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  1. User Info Menu

    Familie, Job und - soziales Leben?! :ooooh:

    Hallo zusammen,

    ich hab da mal ein Luxusproblem: meine Kleine wird demnächst zwei Jahre, ich arbeite in großer Teilzeit (30h), habe einen tollen Partner, der auch ein sehr engagierter Vater ist (aber derzeit ein Vollzeitpraktikum, einen Nebenjob und strenggenommen auch noch ein bisschen Studium macht), schaffe es tatsächlich, mich zum Mittagessen manchmal mit ner Freundin zu verabreden und jedes zweite Mal zu meiner Chorprobe zu gehen.

    Aber: ich würde ja echt gern wieder mehr kinderunabhängiges Sozialleben haben. Bloß: dafür bin ich entweder zu k.o., oder zeitlich inkompatibel.

    Bleibt mir nur, mich in Geduld zu üben?! Oder muss ich meine Anforderungen langfristig runterschrauben, bis ich mal wieder nett mit andern Leuten draußen abends in einer Kneipe sitzen und den Sommer genießen kann?

    (Und glaubt nicht, ich wüsste nicht, wie gut es mir geht... ich muss bloß mal ein bisschen jammern und vielleicht hat ja jemand ein nachahmenswertes Modell zur Inspiration...?)

    LG von
    der Ratte
    ich bin schrecklich inkonsequent - aber nicht immer

    tippfehler gibts von mobile devices gratis. wer sie findet, darf sie behalten.

  2. Inaktiver User

    AW: Familie, Job und - soziales Leben?! :ooooh:

    Mal doch Pläne für jeden von euch.
    Rot.. Arbeit, Studium und Nebenjob, Kita inkl. Anfahrt
    Blau.. Schlafen, Essen, Dusche
    gelb Hausarbeit, einkaufen
    tja.. was ist jetzt noch übrig?

    Was passiert in der leeren Zeit?

    Habt ihr auch Zeit für euch beide ganz alleine?

  3. Inaktiver User

    AW: Familie, Job und - soziales Leben?! :ooooh:

    Die Frage ist, in welchem Umfang du auf Kinderbetreung durch Großeltern, Tanten usw. zurückgreifen kannst bzw. wie intensiv du sie nutzen möchtest.
    Kleinkinder schlafen ja abends irgendwann - sollten sie zumindest. Mit einem verlässlichen Babysitter kannst du dir da Kneipenbesuche schon planen.
    Ich selber habe mich früher frühzeitig mit anderen Eltern zusammengetan, die ebenso gerne draußen unterwegs waren wie ich. Wir haben dann mit den Kindern zusammen Outdoor-Aktivitäten geplant - gerne auch mal ein Wochenende im Zelt in der Pampa. Da hatten die Kinder ihren Spaß - und wir Erwachsenen durchaus Zeit, einmal für sich zu sein, weil sich die Kinder ab einem gewissen Alter auch mal für zwei Stunden gut mit sich alleine beschäftigen können. (Was genau die immer getrieben haben.... alles wollten wir nicht wissen)

  4. User Info Menu

    AW: Familie, Job und - soziales Leben?! :ooooh:

    Was genau spricht denn gegen einen Biergarten-Abend mit Freunden? Dass du zu kaputt bist oder dass dein Kind dich abends braucht/ nicht schläft / sich nur von dir ins Bett bringen lässt ...?? Gemeinsame Zeit mit dem Partner ist natürlich nochmal was anderes, aber alleine was mit Freunden hin und wieder zu unternehmen, ist doch eigentlich nicht sooo unrealistisch.

  5. Inaktiver User

    AW: Familie, Job und - soziales Leben?! :ooooh:

    Wir nehmen unsere (extrem pflegeleichten und gut schlafenden) Kinder (3 1/2 und 1) einfach mit. Für laute Veranstaltungen haben wir Kapselgehörschützer. In Trage und Kinderwagen schlafen die überall. Unsere Freunde haben auch alle Kinder in dem Alter, da liegen auch manchmal meterweise die Kinder und schlafen.

    Kneipe eher nicht, dafür Restaurant und dann Biergarten.
    Karneval, Dorffest, Volleyballturnier, Rockkonzert (Papa spielt Gitarre), Gauklerfest, Campingausflug, Hochseilgarten usw. geht eigentlich alles. Natürlich nicht jeden Tag, aber an 2 oder 3 die Woche durchaus gut machbar.

  6. User Info Menu

    AW: Familie, Job und - soziales Leben?! :ooooh:

    Hallo zusammen,

    lieben Dank für Eure Antworten so far.

    Zu den Fragen:
    - Ja, wir haben meist die Abende zu zweit, wenn sie schläft.
    - Babysitter: Sind wir dran, aber haben noch niemanden gefunden - vor allem wohl, weil wir nicht regelmäßig planen können (und auch noch gar nicht daran interessiert sind, einen "festen freien Abend" in der Woche oder so zu haben). Bevor jemand fragt: Leihomas in der Nachbarschaft haben wir bis jetzt auch noch keine gesichtet.
    - Kind lässt sich problemlos von einem von uns beiden ins Bett bringen - zumindest, wenn ich nicht da bin Wenn ich da bin und mein Freund ist dran, ist sie manchmal zickig, aber das tragen wir mit Fassung, da es "im Ernstfall" unproblematisch ist.


    @merav: Holla, Ihr macht ja Programm! Ich glaube, da würde die Kleene uns irgendwann auf's Dach steigen. Wir sind gegenüber größeren Aktivitäten (Rockkonzerte etc.) eher zurückhaltend, weil sie in ihrem frühen Leben etwas regulationsgestört war, und bis heute nicht gut schläft. Also: Ein- schon, aber nicht verlässlich "durch-". Und wir haben gemerkt: Je mehr los ist, desto weniger gut ist der Schlaf. Aber vielleicht hilft eine Radikalkur? :-) Oder wir probieren was dazwischen aus.

    @merav und @GuteLaune: mit den anderen Eltern... tja. Unsere Freunde sind nur in Teilen bekindert, und da liegen wahlweise ein Jahr oder 5 Jahre dazwischen. Wäre aber vielleicht mal einen Versuch wert...

    @filterkaffee und überhaupt @all: Ihr habt schon recht, es spricht nicht so richtig "wirkliches" was dagegen, das einfach mal zu machen.

    Mir ist halt mein Schlaf heilig, und damit ich den kriege, gehe ich zwischen halb elf und elf ins Bett. Was unter der Woche allerdings trotzdem biergartenkompatibel sein sollte, andere Menschen müssen ja auch arbeiten. (Thema: "k.o.-sein")

    Möglicherweise ist es auch alles "nur in meinem Kopf": Ich glaube, da ich meinen Chor als Abendveranstaltung habe, und gelegentlich dienstlich auch mal über Nacht weg bin, habe ich ein schlechtes Gewissen, "mehr" Zeit für mich zu reklamieren (obwohl ansonsten mit recht viel Eigensinn und Egozentrik ausgestattet). Bzw. will ich die Zeit mit meinem Kind nicht verpassen... ist das albern? Und sie ist zwar nicht mehr ganz klein, aber eben auch noch längst nicht groß... (--> Ich warte allerdings auf den Zeitpunkt, wo sie länger schläft als ich... nur damit ich sie mit irgendwelchem Lärm mal wecken kann )

    LG von
    der Ratte
    ich bin schrecklich inkonsequent - aber nicht immer

    tippfehler gibts von mobile devices gratis. wer sie findet, darf sie behalten.

  7. User Info Menu

    AW: Familie, Job und - soziales Leben?! :ooooh:

    Wenn sie abends doch eh schläft, verpasst du ja keine Zeit mir ihr. Was ich hingegen verstehen kann, ist, dass man nicht 3 x pro Woche (neben Chor und Geschäftsreisen) unterwegs sein will, das artet dann schon schnell in Stress aus. Aber das ist ja sicher nicht jede Woche so. Wenn ich mich mit Freundinnen treffe, mache ich mich auch immer gegen 22.00 Uhr auf den Heimweg um pünktlich ins Bett zu kommen.

  8. Inaktiver User

    AW: Familie, Job und - soziales Leben?! :ooooh:

    Rockkonzert heißt hier Papas Garagenband. Zu Deep Purple gehen die Mädchen dann doch noch nicht mit.

    Hier auf dem Land ist es irgendwie normal, dass die Leute ihre Kinder mitbringen. Meine Freundin aus der Großstadt kennt das in der Form nicht, dort gibt es entweder spezielle Kinderveranstaltungen oder komplett kinderfrei.
    Manche Sachen fangen inzwischen auch einfach früher an: Grillnachmittag von 17-23 Uhr zB

  9. Inaktiver User

    AW: Familie, Job und - soziales Leben?! :ooooh:

    Liebe Bisamratte,

    geht ihr beiden einmal im Monat ohne Kind weg? Man kann auch nachmittags ins Kino gehen oder Eisessen ohne aufzupassen, dass einer nicht kleckert.

    Denn zu zweit zuhause -ist so, wie du allein zu hause - nicht so richtig frei - man ist auf Abruf da.

  10. User Info Menu

    AW: Familie, Job und - soziales Leben?! :ooooh:

    Bei uns ist es auch so, dass sich viele Dinge einfach zeitlich verschoben haben und dann die Kinder eben dabei sind. Grillabende, Abendessen etc. fangen früher an und hören früher auf. Eigentlich nehmen wir unsere Kleine auch überall mit hin und unsere Freunde bringen ihre Kinder auch mit. Wir machen auch öfter Spieleabende, wo wir dann erst grillen oder essen und dann wenn die Kinder im Bett sind ne Flasche Wein rausholen mit den Freunden. Wir nehmen unsere auch mit, wenn wir ne Weintour machen oder ins Restaurant gehen.

    Ganz ohne Kind gehen wir dann aus, wenn Oma oder Tante mal babysitten können. Dann gehen wir alleine aus. Aber auch dass geht nur noch sehr selten bis in die frühen Morgensstunden. Ich glaube das verändert sich einfach, vielleicht nicht nur mit Kindern sondern auch im Alter?
    TROETSE MAMA VAN AAPSTERTJIE

    I’m going to practice my Dads’s scary face. It’s partly genetic so shouldn’t be hard. I’m going to use my instincts and if things get heavy I’m getting pissed off.

    Let’s see how far that gets me.

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