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    Stillprobleme - zu wenig Milch? Saugverwirrung?

    Meine Tochter ist jetzt 5 Monate alt. Bis zum vollendeten 3. Monat habe ich voll gestillt (bis auf die ersten zwei Lebenswochen), seit dem 4. Monat arbeite ich zweimal die Woche und bin dann jeweils ca. 7 Stunden außer Haus. In der Zeit gibt es Muttermilch oder Pre aus der Flasche (vom Papa).

    Das Stillen war nie so ganz einfach, hatte am Anfang viel mit wunden Brustwarzen zu kämpfen und irgendwie hat meine Kleine glaube ich nie so eine tollte Saugtechnik entwickelt...Aber es hat dann doch insgesamt ganz gut geklappt.

    Seit ein paar Wochen ist nun der Wurm drin: sie ist extrem schnell ablenkbar (jedem Geräusch und jeder Bewegung muss hinterher geguckt werden) und trinkt nur noch schubweise, dockt dann ab und quengelt.
    Plötzlich ist sie Nachts sehr oft wach, trinkt dann aber auch nur Schluckweise oder nuckelt einfach.

    Und ich habe den Eindruck, dass meine Milch weniger wird, möglicherweise weil sie halt weniger "effektiv" saugt und ich auch öfter zufüttere (weil sie an der Brust nicht trinken will). Ich versuche zwar, dagegen "anzupumpen", das hat aber wenig Erfolg.
    Nur Nachts habe ich plötzlich viel zu viel Milch, die da ja aber gar nicht gebraucht wird .

    Die einschlägige Literatur sagt, dass man natürlich keinesfalls Zufüttern soll, weil das der Anfang vom Ende des Stillens ist. Aber was ist die Alternative? Ich kann sie ja nicht hungern lassen.

    Hat jemand eine Idee, was ich machen kann?

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    AW: Stillprobleme - zu wenig Milch? Saugverwirrung?

    Still an einem dunklen ort, ohne fernseher.

    Ist sie schon beikostreif?

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    AW: Stillprobleme - zu wenig Milch? Saugverwirrung?

    Ruhe bewahren, dann stillen, wenns gut klappt, ansonsten die Flasche füttern.
    Ich hatte bei Tochter 3 extreme Probleme mit dem Milchflussreflex und habe sie abends spät, nachts und früh morgens gestillt. Da klappte es gut.
    Zu anderen Zeiten gab es die Flasche. Mit 4 Monaten fiel die Nachtmahlzeit weg, da blieb es dann bei den zwei Mahlzeiten bis zum Abstillen.
    Eine Saugverwirrung schliesse ich aus- ihr war das Gefäß von Anfang an egal, Hauptsache, es gab was in den Magen.

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    AW: Stillprobleme - zu wenig Milch? Saugverwirrung?

    Zitat Zitat von guerteltier Beitrag anzeigen




    Seit ein paar Wochen ist nun der Wurm drin: sie ist extrem schnell ablenkbar (jedem Geräusch und jeder Bewegung muss hinterher geguckt werden) und trinkt nur noch schubweise, dockt dann ab und quengelt.
    Plötzlich ist sie Nachts sehr oft wach, trinkt dann aber auch nur Schluckweise oder nuckelt einfach.

    Und ich habe den Eindruck, dass meine Milch weniger wird, möglicherweise weil sie halt weniger "effektiv" saugt und ich auch öfter zufüttere (weil sie an der Brust nicht trinken will). Ich versuche zwar, dagegen "anzupumpen", das hat aber wenig Erfolg.
    Nur Nachts habe ich plötzlich viel zu viel Milch, die da ja aber gar nicht gebraucht wird .

    Die einschlägige Literatur sagt, dass man natürlich keinesfalls Zufüttern soll, weil das der Anfang vom Ende des Stillens ist. Aber was ist die Alternative? Ich kann sie ja nicht hungern lassen.

    Hat jemand eine Idee, was ich machen kann?
    Hallo Guerteltier,

    Hast Du schon einen Entwicklungssprung ins Kalkül gezogen? Literatur dazu: Oje, ich wachse" oder im Internet schauen.
    Meine Kleine hat gerade den Schub um die 19. Woche und verhält sich genau so an der Brust.
    Ich versuche ruhig zu bleiben und lasse sie nuckeln manchmal stundenlang. Ist ne enorme Geduldsprobe. Zusammen mit einem Job wofür Du Deinen Nachtschlaf brauchst stelle ich es mir enorm anstrengend vor.

    Ich habe das Gefühl meine Kleine braucht das Stillen gerade ganz besonders.

    Alles Gute für Euch !
    Waldhexi

  5. gesperrt

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    AW: Stillprobleme - zu wenig Milch? Saugverwirrung?

    Was spricht denn gegen das Einführen der Beikost?
    Es passt doch in euer Leben, das Kind ist leicht ablenkbar, trinkt nicht sehr gut und du bist auch nicht mehr rund um die Uhr da.
    5 Monate, da kann man doch anfangen mit dem ersten Brei...

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    AW: Stillprobleme - zu wenig Milch? Saugverwirrung?

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Ruhe bewahren, dann stillen, wenns gut klappt, ansonsten die Flasche füttern.
    Ich hatte bei Tochter 3 extreme Probleme mit dem Milchflussreflex und habe sie abends spät, nachts und früh morgens gestillt. Da klappte es gut.
    Zu anderen Zeiten gab es die Flasche. Mit 4 Monaten fiel die Nachtmahlzeit weg, da blieb es dann bei den zwei Mahlzeiten bis zum Abstillen.
    Eine Saugverwirrung schliesse ich aus- ihr war das Gefäß von Anfang an egal, Hauptsache, es gab was in den Magen.
    Ich habe auch schon überlegt, ob ich tagsüber einfach die Flasche gebe. Meine Tochter war schon immer eine Schnelltrinkerin, ich könnte mir vorstellen, dass sie ein Problem damit hat, dass im Vergleich zur Flasche an der Brust so wenig rauskommt.
    Aber mich schmerzt der Gedanke gerade schon ein bißchen, nur noch teilweise zu stillen.
    Schon komisch, vor der Geburt konnte ich mir nicht vorstellen, überhaupt länger als ein paar Wochen zu stillen...

    Zitat Zitat von Waldhexi Beitrag anzeigen
    Ich habe das Gefühl meine Kleine braucht das Stillen gerade ganz besonders.
    Ich habe den Eindruck, dass sie nachts die Brust tatsächlich zur Beruhigung braucht. Aber da trinkt sie eben nur wenig bis garnicht sondern möchte einfach "dranhängen".
    Tagsüber hat sie glaube ich einfach richtig Hunger.
    Ja, Entwicklungsschub kann schon sein, und Zähne kriegt sie auch schon (einer ist schon rausgekommen).

    Zitat Zitat von blubb80 Beitrag anzeigen
    Still an einem dunklen ort, ohne fernseher.
    Ja, Ablenkung versuche ich zu vermeiden, aber hilft nur bedingt.

    Zitat Zitat von Paraplumeau Beitrag anzeigen
    Was spricht denn gegen das Einführen der Beikost?
    Wir werden auf jeden Fall jetzt mit Beikost starten. Aber Milch wird sie ja erstmal weiterhin kriegen, und ich möchte vermeiden, dass die Milch komplett wegbleibt.

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    AW: Stillprobleme - zu wenig Milch? Saugverwirrung?

    Ich tippe auch auf den Milchspendereflex. Das merkt man selber nicht, sondern nur am Verhalten von Kind. Immer wieder Abdocken trotz Hunger, Quengeln.... Muss mich auch gerade damit rumschlagen.

    Bergaufstillen hilft d. h. der Kopf muss höher als die eigene Brust, so dass man gegen die Schwerkraft still. Oder auch andere Stillpositionen, wie Kind auf den eigenen Bauch legen klappt auch.

    Ich würde weiter stillen. Das pendelt sich wieder ein.

    Brei und Flasche sind ja auch kein reines Vergnügen. (Eher Arbeitsaufwand)

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    AW: Stillprobleme - zu wenig Milch? Saugverwirrung?

    Zitat Zitat von moia Beitrag anzeigen
    Bergaufstillen hilft d. h. der Kopf muss höher als die eigene Brust, so dass man gegen die Schwerkraft still. Oder auch andere Stillpositionen, wie Kind auf den eigenen Bauch legen
    Ich hatte das am Anfang ein paar mal versucht, weil ich damals wirklich einen ganz starken Milchspendereflex hatte, fand aber diese alternativen Positionen schwierig.

    Aber vielleicht klappt es jetzt besser, sie ist ja schon mobiler.

    Ja, Stillen ist definitiv praktischer, aber momentan zehrt es auch ziemlich an meinen Nerven.

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