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    Neurodermitis beim Baby - Erfahrungsaustausch mit Mamas gesucht

    Liebe Bri-Community,

    mein kleiner Mann (3 Monate alt) hat leider Neurodermitis. Ich bin noch dabei die Hiobsbotschaft zu verdauen

    Angefangen hat alles vor ein paar Wochen mit 2 sehr trockenen, rauhen Stellen auf seinen Schultern. Ich habe mir nichts weiter dabei gedacht- sondern eher die trockene Heizungsluft dafür verantwortlich gemacht. Bei der U3 habe ich die Stellen meiner KiÄ gezeigt. Diese meinte, dass sich da eine Kuhmilchunverträglichkeit abzeichnen könne, dass ihr der Ausschlag dafür aber noch zu wenig sei. Man müsse das mal beobachten, wie sich das noch weiterentwickle. Tja, dann kam die U4 und die erste Impfung- zwei Tage später blühte die Haut meines kleinen Mannes auf. Feuerrote, extrem trockene und schuppige Stellen auf den Schultern, der Brust, dem Hals, in den Halsfalten (ganz schlimm), an den Ärmchen (dort die Streckseiten und ein bisschen auf den Innenseiten) und in den Kniekehlen. Es zerreisst mir mein Mutterherz, wenn ich die Haut so sehe Das große Glück bislang ist, dass es ihn überhaupt nicht zu stören/zu beeinträchtigen scheint (kein offensichtliches Jucken oder Brennen).

    Lt. Hautarzt hat mein kleiner Mann die genetische Veranlagung dazu und die Impfung hat das Ganze angeschoben. Herr Maja ist selbst Allergiker (Tierhaar und Pollen), aber mit der Haut haben weder er noch ich Probleme. Ich hatte so gehofft, dass der Kelch an meinem Kleinen vorübergeht.

    Meine Kiä schickt sämtliche Babys mit Neurodermitis in eine Kinderhautklinik (25 Km von meinem Wohnort entfernt), weil da ihrer Meinung nach die besten Ärzte dafür hier im ganzen Umkreis sitzen würden. Leider sind die dort völlig überlaufen, so dass ich nun erst einen Termin Mitte Mai (!) bekommen habe.

    In meiner ersten Verzweiflung war ich dann bei einem Hautarzt hier in der Stadt, den mir eine Bekannte empfohlen hatte. Der Besuch dort war allerdings nicht allzu hilfreich bzw. beruhigend. Das Neurodermitis durch Impfungen angeschoben werde, höre er immer wieder. Und erscheint mir selbst auch total plausibel. Als Eltern eines Neurodermitikers dürften wir uns darauf einstellen Dauergast beim Hautarzt zu werden und wir dürften keine Angst vor Kortison haben - O-Ton des Arztes. Ich habe aber Angst vor Kortison. Mein Baby ist erst 3 Monate alt und Kortison ist für mich irgendwie das letzte Mittel der Wahl.

    Lt seiner Aussage hätten Babys in diesem Alter noch keine Allergien, max. Unverträglichkeiten, die sich im Laufe der Zeit dann noch verwachsen könnten. Mein kleiner Mann hätte die Veranlagung zu extrem trockener Haut (zu der Neurodermitis) und damit aber natürlich ein erhöhtes Risiko Allergien im Laufe der Zeit zu entwickeln. An eine Kuhmilchunverträglichkeit glaubt er nicht. Daran, dass unsere Katze der Auslöser dafür ist auch nicht. Er würde den kleinen Mann aktuell nicht irgendwelchen Allergietests unterziehen. Seiner Meinung nach wären diese überhaupt noch nicht aussagekräftig. Ich persönlich möchte aber seine derzeitige Nahrung als Trigger, neben der Impfung, ausschließen. Ich habe den Kleinen die ersten 8 Wochen gestillt, musste aber schon sehr früh zufüttern und dann recht bald ganz abstillen. Er bekommt immer schon und auch aktuell eine handelsübliche Pre-HA-Nahrung. Sobald meine Kiä nächste Woche aus dem Urlaub zurück ist, möchte ich mit ihr das Thema "etwaige Kuhmilchunverträglichkeit" angehen und das Ganze mit einer Apotheken-Spezialnahrung austesten.

    Aber warum schreibe ich das alles? Erstens, weil ich es mir selbst von der Seele schreiben muss und zweitens, weil ich es schön fände, wenn sich hier ein Kreis von Mamas mit Neurodermitis-Erfahrung finden würde, in dem wir Fragen zu der Krankheit stellen können, wir uns gegenseitig Zuversicht und Mut zusprechen, wenn es notwendig ist, Tipps und Tricks rund um die Krankheit austauschen und einfach nur drauf losbrabbeln können, zu allem was uns gerade beschäftigt. Und vielleicht wohnt ja sogar eine von Euch hier im Umkreis und ein Treffen/Austausch im real life wäre möglich. Also: Alles kann, nix muss

    Ich lege mal mit ein paar Fragen los:

    • Wie geht es Euch mit der Diagnose Neurodermitis? Wie geht Ihr damit im alltäglichen Leben um?
    • Wer kann mir Hoffnung machen, dass sich die Neurodermitis, wenn sie denn schon so früh bei einem Baby auftritt, mit zunehmendem Alter mehr und mehr verschwindet?
    • Welche Cremes, Lotionen, Badezusätze, Öle kommen bei Euch zum Einsatz und was könnt Ihr empfehlen?
    • Gebt Ihr Euren Kleinen Medikamente? Wenn ja, was?
    • Wie steht Ihr zum Einsatz von Kortison?
    • Wie geht Ihr mit dem Thema Impfen um? Lasst Ihr, trotz Neurodermitis, impfen? Wenn ja, wie beugt Ihr nach einer Impfung einem möglichen Schub vor?
    • Kennt Ihr die Trigger für Schübe bei Euren Kleinen?
    • Habt Ihr schon mal diese Spezialnahrungen aus der Apotheke verwendet (z.B. Neocate Infant oder Aptamil Pregomin)? Haben Eure Ärzte diese Nahrung anstandslos verschrieben (weil sehr teuer)? Stimmt es, dass diese Nahrungen so bitter schmecken, wie es überall beschrieben ist? Haben Eure Kleinen die Nahrung gut vertragen?
    • Habt Ihr positive Erfahrungen mit Homöopathie gemacht? Wenn ja, welche?
    • Wie geht Ihr mit dem Thema Beikosteinführung bei Neurodermitis um? Woher habt Ihr hierzu Eure Infos? Gibt es empfehlenswerte Bücher/Seminare dazu?


    Ihr seht- das Thema treibt mich gerade sehr um.

    Ich hoffe, niemandem mit diesem Eingangspost erschlagen zu haben und freue mich sehr auf Eure Antworten und Euren Input.

    Bitte seht es mir nach, wenn ich nicht immer gleich auf Postings antworten kann - der kleine Mann ist gerade sehr anspruchsvoll und fordert jede Menge Zeit ein

    Frau Maja

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    AW: Neurodermitis beim Baby - Erfahrungsaustausch mit Mamas gesucht

    *hüpf*

    Lass dir diese spezialnahrung ohne milcheiweiss auf jeden fall verschreiben, eine packung mit 400g kostet ca. 50,-. Das von milupa, das andere ist noch teurer. Ausprobieren würde ich es auf jeden fall.
    Edit, da nicht alles gelesen: ich habe für das ausprobieren kein rezept bekommen, wohne allerdings in ö. Ja, die nahrung ist seeeehr eklig, bitter, einfach gruselig. Mein zwerg ist da aber unkomPliziert.

    Meine nichte hatte das auch & es hat sich verwachsen. Bei ihr lag es wirklich an bestimmten nahrungsmitteln. Ist aber schon 10 jahre her, drum weiss ich nicht mehr was es genau war.

    Alles liebe!
    Geändert von blubb80 (05.03.2015 um 19:19 Uhr)

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    AW: Neurodermitis beim Baby - Erfahrungsaustausch mit Mamas gesucht

    Hallo Maja, ich bin dabei! Unser Kleiner (zehn Monate alt) hat auch wohl auch Neurodermitis, was aber auch zu erwarten war: Der Papa hat es, und bei mir liegt es auch in der Familie, obwohl ich nicht betroffen bin. Bei unserem Schatz ist es vor allem der Bauch, der mal mehr, mal weniger gerötet ist und wohl auch juckt. Allerdings hat das Ganze genau zu dem Zeitpunkt angefangen, als er anfing, auf dem Bauch herumzurutschen. Die Ärztin meinte aber, da gebe es keinen Zusammenhang. Wird wohl stimmen, den manchmal hat er auch so trockene, gerötete Stellen im Gesicht und in den Arm- und Kniebeugen. Er scheint nicht groß darunter zu leiden und oft verwächst sich sowas ja auch. Wir haben vom Kinderarzt eine tolle Salbe verschrieben bekommen (natürlich ohne Cortison!), die bei uns sehr gut hilft und sogar zuzahlungsfrei ist. Die muss in der Apotheke extra angemischt werden. Blöderweise steht sie gerade im Kinderzimmer und der Kerl ist vor fünf Minuten endlich eingeschlafen, da schleiche ich jetzt nicht rein . Wenn du magst, sage ich dir morgen, was da drin ist.
    Einen Zusammenhang mit der Ernährung kann ich bisher auch nicht feststellen. Unser Spatz bekommt mittlerweile nur noch zwei bis zweieinhalb Flaschen 1er-Milch pro Tag, dafür Brei und mehr und mehr auch festes Essen wie Obststückchen oder Babykeks, Nudeln etc. Er mag (fast) alles, verträgt alles und frisst wie ein Kriegskind. Aber dass nach bestimmten Nahrungsmitteln die Haut schlechter wird, habe ich noch nicht beobachtet. Dass allerdings die trockene Heizungsluft jetzt im Winter und der kalte Wind beim Spazierengehen die Sache nicht besser machen, leuchtet mir schon ein.
    Mach dir nicht so viele Sorgen, wir werden die Lütten schon auch mit roten Hautstellen groß kriegen Und warte mal 13 oder 14 Jahre ab: Dann haben sie Pickel und es muss eine Lösung gefunden werden Gruß Fredda

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    AW: Neurodermitis beim Baby - Erfahrungsaustausch mit Mamas gesucht

    Liebe TE,

    dein Mitleiden kann ich gut nachvollziehen.
    Ich weiß leider nicht mehr ganz genau, wann die Neurodermitis bei meinem Sohn (jetzt 2,5) losging, ich schätze zwischen dem 6. und 8. Monat.
    Glücklicherweise eine milde Form, Lotionen helfen bei uns, Corstison haben wir noch nie gebraucht.

    Schübe gingen grundsätzlich los, wenn unser Sohn eine Immunreaktion mit erhöhter Temperatur hatte.
    Also sowohl nach dem Impfen, als auch bei fiebrigen Infekten.
    Interessanterweise auch nur im Winterhalbjahr, im Sommer hat er keine Probleme. Ob es am Vitamin D liegt oder an der Kleidung? Auf jeden Fall trug er im Winter keine Strumpfhosen mehr (die Beine waren hauptsächlich betroffen).
    Manche Schübe dauerten nur Tage, andere brauchten Wochen...

    Ich selbst habe im Winter mit trockener Haut zu kämpfen und Hosen mit bestimmten Farben oder Stoffen kann ich nicht tragen, weil sie zu sehr reizen.

    Wir haben es erst bei der U 7 mit 2 Jahren beim Kinderarzt angesprochen, weil wir es vorher immer wegcremen konnten. Da "blühte" er aber gerade an Knien, Ellenbogen und Oberschenkeln. Der KiA hat Neurodermitis bestätigt und von der Windpockenimpfung abgeraten. Ansonsten war Sohnemann schon durchgeimpft.

    Im November 14 habe ich dann aus lauter Verzweiflung mal Ökowaschmittel versucht (ecover). Das war tatsächlich bei uns der Durchbruch, Sohnemann ist jetzt 3 Monate völlig symptomfrei, muss auch nicht mehr eingecremt werden, und auch meine Haut ist deutlich besser.
    Ich habe schon immer nur wenig Waschmittel genommen (1/4 Meßbecher), Weichspüler nehme ich nicht, da wird mir vom Geruch schon schlecht.

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    AW: Neurodermitis beim Baby - Erfahrungsaustausch mit Mamas gesucht

    mein kleiner Mann (3 Monate alt) hat leider Neurodermitis. Ich bin noch dabei die Hiobsbotschaft zu verdauen

    Oh, das tut mir leid!

    Seit zwei Tagen hat meine Kleine auch eine trockene, schuppige Halsfalte, Achselhöhle und hinter den Ohren und werde die Ärztin mal drauf schauen lassen. Hoffe aber, das nichts ist.

    Mein Freund hatte als Kind Neurodermitis. Das hat sich aber ausgewachsen. Also es ist nicht unbedingt ein lebenslanges Leiden.

    Ich hatte als Kind auch solche trockene Exzeme, die aber keine Neurodermitis waren und sich ausgewachsen haben.

    Kopf hoch!

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    AW: Neurodermitis beim Baby - Erfahrungsaustausch mit Mamas gesucht

    Hier auch Frau_Maja und genetische Disposition vorhanden. Sie hat es auch irgendwie schubweise (was ja typisch für ND ist), aber einen Trigger konnte ich noch nocht feststellen. Wir kommen momentan super mit Lipikar Baume AP+ von La Roche Posay aus.

  7. Inaktiver User

    AW: Neurodermitis beim Baby - Erfahrungsaustausch mit Mamas gesucht

    das tut mir leid, dass Ihr nun auch betroffen seid

    mein Sohn hatte es auch sehr schlimm- er ist inzwischen erwachsen und hat keine probleme mehr damit- je größer er wurde, umso besser wurde es....

    und wir haben auf Vollwert und total zuckerfrei umgestellt-ich auch, da ich stillte- es wurde deutlich besser

    und der Austausch mit anderen Betroffenen hat mir sehr geholfen

    Das schafft Ihr auch !!

    Alles Gute !!

  8. User Info Menu

    AW: Neurodermitis beim Baby - Erfahrungsaustausch mit Mamas gesucht

    Oh, wie fein - hier ist ja schon etwas Leben im Thread

    Zitat Zitat von blubb80 Beitrag anzeigen
    *hüpf*

    ich habe für das ausprobieren kein rezept bekommen, wohne allerdings in ö. Ja, die nahrung ist seeeehr eklig, bitter, einfach gruselig. Mein zwerg ist da aber unkomPliziert.
    Hatte sich bei Deinem Zwerg dann eine Unverträglichkeit bestätigt?


    Zitat Zitat von Fredda21 Beitrag anzeigen
    Hallo Maja, ich bin dabei!
    Super

    Zitat Zitat von Fredda21 Beitrag anzeigen
    Wir haben vom Kinderarzt eine tolle Salbe verschrieben bekommen (natürlich ohne Cortison!), die bei uns sehr gut hilft und sogar zuzahlungsfrei ist. Die muss in der Apotheke extra angemischt werden. Blöderweise steht sie gerade im Kinderzimmer und der Kerl ist vor fünf Minuten endlich eingeschlafen, da schleiche ich jetzt nicht rein . Wenn du magst, sage ich dir morgen, was da drin ist.
    Ich verstehe, dass Du Dich da nun nicht mehr reinschleichen magst Aber wenn Du morgen mal nachschauen könntest- das wäre klasse.

    Zitat Zitat von Fredda21 Beitrag anzeigen
    Einen Zusammenhang mit der Ernährung kann ich bisher auch nicht feststellen. Unser Spatz bekommt mittlerweile nur noch zwei bis zweieinhalb Flaschen 1er-Milch pro Tag, dafür Brei und mehr und mehr auch festes Essen wie Obststückchen oder Babykeks, Nudeln etc. Er mag (fast) alles, verträgt alles und frisst wie ein Kriegskind.
    Aber dass nach bestimmten Nahrungsmitteln die Haut schlechter wird, habe ich noch nicht beobachtet.
    Oh, sei froh! Das ist gut. Denn ganz oft hört man ja, dass z.B. gerade Obst zu Problemen bei Neurodermitikern führt.

    Zitat Zitat von Fredda21 Beitrag anzeigen
    Mach dir nicht so viele Sorgen, wir werden die Lütten schon auch mit roten Hautstellen groß kriegen Und warte mal 13 oder 14 Jahre ab: Dann haben sie Pickel und es muss eine Lösung gefunden werden Gruß Fredda
    Stimmt! Obwohl der Hautarzt zu mir meinte, dass das ein Vorteil bei Neurodermitikern wäre: sie würden tendenziell in der Pubertät eher nicht zu Akne und Pickel neigen, sondern davor eher verschont bleiben. Wenn die Krankheit dann wenigstens dafür gut wäre

    Hat Dein Mann noch große Probleme mit der Neurodermitis?

    Zitat Zitat von laissez-faire Beitrag anzeigen
    Schübe gingen grundsätzlich los, wenn unser Sohn eine Immunreaktion mit erhöhter Temperatur hatte.
    Also sowohl nach dem Impfen, als auch bei fiebrigen Infekten.
    Genauso hatte es uns der Hautarzt auch erklärt. Wir sollten damit rechnen, dass bei jeder Schwächung des Immunsystems (bspw. beim Zahnen, bei Infekten, beim Impfen) neue Schübe auftreten können. Nicht müssen, aber können. Es soll ja sogar Fälle geben, bei denen die Haut nach einer Impfung sogar besser ausgesehen hätte

    Wie ist das, wenn Dein Sohn heute krank ist? Reagiert er dann nicht mehr mit der Haut?

    Zitat Zitat von laissez-faire Beitrag anzeigen
    Wir haben es erst bei der U 7 mit 2 Jahren beim Kinderarzt angesprochen, weil wir es vorher immer wegcremen konnten. Da "blühte" er aber gerade an Knien, Ellenbogen und Oberschenkeln. Der KiA hat Neurodermitis bestätigt und von der Windpockenimpfung abgeraten. Ansonsten war Sohnemann schon durchgeimpft.
    Das war damals sicherlich vernünftig von dem KiA. Ich glaube, in einen Schub reinimpfen ist alles andere als ratsam.
    Habt Ihr die Windpockenimpfung dann auch nicht mehr nachgeholt? Ich habe gelesen, dass Neurodermitiker gerade gegen die Krankheiten mit Hautausschlag geimpft werden sollten - weil diese bei Ihnen viel verheerender ausarten könnten?!

    Zitat Zitat von laissez-faire Beitrag anzeigen
    Im November 14 habe ich dann aus lauter Verzweiflung mal Ökowaschmittel versucht (ecover). Das war tatsächlich bei uns der Durchbruch, Sohnemann ist jetzt 3 Monate völlig symptomfrei, muss auch nicht mehr eingecremt werden, und auch meine Haut ist deutlich besser.
    Ich habe schon immer nur wenig Waschmittel genommen (1/4 Meßbecher), Weichspüler nehme ich nicht, da wird mir vom Geruch schon schlecht.
    An einen Wechsel des Waschmittels habe ich auch schon mal gedacht. Allerdings benutze ich für die Babywäsche bereits von Anfang an ein Sensitiv-Waschmittel und keinerlei Weichspüler. Ist ja krass, dass der Wechsel des Waschmittels bei Euch so wunderbar eingeschlagen hat.

    Zitat Zitat von moia Beitrag anzeigen
    mein kleiner Mann (3 Monate alt) hat leider Neurodermitis. Ich bin noch dabei die Hiobsbotschaft zu verdauen

    Oh, das tut mir leid!

    Seit zwei Tagen hat meine Kleine auch eine trockene, schuppige Halsfalte, Achselhöhle und hinter den Ohren und werde die Ärztin mal drauf schauen lassen. Hoffe aber, das nichts ist.

    Mein Freund hatte als Kind Neurodermitis. Das hat sich aber ausgewachsen. Also es ist nicht unbedingt ein lebenslanges Leiden.

    Ich hatte als Kind auch solche trockene Exzeme, die aber keine Neurodermitis waren und sich ausgewachsen haben.

    Kopf hoch!
    Dass sich das Ganze bei Dir und Deinem Freund ausgewachsen hat, macht mir Mut moia! Ich drücke die Daumen, dass Deine Kleine einfach nur trockene Haut hat!

    Zitat Zitat von Federfrau Beitrag anzeigen
    Hier auch Frau_Maja und genetische Disposition vorhanden. Sie hat es auch irgendwie schubweise (was ja typisch für ND ist), aber einen Trigger konnte ich noch nocht feststellen. Wir kommen momentan super mit Lipikar Baume AP+ von La Roche Posay aus.
    Oh Federfrau wie doof! Die Große hat es? Ich notiere mir auch gleich mal Euer Produkt. Denke, dass ich mir mal eine Liste mit Creme-Empfehlungen anlege. Das kann nicht schaden. Ich werde sicherlich das ein oder andere austesten müssen.
    Geändert von Frau_Maja (05.03.2015 um 21:41 Uhr)

  9. User Info Menu

    AW: Neurodermitis beim Baby - Erfahrungsaustausch mit Mamas gesucht

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    das tut mir leid, dass Ihr nun auch betroffen seid

    mein Sohn hatte es auch sehr schlimm- er ist inzwischen erwachsen und hat keine probleme mehr damit- je größer er wurde, umso besser wurde es....

    und wir haben auf Vollwert und total zuckerfrei umgestellt-ich auch, da ich stillte- es wurde deutlich besser

    und der Austausch mit anderen Betroffenen hat mir sehr geholfen

    Das schafft Ihr auch !!

    Alles Gute !!
    Danke liebe monika_1024! Ich freue mich für jeden und über jeden, der berichten kann, dass sich das Ganze verwachsen hat bzw. problemlos wurde.

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    AW: Neurodermitis beim Baby - Erfahrungsaustausch mit Mamas gesucht

    Sagt mal, wie lange testet Ihr neue Cremes/Lotionen aus, um zu merken, ob sie was taugen oder nicht? Eine Freundin meinte mal zu mir, dass man jeder Creme mindestens 2 Wochen eine Chance geben sollte, um zu sehen, ob sie geeignet ist oder nicht. Wie handhabt ihr das?

    Oh, jetzt wird hier genölt und das Fläschchen vor der Nacht eingefordert.

    Ich wünsche schon mal eine gute Nacht!

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