Die meisten Geburten, gerade erstgeburten dauern recht lange, aber es gibt auch Fälle wo es recht schnell geht.
Das Problem vor der ersten Geburt weiß man es nicht.
Ich hätte es bei 1-2h Entfernung zum Krankenhaus, bis dahin nicht geschafft und mein Kind mitten in der Nacht im Auto bekommen
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Ergebnis 11 bis 20 von 94
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24.05.2017, 20:00
AW: Wunschklinik/Beleghebamme/Entfernung...
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24.05.2017, 20:01Inaktiver User
AW: Wunschklinik/Beleghebamme/Entfernung...
Ich dachte auch, ein paar Tage im Krankenhaus sind doch gut zur Erholung... tatsächlich habe ich erst zuhause überhaupt wieder richtig geschlafen. Im Krankenhaus kam nachts um zwölf der Kinderarzt, und kaum war man eingenickt, beginnt das Kind im Nachbarbett an zu weinen.
(Das Krankenhaus hier hat auch Rooming-in, stillfreundlich, angeschlossene Neonatologie - trotzdem würde ich keine Sekunde länger als nötig dort bleiben wollen.)
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24.05.2017, 20:08
AW: Wunschklinik/Beleghebamme/Entfernung...
Du musst keine Vorsorgetermine im Krankenhaus wahrnehmen, auch nicht wenn Du Dich dort angemeldet hast. Manche Kliniken bieten Sprechstunden zur Geburtsplanung oder Hebammensprechstunden an, das ist aber alles nicht verpflichtend. Gute Sache, wenn es bspw. ein geplanter Kaiserschnitt werden soll/muss, oder wenn generell Gesprächsbedarf besteht. Dein/e Gyn kann die Überweisung ausstellen. Nach ET soll man alle zwei Tage zur Kontrolle kommen - an den Wochenendterminen gehen die Frauen dann meist in ihr ausgesuchtes Krankenhaus.
Besten Gruß,
Veez
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24.05.2017, 20:10
AW: Wunschklinik/Beleghebamme/Entfernung...
Ich habe nur quer gelesen, aber da du im Winter entbindet musst du irgendwo im Hinterkopf auch noch einen Schneesturm mit bedenken
Meine erste Geburt lief so dass ich dachte ich hätte Zeit, bei den ersten Wehen noch schön zuhause geduscht und was gegessen. Dasselbe kam auf der Fahrt in die Klinik wieder raus, quasi mit Presswehen dort angekommen.
Es gibt echt soooo viele unterschiedliche Verläufe...
Fakt ist dass es nett ist überhaupt eine Hebamme zu haben für die Betreuung hinterher.
Kennst du schon den Begriff Doula?
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24.05.2017, 20:12
AW: Wunschklinik/Beleghebamme/Entfernung...
Ohjeee...nachts um 12!! Ich glaub ich würd was nach dem werfen...
Ich hab grad mal Bewertungen gegoogelt für die nächste und für die Wunschklinik. Ich war entsetzt, dass für beide sowohl absolute Traumgeburten als auch die absoluten Horrorszenarien berichtet werden. Interessant ist, dass esmeistens an den Hebammen liegt, die gerade Schicht hatten...also vielleicht doch lieber Beleghebamme und so schnell wie möglich heim...ich muss drüber nachdenken, ist ja zum Glück noch ne Weile hin, aber ich suche mir besser eine, die sowohl Geburt als auch Nachsorge macht...
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24.05.2017, 20:12
AW: Wunschklinik/Beleghebamme/Entfernung...
Ich habe zwei mal ambulant entbunden, immer mit Hebamme fürs Wochenbett. Beim dritten mal wars eine Risikoschwangerschaft und ich wollte mit Beleghebamme ambulant entbinden. Es kam dann anders, Kind kam etwas zu früh und per kurzfristiger Sectio, aber die Hebamme war dabei. Das war mir jedesmal wichtiger als die Klinik.
Ich habe allerdings auch als Vertrauten immer meinen Mann dabei gehabt, der hat im Zweifelsfall mit danach geschaut, daß medizinisch nichts gemacht wird, was ich nicht will.
Als ich nach der dritten Entbindung noch einige Tage im Krankenhaus bleiben musste, war ich froh, ein Einzelzimmer zu haben. Und habe das Kind immer bei mir gehabt, entweder im Bett oder im Bettchen daneben.
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24.05.2017, 20:13
AW: Wunschklinik/Beleghebamme/Entfernung...
Eichblatt, ja, Doulas hab ich schon von gehört! Hattest Du eine oder kennst Erfahrungsberichte? Sind die teuer?
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24.05.2017, 20:17
AW: Wunschklinik/Beleghebamme/Entfernung...
Mary, war das nicht unangenehm, die Heimfahrt? Und: dann daheim, hat die Hebamme sofort die Nachsorge übernommen, ja? Und die erste Untersuchung gab es vorher noch im Krankenhaus?
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24.05.2017, 20:27
AW: Wunschklinik/Beleghebamme/Entfernung...
Ich glaube bei diesen Internet-Bewertungen findet man auch für die besten Kliniken noch Horrogeschichten...Frag doch lieber mal im Freundes- und Bekanntenkreis nach Erfahrungsberichten.
Ich dachte auch ich bleibe lieber im KH, war mir viel zu unsicher, ob ich das zu Hause packen würde. Aber ich fand es so stressig auf der Station. Es war der geburtenstärkste Monat des Jahres, dementsprechend High-Life und auch kein Familienzimmer sondern Zweibettzimmer.
Also natürlich gibt es schlimmeres, aber beim nächsten Kind würde ich schon eine ambulante Geburt andenken.
Die Tochter einer Kollegin hatte eine Doula bei der Geburt dabei weil sie keine Hebamme gefunden hat. Aber Details weiß ich da leider nicht.
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24.05.2017, 20:36
AW: Wunschklinik/Beleghebamme/Entfernung...
Schlagwörter, nach denen ich schauen würde sind: stillfreundlich, babyfreundlich (Baby wird gleich der Mutter auf die Brust gelegt, Untersuchungen erst später, Bonding, viel Hautkontakt - unsere beiden Kinder haben ihre erste Nacht jeweils Haut auf Haut mit den Eltern verbracht
), Rooming-in, Familienzimmer.
Zum Medizinischen: Gibt es eine Neonatologie? (Da gibt es auch ein Klassifizierung bzw. verschiedene Stufen je nachdem für welche Fälle die Klinik ausgestattet ist.)
Dann die Kreißsaalausstattung: gibt es Badewannen, die diversen "Turngeräte" usw.
Den Infoabend mit Kreißsaalbesichtigung im KH fand ich aufschlussreich.
Auf Onlinebewertungen würde ich nicht so schrecklich viel geben. Wie du schreibst: da 'verarbeiten' Leute ihre sehr guten oder ganz schlechten Erlebnisse, das Mittelfeld fehlt eher.
Zur ambulanten Geburt: das kann man sich ganz kurzfristig aussuchen, sprich dann, wenn das Kind da ist.
Je nachdem, wie man sich fühlt, geht man nach hause oder nicht. Schmerzen und Beweglichkeit nach der Geburt können ganz unterschiedlich sein, beim 1. Kind konnte ich kaum sitzen und wochenlang nicht länger stehen/laufen, beim zweiten stand ich da war die Kleine noch keine 2 Stunden alt unter der Dusche und bin mit ihr nächtens über den Klinikflur getigert.
Man kann sich auch nach der (unkomplizierten) Geburt mehr oder weniger jederzeit selbst entlassen, viele bleiben aber bis zur U2 (am 3. Lebenstag), damit sie nicht mit dem Neugeborenen zum Kinderarzt müssen.Geändert von LolloBionda (24.05.2017 um 20:43 Uhr)

LolloBionda


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