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    Entspanntes Familienleben

    Hallo zusammen,

    ich würde gerne wissen, ob es hier jemanden gibt, der mit kleinen Kindern ein entspanntes Familienleben führt. Falls es entspannte Familien gibt, wie macht Ihr das?

    Ich höre von jungen Eltern immer wieder, dass es mit kleinen Kindern so anstrengend ist. Ich habe jetzt ein 4 1/2 monatiges Baby und empfinde es auch als sehr anstrengend.

    Mir geht es hier nicht um Tipps, wie man den Haushalt oder die Kinderbetreuung effizienter gestalten kann, dazu gibt es hier ja einen anderen sehr interessanten Strang. Ich frage mich eher, ob es Familien gibt, die gar nicht so sehr darüber nachdenken müssen, wie man effizienter ist, weil sie ihr Leben irgendwie so organisiert haben, dass es einfach entspannt ist.

    Bin gespannt auf Eure Antworten.

    Viele Grüße
    ballroom

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    AW: Entspanntes Familienleben

    Nach einem viertel Jahrhundert mit Kindern glaube ich ist Entspannung recht einfach!
    Man muss einfach weniger vorhaben und wollen. Sich sagen das was ich mache ist schön und ich verpasse nix. denn es gibt immer so viel wo man hingehen kann und wo einem gesagt wird: oh das musst Du machen sonst....
    Also weniger ist mehr und das dann genießen, dann kann man etwas entspannen.
    Anstrengender bleibt es halt einfach...als wenn man ohne Kinder ist.

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    AW: Entspanntes Familienleben

    Das hast du schön gesagt Rachel.
    Ich vermute mal, dass es immer im Zusammenleben mit Menschen auch immer mal wieder zu Spannungen kommen kann. Das wäre in der WG mit den besten Freunden so oder wenn man mit dem Traummann zusammenlebt. Jeder Mensch ist ein individuelles Wesen und hat eigene Wünsche. Bei Kleinkindern sind diese nicht immer nachzuvollziehen und das Geheule ohne Grund ist sicher genauso nervig wie der maulige Teenager... Es ist doch nirgendwo immer alles eitel Sonnenschein. Es ist schonmal gut wenn alle gleichzeitig ausgeschlafen sind, kein Zeitdruck morgens entsteht und jeder mal seine Interessen leben kann. Also mich hat das Durchschlafen meines Kindes und das gleichzeitige nicht Arbeiten müssen sehr entspannt. Das war allerdings nur ein kurzer Zeitraum. Mich haben feste Zeitpläne immer sehr unter Druck gesetzt. Besonders morgens. Ich bin ein Langschläfer und Indentaghineinleber... Ist wohl ne Typfrage.

  4. gesperrt

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    AW: Entspanntes Familienleben

    Ich frage mich eher, ob es Familien gibt, die gar nicht so sehr darüber nachdenken müssen, wie man effizienter ist, weil sie ihr Leben irgendwie so organisiert haben, dass es einfach entspannt ist.
    Ich denke, es kommt auf den Charakter an bzw. das Wesen der Menschen. Der eine ist locker und flockig und das ists halt mal wurscht, wenn die Wohnung unaufgeräumt und staubig ist und mittags gibts mal was ausm Tiefkühlfach, weil keine Zeit zum Einkaufen war und und und - solche Leute haben es mit Sicherheit entspannter, lockerer und flockiger.

    Ich hab mir auch nicht so viel Kopf um den Haushalt gemacht als meine Kinder klein waren und ich empfand diese Zeit als eine der entspanntesten Zeiten meines Lebens. Ich war nämlich 4 Jahre zuhaus, sozusagen bis die zweite im Kindergarten war; das machten damals fast alle Mütter so, da es kaum Kinderkrippen gab und der Kindergarten die Kinder erst mit 3 Jahren annahm.

    Ich denke noch sehr, sehr gerne daran zurück, wir haben viel unternommen, mit Freundinnen aufm Spielplatz getroffen, Kaffee getrunken, gebummelt, Zoo, Isar usw. und so fort,

    es war einfach nur toll!

    Souvenir

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    AW: Entspanntes Familienleben

    Ich sehe das wie Rachel.
    Ich habe mir die Kleinkindzeit meiner Jungs so dermaßen dadurch versaut, dass ich Perfektionist war, was den Haushalt anbetrifft.
    Habe das so von meiner Mutter übernommen.

    Seit ich wieder arbeite, bin ich da viel viel entspannter.
    Und das ist einfach nur schön.

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    AW: Entspanntes Familienleben

    Ich frage mich manchmal, wie mein Leben ohne kleine Kinder jetzt aussähe. Ja, vermutlich gäbe es mehr Ruhephasen aber ganz ehrlich glaube ich nicht, dass es wirklich entspannt(er) wäre. Vermutlich hätten wir uns beide karrieremässig voll reingehängt, wären viel im Büro oder Abends noch mit dem Kopf bei der Arbeit, evtl. beruflich auf Reisen…

    Ich glaube, der Stresspegel im eigenen Leben ist stärker von den inneren Treibern abhängig, als von den äusseren Umständen.

  7. Moderation

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    AW: Entspanntes Familienleben

    Mit zwei kleinen Kindern gilt ja: "irgendwas ist immer". Ist das Zahnen überstanden, kommt das Dreitagefieber. Ist die Kitaeingewöhnung über die Bühne, beginnt die Trotzphase. Und dann zieht schon wieder der nächste Norovirus durch die Krabbelgruppe...

    Die Tage zwischendurch muss man schon nach Kräften auskosten.

    Der Kasus knaxus scheint mir der Schlaf. Schlecht schlafende Babys, so wonnig sie tagsüber sein mögen, zerren an der Konstitution. Egal wie nett man sich den Tag macht: wer das Pech hat, einen oder mehrere schlechte Schläfer zu bekommen, kann diese Zeit nicht völlig entspannt empfinden, glaub ich.

  8. VIP

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    AW: Entspanntes Familienleben

    Entspanntes Familienleben heißt für mich: Fünfe gerade sein zu lassen - gerade im Haushalt, bewusst Dinge zu tun, die uns allen Freude machen, bewusste Pausen einbauen (Mittagsruhe!) und sich selbst viel Gutes tun und sich einen Feierabend zu gönnen.

    Ich habe meinen zeitlich festgelegt (20 Uhr) und danach einfach nur noch Sachen gemacht, die mir Spaß machten.
    'The greatest danger facing us is ourselves – our irrational fear of the unknown. But there's no such thing as the unknown. Only things temporarily hidden, temporarily not understood.' – Gene Roddenberry

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    AW: Entspanntes Familienleben

    Puh, das ist irgendwie gerade Salz in der Wunde... Mit der Erfahrung, die ich in der Babyzeit meines ersten Kindes (=Schreikind) gemacht habe, würde ich jetzt rückblickend das zweite richtig genießen können, denn sie ist zwar nicht unanstrengend, aber ich kenne es eben ganz anders. Nur sind es jetzt halt zwei.
    Entspannt war ich, als der Große noch alleine war und ab etwa dem Alter von 2,5. Da haben wir es uns echt schön gemacht. Ich hab halbtags gearbeitet, konnte ganz gut mit meinem Sohn zusammen einkaufen gehen, hab ziemlich häufig einfach auf dem Spielplatz die Sonne genossen, nette Leute getroffen, meinen Frieden damit gemacht, dass ich vorerst keine Fernreisen mehr mache, ab und zu Tiefkühlpizza "gekocht" und eine Ordnung im Haushalt aufrechterhalten, die zureichend war.
    (Ich glaube, ich freue mich schon auf die Zeit, wenn die Kleine auch in dem Alter ist!)

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    AW: Entspanntes Familienleben

    Für uns ist es ganz wichtig, die erwähnten Inseln/Pausen sich bewusst zu machen und bewusst zu geniessen.

    Das ist nicht ganz einfach, wie so viele Familien leben wir mit der Diskrepanz zwischen vollgepacktem, oft hektischem Alltag und dann diesen Momenten, in denen man mit einem Kleinkind durch den Park läuft, das sich nicht entscheiden kann, in welche Richtung es gerade geht und ob es nicht lieber irgendwelche faszinierenden Schottersteine betrachten will, sprich, totale Entschleunigung. Ich finde es wichtig, dann einfach da zu sein, diesen Moment als Ruhepol zu betrachten, wenn die ganze Familie unterwegs ist, auch eine gute Zeit sich mit seinem Partner über anderes als die Einkaufsliste auszutauschen. Allzuleicht kann einen das ja auch kribbelig machen, wenn man im Kopf hat, was man jetzt im Haushalt machen könnte, was man für die Arbeit aufarbeiten könnte etc. Nicht immer einfach, aber wert sich anzutrainieren.

    Wichtig finde ich auch zu hinterfragen, ob dieser oder jener Aufwand getrieben werden muss: Muss man für einen Ausflug den halben Hausstand mitschleppen, weil andere das auch so machen; muss man jedes WE irgendetwas aufwendiges unternehmen; muss der Küchenfussboden immer krümelfrei sein... (und ganz deutlich: die Antwort fällt für unterschiedliche Familien eben unterschiedlich aus - mit wieviel Chaos zuhause fühle ich mich wohl? Wie wahrscheinlich ist es, dass mein Baby ein diaper-blow-out hat, wenn wir 2h unterwegs sind? ...)

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