danach wochenlang noch in der Klinik.

    Dementsprechend lange habe ich gebraucht, um den Mut für eine zweite Schwangerschaft aufzubringen.
    Leider wiederholt es sich...
    Da sich der GMH aus unbekannten Gründen auch dieses Mal verkürzt hat liege ich wieder. Nach einer Woche stationär im KH jetzt seit letztem Donnerstag zu Hause. Ich halte mich ziemlich genau an die "Vorschriften", d.h. Aufstehen nur um ins Bad zu gehen und alle zwei Wochen der zum Glück kurze Weg zum Gyn zur Kontrolle (nächsten Dienstag das erste Mal nach dem KH).
    Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Kennt jemand diese Situation oder ähnliches? Wie schafft man es, dass einem nicht die Decke auf den Kopf fällt?
    Gerne können sich andere anschließen, ich hoffe auf regen Austausch und ein bisschen Mutmachen.
    Fragen beantworte ich gerne.
    Grüßle
    Fireflower
    Geändert von Fireflower (17.05.2018 um 21:39 Uhr) Grund: Titel angepasst


  2. Registriert seit
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    AW: Noch 17 Wochen...

    Hallo Fireflower,

    ich stecke aktuell in einer ähnlichen Situation, wenn auch nicht (mehr) ganz so kritisch, und kann dir daher gut nachfühlen.

    Bei mir wurde bei 22+0 ein auf 1,8 cm verkürzter Gebärmutterhals festgestellt, daraufhin musste ich eine Woche stationär bleiben (Bettruhe) und würde dann nach Einsetzen eines Cerclage Pessars mit der Auflage, mich zu schonen (viel liegen, möglichst keine Wege alleine und zu Fuß, am besten kein Haushalt) entlassen. In der 26. SSW musste ich wegen Frühwehen noch mal vorstellig werden, diese waren aber nicht muttermundswirksam. Seitdem hatte ich keine Vorwehen mehr (bin heute 32+1), der Gebärmutterhals war bei der Messung vor 2 Wochen bei 3 cm.

    Inzwischen schone ich mich nicht mehr so extrem wie am Anfang, erledige ich auch kleinere Dinge im Haushalt, fahre mit meinem Freund kurz einkaufen, sind auch mal im Restaurant Essen gewesen oder habe mich zum Geburtsvorbereitungskurs bringen lassen, alles möglichst ohne lange Fußwege. Lege nach Tagen, an denen ich draußen war, Ruhetage Zuhause ein. Zwischendurch auch immer Beine hoch, wann immer es möglich ist. Freundinnen besuche ich nicht, die müssen zu mir kommen. Gerade bei dem tollen sommerlichen Wetter habe ich große Lust, mich draußen zu bewegen, aber ich schränke mich da schon noch sehr ein. Normalerweise wäre ich an solchen Tagen den ganzen Tag draußen unterwegs. Das Untätigsein fällt mir schwer und mir fehlt sehr meine frühere sportliche Aktivität. Es nervt mich, nirgends allein hin zu können und mal was für mich zu tun. Besonders die ersten Wochen nach dem KH-Aufenthalt waren psychisch sehr anstrengend für mich, die Angst vor einer Totgeburt oder sehr frühen Frühgeburt immer Begleiter und kräftezehrend. Inzwischen bin ich in der Hinsicht wesentlich entspannter und traue mich deshalb auch wieder mehr. Von den Ärzten habe ich keine genauen Anweisungen bekommen (außer Schonung, verminderte körperliche Aktivität), im KH versteht darunter jeder was anderes... von daher finde ich das immer schwierig, das für mich richtige Maß zu finden und mich nicht zu übernehmen.

    Aber da sie dir konsequente Bettruhe verordnet haben, ist dein Befund vermutlich etwas dramatischer als bei mir, oder? Hast du eine Cerclage oder ein Pessar bekommen? Ich bin sehr froh über das Pessar, denn es scheint wirklich viel Druck vom Muttermund zu nehmen (Köpfchen des Babys drückt seit mind. 17. SSW nach unten). Und außer viel Ausfluss habe ich keine Nebenwirkungen davon.

    Lass den Kopf nicht hängen! Ich weiß, es ist schwer. Und auch wenn mich das manchmal alles anödet, so vergeht die Zeit ja doch irgendwie und dann ist es bald soweit, bis unsere Kleinen auf der Welt sind ❤️
    Geändert von Morgenland (26.05.2018 um 15:06 Uhr)

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