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    Ausschabung wirklich nötig?

    Hallo, ich suche Frauen mit der traurigen Erfahrung einer Fehlgeburt.

    Ich selbst bin bei 10+2 (heute) bei 10+0 wurde der Tod meines Babys festgestellt, beim Ultraschall konnte ich sehen das mein Baby bei 8+4 nicht mehr gewachsen ist.
    Mein Arzt sprach davon dass man da nicht mehr wartet bis es allein los geht da der Blutverlust enorm ist.
    Er meinte ich solle vaginal Tabletten nehmen die Fehlgeburt so auslösen und dann müssen man schauen ob eine ausschabung noch notwendig ist.

    Ich mit der Überweisung ins Krankenhaus, die bestätigten den Tod und fingen mit ausschabung an. ( Ich war von dem erneuten Ultraschall auf dem ich das kleine sah so durcheinander das ich mir ja sagte zu allem)
    So hab ich einen Termin zur ausschabung diesem Freitag.
    Da vorher aber von einem natürlichen Abgang die Rede war und ich damit doch mega unglücklich bin, rief ich mein Frauenarzt an um ihn um Rat zu bitten.

    Dieser ist nun plötzlich der gleichen Meinung wie das Krankenhaus.....
    Er meinte ich sei so weit das die Schmerzen und der Blutverlust einer Frau nicht zuzumuten wäre.

    Darf ich das nicht selber entscheiden was ich mir zu mute????


    Ich fühle mich sooo allein grad...

    Versteht mich nicht falsch ich habe keine Angst vor der ausschabung ich möchte lediglich es erstmal natürlich versuchen, wenn nicht alles abgeht dann muss es eben sein mit der ausschabung.

    Ich mein früher oder bei anderen Lebewesen funktioniert eine Fehlgeburt doch auch, warum sollte man es dann nicht als Mensch zumindest versuchen?


    Hat jemand von euch Erfahrung?
    Kann mir jemand sagen was ich machen kann um es nicht operativ machen zu müssen ?
    Sollte ich einen Frauenarzt suchen der es mich natürlich machen lässt?
    Eine Hebamme suchen die mich begleitet?
    Wäre das alles übertrieben?
    Muss ich mich den Ärzten fügen?

    Bitte helft mir mit euren Meinungen und Erfahrungen.

    Wie gesagt ich bin 10+2 heute, Baby bei 8+4.

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    AW: Ausschabung wirklich nötig?

    Sei mal fest gedrueckt, das ist ja wirklich eine Scheisssituation.

    Ich denke, der natuerliche Abgang kann ja auch noch auf sich warten lassen, und je laenger du es hinauszoegerst, desto schwieriger kann die Situation fuer dich werden, du solltest es vielleicht am Freitag hinter dich bringen.

    Und die Gefahr des unkontrollierten Blutverlustes zuhause ist vielleicht nicht zu unterschaetzen. Was ist, wenn du allein bist, wenn es los geht, und du dann erstmal auf den Krankenwagen warten musst?

    Ich verstehe, dass du es nicht "wegmachen" willst, es ist dein Kind, aber denk mal dran, es ist wirklich kein Wunder mehr zu erwarten, es ist tot, und du bringst dich eventuel in unnoetige Schwierigkeiten, wenn du wartest.
    Liebe Gruesse aus dem sonnigen Sueden
    Youtas

    Das Schönste an mir bin ich.

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    AW: Ausschabung wirklich nötig?

    Danke für die schnelle Antwort.
    Bin hier nicht allein, mein Mann ist hier mit Auto und das nächste Krankenhaus ist max. 5-10 min von uns entfernt

  4. Inaktiver User

    AW: Ausschabung wirklich nötig?

    Meinerstes, du musst überhaupt nicht. Niemand kann dich zwingen. Du kannst im Krankenhaus anrufen, den Termin absagen und einfach mal ein paar Tage warten. Vermutlich ist es sinnvoll, dass du dir für diese Tage nicht so viel vornimmst, damit du nicht gerade im Büro sitzt, wenn es los geht - aber das hängt natürlich von deiner Lebenssituation ab, und auch das kannst du selbst entscheiden. Wenn du das Gefühl hast, dass dir das besser tut, mach es einfach so. Und wenn in einer Woche nichts passiert ist, gehst du nochmal hin und lässt dir ggf einen neuen Termin geben.

    Abgesehen davon kann ich dir sagen, dass eine Ausschabung wirklich eine kleine und unproblematische OP ist. Ich hatte selbst drei Ausschabungen und einen natürlichen Abgang und habe danach noch zwei gesunde Kinder bekommen.

    Alles Gute!

  5. Inaktiver User

    AW: Ausschabung wirklich nötig?

    Warum ist es Dir so wichtig, es erst mal mit einem natürlichen Abgang zu versuchen?

  6. User Info Menu

    AW: Ausschabung wirklich nötig?

    Ich arbeite derzeit nicht und mein Mann hat noch 2 Wochen Urlaub.

    Ich bin Grad soo überfordert mit der Situation, vielleicht sollte ich die ob machen lassen dann ist das gefühlskaos weg.

    Im Moment denke ich nur, ich will das aber nicht und wie kann ich das verhindern.
    Es macht mich fertig es so tun zu müssen obwohl ich es nicht will.

    Aber nicht zu wissen wie ich es anders machen kann, keinen an meiner Seite zu wissen ( Arzt oder hebamme, die mich unterstützt) macht mich eben so fertig

  7. User Info Menu

    AW: Ausschabung wirklich nötig?

    Weil es natürlich ist, die Natur hat sich was dabei gedacht mein kleines gehen zu lassen und hat auch eine Lösung um es richtig zu beenden.

    Ich finde es werden zu schnell zu viele unnötige Operationen gemacht.

    Wozu operieren wenn die Natur einen Plan dafür hat?

  8. User Info Menu

    AW: Ausschabung wirklich nötig?

    Ich hatte im Dezember 2014 eine Fehlgeburt in der 10. Woche und mein Körper hat die Abstoßung ganz allein durchgeführt. Ein großer Blutverlust war es nicht, aber schon extreme Krämpfe.

    Aber jeder Körper ist unterschiedlich und die Situationen auch nicht immer vergleichbar. Ich habe ja auch erst durch die Blutungen festgestellt, dass irgendwas nicht stimmt. Einen Tag später fingen die Krämpfe an und es folgte der natürliche Abgang.

    Entscheide dich in Ruhe und lass dich nicht unter Druck setzten!

  9. User Info Menu

    AW: Ausschabung wirklich nötig?

    Also bei kam die Feststellung auch in Woche 10, dass seit Woche 8 leider kein Herzschlag und Wachstum mehr auszumachen war. Mein Arzt hatte dann zu einer Ausschabung geraten, weil sich ja in den 2 Wochen noch nichts von alleine getan hatte und so ein spontaner Blutsturz wohl auch nicht ganz ungefährlich ist. Es hätte von alleine noch Wochen dauern können und die Vorstellung, dann da ein nicht mehr lebendiges Wesen in einem ist, also irgendwie bin ich dem Rat des Arztes gerne gefolgt. Allein schon, um damit auch abschließen zu können.
    Die Ärzte und Schwestern waren alle sehr einfühlsam und ich habe mich trotz der traurigen Situation bestmöglich aufgehoben gefühlt. Die OP selbst ging schnell, ich hatte hinterher kaum Schmerzen und nach 2 Tagen Sofa war ich soweit wieder mobil. Es blutet die ersten Tage noch (bei mir weit mehr als bei der Mens) aber mit etwas Ruhe ging das schnell vorüber. Für mich war das so die bestmögliche Lösung - zumal wir auch nur einen Zyklus abwarten mussten um es erneut versuchen zu dürfen. Ich würde es wieder auf diesem Weg machen lassen, was aber hoffentlich nicht mehr nötig sein wird in Zukunft.
    Allerdings musst du das allein für dich entscheiden, ob die mehrere Wochen abwarten und das Risiko wirklich tragen möchtest. Es kann dann ja jederzeit und überall losgehen. Ich hatte dazu viel im Internet gelesen und da gab es Berichte, wo das zT Monate auf natürlichem Weg gedauert hat, das wäre für mich persönlich nicht gut gewesen, einfach weil man dann so lange nicht damit abschließen kann. Das muss aber jede für sich selbst wissen.
    Ruf doch sonst mal bei einer Hebammenpraxis an und lass dich dort beraten, was die empfehlen würden. Vielleicht kommt dir eine andere Lösung ja mehr entgegen? Egal wie du dich entscheidest, du musst dich ja vor niemandem rechtfertigen und für dich einen geeigneten Weg finden, damit umzugehen. Ich wünsche dir viel Kraft und alles Gute!

  10. Inaktiver User

    AW: Ausschabung wirklich nötig?

    Zitat Zitat von Meinerstes Beitrag anzeigen
    Ich arbeite derzeit nicht und mein Mann hat noch 2 Wochen Urlaub.

    Ich bin Grad soo überfordert mit der Situation, vielleicht sollte ich die ob machen lassen dann ist das gefühlskaos weg.

    Im Moment denke ich nur, ich will das aber nicht und wie kann ich das verhindern.
    Es macht mich fertig es so tun zu müssen obwohl ich es nicht will.

    Aber nicht zu wissen wie ich es anders machen kann, keinen an meiner Seite zu wissen ( Arzt oder hebamme, die mich unterstützt) macht mich eben so fertig
    Dann lass dir sagen: du musst nicht. Du bist dein eigener Mensch. Der Weg ist wirklich nicht schwer: anrufen, absagen.

    Hast du denn einem der Ärzte ganz klar gesagt, dass du das nicht willst?

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