Hallo!
Mein Sohn wird nächsten Monat 18 Monate alt. Und er ist einfach nur ein Wirbelwind und Lausbub, wie er im Buche steht.
Er ist aber leider kaum zu bändigen und er hört auf wirklich gar nix. Ich fang mal mit paar Beispielen an:
Wir gehen durch die Stadt - ohne Buggy. Mein Sohn läuft grundsätzlich (!) in die entgegengesetzte Richtung, läuft nach links und rechts in Gassen weg, rennt in offene Geschäfte, wirft Werbeplakate um, die vor Geschäften stehen. Nehme ich ihn dann hoch, wird er richtig bockig, kreischt und wirft sich hin und her. Trotzig eben. Mittlerweile nehme ich nur noch den Buggy mit und da kommt er dann halt rein. Eher früher, als später
Zuhause räumt er nach wie vor noch alle Schränke aus. Ist der eine Schrank ausgeräumt, gehts weiter zum nächsten. Kühlschrank und Gefriertruhe sind zur Zeit ganz in. Dann ist zur Zeit die Toilette auch ein ganz tolles neues Spielzeug. Deckel auf, Deckel zu und das auch gerne 100x. Ist ja weiter nicht schlimm. Allerdings findets er auch toll, alles reinzuwerfen. Nach dem 2. Gegenstand (den ich noch abfangen konnte), wurde die Badtüre geschlossen. Das Gebrüll war dementsprechend groß.
Thema Essen: Mittlerweile klappt das Essen einigermaßen - mit den Händen. Zur Zeit hat er aber eine neue Phase: Er kippt den Teller auf seinen Tisch vom Hochstuhl aus, pantscht im Essen rum und alles fliegt durch die Küche
Habt ihr irgendwelche Tipps? Er hört auf rein gar nichts! Er versteht es, aber er folgt nicht.
Natürlich vermute ich schon, dass es normal ist und das ich nur ein besonders wildes Exemplar habe?
Bekommt er nicht das, was er will, wird er bockig und trotzig und kann sich auch gerne mal so reinsteigern, dass er sich fast erbricht![]()
Vor paar Tagen hatte ich ein Entwicklungsgespräch in der Kita. Dort ist er das totale Gegenteil. Ruhig und brav. Die Erzieherin ist fast aus allen Wolken gefallen, als ich ihr sagte, wie er daheim mal loslegt, wenn er bockig ist... Ist das schon die Trotzphase?
LG
Magnoona
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 66
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24.03.2016, 22:40
Erziehungstipps für 1 1/2 jährigen Wirbelwind gesucht
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24.03.2016, 22:57Inaktiver User
AW: Erziehungstipps für 1 1/2 jährigen Wirbelwind gesucht
Ich habe im Moment keine konkrete Idee, mir ist aber gleich in der Einleitung/im Titel etwas aufgefallen:
"Wirbelwind", "
", "Lausbub wie er im Buche steht".
Kann sein, dass du es einfach humorvoll rüberbringen wolltest, aber mir klingt es so, als fändest du das im Grunde niedlich, es klingt ein wenig Stolz auf sein Benehmen mit - so ein Lausbub a la Ludwig Thoma - "Wirbelwind" hört sich sehr positiv an.
Deine nachfolgende Beschreibung lässt sich mir die Nackenhaare aufstellen, ich würd die Krise kriegen und das sicher nicht romantisch verklärt betrachten.
Vielleicht spürt er gerade das: dass sein Verhalten nicht wirklich Grund zur Sorge ist, dass du es im Grunde lächelnd und kopfschüttelnd zur Kenntnis nimmst, froh, dass du kein allzu braves folgsames Kind hast.
Nur mein subjektiver Eindruck, vielleicht ist es falsch rübergekommen.
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24.03.2016, 23:03Inaktiver User
AW: Erziehungstipps für 1 1/2 jährigen Wirbelwind gesucht
Magnoona,
es ist vollkommen normal.
Wo möchtest du Tipps? Ich finde deine Konsequenzen genau richtig: zu Fuß ist nicht mehr, der Buggy steht parat. Zuhause werden manche Türen (vielleicht auch von vornherein) abgeschlossen.
Zum Essen habe ich noch eine Idee: gib ihm kleine Portionen, damit lässt sich weniger herumschmieren.
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24.03.2016, 23:10
AW: Erziehungstipps für 1 1/2 jährigen Wirbelwind gesucht
Wenn er sich im straßenverkehr nicht benimmt, muss er in den buggy.
Wenn er sich al tisch nicht benimmt, muss er gefüttert werden wie ein baby.
Wenn er sachen ins klo wirft, dann bleibt die badezimmertür abgeschlossen.
Und wenn du dann alle baustellen bis auf eine eliminiert hast, kümmerst du dich um genau die. Danach eine neue und so weiter.
Das wäre mein ansatz.
Mein sohn ist jetzt knapp drei und hatte auch tendenzen, sehr durchtrieben zu werden. Ich finde aber ein bisschen benehmen bei einem kind nicht verkehrt und möchte auch nicht, dass er allen auf der nase herumtanzt. Ich habe mir auch die wichtigsten baudtellen rausgesucht (früher war es "absichtlich das wasser umwerfen", "herd enschalten" etc. und immer nacheinander abgearbeitet.
Mittlerweile habe ich ein straßenverkehrstaugliches kind, das auch in gesellschaft essen kann. Nur wenn er müde wird, macht er noch wahnsinnig viel unfug. Ist seine art zu zeigen, dass er bettreif ist - was er natürlich nie zugeben möchte ;-)
Was mir wichtig war war, dass ich nicht NUR und pausenlos motzen musste - daher immer eins nach dem anderen. Und mir war es wichtig, ihm immer zu versichern, dass er geliebt wird. Aber eben auch, dass erstmal die regeln gelten, die die eltern aufstellen.
Viel erfolg!
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24.03.2016, 23:13Inaktiver User
AW: Erziehungstipps für 1 1/2 jährigen Wirbelwind gesucht
Wahrscheinlich nur eine Phase, wenn auch eine anstrengende... aber wenn du deine Konsequenzen beibehalten kannst und evtl. gleich von vornherein etwas entschärfen (Gefriertruhe bekommt einen Riegel, in den bevorzugten Schränken ist nur halbe Befüllung, Essen nur portioniert und ggf ohne Teller usw), dann hört es sicher auch wieder auf.
Ok, dann kommt was Anderes
es bleibt spannend
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24.03.2016, 23:32Inaktiver User
AW: Erziehungstipps für 1 1/2 jährigen Wirbelwind gesucht
Weshalb das denn?? In dem Alter gehört er in den Buggy, alles andere ist viel zu gefährlich.
Hat er kein Kinderzimmer?Zuhause räumt er nach wie vor noch alle Schränke aus. Ist der eine Schrank ausgeräumt, gehts weiter zum nächsten. Kühlschrank und Gefriertruhe sind zur Zeit ganz in.
Beschäftigst Du Dich überhaupt mit ihm?
Doch, das ist schlimm, einfach nervtötend. Wie kommt er denn überhaupt ins Badezimmer? Kann er schon an die Türklinke?Dann ist zur Zeit die Toilette auch ein ganz tolles neues Spielzeug. Deckel auf, Deckel zu und das auch gerne 100x. Ist ja weiter nicht schlimm.
Na und? Dann brüllt er eben. Wenn er daran gewöhnt wäre, dass bestimmte Zimmer für ihn keine Spielräume sind, würde es ihn nicht stören und er könnte sich sein Gebrüll sparen.Allerdings findets er auch toll, alles reinzuwerfen. Nach dem 2. Gegenstand (den ich noch abfangen konnte), wurde die Badtüre geschlossen. Das Gebrüll war dementsprechend groß.
Thema Essen: Mittlerweile klappt das Essen einigermaßen - mit den Händen. Zur Zeit hat er aber eine neue Phase: Er kippt den Teller auf seinen Tisch vom Hochstuhl aus, pantscht im Essen rum und alles fliegt durch die Küche
Weshalb fütterst Du ihn nicht? Er ist mit dem Alleinessen noch überfordert, er kann und will es noch nicht.
Es ist absolut nicht normal, Dein Kind ist überfordert.Natürlich vermute ich schon, dass es normal ist und das ich nur ein besonders wildes Exemplar habe?
Dein Kind kennt keine Grenzen, es ist im wahrsten Sinne des Wortes außer sich. Er ist nicht bei sich und seinen Fähigkeiten.Bekommt er nicht das, was er will, wird er bockig und trotzig und kann sich auch gerne mal so reinsteigern, dass er sich fast erbricht
Nein, im Kindergarten gibt es klare und enge Grenzen, die Dein Kleiner überschauen kann. Er findet sich darin wieder und fühlt sich wohl und sicher.Vor paar Tagen hatte ich ein Entwicklungsgespräch in der Kita. Dort ist er das totale Gegenteil. Ruhig und brav. Die Erzieherin ist fast aus allen Wolken gefallen, als ich ihr sagte, wie er daheim mal loslegt, wenn er bockig ist... Ist das schon die Trotzphase?
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25.03.2016, 00:15
AW: Erziehungstipps für 1 1/2 jährigen Wirbelwind gesucht
Phaden, ich finde es schwer mit anzusehen, wie du es mit wenigen Sätzen schaffst, auf eine junge Mutter so einzudreschen, dass sie am Ende als die Dumme, Unfähige, Uninteressierte und Inkonsequente dasteht.
Ganz vieles von dem, was du schreibst, kannst du gar nicht wissen, weil Magnoona darüber überhaupt nichts geschrieben hast.
Eine Sache jedoch kann man wissen, weil Magnoona dazu bereits einen Strang aufgemacht hat: ihr Sohn weigert sich, sich füttern zu lassen, will unbedingt alleine essen. (hier)
Somit ist dieser Satz von dir
(Hervorhebung von mir)
Weshalb fütterst Du ihn nicht? Er ist mit dem Alleinessen noch überfordert, er kann und will es noch nicht.
schon mal hinfällig.
Und zu deinem allerletzten Satz: Dass Kinder im Kindergarten so "lieb" und "artig" sind, hat in aller Regel genau die entgegengesetzten Gründe: Zuhause wissen sie, dass sie geliebt und sicher sind, dort probieren sie sich aus. Im Kindergarten sind sie liebevoll versorgt, aber als eins unter mehreren, und sicherlich nicht geliebt. Da MUSS man sich angepasster verhalten, das wissen schon die Allerkleinsten ganz intuitiv.
Ich finde, solche Antworten müssen einfach nicht sein. Sie sind weder hilfreich noch unterstützend noch neue Ideen aufzeigend noch konstruktiv noch empathisch.Geändert von leandra28 (25.03.2016 um 00:24 Uhr)
Moderation "Kinderwunsch und Babyjahre"
und "Unterstützter Kinderwunsch"
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25.03.2016, 00:23Inaktiver User
AW: Erziehungstipps für 1 1/2 jährigen Wirbelwind gesucht
Dieser Meinung bin ich überhaupt nicht. Aber gut.
Dein Sohn ist also völlig altersgerecht, nur etwas wild und sehr lebendig. Sehr neugierig und tatendurstig.Ich finde, solche Antworten müssen einfach nicht sein. Sie sind weder hilfreich noch unterstützend noch neue Ideen aufzeigend noch empathisch.
Wenn's denn so weiterhilft.
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25.03.2016, 00:27
AW: Erziehungstipps für 1 1/2 jährigen Wirbelwind gesucht
Um meinen Sohn geht's doch hier gar nicht. Oder meinst du das als wörtliche Rede an Magnoona?
Falls Letzteres, möchte ich einfach nur darauf hinweisen, dass über deinem ja schon einige andere Beiträge gezeigt haben, wie man - durchaus "kritisch" im Sinne von "Verbesserungsvorschläge machen", aber konstruktiv statt destruktiv-aggressiv - antworten kann.Moderation "Kinderwunsch und Babyjahre"
und "Unterstützter Kinderwunsch"
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25.03.2016, 00:47Inaktiver User
AW: Erziehungstipps für 1 1/2 jährigen Wirbelwind gesucht
Ja, ich meinte die TE.
Ich hatte den Eindruck, dass die TE nur darin bestätigt werden möchte, dass eigentlich alles ganz prima ist, der 1 1/2 jährige nur ein Wirbelwind und ganz besonders aufgeweckt.Falls Letzteres, möchte ich einfach nur darauf hinweisen, dass über deinem ja schon einige andere Beiträge gezeigt haben, wie man - durchaus "kritisch" im Sinne von "Verbesserungsvorschläge machen", aber konstruktiv statt destruktiv-aggressiv - antworten kann.
Dies kann ich leider nicht bestätigen.
Wenn meine Art zu schreiben, als aggressiv und destruktiv empfunden wird, dann ist es so.
Die TE kann meinen Beitrag gern ignorieren.


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