Hallo Ihr Lieben,
noch habe ich ja keine Kinder. Bin aber mit dem 1. Kind schwanger.
In meinem Freundeskreis sind die meisten schon Eltern und da sehe ich eben auch die Unterschiede und denke selber schon so allgemein über das Zubettgehen nach.
Wann geht euer Kind oder eure Kinder ins Bett? Welches Alter und wann stehen sie auf?
Wenn ihr 2 Kinder habt, gehen die dann gleichzeitig ins Bett oder unterschiedlich?
Danke schon mal!
Emilia![]()
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Thema: Bettgehzeit
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28.07.2015, 14:19Inaktiver User
Bettgehzeit
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28.07.2015, 14:31
AW: Bettgehzeit
Wie ist euer Tagesablauf? Wann steht ihr als Familie auf? Wo schläft das Kind? Abendritual? Wann muss wer arbeiten? Wie viel Schlaf braucht das Kind? etc.
Ich finde diese "Bettgehzeit" ist etwas sehr individuelles und hängt viel davon ab, wie die Familie lebt und was den einzelnen Mitgliedern wichtig ist.
Meine Kinder habe ich auf die gleiche "Bettgehzeit" (20 Uhr im Bett) geeicht, davor ist Abendritual mit Vorlesen, Kuscheln, Zähne putzen. Zu Bett gehen, heißt nicht sofort schlafen. Beide sind in ihrem Zimmer und der eine schläft sicher um 21 Uhr zu Schulzeiten, der andere kruschtelt und liest auch mal bis 22 Uhr. Dennoch stehen beide um 7 Uhr auf.
Abendritual, 20 Uhr im Bett und um 7 Uhr auf ist das was über die Jahre bei meinen Kindern gleich war. Außerdem galt die Regel: abends ins eigene Bett. Wer nachts Angst hat kann ins Elternbett bzw. Matratze im Elternzimmer kommen.
Die einen finden Einschlafbegleiten gut, ich bin eher ein Freund von "wach ins Bett legen". Beides kann auf seine Weise richtig und passend sein, das hängt von den individuellen Bedürfnissen von Eltern und Kind ab.Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
Die Ärzte
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28.07.2015, 14:50Inaktiver User
AW: Bettgehzeit
Es hängt auch vom individuellen Schlafbedarf des Kindes ab. Meine Kinder brauch(t)en ca. seit sie 4-5 Jahre alt sind nur noch ca. 10 Stunden Schlaf. Manchmal mehr, manchmal weniger. Da schneide ich mir ins eigene Fleisch, wenn sie vor 20 Uhr schlafen gehen, denn ich stehe äußerst ungern vor 6 Uhr auf.
Ein Freund meines Sohnes (3. Klasse) hingegen ist jeden Abend allerspätestens um 19 Uhr im Bett und schläft bis mindestens 6:30 Uhr, eher 7 Uhr. Ein anderer gleichaltriger geht zwischen 19 und 20 Uhr schlafen und muss oft um 8 Uhr geweckt werden.
Beide Eltern sagen dazu "wir wollen ja abends auch mal Feierabend haben". Ich sage dazu "ja, das will ich auch, aber nicht um den Preis, dass hier um 5 Uhr morgens schon ein Kind rumturnt". Die können das oft gar nicht verstehen, dass es Kinder gibt, die mit so wenig Schlaf auskommen.
Es ist halt individuell sehr unterschiedlich.
Bei uns haben die Grenzen viel damit zu tun, dass es gut in unseren Tagesablauf passt, wenn sie bis ca. 6:30 Uhr/7 Uhr schlafen. Und das geht in der Regel nur, wenn sie erst zwischen 20:30 und 21 Uhr schlafen.
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28.07.2015, 14:59
AW: Bettgehzeit
Ich finde auch, dass muss sich individuell regeln. Bei kleinen Kindern, die noch nicht im Kindergarten oder der Schule sind, muss das irgendwie mit dem Zeitplan der Eltern zusammenpassen, wird sich aber hauptsächlich danach richten, wie das Kind am besten zurechtkommt und somit am pflegeleichtesten ist.
Wir haben den Kindern, als sie klein waren, ritualmäßig eine Geschichte vorgelesen. Dann sind wir raus. Trotz gleichem Ritual und gleichen Prinzipien war meine Tochter eine Selbst-Schläferin und mein Sohn jemand, der immer wieder auf die Gästematratze im Elternzimmer geschlichen ist. Jeder ist verschieden.
Mit Eintritt ins genormte Alltagsleben geht es dann darum, dass die Kinder morgens ausgeschlafen aufstehen können, wenn sie eben aufstehen müssen. Das Schlafbedürfnis und auch die Art einzuschlafen, wird bei jedem Kind verschieden sein.
Meine Tochter ist ein Nachtmensch. Sie geht auf 20.00 Uhr Richtzeit ins Bett. Sie aber zwingen einzuschlafen, wäre kompletter Käse. Haben wir versucht. Kann sie nicht. Meistens liest sie noch bis 20.30 oder 21.00 und schläft dann von selbst ein. Aufstehen muss sie um 6.45.
Mein Sohn ist ein Früh-aus-dem-Bett-Springer. Er geht auch auf 20.00 ins Bett und schläft dann recht schnell ein. Manchmal mag er noch eine CD hören, manchmal eine Geschichte. Aber meistens ist er einfach müde und ratzt weg.
Aufstehen darf er momentan noch um 7.30. Das wird sich mit Schuleintritt ändern. Vielleicht mag er dann sogar schon um 19.30 ins Bett. Werden wir sehen.
Schau dir dein Kind an. Ich denke, du wirst schnell rausbekommen, wie es am besten läuft.
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28.07.2015, 15:01
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28.07.2015, 15:18
AW: Bettgehzeit
Genau dass. Wenn man früh ausschlafen kann, kann man abends auch länger wach bleiben. Und es gibt sie eben doch, die Lerchen und die Eulen.
Es gab eine Zeit, da hat unser Großer bis 8:30 Uhr geschlafen. Ab Eintritt in den KiTa-Alltag war Aufstehen zwischen 6:00 und 6:30 Uhr notwendig, da war er dann früher knülle und musste auch früher ins Bett. Der Kleine hat dann von Anfang an den Rhythmus des Großen mitgemacht. Es pendelte sich halt so ein.
Das Wichtigste bei uns für einen entspannten Alltag ist das Festhalten am Alltags-Rhythmus, auch am Wochenende damit kein "Jetleg-Effekt" eintritt. Natürlich gibt es auch Ausreißer mit spät ins Bett, oder mal zu früh wach, die lassen sich aber aushalten.
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28.07.2015, 15:20Inaktiver User
AW: Bettgehzeit
Selber hab ich noch keine Kinder

Nur denke ich einfach schon mal an später
Und sehe halt die enormen Unterschiede im Freundeskreis.
Ein Familie hat z. B. 2 Kinder. Das eine ist 5 das andere 2 Jahre alt.
Beide Kinder gehen um 19 Uhr ins Bett.
Wobei das große Kind glaube ich relativ lange braucht, um einzuschlafen und öfters wieder runterkommt. Aber die beiden sagen eben auch, dass sie mal Feierabend haben möchten.
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28.07.2015, 15:27
AW: Bettgehzeit
Ein 5jähriges Kind, das noch nicht müde ist, um 19 Uhr ins Bett zu stecken, finde ich falsch - das ist "abgeschoben", Feierabend hin oder her.
Ich kann das Argument des Feierabends auch nicht verstehen - wenn man als Familie lebt, wird keiner ausgeschlossen. Kinder sind doch nicht mit ihrer bloßen Anwesenheit "Arbeit", von der man Feierabend haben muss.
So kenne ich das aus meiner Kindheit, und so haben wir es gehalten. Ich würde immer vom Schlafbedürfnis des Kindes ausgehen - und dann natürlich schauen, wie das gelegt wird, dass es sich in den Rhythmus des Alltags und der Familie einfügt.
Bei kleinen Kindern gibt es auch den Mittagsschlaf, der länger oder kürzer sein kann.
In keinem Alter (das erste Lebensjahr lasse ich mal aus) sind unsere Kinder vor 21 Uhr im Bett gewesen. Sie brauchten insgesamt nicht viel Schlaf, haben aber im Kleinkindalter mittags recht lange geschlafen. Das hätten wir vermutlich beeinflussen können, wenn das besser in unseren Rhythmus gepasst hätte. Wir fanden das späte Zu-Bett-Gehen aber gut, denn dann hatte auch derjenige von uns, der ggf. recht spät von der Arbeit kam, noch wirklich etwas von den Kindern. In vielen Familien sehen die Kinder den Vater abends doch kaum oder gar nicht.
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28.07.2015, 15:58
AW: Bettgehzeit
Hallo,
ich schließe mich meinen Vorrednerinnen an- es kommt auf die Familie an....meine sind 8 un 11 und gehen während der Schulzeit so zwischen 20.00 und 20:30 ins Bett, kann sich aber vor allem im Sommer bei super heißen Temperaturen mal nach hinten verschieben
Aber sie brauchen diesen Rhytmus sonst ist in der Früh die Hölle los..... generell würden sie es ewig aushalten..im Urlaub jeden Tag bis 23.00/24.00 Uhr und dann in der Früh schlafen
aber das ist mir dann nur Recht. Diese 20:00 habe ich schon seit sie klein sind...was das mit dem "Feierabend" betrifft das kann ich schon verstehen, nicht weil die Kiddies nerven aber man möchte viell. mal in Ruhe mit seinem Mann wuatschen, ein Glas Wein trinken, lesen, fernsehen etc. und das find ich auch ok weil mit Kindern ist ja den ganzen Tag Action
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28.07.2015, 16:31
AW: Bettgehzeit
Ja, rüber kommen ist gestattet. Nur da bleiben nicht. Mit 5 sind meine Kinder auch häufig noch rüber gekommen. Gerne wenn Gäste da waren. Neugier vertrieb die Müdigkeit, die offensichtlich da war. Da bringt man sie halt wieder ins Bett.
Hier fände ich es wichtig, dass das 5jährige - auch wenn es ins Bett muss - nicht schlafen muss (geht eh nicht) und dafür ein Buch anschauen oder eine CD hören kann.Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
Die Ärzte


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