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Thema: Taufpatin wider Willen?
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15.03.2016, 12:35
Geändert von ballroom (20.11.2021 um 00:18 Uhr)
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15.03.2016, 12:41Inaktiver User
AW: Taufpatin wider Willen?
Wieso hast du erwartet dass sie sich freut?
Ich finde die Verantwortung schon sehr groß....ich hätte aber nein gesagt. Und somit wäre jegliche Diskussion überflüssig.
Sie hat nun ja gesagt, aber ich würde noch mal mit ihr sprechen und sie fragen ob sie wirklich will...
Wieso können Menschen nicht nein sagen, wenn sie etwas nicht wollen
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15.03.2016, 12:54Inaktiver User
AW: Taufpatin wider Willen?
Taufpate ist man nicht nur am Tag der Taufe.
Siehe hier
Mein Patenamt: Welche Aufgaben habe ich als Patin oder Pate?
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15.03.2016, 13:03
AW: Taufpatin wider Willen?
Ich finde es auch kein schlechtes Zeichen, wenn jemand sich so eine hoffentlich bedeutsame Entscheidung gut überlegt! Wir haben den Paten unserer Tochter auch direkt (ohne "Tauf", aber gleiche Bedeutung) beim Fragen genötigt, nochmal ne Nacht drüber zu schlafen, weil ich das viel verlangt finde, spontan zu oder abzusagen.
Aber anscheinend hast Du ein ungutes Bauchgefühl und das würde ich ernst nehmen. Kannst Du mit der potentiellen Patin nochmal sprechen?
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15.03.2016, 13:07Inaktiver User
AW: Taufpatin wider Willen?
Um was geht es Dir und ihr?
Soll die Patin das Kind religiös begleiten?
Soll sie dritter Elternteil sein?
Beides? Keines?
Ich bin zB Patentante. Die Eltern des Kindes sind gläubige praktizierende Katholiken. Ich bin ungläubige katholische Karteileiche.
Hätten sie mich als "Begleiterin im christlichen Glauben" haben wollen, hätte ich das Patentamt abgelehnt. Das kann ich nicht und hätte ich nicht heucheln wollen.
Nun bin ich die Patentante, die drittes Elternteil ist, im Notfall kommt das Kind zu mir, wir backen zusammen Kuchen, schnitzen Stöcke und hoffentlich kommt sie mal mit ihrem Liebeskummer zu mir.
Für diesen Job habe ich gerne auch die Taufe bezeugt.
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15.03.2016, 13:09
AW: Taufpatin wider Willen?
Ich finde es auch nachvollziehbar, dass sie so eine Entscheidung überschlafen musste.
So habe ich es gemacht, als ich die Patenschaft für mein Patenkind angenommen habe und so war das auch mit den Paten meiner Kinder. Bei der Anfrage habe ich aber gleich im Nachsatz eingebaut, dass ich keine schnelle Entscheidung erwarte. Ein Wunschpate hat auch abgelehnt, u.a. deswegen, weil er schon 4facher Pate ist.In allen Dingen ist hoffen besser als verzweifeln
Johann Wolfgang von Goethe
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15.03.2016, 13:30Inaktiver User
AW: Taufpatin wider Willen?
Eine altmodische klassisch-katholische Idee ist ja, dass der Taufpate bei Versterben der Eltern das Kind bei sich aufnimmt.
Ja ok, das dürfen die Eltern gar nicht allein entscheiden etc., aber wenn man das ernst nimmt.....dann erklärt man sich mit der Übernahme des Patenamtes im Notfall zu einer Pflegschaft bereit, das kann man doch nicht von einer Sekunde auf die andere tun!
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15.03.2016, 13:40Inaktiver User
AW: Taufpatin wider Willen?
Das muß schon gesondert festgelegt werden.
Taufpaten haben keine weltlich-rechtliche Funktion!
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15.03.2016, 13:43
AW: Taufpatin wider Willen?
Also ganz klar wenn jemand nicht damit rechnet dass er als Paten überhaupt in Betracht kommt und nicht sofort juchhei schreit finde ich völlig in Ordnung und hat nichts damit zu tun wie sehr man sich mag und vertraut, denn man ist einfach überrascht.
Eigentlich finde ich es gut dass sie darüber auch nachdenken wollte, denn Patin sein ist nicht mehr im klassischen Sinne so dass im Worst Case man die Kids bekommt aber doch eine soziale Verantwortung.
Denn es bedeutet, ja ich möchte diese Kind begleiten beim Aufwachsen zusehen, bei Geburtstagen, oder Einschulung was auch immer so ansteht...
Sie hat das richtig gemacht! Freu Dich dass sie das Patenamt annimmt!Das Leben macht was es will und ich auch!
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15.03.2016, 13:46
AW: Taufpatin wider Willen?
die Ehre ist manchem zu viel der Ehre.; ich war auch so eine. Anteil nehmen, sich ums Kind der Freundin kümmern auf freiwilliger Basis: ja, gerne. Die Dauer-Verpflichtung als Patin habe ich als Zwang empfunden, jede Spontanität war da von vorneherein erstickt.
Andere sind begeistert reißen sich darum
Wenn ihr im Gespräch nicht mehr aus der Nummer rausfindet ("du, du kannst es dir immer noch überlegen. ich wollte dich nur als erste fragen, die Cousine fünften Grades der angeheirateten Schwägerin meines Schwagers scharrt schon mit den Hufen"), dann wäre vielleicht eine Doppel-Patenschaft sinnvoll


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