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  1. Avatar von Blue2012
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    AW: Wie Freiräume schaffen?

    Paraplumeau, pfui! Pfui! Pfuuii! Sowas will man hier doch nicht hören. Hier gilt nur als sexy: Fulltimejob (Logo) inkl. Karriere (beide natürlich! Beide!!!!), supertolles hochintelligentes Kind (ne, mind. 3, aber die haste ja!), Haushalt, ok, das macht aber die Putze (immerhin) plus inkl. Supermegaman: Hübsch anzusehen, Augenhöhe (ganz wichtig) plus Karrieremann PLUS "grundverantwortlich". Wow.

  2. Avatar von Blue2012
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    AW: Wie Freiräume schaffen?

    Zitat Zitat von huppsi Beitrag anzeigen
    nein, es lief nicht von Anfang an reibungsfrei....
    Ich musste aber auch nachhelfen...
    Ich mache durchaus mehr Kinder-Organisation gebe ich zu, aber ich kann das einfach auch besser und er kümmert sich dafür um Garten, Autos und Papierkram.
    Danke für diese Rückmeldung. Das klingt realistisch.


  3. Registriert seit
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    AW: Wie Freiräume schaffen?

    Blue, kann es sein, dass du frustriert bist?

    Ich muss dir leider sagen, dass mein Mann ebenfalls einen Grossteil deiner Liste mit "ja" beantworten kann. Plus acht Monate Elternzeit jetzt beim zweiten Kind (zugegeben, beim ersten Kind waren's nur läppische drei Monate), davon sechs Monate allein.
    Das ist sicher nicht die Norm. Aber der Mann der TE ist es meiner Meinung nach in der heutigen Zeit auch nicht.


  4. Registriert seit
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    AW: Wie Freiräume schaffen?

    Mein Mann hat sich von Anfang an grundsätzlich auch verantwortlich gefühlt und hat viel übernommen, allerdings lag das auch mit daran, dass wir wegen anfänglicher Stillprobleme von der Hebamme dazu angehalten wurden, dass die Flaschen mit abgepumpter Milch nur von ihm gegeben wurden und ich in der Zeit in einem anderen Raum abpumpe. Als es dann mit dem Stillen an der Brust lief und ich auch m
    ehr zuhause war, habe ich mehr gemacht (klar, er war auch arbeiten) und dann haben wir an einigen Stellen nachjustieren müssen, damit es für uns beide passt. Und auch wir können nicht alles gleich gut, also haben wir auch Aufgabenbereiche nach Fähigkeiten verteilt.

    Und richtig Blue, wir haben Großeltern, die auf die Enkel aufpassen, meist, wenn wir arbeiten oder andere Termine haben, auch, weil unsere Kitazeiten bescheiden sind. Dafür haben wir, anders als die TE, keinen weiteren Babysitter, irgendwas ist ja immer Und auch unser Tag hat nur 24 h, wir müssen planen, aufteilen, diskutieren etc. Die Kleinkindzeit ist halt anstrengend. Aber ich hätte schon arge Probleme damit, wenn ich meinem Mann sage, dass es für mich nicht passt mit der Aufteilung und als Antwort nur bekomme, dann müsse ich aufhören zu arbeiten oder an meinem "freien" Wochenendmorgen trotzdem das Kind betreuen muss, weil er sauer ist, weil ich zu laut war Ich finde es unpartnerschaftlich.

    Und ehrlich gesagt finde ich es unerheblich, wer wieviel außerhäusig arbeitet, ich hatte auch in Elternzeit Freiräume, und sei es nur eine Stunde auf der Couch oder ein Treffen mit ner Freundin. Und in der Zeit haben nicht meine Schwiegeltern aufgepasst, sondern mein vollzeitarbeitender Mann.

  5. Avatar von Blue2012
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    AW: Wie Freiräume schaffen?

    Zitat Zitat von filterkaffee Beitrag anzeigen
    muss dir leider sagen
    Wieso "leider"? Es ist toll, wenn es auch bei euch so läuft, dass du zufrieden bist. Deine Kinder profitieren doch am meisten davon.

    Zitat Zitat von filterkaffee Beitrag anzeigen
    Blue, kann es sein, dass du frustriert bist?
    Wieso kommst du darauf? Weil ich diese hingefakten, selbstbescheißerischen Rama-Szenarien den meisten nicht mehr abkaufe?! Weil ich es schwierig finde, einer Frau in der Kleinkindzeit gleich einzureden, sie habe massive Beziehungsprobleme? Für mich persönlich sind das lösbare Themen.

  6. Avatar von Blue2012
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    AW: Wie Freiräume schaffen?

    Zitat Zitat von Lumibaer Beitrag anzeigen
    und als Antwort nur bekomme, dann müsse ich aufhören zu arbeiten oder an meinem "freien" Wochenendmorgen trotzdem das Kind betreuen muss, weil er sauer ist, weil ich zu laut war Ich finde es unpartnerschaftlich.
    Sicher ist es das. Aber: Vielleicht liegen auch bei ihm die Nerven blank? Vielleicht ist die TE öfter übellaunig, will alles, bekommt alles - und beschwert sich dann über den harten Alltag aus Job, Kind & Co.? Vielleicht wollte er sie auch entlasten, einfach nur mit dem Gedanken: "Hey. Wenns gar nicht geht, wäre es auch ok, wenn du noch 1-2 Jahre zuhause bleibst. Ich sorge für euch." Vielleicht hat er es "gut" gemeint - und schlecht gesagt...?!

    Vielleicht teilt auch die TE ganz ordentlich aus...?! Weil einfach alles zuviel...?!


  7. Registriert seit
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    AW: Wie Freiräume schaffen?

    Blue, ich finde zwar, dass deine Beiträge teilweise etwas drüber sind, was deine Liste angeht, stimme ich dir aber zu. Ich habe einen Vollzeit- Mann, der sich wirklich toll um unser Kind kümmert, es jeden Abend ins Bett bringt, es morgens fertigmacht, sich viel Zeit nimmt und am Wochenende mindestens 50% des Haushalts und der Kinderbespaßung übernimmt. Dennoch kann ich nicht allzu viele Punkte der Liste mit ja beantworten. Das ist aber völlig ok für mich, ich arbeite klassisch in Teilzeit und für mich war klar, dass ich beim Alltagskram den Hauptteil der Aufgaben übernehme. Einr Putzfrau haben wir nicht.
    Mein Mann ist aber ansprechbar, wenn ich unzufrieden bin. Wir können Dinge klären, ohne Streit, er hat Verständnis und wir haben beide unsere Freiräume, wenn wir wollen. An Trennung habe ich nie gedacht.
    Was ich bei der TE schwierig finde, ist das Ungleichgewicht in der Beziehung. Ihr Mann nimmt sie nicht ernst, verweigert sich einfach und sie hat keine Möglichkeit sich sinnvoll mit ihm auseinandersetzen. Ich gehe schon davon aus, dass auch schon vor dem Kind ein Ungleichgewicht bestand, das jetzt noch stärker zu Tage tritt.
    Ein zweites Kind käme für mich in dieser Situation keinesfalls in Frage und das würde ich auch klar so sagen.
    Einen wirklichen Lösungsvorschlag habe ich nicht. Ein so eingefahrenes Verhalten lässt sich nicht einfach mal so ändern. Auf jeden Fall würde ich auch feste Termine einführen, an denen ich nicht verfügbar bin, wie es andere auch schon vorgeschlagen haben.


  8. Registriert seit
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    AW: Wie Freiräume schaffen?

    Blue, ich hab jetzt nicht genau nach gelesen, wer der TE hier irgendwas einreden will. Sie selbst bringt das Wort Trennung bereits in ihrem ersten Post ins Spiel.


  9. Registriert seit
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    AW: Wie Freiräume schaffen?

    Zitat Zitat von Blue2012 Beitrag anzeigen
    Wieso "leider"? Es ist toll, wenn es auch bei euch so läuft, dass du zufrieden bist. Deine Kinder profitieren doch am meisten davon.



    Wieso kommst du darauf? Weil ich diese hingefakten, selbstbescheißerischen Rama-Szenarien den meisten nicht mehr abkaufe?! Weil ich es schwierig finde, einer Frau in der Kleinkindzeit gleich einzureden, sie habe massive Beziehungsprobleme? Für mich persönlich sind das lösbare Themen.
    Jaoh...deshalb komme ich darauf. Aber wenn es für dich lösbare Probleme sind, dann ist doch alles gut. Dann muss man eigentlich nicht so sarkastisch-aggro sein gegenüber denen (siehe zB Kommentar an Mary) bei denen es vermeintlich besser läuft.

  10. Avatar von guerteltier
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    AW: Wie Freiräume schaffen?

    Zitat Zitat von Blue2012 Beitrag anzeigen
    Sicher ist es das. Aber: Vielleicht liegen auch bei ihm die Nerven blank? Vielleicht ist die TE öfter übellaunig, will alles, bekommt alles - und beschwert sich dann über den harten Alltag aus Job, Kind & Co.? Vielleicht wollte er sie auch entlasten, einfach nur mit dem Gedanken: "Hey. Wenns gar nicht geht, wäre es auch ok, wenn du noch 1-2 Jahre zuhause bleibst. Ich sorge für euch." Vielleicht hat er es "gut" gemeint - und schlecht gesagt...?!

    Vielleicht teilt auch die TE ganz ordentlich aus...?! Weil einfach alles zuviel...?!
    Das ist doch aber reine Spekulation.

    Ich gehe wenn ich auf Beiträge antworte davon aus, dass die TE ehrlich ist und die Situation (möglichst) objektiv schildert und dementsprechend fällt dann meine Antwort aus.

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