Vielleicht gibt es ja hier Mamis, die dieses Problem kennen und mir Tipps geben können… ich weiß mir langsam echt nicht mehr zu helfen!
Mein Piepschen ist 14 Monate alt und leidet immer wieder an Verstopfung.
Etwas genauer: es kommt zwar sehr selten vor, dass sie länger als einen Tag keinen Stuhlgang hat, aber sie ist immer wieder angestrengt am Drücken, mit hochrotem Kopf, und das Ergebnis - nichts. Sie müht sich ab und nichts kommt.
Ihr Stuhl ist immer sehr hart.
Ich bemühe mich, alles zu vermeiden, was stopfen könnte - sie bekommt also keine Banane (mag sie sowieso nicht), keinen Reis. Ich gebe ihr viel frische Birne, auch Pflaume-Birne aus dem Gläschen, Trockenpflaumen… ich habe immer den Eindruck, dass das beim ersten Mal super hilft (als ich ihr das erste Mal Trockenpflaumen gegeben habe, hatte sie prompt Durchfall!), aber dass sich dann irgendwie ein Gewöhnungseffekt einstellt und der Effekt ausbleibt - ?
Ich kann aber doch auch nicht alles vermeiden, irgendwas muss sie ja schließlich auch essen - ? Also Brot und Brezeln kriegt sie schon gelegentlich, zum Beispiel… aber auch viel Obst und Gemüse.
Wenn ich das Gefühl habe, dass es jetzt echt mal raus muss, gebe ich ihr ein Carum Carvi Zäpfchen, das sind so rein pflanzliche Kümmelzäpfchen, die eigentlich bei Blähungen verwendet werden… die helfen dann meist. Aber das kann es doch echt auch nicht jedesmal sein - ?
Milchzucker haben wir auch schon probiert. Hat auch erstmal gut funktioniert. Aber ich will ihr doch auch nicht ständig Zucker geben - ??
Was ich auch noch erwähnen muss: ich stille sie noch, sogar recht häufig. Das widerspricht sich ja eigentlich total mit Verstopfung, oder?
Ich bemühe mich auch, ihr viel zu trinken zu geben. Ihre Windeln sind auch eigentlich immer schön schwer und nass, an mangelnder Flüssigkeit liegt es also nicht, denke ich.
Mit dem KiA habe ich auch schon darüber gesprochen. Der will ihr irgendwann demnächst irgendein Medikament geben, das den Stuhl auflockert. Aber das will ich nicht! Das kann doch irgendwie echt nicht sein, dass ein einjähriges Kind da schon Medikamente nehmen muss, das muss man doch irgendwie anders in den Griff kriegen?
Ach ja, woran es vielleicht auch liegen könnte… Piepschen hat erst vor kurzem angefangen zu krabbeln. Vorher hat sie sich quasi noch gar nicht bewegt. Laufen kann sie noch nicht. Sie ist motorisch also schon recht hintendran (dafür redet sie schon wie ein Buch), und ich hoffe, dass sich das automatisch bessert, wenn sie sich erstmal mehr bewegt?
Hat hier vielleicht jemand den ultimativen Tipp für mich??![]()
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 59
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25.03.2015, 13:56
Verstopfung bei einjährigem Kind, was hilft?
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25.03.2015, 14:11
AW: Verstopfung bei einjährigem Kind, was hilft?
Hallo Nutcake!

Flauschi tendiert(e) auch eher zur Verstopfung, allerdings nicht so schlimm, wie Deine Kleine. Ich habe es ebenfalls mit verschiedenen, "lockernden" Lebensmitteln probiert, und die Effizienz wechselte auch. Ein paar meiner Erfolgslebensmittel:
- reife Papaya
- Linsen (Dahl)
- Fruchtsaft (das schon eher in Notfaellen, aus verschiedenen Gruenden)
Aber ich wuerde mir da jetzt auch nicht sooooo riesige Gedanken machen, wenn sie halt medizinische Unterstuetzung brauchen kann. Hoer Dir doch erstmal an, was der Kinderarzt vorschlaegt. Das ist eh nur eine Phase, schau, die Kleinen wachsen und veraendern sich staendig, auch das Verdauungssystem. Und im Moment braucht das von Deiner Kleinen eben etwas Unterstuetzung. So lange das keine Mordshaemmer mit Nebenwirkungen oder Gewoehnungseffekt sind, wuerde ich das nicht so ueberbewerten.
Klar moechte man moeglichst wenig Medizin geben und es auf natuerlichem Wege in den Griff kriegen, versucht man ja auch immer als erstes. Aber irgendwann muss man halt abwaegen zwischen Nutzen und potentiellem Schaden der Medizin. Und ein glueckliches, beschwerdefreies Kind ist ein (!) Nutzen. Und die Tatsache, dass Medikamente nicht auf Baeumen wachsen ist (an sich) kein Schaden.
Wie eine Freundin von mir immer sagt: Plag doch das Kind nicht!
Geändert von Flau (25.03.2015 um 14:18 Uhr)
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25.03.2015, 14:18
AW: Verstopfung bei einjährigem Kind, was hilft?
ich bin zwar keine Mami, aber im Reformhaus gibt es Manna-Feigensaft, den wohn auch KInder schon trinkken dürfen!
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25.03.2015, 14:21Inaktiver User
AW: Verstopfung bei einjährigem Kind, was hilft?
wenn du sie noch stillst- frage ich mich was überhaupt als stuhlgang rauskommen kann?
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25.03.2015, 14:33Inaktiver User
AW: Verstopfung bei einjährigem Kind, was hilft?
Ich weiß zwar nicht ob es was mit der Verstopfung zu tun hat, aber meiner Meinung nach ist es ungut in diesem Alter ein Kind noch zu stillen; etliches Nachteile hat das für die psychische und physische Entwicklung. Wieso tust du das? Ich denke Muttermilch ist in dem Alter bestimmt nicht förderlich für die Entwicklung. Dein Kind kann laufen, essen und am Leben aktiv teilnehmen...Was ich auch noch erwähnen muss: ich stille sie noch, sogar recht häufig
Karla
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25.03.2015, 14:35Inaktiver User
AW: Verstopfung bei einjährigem Kind, was hilft?
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25.03.2015, 14:45
AW: Verstopfung bei einjährigem Kind, was hilft?
celestial_nutcake stillt ja nicht voll! Und welche Nachteile soll Teilstillen denn haben?
Die WHO empfiehlt Stillen (logischerweise teilweises) bis zum 2. Lebensjahr, auch wenn ich persoenlich keine Mutter kenne, die das durchgezogen hat. Aber nachteilig ist es sicher nicht.
Ich kenne ein paar Muetter bzw. Kinder, die ueber 12 Monate hinaus gestillt haben bzw. wurden, und das ist nicht sooooo sensationell, wie man sich das teils vorstellt. Da laeuft das Kind weder auf dem Spielplatz zur Mama und reisst ihr die Bluse auf, noch kommt die Mama in die Betreuung und nimmt das Kind zum Stillen aus dem Spiel, oder sowas. Meistens sind Stillzeiten ganz natuerliche Pausen- und Schmusezeiten, z.B. morgens, abends, vor dem Mittagsschlaf daheim oder aehnliches.
Es ist schon so, dass Muttermilch zwar nicht gerade abfuehrend wirkt, aber sicherlich nicht stopfend. Insofern glaube ich nicht, dass das Stillen die Situation hier verschaerft.Geändert von Flau (25.03.2015 um 15:52 Uhr)
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25.03.2015, 14:45Inaktiver User
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25.03.2015, 14:51
AW: Verstopfung bei einjährigem Kind, was hilft?
Celestial, falls das Medikament in Frage kommt: das ist wahrscheinlich Movicol, was der Arzt da meint. Das hatten wir auch mal eine Zeit lang. Das ist wirklich ziemlich harmlos, weil es rein 'mechanisch' wirkt. Der Körper wird also nicht mit Chemie belastet, es wird gar nicht verstoffwechselt.
Ansonsten machst du ja schon alles richtig, auch daran dass du noch teil-stillst, kann ich NICHTS Schlimmes finden (eher im Gegenteil)!!!
Sorry, muss abbrechen, Kind ist penetrant!
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25.03.2015, 14:51Inaktiver User
AW: Verstopfung bei einjährigem Kind, was hilft?
Mein Kind hat chronische Verstopfung, die auch evtl ein Leben lang nicht weggeht. Sie bekommt Movicol, ein Beutel täglich - von denen für Erwachsene, die "Junior" für Kind sind eine halbe Dosis davon und auch da kann man ja mit 1/2 Beutel anfangen und sehen, ob es reicht. Sie ist damit komplett beschwerdefrei. Laut Ärztin gibt es keinen Gewöhnungseffekt. Normalerweise braucht man das auch nicht dauerhaft. Ich würde es an deiner Stelle auf jeden Fall probieren. Es macht echt keinen Spaß, so einem Würmchen zuzusehen wie es sich abquält.
Alles Gute euch!



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