Hallo,
Meine freundin hat ein 4 monate altes baby, das keinen schnuller akzeptiert und nur an der brust / im tragetuch und manchmal im maxi cosi, noch seltener im kiwa einschlaeft.
Mein sohn ist ewig an der flasche eingeschlafen, ich erinnere mich nicht mehr wie das aufhoerte.
Wie habt ihr das geloest? Sie soll in ihrem bettchen ein / oder zumindest nach dem ablegen weiterschlafen.
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Ergebnis 1 bis 10 von 87
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22.10.2016, 21:19
verzweiflung mit 4 monats baby
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22.10.2016, 22:04Inaktiver User
AW: verzweiflung mit 4 monats baby
Es gibt natürlich vier Monate alte Babys, die im eigenen Bett einschlafen - aber ein Muss ist es nicht. Der erste Schritt besteht wohl darin zu akzeptieren, dass dieses Baby das nicht kann - und dass es erstmal ein natürliches Bedürfnis eines Babys ist, nur in Gegenwart anderer zu schlafen.
Dann kann man in kleinen Schritten weiterarbeiten. Die meisten Babys lassen sich ablegen, wenn sie tief genug schlafen. Viele schlafen auch besser in der Nähe der Mutter - wie wäre es für den Anfang mit einem Beistellbett?
Woraus resultiert die Verzweiflung? Aus dem Schlafmangel - oder aus dem Gedanken, dass das Baby anders reagiert als erwartet/als für "normal" empfunden?
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22.10.2016, 22:25
AW: verzweiflung mit 4 monats baby
So wie ich das verstehe, ertraegt sie das genuckel nicht. (Flasche will das kind auch nicht). Dabei bleiben ist nicht das problem, aber ohne genuckel.
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22.10.2016, 22:39
AW: verzweiflung mit 4 monats baby
Lustig. Das Baby ist eigentlich völlig normal. Indem es sich weigert, die nährende Brust durch den Fake eines Stücks Plastik einzutauschen. Cooles Baby. Holt sich, was es braucht - nämlich die körperliche Nähe, statt irgendwo isoliert rumzuliegen.
Einfach mal [editiert] Liedloff lesen!
Sie soll in ihrem Bettchen einschlafen? Wie wär's damit, das Kind mit Baldriantee auszuschalten? :)
Naja, nachdem geklärt ist, dass das Baby sich im Grunde recht normal-artgerecht verhält, stellt sich die Frage, ob dies auf Mutti auch zutrifft - wenn sie es so wenig wie möglich bei sich am Körper haben will.
Im Übrigen ist es gar kein Problem, das Baby im eigenen Bett schlafen zu lassen; nähere Infos einfach googeln bzw. Fachliteratur dazu - die Zeit kann man investieren, ist ja kein unbedeutendes Projekt, so ein Kind.Geändert von leandra28 (22.10.2016 um 23:13 Uhr) Grund: Bitte AGB beachten - Links auf kommerzielle Seiten sind nicht gestattet
Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. Franz Kafka
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22.10.2016, 23:03
AW: verzweiflung mit 4 monats baby
????
Sie traegt es manchmal den ganzen tag rum. Und moechte dann abends mal feierabend. Was ein unnuetzer post.
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22.10.2016, 23:11
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22.10.2016, 23:11Inaktiver User
AW: verzweiflung mit 4 monats baby
Hat deine Freundin evtl. schon mal eine Stillberatung aufgesucht oder eine Hebamme kontaktiert? Vielleicht kann man ihr da weiter helfen. Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass ein dauernuckelndes, nicht ablegbares Baby einen schnell an die Grenzen bringt, da muss sie sich auf jeden Fall Hilfe holen !
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22.10.2016, 23:12Inaktiver User
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22.10.2016, 23:14
AW: verzweiflung mit 4 monats baby
Wir haben eine federwiege/Hängematte von nonomo (gibt auch viele andere Anbieter ) geholt, da schläft sie tagsüber am besten, besser als bei Mama ;-)
Ich kann deine freundin verstehen, vielleicht hilft es ihr das diese Phase auch bald vorbei ist. Hier War es anfangs auch so und jetzt ist sie 17 Wochen alt und findet schon so viel interessant das ich oft abgeschrieben bin ;-)
Und Bauch an Bauch schlafen will sie seit zwei Wochen auch nicht mehr, was ich nun schade finde (vorher empfand ich es als anstrengend )„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
Antoine de Saint-Exupéry
LG fairyprincess85
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22.10.2016, 23:23
AW: verzweiflung mit 4 monats baby
Ehrlich gesagt frage ich mich, wenn ich so manche Frauen mit ihren Kleinen beobachte, wo die weiblichen Instinkte geblieben sind.
Und ja, ich urteile da 'als Mann' - der Pädagoge ist, Entwicklungspsychologie studiert hat und 25 Jahre Berufserfahrung mit Kindern, Jugendlichen und Familien hat.
Jedenfalls würde es mir nicht passieren, ein Kleinkind schreiend im Kinderwagen durch die Gegend zu schieben, während ich mit der andren Hand Whatsapp-Nachrichten beantworte, und irgendwann aus drei Metern Entfernung dem Kind einen Nuckel zu versprechen, "wenn wir zuhause sind" - statt es mal da rauszuholen und zu beruhigen. Dabei muss ich gar keine mütterlichen Gefühle haben, ich bin ja keine.
Ist nur ein Beispiel.
Bei manchen frag ich mich ernsthaft, warum sie eigentlich Kinder wollten.Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. Franz Kafka


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