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  1. Avatar von amicula
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    AW: Let's do it! Baby 2020

    Zitat Zitat von Eliana_82 Beitrag anzeigen
    Aber amicula ist sich ja noch nicht sicher, ob sie überhaupt möchte.
    Das stimmt leider ich wüsste so gerne wie ich mir da sicher werden kann .... ich grübel da aber schon seit Anfang 20 etwas drüber und jetzt natürlich immer mehr ob ich überhaupt will und komm einfach zu keiner Lösung.......das macht mich Wahnsinnig.......

    P.S.: Für meinen Freund ist es da einfacher, der würde mit Beiden Entscheidungen klar kommen und auch jetzt dazu Ja sagen wenn’s nun gezielt ans üben gehen würde....
    Aski & Ami ... Unsere Miezen


    Es war einmal... ....ein kleiner Traum...
    Wer ihn träumte, weiß man nicht... ...so klein war der Traum.
    Der kleine Traum dachte: "Ich möchte nicht einfach so verschwinden... ...wie schaff ich es nur dass die Leute mich ansehen?"
    Der kleine Traum... ...dachte und dachte... ...und hatte schließlich eine Idee...
    "Ich könnte Leute in mich locken, und sie... ...ihre eigene Welt erschaffen lassen...."
    Geändert von amicula (14.01.2020 um 17:36 Uhr) Grund: P.S.:

  2. Avatar von Butzlku
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    AW: Let's do it! Baby 2020

    Ich finde, dass die Wohnsituation nicht ganz unwichtig ist - aber vor allem mit dem Hintergrund des Einkommens. Wenn man in einer Einzimmerwohnung lebt und ein Kind kommt, ist das beiweiten nicht tragisch - wenn man "jederzeit" eine größere Wohnung anmieten könnte. Für *Menschen*, die in einer siffigen, kleinen Wohnung leben, keinen Job haben, aber ein Kind nach dem anderen in die Welt setzen, habe ich dagegen wenig Verständnis.
    Soll im Grunde heißen: Dem Kind ist es erst einmal wurscht, wie viel oder wie wenig Platz da ist. Meine Eltern hatten anfangs noch gar keine eigene Wohnung, als meine Schwester kam (DDR); sie haben bei den Eltern meiner Mutter in einer kleinen Dachkammer gewohnt. Als meine Schwester 2 Jahre alt wurde, haben sie dann eine Zweizimmerwohnung bekommen. Ich kam zwei Jahre später. Wir haben immer im Schlafzimmer der Eltern geschlafen; das war recht groß und wir hatten ein Doppelstockbett in unserer Ecke. Im Alter von 13 Jahren hat meine Schwester dann eine Dachkammer bekommen und für mich wurde mit 10 Jahren im Schlafzimmer eine Trennwand eingezogen - dann hatte ich zum ersten Mal ein eigenes Zimmer.
    Klar war ich als Kind manchmal etwas neidisch auf die Freunde, die ein eigenes Zimmer hatten - aber ein Problem war das nie wirklich.

    Bei uns gibt es ja auch noch kein Kinderzimmer, aber das wäre mittelfristig machbar. Auch meine Bedenken wegen dem derzeitigen Minibad sind eigentlich nur Komfortbedenken. Ich bin eigentlich der festen Meinung, dass sich, wenn die Basis stimmt, alles von allein regelt, sobald das Würmchen da ist.

    Tantchen ist bei mir gestern abgereist, mein ES wird laut App auf nächsten Mittwoch prognostiziert - würde gut passen. Die letzten Wochen hatte ich irgendwie öfters ein Gefühl der Angst, wenn ich daran dachte, jetzt schwanger zu werden. Aber das ist verflogen. Keine Angst mehr. Auch keine Bedenken. Es wird sich alles regeln. Und heute Nacht hatte ich einen wunderschönen Traum. Ich kann mich zwar an keinerlei Einzelheiten mehr erinnern, aber ich weiß noch, dass ich in dem Traum ein Kind bekommen habe. Und ich kann mich noch sehr gut an dieses warme, wunderbare Gefühl der Zufriedenheit erinnern. Das begleitet mich durch den heutigen Tag :)


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    AW: Let's do it! Baby 2020

    @amicula
    Ich kenne diese Zweifel auch.
    Das ist irgendwie die Kehrseite der Wahlfreiheit, die man heute hat. Und man ahnt ja auch, dass man sein angenehmes, routiniertes Leben gegen etwas völlig Ungewisses eintauscht. Aber gerade das macht für mich auch einen wesentlichen Reiz aus. Ich fände es schlimm, wenn jetzt schon im Leben keine große Neuerung käme.

    @Eliana
    Du gehst ja unglaublich stark mit dieser schweren Zeit um. Ich wünsche dir alles Gute.

    @FrauKlein
    Das würde mich auch etwas irritieren, mit den nicht ganz klar zuzuordnenden Blutungen. Ich stelle es mir unheimlich schwer vor, in dieser Warteschleife zu hängen.

    @all
    Wie stehen eigentlich eure Männer so zum Kinderwunsch? Sind sie auch voll dahinter?
    Ich glaube, mein Mann könnte sich auch ein Leben ohne Kinder vorstellen. Er ist aber auch nicht dagegen, er würde nur von sich aus eher nicht den Anstoß geben. Das ist auch ok für mich. So fühle ich mich wenigstens nicht unter Druck gesetzt. Ich hoffe nur, er ist dann nicht von der Sorte, die nachher, wenn das Baby nachts schreit, sagt, „Du wolltest das doch, also steh du auch auf!“ Er beteuert, dass er so nicht sein würde. Aber das zeigt sich dann ja immer erst hinterher.


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    AW: Let's do it! Baby 2020

    Hallo!

    Wohnsituation finde ich auch wichtig. Wir haben zwar das Haus im Grünen, aber mein Schatz hat die Firma mit im Haus (Büro), was das komplette oberste Geschoss beansprucht. Und da er ja auch ein Kind hat, was alle zwei Wochenenden da ist, müssen wir dann schon umdisponieren und Zimmer tauschen. Das klingt harmlos, ist aber eine furchtbare fummelei, zumal dabei der Firmenbezrieb durchgehend aufrecht erhalten werden muss. Denn in dem Zuge soll auch jedes Zimmer renoviert werden. Aber gut, ein Umzug ist natürlich noch aufwändiger.

    Zum Thema Männer und Kinderwunsch: meiner ist Feuer und Flamme und bereits ja schon sehr engagierter (wenn leider auch nur Teilzeit) Vater. Da bin ich absolut unbesorgt und kann mich drauf verlassen, dass nicht alles an mir hängen bleiben würde. Zudem beruhigt es mich, dass ich quasi einen Profi an meiner Seite habe, der das alles schon mal mitgemacht hat und weiß, was auf ihn zu kommt.
    Happiness can be found, even in the darkest of times, if one only remembers to turn on the light Albus Dumbledore

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    AW: Let's do it! Baby 2020

    Zitat Zitat von amicula Beitrag anzeigen
    Das stimmt leider ich wüsste so gerne wie ich mir da sicher werden kann .... ich grübel da aber schon seit Anfang 20 etwas drüber und jetzt natürlich immer mehr ob ich überhaupt will und komm einfach zu keiner Lösung.......das macht mich Wahnsinnig.......
    Zitat Zitat von Eniradnam Beitrag anzeigen
    Hmmm da musst Du ja nun leider ganz alleine zu einer Lösung kommen...jede hat da ja auch eine andere Art, sich der Kinderfrage zu nähern, jede hat andere Faktoren, die vorher erstmal stimmen müssen.Ich kann Dir nur aus meiner Perspektive den Gedanken mitgeben, den Kopf möglichst mal auszuschalten und diese ganzen „Vernunftsgedanken“ an richtige Wohnung, Job etc mal möglichst auszublenden und mal rein auf Dein Herz zu hören.Was macht der Gedanke an ein Baby, an eine Familie mit Dir, wenn Du die rationalen Komponenten mal beiseite schiebst?Vielleicht ist das mal ein Weg für Dich, Dich einer Antwort zu nähern.
    Eventuell drehst Du Dich mit Deinen Gedanken schon so sehr im Kreis, dass Du Dein wirkliches, intuitives Gefühl zu diesem Thema schon nicht mehr spürst?Könnte das sein?Immerhin denkst Du ja schon lange drauf rum wie Du sagst.

    @Eliana
    Du gehst ja unglaublich stark mit dieser schweren Zeit um. Ich wünsche dir alles Gute.
    Vielen liebe. Dank!Ich hoffe, ich schiebe nichts beiseite oder unterdrücke irgendwas...bin manchmal selbst über, wie gut ich nach einer Woche schon nach vorn schauen kann.

    @all
    Wie stehen eigentlich eure Männer so zum Kinderwunsch? Sind sie auch voll dahinter?
    Mein Freund wünscht sich, wie ich, zwei Kinder und wir ziehen da voll an einem Strang.Allerdings möchte er es ohne Zwang angehen, ohne zu viel Rumgerechne, am Liebsten einfach mit viel Sex;)Nach dem Windei nun hat er aber auch gesagt, dass er gen wüsste, wann ich Jeweils meine fruchtbaren Tage habe, damit wir diese gut nutzen können.
    Wir sind uns einig, dass wir, sollte es nicht klappen, gemeinsam ein Kind adoptieren oder in Pflege nehmen wollen.


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    AW: Let's do it! Baby 2020

    Sorry, alles falsch gemacht mit dem Zitieren.Tut mit leid, ich hoffe, Ihr könnt es trotzdem lesen...

  7. Avatar von amicula
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    AW: Let's do it! Baby 2020

    @ Eniradnam ja genau, diese Wahlfreiheit..... so doof das klingt, aber ich beneide die in unserer Familie wo das ungeplant passierte Wahrscheinlich weil ich es nicht anders aus der Familie kenne, denn ich war ungeplant, meine Mutter, meine Tante, mein Cousin und dessen Tochter, ... gab bei uns nur wenig „geplante“ wie meine andere Tante und meine Cousine .... bin aber wohl auch nur bizarrerweise neidisch weil denen die Entscheidung abgenommen wurde

    Zu der allgemeinen Frage wie der Freund dazu steht: Wie ich ja schon erwähnte, er wäre mit beidem zufrieden... Würde ich sagen ja, lass uns nun Kinder machen würde er da mitmachen....würde ich nun sagen ich will auf keinen Fall Kinder, wäre das für ihn auch kein Problem...
    Er meint halbe Kinder gibts nicht, entweder Ja oder Nein...

    Wenn wir nun üben würden, würden wir das aber wohl auch ohne Temperatur messen machen sondern auf gut Glück erst mal so probieren ob das innerhalb eines Jahres auch so klappt...

    @ Eliana Keine Sorge, ich persönlich konnte es lesen nachdem ich auch deinen Hinweis gelesen habe dass die Zitierung schief ging

    Leider Ja, ich weiß dass mir da keiner die Entscheidung abnehmen kann, verlange ich definitiv auch von keinem....außer mir selber

    Ich glaub nicht dass ich da mal wirklich ein Intuitives Gefühl hatte, ich hatte mal ne kurze Phase wo ich tatsächlich Kinder.....kann man schon sagen wollte (das war die Phase wo ich keine Katzen hatte, seitdem wir wieder 2 haben ist das irgendwie verpufft ins Ungewisse auch wenn das komisch klingt)

    Wenn ich die rationalen Gedanken beiseite Schiebe dann denk ich „ja doch, könnte doch ganz schön sein“ und dann kommt der direkte Moment wo eben diese Ängste reingrätschen wo ich denke ob ich überhaupt geeignet bin (da ich nicht so enthusiastisch bin wie scheinbar andere wars Kinder angeht, diesen Enthusiasmus hab ich eher bei Katzen....... das bringt dann eben schon wieder starke Zweifel....)

    Ich finde übrigens sehr schön dass ihr euch die Möglichkeit zur Adoption oder Pflege ebenfalls offen haltet bzw. in Betracht ziehst
    Aski & Ami ... Unsere Miezen


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    Wer ihn träumte, weiß man nicht... ...so klein war der Traum.
    Der kleine Traum dachte: "Ich möchte nicht einfach so verschwinden... ...wie schaff ich es nur dass die Leute mich ansehen?"
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    AW: Let's do it! Baby 2020

    amicula, ich bin auch kein Kindernarr, ehrlich gesagt fast schon das Gegenteil... Mag Tiere grundsätzlich auch mehr als Menschen, da rührt sich soo viel mehr in mir. Aber ich hab schon zu Beginn der Schwangerschaft gemerkt dass das für das eigene Kind überhaupt nicht gilt, dieses Baby mag ich jetzt schon so sehr obwohl ich es noch gar nicht wirklich kenne, weil immer noch schwanger. Die Zweifel dahingehend sind echt unbegründet.

    Ich versteh Dich aber so gut, mich selber initiativ zu einem Kind entscheiden hätte ich wohl auch nie gekonnt, der Wunsch war nie da, die Bedenken überwogen. Mein Partner wollte aber und jetzt bin ich ziemlich glücklich, dass ich durch seinen formulierten Kinderwunsch das alles doch erlebe (n werde). Man darf da nicht zu viel drüber rumhirnen, einfach machen,
    das wird schon gut ;D


  9. Registriert seit
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    AW: Let's do it! Baby 2020

    Zitat Zitat von Butzlku Beitrag anzeigen
    Für *Menschen*, die in einer siffigen, kleinen Wohnung leben, keinen Job haben, aber ein Kind nach dem anderen in die Welt setzen, habe ich dagegen wenig Verständnis.
    Das sind natürlich keine idealen Umstände, für eine gelungene Kindheit. Letzten Endes kommt es aber auf die persönliche Aufmerksamkeit an. Auch in einer bürgerlichen Familie, mit nur einem Kind und reichen Eltern kann man vernachlässigt werden und in einer Hippiefamilie mit sieben Kindern, die im Bauwagen lebt, fantastisch umsorgt sein.


    Zitat Zitat von CandyCane Beitrag anzeigen

    Zum Thema Männer und Kinderwunsch: meiner ist Feuer und Flamme und bereits ja schon sehr engagierter (wenn leider auch nur Teilzeit) Vater. Da bin ich absolut unbesorgt und kann mich drauf verlassen, dass nicht alles an mir hängen bleiben würde. Zudem beruhigt es mich, dass ich quasi einen Profi an meiner Seite habe, der das alles schon mal mitgemacht hat und weiß, was auf ihn zu kommt.
    Ich finde das total toll, dass Du an diesen Aspekt so positiv und entspannt herangehst! Viele Menschen sind in Patchworksituationen ja sehr eifersüchtig. Meine Kollegin hat vor einiger Zeit ein Kind mit einem Mann bekommen, der auch aus früherer Ehe zwei Kinder hat. Sie war dann schon in der Schwangerschaft plötzlich besorgt, dass sie nicht mit seiner Erfahrung "mithalten" kann. Als das Kind dann da war, war das auch immernoch ein Thema in dieser Familie. Er hat das aber auch gegen sie eingesetzt und sie war fix und fertig, weil sie immer das Gefühl hatte, nicht zu genügen.

    Zitat Zitat von Eliana_82 Beitrag anzeigen
    Mein Freund wünscht sich, wie ich, zwei Kinder und wir ziehen da voll an einem Strang.Allerdings möchte er es ohne Zwang angehen, ohne zu viel Rumgerechne, am Liebsten einfach mit viel Sex;)Nach dem Windei nun hat er aber auch gesagt, dass er gen wüsste, wann ich Jeweils meine fruchtbaren Tage habe, damit wir diese gut nutzen können.
    Zitat Zitat von amicula Beitrag anzeigen
    @ Eniradnam ja genau, diese Wahlfreiheit..... so doof das klingt, aber ich beneide die in unserer Familie wo das ungeplant passierte Wahrscheinlich weil ich es nicht anders aus der Familie kenne, denn ich war ungeplant, meine Mutter, meine Tante, mein Cousin und dessen Tochter, ... gab bei uns nur wenig „geplante“ wie meine andere Tante und meine Cousine .... bin aber wohl auch nur bizarrerweise neidisch weil denen die Entscheidung abgenommen wurde

    Wenn wir nun üben würden, würden wir das aber wohl auch ohne Temperatur messen machen sondern auf gut Glück erst mal so probieren ob das innerhalb eines Jahres auch so klappt...
    Das hört man ja auch von vielen Männern: einfach viel Sex und dann schauen, was passiert. Alles ganz entspannt, nicht auf fruchtbare Tage achten, etc. Als Frau kommt man ja fast nicht umhin, seinen Zyklus mehr oder weniger gut zu kennen. Ich glaube, da kann man das nicht so ganz außer Acht lassen. Ich jedenfalls nicht, was nicht heißt, dass ich nur noch Sex habe, wenn ich mir Babychancen ausrechne.
    Die Männer kriegen das natürlich weniger mit, wenn sie sich nicht aktiv dafür interessieren.

    @all
    Optimiert ihr eigentlich ansonsten irgendwie eure Chancen?
    Eine Freundin von mir hat erzählt, bei ihnen hat es nach vielen vergeblichen Monaten erst geklappt, als der Mann auf seine geliebten ultraheißen Bäder verzichtet hat Aber das fällt dann wahrscheinlich unter die Kategorie "auf Teufel komm raus schwanger werden". Ich kann mir aber vorstellen, dass ich schnell in einen Optimierungsstrudel geraten werde. Ich bin dafür einfach der Typ. Ich will Dinge richtig machen.


  10. Registriert seit
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    AW: Let's do it! Baby 2020

    amicula, ich dachte beim Lesen noch: das klingt jetzt so nach bisserl unter Mitte 30, aber wahrscheinlich ist sie erst 30, deswegen sagt sie auch, es ist halt gefühlt 'alt' ...
    und jetzt bist du 27

    Also - DU brauchst dir denk ich mal keine Sorgen machen, außer Arzt und Apotheker haben irgendwas anderes gesagt. Du hast noch 15 Jahre, bis der Hut brennt. (Ich bin 42 )

    Wobei, ich kann es verstehen, dass du dir Gedanken machst, da ja dein Partner 'schon' 45 - was jetzt auch noch nicht so das Problem ist und bei Männern schon mal nahezu garnicht!
    Ich find's zwar ganz praktisch, wenn die Eltern noch gut genug beisammen sind, um sich ums Kind zu kümmern - das geht ja an die Substanz -, aber da zählt unterm Strich das Teamwork mehr als die individuelle Leistung.
    Sprich: Es kann durchaus einer der aktivere Teil sein (für Sporteln, Fetzen, Frühaufstehen) und einer der ruhigere (der dann, was weiß ich, elendsgeduldig mit dem Kind Mathe-Hausübung macht oder Feinmechanik etc).
    Das ist halt eine Sache der Dynamik zwischen dir und deinem Freund.

    Mein Motto ist ja immer: Wo ein Wille, da ein Weg. Wenn beide am gleichen Strang ziehen, kann enorm viel erreicht, und auch verkraftet, werden. Das ist ja viel Energie. Die geht ja meistens nur drauf, wenn man irgendwie gegeneinander arbeitet (oder sogar kämpft). Da nützen dann auch die besten Voraussetzungen nix - größtes Haus, Auto, tolle Jobs und was nicht alles, wenn die Leute nicht wirklich miteinander glücklich sind, nicht wirklich miteinander reden (können/wollen).

    Wenn ihr beide mit beiden Optionen leben könnt, dann ist das doch eine tolle Grundlage. Besser, als wenn einer unbedingt und der andere keineswegs usw (liest man auch oft genug).
    Ihr habt jetzt echt Möglichkeiten. Noch ein Jahr warten und dann anfangen zu basteln. Oder: Zu deinem 30er (schöne runde Zahl). Oder: in sechs Monaten. Oder whenever.
    Ich würde zwei Dinge beachten -
    -immer miteinander reden. Spätestens, wenn sich was ändert. (Also du eines Tages aufwachst und denkst, omg, ich will wirklich keine Kinder/Ich will drei Kinder und jetzt gleich damit anfangen/ich will nächstes Jahr im Juli entbinden, let's go)
    -beider Wünsche, Gefühle, Ängste etc - zählen. Nicht aufrechnen!

    Die Logistik lässt sich eigentlich nahezu immer organisieren (Wohnungen gibt's immer und überall, und sei es mit ein bisschen Warten. Man kann auch mit Baby gut in einer kleinen Butze leben - mein Ex und ich waren damals eine Zeitlang sogar in einem WG-Zimmer, und es war echt nett. Wobei ich ab einem bestimmten Punkt schon zu größerer Behausung rate).

    Ich denke, der 'kritischste' Punkt - weil du ja richtig erkennst, dass das nicht unwichtig ist und auch nicht direkt von außen gelöst werden kann - sind deine Gefühle zu Mutterschaft. Auch da ist es ja praktisch, dass du noch keinen Termindruck hast, sondern dir die Sache mal eine Zeitlang anschauen kannst - wirklich beobachtend und in dich reinhörend, nicht mit dem sofortigen Fokus auf einer Entscheidung.

    (Wobei es da schon einen Trick gibt, die eigene - wenn auch versteckte - Einstellung dazu rauszufinden, wenn du den wissen willst.)

    @Mandarine (hab ich gleich durchschaut, heh), herzlich willkommen! Um deine Fragen zu beantworten - ich war eigentlich schon 'durch' mit Familienplanung, als ich Herrn Snicket kennengelernt habe. Er wollte immer gern Kinder. Ich hab dann nach etwas Bedenkzeit mich dazu entschlossen, es drauf ankommen zu lassen. In jeder Hinsicht - mit der Zeugung hat's soweit schon mal geklappt, die geteilte Pflege macht mir keine Sorge, ich schätze ihn schon so ein, dass er sich engagiert einbringt - das tut er jetzt auch schon bei seiner Stieftochter. Natürlich kann man es im Vorhinein nicht sagen. Die Babyzeit ist sowieso total unberechenbar und bringt viele an ihre Grenzen. Hör auf dein Bauchgefühl und deine Erfahrungen - nicht aufs Wunschdenken - und der Rest wird sich gut von selbst ergeben.
    (Das, was du als Reaktion zu schreiendem Baby 'zitierst', hatte ich leider wirklich als Fall im Bekanntenkreis. Da hat die Frau aber auch den Mann pro-Kind hingebogen. Keine gute Entscheidung für alle drei.)

    @Eliana und CandyCane, gute Besserung. Weg mit dem trüben Jänner und allen gesundheitlichen Beschwerden!!
    Geändert von KittySnicket (15.01.2020 um 11:56 Uhr)

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