Antworten
Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 24
  1. User Info Menu

    Spuckkind nachts versorgen

    Hallo liebe Bricom,

    ich bin ziemlich verzweifelt (und vollgekotzt). Unser Sohn ist jetzt fast fünf Wochen alt und, wie von der Hebamme schon sehr früh vorhergesagt, ein Spuckkind.
    Er spuckt nicht nach jeder Mahlzeit, gut läuft es, wenn er direkt nach dem Aufwachen in ruhiger Umgebung gestillt wird, wenig Luft zieht und danach lang liegen bleiben kann.
    Sobald er hoch genommen wird, und sei es nur zum "bäuern", entläd sich die Mahlzeit im Strahl auf mich, Sofas, Wände, Betten.

    Tagsüber geht das noch, nachts bin ich jetzt echt am Ende. Denn er macht in die Windel während der Mahlzeit. Das heißt, ich müsste ihn nach dem Stillen ins Bad tragen und wickeln, die Bewegung macht aber, dass er, wie gesagt, den Wickeltisch und sich selbst flutet. :unterwert:
    Lasse ich ihn liegen, schläft er auch schnell wieder ein, dann ist aber die Windel durchgepinkelt und ich muss beim nächsten Stopp wickeln. Außerdem hat er jetzt einen kleinen Pilz, ich muss also das Kind möglichst schnell wickeln.

    Wer kann mir noch einen Tipp geben? Wie habt ihr das mit euren Spuckkindern gemacht?
    Den Satz vom Kinderarzt "das geht vorbei, irgendwann" kann ich echt nicht mehr hören.
    Bei der Osteopathin waren wir, die will nächste Woche noch mal gucken. Bis dahin halte ich aber nicht mehr durch, heute nacht habe ich schon Mann und Kind gedroht, auf der Stelle abzustillen.

    Aber das ist eigentlich keine Option für mich.

    Ich hoffe auf euch.
    *If you don't like the road you're walking start paving another one.*
    (Dolly Parton)

  2. User Info Menu

    AW: Spuckkind nachts versorgen

    Herzlichen Glückwunsch zum kleinen Sohn, liebe Wortfee!

    Das Problem hatten wir auch eine Zeit lang, allerdings umgekehrt. Das heisst ich musste ewig aufrecht mit ihm sitzen bleiben, da sonst alles raus kam.

    Kannst du ihn vor dem Stillen wickeln? Wenn er sich währenddessen gross entleert, dann ist das natürlich keine Option.

    Kannst du ihn vielleicht an Ort und Stelle wickeln?
    Also Stillen, , zurück ins (Beistell)Bett legen und dort wickeln? Dann müsste er do gekleidet sein, dass du ihn zum wickeln nicht mehr hochnehmen musst, sprich alles von unten zu öffnen sein.
    Ich hatte immer einn kleines Set Windeln, nasse Wattepads in Plastikdose und Handtuch oder Einmalwickelunterlage am Bett, weil ich im Halbschlaf nicht durch die Wohnung laufen wollte.

    Wünsche dir dass ihr schnell eine gute Lösung für euch findet. Wenn man nachts ständig putzen und sich und Kind umziehen muss, dann will man bei solchen Sprüchen wie vom Kinderarzt am liebsten nur noch laut los brüllen.

  3. User Info Menu

    AW: Spuckkind nachts versorgen

    Als ich gemerkt hab, es hilft nix, was ich versuche anders zu machen, hab ich es mir eben in Sachen putzen einfacher gemacht. Kind auf ein grösseres Handtuch gelegt (war sowieso im Milchkoma), gewartet. Ein Spucktuch von Ohr zu Ohr unterhalb vom Kinn ums Kind. So musste ich wenigstens nicht jedes Mal wischen ohne Ende und sie und mich komplett umziehen. Geendet hat das so mit knapp zwei Monaten, da war es dann nur selten noch Thema.
    Ich glaub, die müssen halt einfach lernen, mit der Luft im Magen klar zu kommen und von aussen hat man wenig Einfluss? Tussi konnte dann plötzlich rülpsen, ging vorher nur mit Milchexplosion. Und ab da wars halt gut.
    Genervt hat es mich aber auch volle Rübe, nur rückblickend war es doch eine kurze Phase () und nicht die nervigste der letzten Jahre. Dennoch kommt dein kleiner Geysir hoffentlich bald mit der Luft klar, das ist echt nicht schön!

  4. Inaktiver User

    AW: Spuckkind nachts versorgen

    Zitat Zitat von Wortfee Beitrag anzeigen
    Wer kann mir noch einen Tipp geben? Wie habt ihr das mit euren Spuckkindern gemacht?
    Den Satz vom Kinderarzt "das geht vorbei, irgendwann" kann ich echt nicht mehr hören.
    Bei der Osteopathin waren wir, die will nächste Woche noch mal gucken. Bis dahin halte ich aber nicht mehr durch, heute nacht habe ich schon Mann und Kind gedroht, auf der Stelle abzustillen.

    Aber das ist eigentlich keine Option für mich.

    Ich hoffe auf euch.
    Den Vorteil von Abstillen sehe ich nicht. Mein Spuckkind spuckte alles gleichermaßen. Und das (mit langsam abnehmender Frequenz) 13 Monate lang.

    Ansonsten, auch wenn Du das nicht hören willst: Lass es spucken und lerne damit zu leben. Es sei denn, der Kinderarzt sagt was anderes oder es ist mit viel Schreien verbunden, leidet Dein Kind nicht darunter. Und auch wenn es gefühlt 50% ist, was sie so von sich geben, hat selbst mein schlechtrrinkender Murgel trotz schwallartigem Spucken nach jeder Mahlzeit zugenommen.

    Die Zeit, dass Du spucken vermeiden kannst, ist sowieso mutmaßlich bald vorbei, dann dreht sich Dein Kind auf den Bauch und spuckt...

    Kauf Dir viele schöne Spucktücher (die bunten bei Babywalz haben neben Schönheit zu Breizeiten den Vorteil, dass Karottenflecken nicht so schlimm sind) und Tagesdecken fürs Sofa. Zieh nichts an (keinem von Euch), was nicht in die Waschmaschiene geht und übe Dich in Gelassenheit.

    Und ja, Du hast mein Mitgefühl, ES NERVT, ich weiß!

    Wir haben im Endeffekt am Ende trotzdem ein neues Sofa und einen neuen Teppich gebraucht (waren aber beide auch vor Kind schon alt) weil mein Sohn das Talent hatte, in einer Bewegung alle Tücher und Decken zur Seite zu reißen und darunter zu spucken!

    Nachtrag: Wir wurden auch sehr gelassen, was das Thema "schlafen im vollgekotzten Schlafsack" angeht. Das war mehr eine Not als eine Tugend, aber Schlaf ist wichtiger als ein Spuckfleck und zumindest bei uns konnte zu jeder Zeit nach dem Stillen gespuckt werden...
    Geändert von Inaktiver User (13.02.2016 um 08:38 Uhr)

  5. User Info Menu

    AW: Spuckkind nachts versorgen

    Achja, hier war das Spucken auch mit nur Flasche ganz famos. Ich hatte sogar die Zwiemilch anfangs in Verdacht, das konnte die KiÄ aber entkräften.
    Auch verschiedene Arten der Lagerung, etappenweise füttern mit Pausen usw - alles ohne Erfolg.
    Frustrierend, aber wenigstens lag es auch nicht daran, was grundverkehrt gemacht zu haben.

    Ich hab mich damals enorm am Ledersofa und Parkettboden ergötzt

  6. User Info Menu

    AW: Spuckkind nachts versorgen

    Aus der Erfahrung mit gleich drei "Reiherliesen" heraus muß ich sagen- ob Flasche oder Brust, egal, das Kind lief so oder so über.

    Dauerte immer etwa so bis zum 3/4. Monat, meine ich. Bin aber nicht mehr sicher, die Damen sind schon groß.

    Bei einem Pilz ist es natürlich schwierig, da muß schnell gewickelt werden, aber sonst haben ich den Po abends mit etwas mehr Creme versehen ( war damals noch Standard...half aber wirklich bei leicht gerötetem Po) und nachts nicht gewickelt. Unterm Kopf hatten alle Damen ein Kopftuch, wie schon erwähnt, und ich lief den ganzen Tag mit einem Tuch auf der Schulter herum....eine der Dame war nämlich etwas hinterhältig, sie war immer so leise, dass ich nicht mitbekam, wenn sie mir quasi "aufs Schulterblatt" spuckte...und dann wunderte ich mich Stunden später, warum ich das Gefühl habe, von einem Stück Käse verfolgt zu werden

    Der Ostheopath hat übrigens gar nicht geholfen. Gegen die Blockaden sehr wohl, gegen die Spuckerei nicht.

  7. Inaktiver User

    AW: Spuckkind nachts versorgen

    Macht es einen Unterschied, wie du ihn hochnimmst?

    Ich hatte in den Spuckphasen alles voller großer Handtücher: eins auf dem Sofa, eins übers Stillkissen, eins über den Schultern....

  8. User Info Menu

    AW: Spuckkind nachts versorgen

    Kenne ich, da hilft nix.

    Moltonunterlage unters laken, handtücher unters kind. Wickel ihn vor dem stillen oder nachher wenn er wieder im bett liegt.

    Leg auf euer sofa decken, zieh dir alte shirts oder eine schürze an.

    Ich weiß es kotzt dich an (haha): aber es geht bald vorbei.

    Pilz: Lass ihn tagsüber öfter ohne windel, creme ihn leicht ein (ich hatte eine tolle weleda creme). Oder versuch mal stoffwindeln, die laufen nicht so leicht über.

  9. User Info Menu

    AW: Spuckkind nachts versorgen

    Zitat Zitat von Wortfee Beitrag anzeigen
    Sobald er hoch genommen wird, und sei es nur zum "bäuern", entläd sich die Mahlzeit im Strahl auf mich, Sofas, Wände, Betten.

    Tagsüber geht das noch, nachts bin ich jetzt echt am Ende. Denn er macht in die Windel während der Mahlzeit. Das heißt, ich müsste ihn nach dem Stillen ins Bad tragen und wickeln
    Warum musst du ihn im Bad wickeln? Kannst du ihm nicht da eine Windel machen, wo er eh schon liegt? Dort kann man ja eine flüssigkeitsundurchlässige Unterlage hinlegen und Windeln und alles parat haben.

  10. User Info Menu

    AW: Spuckkind nachts versorgen

    Zitat Zitat von Wortfee Beitrag anzeigen
    Ich bin ziemlich verzweifelt (und vollgekotzt).

    Mein Sohn ist zwei Monate alt, und mir reichen schon die paar feuchten Bäuerchen von ihm.

    Zitat Zitat von Wortfee Beitrag anzeigen
    Er spuckt nicht nach jeder Mahlzeit, gut läuft es, wenn er direkt nach dem Aufwachen in ruhiger Umgebung gestillt wird, wenig Luft zieht und danach lang liegen bleiben kann.
    Das habe ich auch schnell gelernt Stillen möglichst, bevor er so richtig hungrig ist und sich in Rage brüllt. Wenig Ablenkung, möglichst selten zwischendrin abdocken. Beim Stillen schon so halten, dass der Kopf höher ist als der Magen. Und Umlagern nach dem Trinken so wenig wie möglich und den Kopf immer höher halten. Außerdem haben wir Bett und Liegewanne mit Keilen unterfüttert, dass er auch mit erhöhtem Oberkörper schläft.

    Zitat Zitat von Wortfee Beitrag anzeigen
    Tagsüber geht das noch, nachts bin ich jetzt echt am Ende. Denn er macht in die Windel während der Mahlzeit. Das heißt, ich müsste ihn nach dem Stillen ins Bad tragen und wickeln, die Bewegung macht aber, dass er, wie gesagt, den Wickeltisch und sich selbst flutet. :unterwert:
    Lasse ich ihn liegen, schläft er auch schnell wieder ein, dann ist aber die Windel durchgepinkelt und ich muss beim nächsten Stopp wickeln. Außerdem hat er jetzt einen kleinen Pilz, ich muss also das Kind möglichst schnell wickeln.
    OK, wir haben den Wickeltisch im Kinderzimmer und ich wickle vor dem Stillen. Ggf. dann nach einer halben Stunde nochmal, wenn ich gehört habe, dass es nötig wird. Das machen meine Nerven aber auch nur mit, weil er relativ selten trinken will (nachts alle 4-5 Stunden).

    Zitat Zitat von Wortfee Beitrag anzeigen
    heute nacht habe ich schon Mann und Kind gedroht, auf der Stelle abzustillen.
    Angeblich schlucken Flaschenkinder mehr Luft als Stillkinder, das würde das Problem also auch nicht lösen.

    Mir fällt sonst auch nur noch ein, seine Umgebung besser zu schützen und die Spuckerei dann zu ignorieren. Also entsprechend großzügig wasserdichte Unterlagen, Handtücher etc. zu verwenden, die dann halt morgens in der Wäsche landen.

    Du hast mein volles Mitgefühl

Antworten
Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •