Wenn man in den letzten Jahren Zeitung gelesen hat, ist einem eigentlich klar, dass nicht in jedem Fall nur uneigennützige Motive bei der Aufnahme eines Pflegekindes eine Rolle spielen.
Asfaloth, dass bezieht sich natürlich nicht auf Dich und ich wünsche Euch alles Gute!!
Danke auch an all die, die ihren Weg zur und durch die Kinderwunschbehandlung geschildert haben, denen, die derzeit schwanger sind, wünsche ich eine komplikationslose Schwangerschaft!!!
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14.08.2015, 18:50
AW: Kinderwunsch. Was werden sie dazu machen?
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14.08.2015, 19:05
AW: Kinderwunsch. Was werden sie dazu machen?
Entschuldige, da habe ich dann nicht genau genug gelesen xanidae.xanidae
Es war der unerfüllte Kinderwunsch, der die Ablehnung einbrachte, nicht die Behandlung.
was sagst du denn zur rechtlichen Grundlage? Ist das immer noch schön reden?
Ich wundere mich nur, woher die am Amt gewusst hatten, dass deine Freunde eine lange unerfüllte Kinderwunschzeit hatten. Sie hätten dann doch bestimmt auch gute Pflegeeltern sein können.
Ich denke jeder der ein großes Herz hat kann als Pflegeeltern gut sein, man darf natürlich nicht besitzergreifend und eigennützig sein und muss bereit sein das Kind auch wieder abzugeben mit dem großen Glück im Herzen dem Kind zumindest vorübergehend ein schönes Zuhause geschenkt zu haben. Das kann auch eine große Bereicherung sein, was allerdings auch eine große Herausforderung und Stärke voraussetzt.
Wer hat dich so hartleibig gemacht?Ich bin nicht hartleibig und ich hab ein großes Herz, was hier wohl keiner zu denken wagtvon mir
Wenn er Wunsch ein Kind in der Familie aufzunehmen vorrangig vom Herzen kommt würde man keine Kinderwunschbehandlung machen.
Mit dem Herz auf dem richtigen Fleck würde man so was nicht sagen.
Mir geht es hier bei all dem Diskutieren in erster Linie um das ungeborene Leben und weniger um deren Eltern, mit denen ich nicht einer Meinung bin, wenn sie eine künstliche Erzeugung starten.
Ich habe etliches im anderen Strang gelesen und da drehts mir echt den Magen um.
Naja, wenn jetzt jemand evtl. "nur" verklebte Eileiter hat und man das dann mal nur kurzfristig testet - okay, damit kann ich noch umgehen,
aber,
wie weit manche gehen und die anderen dann noch anfeuern und sogar trösten, und immer weiter und Abgänge und einfach nicht akzeptieren wollen, dass sie kein eigenes Kind haben sollen, aus welchen Gründen auch immer, immer wieder wird Macht ausgeübt schon im Vorfeld auf ein Menschenleben - wie soll aus so einer Prozedur ein freier Mensch entstehen - tut mir sehr leid, kann ich mir kaum vorstellen und wir alle werden das erst noch erleben....
da macht selbst mich dann das traurig und ich denke an das Leid des ungeborenen Lebens.
Ich hatte es schon geschrieben,
Abtreibung ist ähnlich, da üben die Leute auch Macht aus, weil das ungeborene Leben eben mal eben ihnen nicht in den Kram passt und sind nicht mal bereit es auszutragen, damit es zumindest bei anderen Menschen auf dieser Welt eine Chance bekommt.
SouvenirGeändert von Souvenir (14.08.2015 um 19:11 Uhr)
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14.08.2015, 19:15
AW: Kinderwunsch. Was werden sie dazu machen?
Dann habe ich -deiner Definition nach- Macht ausgeübt, weil mein Kinder entstanden sind. Damit kann ich leben. Jetzt wachsen sie auf wie alle anderen Kinder wohl auch.
Was meinst du denn mit kurzfristig testen?Naja, wenn jetzt jemand evtl. "nur" verklebte Eileiter hat und man das dann mal nur kurzfristig testet - okay, damit kann ich noch umgehen,
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14.08.2015, 19:16Inaktiver User
AW: Kinderwunsch. Was werden sie dazu machen?
@Souvenir: "Sogar trösten"? Du verweigerst Menschen in einer schwierigen Lage den Trost?
Zuerst dachte ich, dir fehlt einfach das Wissen darum, was eine Kinderwunschbehandlung ist, und hast so eine Art Klonung vor Augen ... Aber bei dir fehlt schlicht und einfach die Empathie, denke ich.
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14.08.2015, 19:18
AW: Kinderwunsch. Was werden sie dazu machen?
Das Geschreibsel von souvenier kann doch keiner mehr Ernst nehmen
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14.08.2015, 19:20Inaktiver User
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14.08.2015, 19:28
AW: Kinderwunsch. Was werden sie dazu machen?
Das Amt weiß das, weil du Dinge angeben musst, Fragebögen ausfüllen musst, Befragungen und Hausbesuche erfolgen.
Das JA muss prüfen, wer geeignet ist. Da ein hoher Bedarf an kurzzeitiger (alles u 3 Jahre) besteht, werden Menschen mit Kinderwunsch eher ausgeschlossen. Hier werden Eltern bevorzugt, die schon Kinder haben (die z.B. Gerade aus dem Haus sind) auch Notfallpflegestellen, wo es schnell gehen muss werden ungern mit Kinderwunscheltern besetzt. Etwas besser sieht es bei langfristigen Pflegestellen aus, doch es ist selten, dass sich von Anfang an so ein Bedarf zeigt.
Pflegeeltern ohne Kinder werden auch von den leiblichen Eltern kritisch gesehen, da sie befürchten, dass sie ihnen die Kinder entfremden wollen. So kann Kooperation nicht funktionieren und die muss zwischen Pflegestelle und Elternhaus gegeben sein.
Zum Rest sag ich nichts mehr, denn das große Herz zeigt man nicht in dem man Beiträge lang das Leid der Kinder prophezeit - Kinder, die schon Leben und da sind. Da werden die Mütter hier zu Löwinnen und verteidigen ihre Kinder, die mit Sicherheit nicht mehr oder weniger leiden als Kinder die im Mutterleib gezeugt werden.Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
Die Ärzte
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14.08.2015, 19:34
AW: Kinderwunsch. Was werden sie dazu machen?
Würde ich nicht sagen. Ich stimme Souvenir nicht in allen Punkten zu, aber ihr generelles Anliegen ergibt durchaus Sinn.
Ich verstehe sie so, als dass es Gründe geben kann, weshalb die Natur einem "Grenzen" aufzeigt, und dass es manchmal sinnvoller ist, diese zu akzeptieren. Sie schreibt ja, dass sie dies nicht auf alle Eingriffe bezieht, wie z.B. bei "verklebten Eileitern".
Im Übrigen legen alle seriösen Mediziner eine solche Haltung an den Tag - auch hier wird nicht endlos immer und immer wieder etwas versucht, weil irgendwann die Belastungsgrenze, in psychologischer Hinsicht, erreicht ist und Ärzte auch in dieser Hinsicht eine Verantwortung an den Tag legen - darunter auch, keine falschen Hoffnungen zu machen, oder aufrecht zu erhalten.
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14.08.2015, 19:40
AW: Kinderwunsch. Was werden sie dazu machen?
Ich glaube, es ist vielen hier ähnlich gegangen - zuerst war ich geschockt von dieser Engstirnigkeit und diesen, im Sinne des Wortes, unchristlichen Aussagen. Ich habe mir vor Augen führen müssen, dass diese Engstirnigkeit im Alltag selten zu sehen ist, im Schutz des anonymen Internets aber natürlich vorkommt.
Mittlerweile bin ich wieder beruhigt, denn je mehr ich die "Argumente" gegen KiWu-Behandlungen in diesem Strang lese, umso mehr denke ich, dass es sich anfühlt, als würde man mit Erich von Däniken wissenschaftlich diskutieren.
Ich wollte mich verabschieden und den Frauen danken, die ihre Geschichten geteilt haben. Ich selbst war bisher nicht in der Situation, Unterstützung in Anspruch zu nehmen (nehmen zu müssen), kenne aber einige tolle Familien, die erst mit Unterstützung entstanden sind und bin froh, dass es durch medizinischen Fortschritt möglich wurde, liebe Paare zu starken und liebevollen Eltern werden zu lassen.
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14.08.2015, 19:41
AW: Kinderwunsch. Was werden sie dazu machen?
Geändert von Wolkenschaf3 (14.08.2015 um 20:06 Uhr)



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