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  1. VIP Avatar von xanidae
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    AW: Rezidive obstruktive Bronchitis

    Mein älterer Sohn (14) hatte obstruktive Bronchitis und wir haben ein Jahr lang täglich inhaliert. Salbutamol, Cortison über den Pariboy und Cortisonzäpfchen im Notfall. In akuten Zeiten 3x täglich, in der Rekonvalesz 1x täglich nur mit Cortison. Mit dem 2. Geburtstag war es dann vorbei mit der obstruktiven Bronchitis.
    Wir waren in der Zeit oft in Notaufnahmen und oft berechtigt. Deshalb auch die Dauerinhalation. Heute hat man wie ich sehe schon bessere Behandlungsmethoden.
    Who am I?

    I guess who I am is exactly the same as who you are.
    Not better than. Not less than.
    Because there is no one who has been or will ever be exactly the same as either you or me.


    Sense 8

  2. Avatar von Louette
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    AW: Rezidive obstruktive Bronchitis

    Hallo zusammen,

    ich habe auch so ein bronchienkrankes Kind bzw. eigentlich zwei.
    Der Große hatte mit 4 Monaten die erste Bronchitis, da gab es Salbutamol mit dem Vortex, danach war es eine Weile gut bis er gute drei wurde, da hatte er bereits zwei Krippen-/Kindergartenwinter gut überstanden. Von da an wurde es bei ihm übel. Er hatte ständig eine Bronchitis, wir haben viel inhaliert und nachdem es dann die dritte oder vierte war (im Frühjahr/Sommer), hat er dann angefangen dauerhaft mit Cortison zu inhalieren.

    Der Kleine kam, als der Große gerade vier Jahre alt war und eine fette Bronchitis hatte. Mit der hat er sich gleich angesteckt, was uns einen mehrtägigen Aufenthalt in der Kinderklinik einbrachte. Danach waren wir Dauergast bei unserer Kinderärztin, mit zwei Monaten haben wir dann angefangen dauerhaft mit Cortision zu inhalieren. Wir haben viele Stunden mit dem Pariboy verbracht.
    Nachdem es schier nicht besser wurde, habe ich dann um Überweisung zum Kinderpneumologen/-pulomologen gebeten. Da war der Kleine so 5 Monate alt und hatte neben irren Mengen Salbutamol auch Cortison oral bekommen. Dort wurde dann von Pariboy auf Vortex bzw. Aerochamber umgestellt. Da ich selbst Asthma habe, haben mir alle recht freie Hand gelassen, wie schnell ich mit den Kindern inhaliere. Aber mit dem Kleinen bin ich recht oft zum Abhören gegangen, weil ich Angst davor hatte, dass wir wieder in der Kinderklinik landen. Wir beim zweiten Mal knapp an der stationären Aufnahme vorbei gekommen.
    Über den Winter hat der Kleine (erster Krippen-/Kigawinter) dann statt nur Cortison dann zusätzlich noch ein bronchienerweiterndes Medikament als Dauerinhalation bekommen. Der Große übrigens auch, nachdem er nächtelang durchgehustet hatte.
    Der Große ist jetzt 6,5, wir haben im letzten Sommer alle Medikamente abgesetzt und er ist ohne Bronchitis durch den Winter gekommen. Der Kleine ist 2,5 und eigentlich war geplant die Medikation auszuschleichen, aber wir schaffen es im Moment nicht.

    Ich kann den Besuch beim Facharzt nur empfehlen, die gehen mit der Medikamentengabe deutlich souveräner um. Das Salbutamol wurde z. B. deutlich höher dosiert (und konnte so halt auch besser wirken, weil mehr ins Kind rein kam).
    Den Pariboy benutzen wir seitdem nicht mehr, es wird alles über die Maske inhaliert. Da kommt einfach mehr ins Kind rein (5 bis 10 Atemzüge vs. 10-15 Minuten Kampf mit dem Pariboy - dazu habe ich übrigens mal eine Thread aufgemacht).
    Salbutamol in Tropfen- bzw. Saftform hatten wir nie, ich habe immer aufs Inhalieren bestanden, zumal wir damals beim Großen direkt inhalieren sollten (anderer Kinderarzt) und ich die Wirkung kannte.

    Die Dauermedikation hat bei uns definitiv Linderung gebracht, der letzte Winter war, auch dank Grippeimpfung, echt human.
    Ich weiß, dass man seinen kleinen Kindern ungern dauerhaft Medikamente gibt, aber es ist manchmal einfach notwendig.

    Dass ich selbst Asthmatikerin bin, hat mir den Umgang sehr erleichtert, ich höre sofort, wenn ein Kind rasselt, wenn es komisch hustet oder gar pfeifft.

    Ich wünsche euch alles Gute!
    Matti und Julia, ihr seid und bleibt unvergessen


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