Du möchtest keine Diskussionen und keinen Streit, möchte ich auch nicht, ich möchte dir nur eine kleine Anregung mit auf den Weg geben.
Ob du dein Kind willentlich Gefahren aussetzt, ist deine Sache, du bist seine Mutter, aber hast du schon mal darüber nachgedacht dass du auch andere Kinder dadurch in Gefahr bringst. Mein kleiner Sohn darf aufgrund eines Immundefekts keine Impfung mit Lebendimpfstoffen bekommen, vor einem Jahr hatte er Mumps inklusive Mumpsmeningitis und Entzündung der Bauchspeicheldrüse, er war 9 Tage im KH und hat echt gelitten, hätte er nicht bekommen wenn alle Kinder, die es hätten sein können, dagegen geimpft gewesen wären.
Mir macht es grosse grosse Angst dass so viele Eltern erwägen ihre Kinder nicht mehr systematisch durchimpfen zu lassen, ich mag mir gar nicht ausmalen was meinem Kind dadurch noch blühen kann. Es sind genau die Immun- oder Abwehrgeschwächten die solche Krankheiten nicht bekommen dürfen, die sie als Erste erwischen werden.
Es geht nicht nur um dein Kind, es geht darum durch systematisches Impfen solche Krankheiten auszurotten, damit kein Kind mehr darunter leiden muss oder dadurch Schäden davonträgt.
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Ergebnis 11 bis 20 von 1810
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26.12.2014, 15:11Inaktiver User
AW: Impfkritische Mamas: Interesse am Austausch?
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26.12.2014, 15:15Inaktiver User
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26.12.2014, 15:37
AW: Impfkritische Mamas: Interesse am Austausch?
Durch was wurde der Impfschaden deiner Bekannten ausgelöst? Durch einen Trägerstoff der evtl nicht mehr in der gleichen Form verwendet wird? Durch eine bereits vorhandene Erkrankung? Durch einen Impfstoff der so evtl gar nicht mehr in der Form oder überhaupt verwendet wird? Wie lane ist die Impfung deiner Bekannten her?
Kann man die Impfverfahren von damals mit den heutigen vergleichen? Gleiche Hygienebestimmungen wie heute? Gleiches Impfverfahren? Gleiche zeitliche Abstände?
Die meisten Impfschäden die aufgetreten sind, sind unter heutigen "Impfbedingungen" ausgeschlossen.
Du kennst eine Bekannte mit Impfschaden. Ich kenne ein 5 jähriges, schwerst behindertes Kind im Freundeskreis, was sich leider vor Impfung mit Meningokokken von einem "impfbaren" Stamm angesteckt hat. Warum wiegt ein (sehr wahrscheinlich länger zurückliegender Fall) von Impfschaden schwerer und löst solche Überlegungen aus??? Was würdest du anders überlegen wenn du das Kind kennenlernst, welches nicht sprechen, kaum schlucken, nicht gehen oder stehen kann?
Miliane
Große Maus (16.01.11) 
Kleiner Mann (21.02.13)
Mini Mann (09.04.15) 
Querstreifen machen dick.
Aber wer isst schon Querstreifen?
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26.12.2014, 16:35
AW: Impfkritische Mamas: Interesse am Austausch?
Bevor mein Sohn nicht alle Impfungen hat, dürfte er auch nie mit ungeimpften Kindern spielen. Das wäre mir zu gefährlich. Tagesmutterkinder sind alle geimpft. Ich arbeite in der Medizin und sehe und höre, die erkrankten Kinder, die nicht geimpft worden sind oder halt sterben oder Babys, die noch auf die Impfung gewartet haben, angesteckt wurden. Ich mache deswegen 3 Kreuze, wenn mein Sohn geimpft ist. Vor Impfgegnermütter mache ich einen großen Bogen. Ich habe mich auch mit pro und contra auseinandergesetzt und bin absolut und 100% für Impfung. Deshalb kann ich nicht bei fickr schreiben.
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26.12.2014, 16:40
AW: Impfkritische Mamas: Interesse am Austausch?
Gut finde ich immer das Argument: "Wer sich WIRKLICH damit auseinander gesetzt hat...".
Brauch ich nicht. Meine Schwester ist an Folgeschäden einer Erkrankung im Säuglingsalter gestorben, Schwager und seine Schwester haben bleibende Schäden durch Kinderkrankheiten. Alles Kinder der 80er. Natürlich fand ich das nicht lustig, meinem Säugling Alu und was-weiss-ich-noch in den Körper spritzen zu lassen.
Dieses ruhige Gewissen von Impfkritikern, auf der "richtigen Seite" zu sein und auf impfende Eltern herabzuschauen hat mich schon immer irritiert und ratlos zurückgelassen...
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26.12.2014, 18:16
AW: Impfkritische Mamas: Interesse am Austausch?
Die Aussage von Oktobermama, sie mag sich mit Leuten auseinander setzen, die sich wirklich informiert haben, impliziert für mich nicht den Vorwurf, das impfende Eltern dies nicht taten.
Oktobermama, mir fehlen derzeit die Kapazitäten für eine Gruppe. Falls du aber auf FB unterwegs bist, dort gibt es eine sehr friedliche, große Gruppe für Eltern die später oder anders, zumindest alternativ impfen. Bei Interesse gebe ich dir per pn gern den Namen.
Mehr mag ich an dieser Stelle ob der schon vorhandenen Stimmung hier nicht sagen..
Lg
Mit drei kleinen Rackern , dem besten Ehemann und einem Julibaby im Bauch 
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26.12.2014, 18:25Inaktiver User
AW: Impfkritische Mamas: Interesse am Austausch?
Was ist denn mit den Papis, dürfen die dazu auch eine Meinung haben?
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26.12.2014, 18:49
AW: Impfkritische Mamas: Interesse am Austausch?
Oktobermama, ich gehe mal davon aus, dass du zumindest noch mitliest.
Gegen welche Impfungen hast du dich denn entschieden? Impfung ist ja auch bei Impfkritikern nicht gleich Impfung....
Ich verstehe auch nicht so ganz, dass du gleich den Rückzug angetreten hast, nur weil du hier natürlich hauptsächlich Impfbefürworter getroffen hast (was ja logisch ist, die Mehrheit der Eltern lässt ihre Kinder hoffentlich impfen). Was hast du denn erwartet?
Skippy, du hast DAS Argument schlechthin gebracht, dem kann ich nur wenig hinzugefügen... Kinder, die zu jung oder krank sind, werden bewusst in akute Gefahr gebracht...
Das Thema Impfen geht halt nicht nur eine konkrete Familie etwas an, sondern die Allgemeinheit.
Da können die Meisten nicht tolerant sein wie z. B. bei Themen wie Familienbett, Windelfrei oder BLW. Letztere Themen sind mir bei anderen ziemlich egal, aber ich hatte im ersten Lebensjahr unseres Jüngsten auch schlichtweg Angst vor einer Ansteckung von nicht geimpften Kindern in der Schule unseres Großen.
Meld dich doch ruhig nochmal, mich würde wirklich interessieren, was du zu den Argumenten der anderen sagst.
Viele Grüße
Prinzessin
Sommerkind 2007 
Sommerkind 2013 
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26.12.2014, 19:21Inaktiver User
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26.12.2014, 19:57Inaktiver User
AW: Impfkritische Mamas: Interesse am Austausch?
Prinzessin, ich habe nicht den Rückzug angetreten sondern war nur kurz offline - immerhin ist ja heute Weihnachten.
Torun, vielen Dank für die Erklärung .
Seit wann ist Hepatitis denn eine Kinderkrankheit? Nur mal so als Beispiel.
Woher ich das wissen will? Ich weiß es natürlich nicht, aber ich frage mich halt, wie man nicht kritisch sein kann, wenn man sich wirklich umfassend informiert hat. Wie hast Du Dich denn informiert? Nur beim Kinderarzt oder hast Du z.B. auch neutrale Bücher zu dem Thema gelesen? Oder Internetseiten? Welche? Es ist nämlich schwierig, überhaupt Pro-Quellen zu finden, die nicht von der StIKo geschrieben sind oder von irgendwelchen Pharmafirmen. Ich finde z.B. die Seite "Ärzte für eine individuelle Impfentscheidung" super. Die sind meiner Meinung nach neutral und informieren unabhängig.
Liebe Mamgi, ich finde es sehr verletzend, wenn Du schreibst, dass Dir mein Kind Leid tut. Solche Kommentare finde ich total unter der Gürtellinie und gemein. Es ist doch so, dass jeder das Beste für sein Kind will, oder nicht? Und wir als Eltern nun mal für unsere Kinder entscheiden müssen. In allen Bereichen. Wie kannst Du da sagen, ich kann nur für mich Sachen entscheiden, aber nicht für meine Kinder?
Du schreibst, es ist eine Tatsache, dass den Impfungen der Rückgang der großen Seuchen zu verdanken ist. Das ist aber nicht ganz richtig. Viel mehr dazu beigetragen haben die besseren hygienischen Verhältnisse heutzutage und viele andere Sachen. Ja, in den letzten 200 Jahren sind viele schlimme Krankheiten zurückgegangen und in dieser Zeit wurden auch die Impfungen eingeführt. Aber eine zeitliche Parallelität ist keineswegs ein Beweis für einen kausalen Zusammenhang. Interessant dazu ist der Film "Wir impfen nicht", in dem ganz viele Daten aus dem Statistischen Bundesamt ausgewertet wurden, und es ist sehr klar erkennbar, dass eben nicht (immer) die Impfungen zu einem Rückgang der Krankheiten geführt haben. Hier ist das ansatzweise beschrieben:
Liebe Skippy, mir tut das ehrlich leid, dass Du ein krankes Kind hast. Aber ich glaube nicht, dass mein Kind Deines mehr in Gefahr bringen wird als alle anderen Menschen. Schau mal, nur als Beispiel: Ich selbst bin "durchgeimpft". Trotzdem hatte ich als Kind Keuchhusten, Windpocken und Masern. Leider sind Impfungen eben nicht immer so wirksam, wie beschrieben. Gerade die Keuchhusten Impfung ist hoch umstritten in ihrer Wirksamkeit. Selbst meine erste Kinderärztin, die sehr für das Impfen war, hat zugegeben, dass, wenn nach StIKo geimpft wird, der Impfschutz erst mit 6 Monaten aufgebaut ist (wenn überhaupt). Und ab diesem Alter ist der Keuchhusten nicht mehr tödlich für kleine Babys sondern einfach ein lästiger und langwieriger Husten...
Ich habe mir alle Krankheitsbilder sehr genau angesehen und zu jeder Krankheit recherchiert. Empfehlen kann ich da das BUch "Impfen Pro und Contra" von Martin Hirte. Der beschreibt das alles absolut neutral.
Auch Dich würde ich gern fragen, was Du denn an Contra Literatur gelesen hast. Nur interessehalber. Und was an Pro-Literatur?
Ich schaue auf niemanden herab und habe mir meine Entscheidung durchaus nicht leicht gemacht. Und bin mir ja auch noch nicht sicher, ob einige Impfungen nicht doch sinnvoll wären. Deshalb will ich mich ja mit anderen impfkritischen Mamas (oder Papas, scales
) austauschen.
Liebe Grüße
OktobermamaGeändert von Inaktiver User (27.12.2014 um 15:43 Uhr) Grund: Link gelöscht, da auch kommerzieller Art, bitte über Google suchen


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