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  1. Moderation

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    AW: Kinder und Zucker

    Ich verstehe Zucker hier mal als Einfach- und Zweifachzucker, weil ich annehme, daß ihr nicht diskutiert, ob die Kinder Brot und Kartoffeln essen dürfen:

    #1 Zucker ist schlecht für die Zähne.
    #2 Kalorien, die in Form von Zucker aufgenommen werden, werden nicht in Form von etwas aufgenommen, was mehr Dinge enthält, die der Mensch braucht. (Offensichtliche Ausnahme ist Obst: Viel Zucker, trotzdem eher gut).
    #3 Mit sehr energiedichter Nahrung (z.B. Schokolade, die sehr viel Fett enthält) oder zuckerhaltigen Getränken (Limo, Fruchtsaft) ist es schwer, den Sättigungspunkt rechtzeitig mitzubekommen und aufzuhören, wenn man genug hat.
    #4 Süßigkeiten und Naschkram ist oft das, was man "nebenher" oder "zwischendurch" ißt. Damit steht es dem Ziel, regelmäßige Familienessenszeiten zu haben, im Weg.
    #5 Kinder im Zuckerrausch sind anstrengend.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  2. Moderation

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    AW: Kinder und Zucker

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    ich auch. Es sollte nur als Argument für Mamagei dienen.
    Oh, Entschuldigung!

    Ja, Mamagei, sag Deinem Mann mal: Das macht sogar die Schule so! Jawoll.
    Wissenschaftlich genug?

  3. Moderation

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    AW: Kinder und Zucker

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    #5 Kinder im Zuckerrausch sind anstrengend.
    Herr Flau und Herr Mamagei muessen auch Zuckerrausch haben. Die sind scheinbar auch regelmaessig so anstrengend.


    Nicht boese sein, Mamagei. Ich wollte nicht Deinen Angehimmelten beleidigen, nur Solidaritaet ausdruecken.

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    AW: Kinder und Zucker

    Habe gerade heute eine interessante Doku als Podcast vom WDR gehört: Dok 5 - das Feature " Kandierte Kinder". (leider kann ich nicht verlinken). Da ging es um Prägung/Sucht/Gesundheitsgefährdung und die Rolle der Markenprodukte & Werbung.

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    AW: Kinder und Zucker

    3 Tafeln Schokolade ist echt viel. Welcher Erwachsene schafft das?

    Lässt sich Dein Mann überzeugen, wenn du ihm damit kommst, dass bestimmtes Essverhalten anerzogen ist? Wie hier schon geschrieben wurde: Schoki und Co. sind sicher in Ordnung als kleiner Nachtisch, aber nicht als Hauptmahlzeit. Mag sein, dass die anderen Saft trinken. Wie sehen die Zähne aus? Sind die Kinder normalgewichtig? Nur weil andere etwas machen, muss das für Euch noch lange nicht gut sein.

    Perfekt ist wohl niemand und ich wette, niemand von uns ernährt sich bzw. seine Kinder täglich super ausgewogen und gesund. Aber die Menge der Schokolade sollte Dein Mann mal überdenken.

  6. Inaktiver User

    AW: Kinder und Zucker

    Grundsätzlich verstehe ich Herrn Mamagei. Was da alles so an Flyern, Empfehlungen und Richtlinien kursiert, ist in der Tat weitestgehend unwissenschaftlich. Darum ändern sich die Empfehlungen ja auch alle Nase lang.
    Dass Kleinkinder einfach sehr viel Energie brauchen und darum eine Tafel Schokolade einem Salatteller jederzeit vorziehen, ist auch keine falsche Erziehung, sondern völlig natürlich. An Nährstoffmangel leiden Kinder hierzulande sowieso nicht.

    Trotzdem kann er sich mal über die aktuellen Studien zum Zuckerkonsum und der Wahrnehmung von Süße auseinander setzen. (Mir dürfte man da aber auch nicht mit irgendwelchen vereinfachten bunten Flyern kommen ....)

    Vielleicht könnt ihr euch als Eltern dann aufeinander zu bewegen - und euch zb auf eine Maximalmenge Schokolade kleiner drei Tafeln einigen. Ein üppig gedeckter Tisch mit Süßem und Vollwertigem und Eltern, die von beidem essen, scheint mir das Sinnvollste.

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    AW: Kinder und Zucker

    Ich danke euch für eure Antworten!
    Alle Argumente, die ihr schreibt, habe ich auch schon mal genannt: anerzogenes Essverhalten, Karies, irgendwann Stoffwechselstörungen. Mein Mann schmettert alles ab. Das Kind ist eher untergewichtig, hat kein Karies. Es ist auch nicht mein Kind, sondern sein Sohn aus der ersten Ehe. Er ist schon 10, kein Kleinkind, und kauft sich die Süßigkeiten selbst. Ginge es um unsere Kinder, würde ich mich nicht auf die Bemerkungen beschränken, dass ich es nicht normal finde. Ich mische mich da nicht ein, möchte nur nicht, dass das Verhalten auch auf unsere Kinder übergeht. Bei meiner Tochter achte ich sehr auf die Ernährung. Süßigkeiten gibt es gür sie nur als Ausnahme. Sie vermisst sie auch nicht, Obst reicht meistens völlig.
    Ich habe gestern eine Weile im Internet gesucht, leider keine Studien gefunden, die ernst zu nehmen wären.

  8. Inaktiver User

    AW: Kinder und Zucker

    Zitat Zitat von Mamagei Beitrag anzeigen
    Ich habe gestern eine Weile im Internet gesucht, leider keine Studien gefunden, die ernst zu nehmen wären.
    Dann nimm das doch deinerseits ernst: es gibt wirklich nur wenige fundierte, dafür zahllose spekulative Aussagen darüber, was gesunde Ernährung ist.

  9. User Info Menu

    AW: Kinder und Zucker

    Der Junge ist ja noch im Wachstum. Die Folgeschäden kommen viel später als Erwachsener. Süßigkeiten haben keine Nährstoffe. Später wird er auch nur Süßes essen.
    Mein Mann hat als Kind nie Wasser zum trinken bekommen. In die Milch gab es noch zusätzlich Zucker. Meine Schwiegermutter ist immer noch total entsetzt, dass unser 11 Monate alter Sohn Wasser trinkt! Kein Zucker, kein 1 Liter Kakao pro Tag. Mein Mann hat die Zähne übelst kaputt und er hat Übergewicht. Er kann auch kein Wasser trinken, nur Getränke mit süßen Geschmack. Er meint, er müsse von Wasser kotzen. So hat seine Mutter dafür gesorgt, dass er nun so isst und trinkt wie er es als Baby und Kind kennt.

  10. gesperrt

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    AW: Kinder und Zucker

    Zitat Zitat von Haiti Beitrag anzeigen
    Der Junge ist ja noch im Wachstum. Die Folgeschäden kommen viel später als Erwachsener. Süßigkeiten haben keine Nährstoffe. Später wird er auch nur Süßes essen.
    nicht unbedingt. Kann genauso gut sein, dass er auf eine andere Sucht umsteigt. Und ja, es gibt Leute, die sich aus einer Sucht befreien und sie loswerden, ist aber ein langwieriges und oft frustrierendes Unterfangen.

    gruss, barbara

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