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    Kinderzahl und "ideale" Familiengröße-Woher kommen unsere Vorstellungen davon?

    Angesichts der vielen Stränge hier, die sich mit dem Wunsch nach einer bestimmten Familiengröße beschäftigen, ist bei mir das Interesse daran erwacht, mehr zu erfahren darüber, was unsere Vorstellung von unserer "idealen" Familiengröße bzw. Kinderzahl prägt. Diese Vorstellungen sind ja bei vielen Frauen sehr konkret und scheinen auch sehr fest verankert und kaum verhandelbar, jedefalls nicht ohne zum Teil großen Schmerz darüber zu empfinden.
    Ich bin Mutter eines Kindes und hatte spätestens seit meiner Teenagerzeit auch genau diese Vorstellung von meiner zukünftigen Familie. Bei mir liegt es wohl daran, daß ich nicht gerne Geschwisterkind war und bis heute mit (meinen) Geschwistern mehr Konflikt verbinde als Geborgenheit und Harmonie. In meiner persönlichen Erfahrung ist das so, wohlgemerkt.

    Woher kommt euer Wunsch nach keinem, einem, zwei, drei oder mehr Kindern? Und bitte: Leben und Leben lassen. Ich fände es schade, wenn das ein Schlachtfeld der Lebensentwürfe würde, lasst uns uns einfach austauschen.

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    AW: Kinderzahl und "ideale" Familiengröße-Woher kommen unsere Vorstellungen davon?

    Hallo GwendolineBellamy,

    Zitat Zitat von GwendolineBellamy Beitrag anzeigen
    Woher kommt euer Wunsch nach keinem, einem, zwei, drei oder mehr Kindern?

    ich finde bei größeren Familien praktisch, dass die Unübersichtlichkeit im Kontrollgefüge zunimmt und - wenn's gut läuft - 'ne Menge durch die Maschen rutscht.

    Die Erziehungskapazitäten (und der planerische Erziehungswille) nutzen sich nach meiner Erfahrung bei >1 Kind quasi rechnerisch ab. Was ich für alle Haushaltsbeteiligten günstig finde. :-)

    Gruß,
    Aen
    Geändert von Aen (26.01.2015 um 13:16 Uhr)
    Eine Krise kann jeder Idiot haben. Was uns zu schaffen macht, ist der Alltag. -- A. Tschechow

  3. Inaktiver User

    AW: Kinderzahl und "ideale" Familiengröße-Woher kommen unsere Vorstellungen davon?

    Die Wunschgröße der Familie ist abhängig von dem, was man früher erlebt hat und auch vom sozialen Status.

    Mein Mann war Einzelkind, fand das nicht gut, wollte also nicht nur ein Kind haben. Mehr wie 2 Kinder ist vor allem auch ein finanzieller Aspekt.

    Ich hatte 2 Geschwister. Fand das nicht so gut, eben weil einiges unter den Tisch fiel aufgrund von Zeitmangel.

    In Kombination mit den wünschen meines Mannes sind wir dann auf 2 Kinder gekommen. Das sich die Erziehungskapazitäten schon bei 2 Kindern abnutzen, halte ich für übertrieben. Das bekommt man eignetlich noch locker hin. Allerdings sollte man auch Zeit für die Kinder haben und nicht noch möglichst Vollzeit arbeiten. dann reichen die Erziehungskapazitäten auch für ein Kind nicht mehr aus.

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    AW: Kinderzahl und "ideale" Familiengröße-Woher kommen unsere Vorstellungen davon?

    Ich wurde mit vier Geschwistern groß und einem "Halbbruder" aus Papas zweiter Ehe. Es war immer herrlich so viele Geschwister zu haben und auch heute noch lächelt meine Mutter selig, wenn wir alle da sind. Mein Mann ist Einzelkind. Und... Naja das merkt man irgendwie. Ich weiß nicht genau woran, aber dem fehlt irgendwas. Kann ich nicht genau beschreiben.
    Bisher habe ich zwei Töchter geboren. Mein Traum jedoch sind vier Kinder. Weil es sich einfach "gut" anfühlt.

    LG.

    Edit: drei Geschwister. Insgesamt sind wir vier ;-)

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    AW: Kinderzahl und "ideale" Familiengröße-Woher kommen unsere Vorstellungen davon?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dass sich die Erziehungskapazitäten schon bei 2 Kindern abnutzen, halte ich für übertrieben.
    Stimmt. Drei und mehr wären unter dem Aspekt besser. :-)


    Allerdings sollte man auch Zeit für die Kinder haben
    Ja. Und die Kinder Zeit für sich.


    Gruß,
    Aen
    Eine Krise kann jeder Idiot haben. Was uns zu schaffen macht, ist der Alltag. -- A. Tschechow

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    AW: Kinderzahl und "ideale" Familiengröße-Woher kommen unsere Vorstellungen davon?

    Ich hatte schon seit Anfang 20 die Vorstellung, ein Kind haben zu wollen. Woher das kommt, weiß ich gar nicht. Mein Mann war da flexibler, er sagte immer 1-2 Kinder. Auch aus "praktischen" Gründen (Betreuungsmöglichkeit, Finanzen und andere Gegebenheiten) haben uns dann entschieden, ein Kind bekommen zu wollen. Die Entscheidung fühlte sich auch für uns beide gut an.
    Nun ja... jetzt bin ich schwanger mit Zwillingen. So ist es manchmal mit dem Planen...
    Wir sind übrigens beide keine Einzelkinder, ich habe eine jüngere Schwester und mein Mann hat drei Geschwister. Wie sind beide froh, unsere Geschwister zu haben und untereinander verstehen wir uns gut. Es war bei keinem von uns so, dass das Geschwisterhaben besonders positiv oder negativ gewirkt hat.
    Dogs leave paw prints on our hearts.

    M und E Juni 2015

  7. gesperrt

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    AW: Kinderzahl und "ideale" Familiengröße-Woher kommen unsere Vorstellungen davon?

    Ich hatte schon zwei Kinder bevor ich mir nur ansatzweise Gedanken zu Familienplanung und Kinderzahl gemacht hatte.
    Ist ja heute eher unüblich, war aber so.


    So konkret habe ich mir mein Leben eigentlich nie vorgestellt, dass ich auf meinem inneren Bild die Anzahl von Kindern gesehen habe.

  8. Inaktiver User

    AW: Kinderzahl und "ideale" Familiengröße-Woher kommen unsere Vorstellungen davon?

    Ich stamme aus einer Großfamilie und habe das immer geliebt.

    Für mich selbst wünsche ich mir 2 Kinder. Ein Einzelkind fänden wir beide nicht so gut, mehr als 2 werden mir vermutlich zu anstrengend.

    Mein Freund hätte auch gerne 2 (er hat auch eine Schwester), evtl. sogar 3. Dafür sind wir vermutlich aber zu alt Ich sehe es so, wenn schon mehr als 2 dann gleich 4. Bei 3 Geschwistern ist es ja oft so, dass das mittlere Kind sich vernachlässigt fühlt. Bei meinen Stiefschwestern ist es zumindest so.

    Ich denke schon, dass es darauf ankommt, in welchen Verhältnissen man groß geworden ist und wie man sich dabei gefühlt hat. Ich war gerne große Schwester.

    Meine Traumfamilie sieht übrigens so aus: mein Partner, ein Mädchen, ein Junge, ein Haustier und ein Haus mit Garten

  9. User Info Menu

    AW: Kinderzahl und "ideale" Familiengröße-Woher kommen unsere Vorstellungen davon?

    Ich wollte immer viele Kinder... wir haben nun vier. Alle schon erwachsen. Und manchmal sagt mein Mann "wir hätten noch ein oder zwei mehr haben sollen, es ist sooo spannend, was daraus wird! Aber nee, ist gut so wie es ist.

  10. Moderation

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    AW: Kinderzahl und "ideale" Familiengröße-Woher kommen unsere Vorstellungen davon?

    Ich glaube auch, dass es von den eigenen Erfahrungen abhaengt, die dann von den praktischen Gegebenheiten (z.B. Geld, Alter...) eingegrenzt werden.

    Ich stellte mir immer 2 Kinder vor - so wie in meiner Ursprungsfamilie. Zu dreien haette man mich auch ueberreden koennen, aber nun finde ich mich zu alt dafuer. Mein Mann wollte - im Gegensatz zu mir - eben genau nicht das, was er erlebt hat, naemlich kein Einzelkind.
    Wenn's mit dem 2. klappt, ist das fuer uns beide ziemlich perfekt. Und bitte keine Zwillinge! (Hut ab, Medinah!)

    Als "normal" empfinde ich alles von 1-4 Kindern, in bestimmten Gegenden auch 5. Automatisierte Assoziationen wie "verwoehntes Einzelkind" oder "drei Kinder sind asozial" hatte ich noch nie. Mehr als fuenf Kinder wuerde ich allerdings auch als sehr ungewoehnlich empfinden, aber keinesfalls automatisch als asozial.

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