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    AW: An die erfahreneren Mama´s: Wie habt Ihr Euch an die Mutterrolle gewöhnt?

    @Paraplumeau ich ahnte es schon...aber bitte, bitte nicht aussprechen!

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    AW: An die erfahreneren Mama´s: Wie habt Ihr Euch an die Mutterrolle gewöhnt?

    Zitat Zitat von blubb80 Beitrag anzeigen
    @Paraplumeau ich ahnte es schon...aber bitte, bitte nicht aussprechen!
    Hihi, to everything there is a season - das liest man doch schon in der Bibel (sagt eine Mama mit ebenfalls drei Kindern, deren "altes Leben" wohl auch endgültig vorbei ist... wobei das m.E. kein Nachteil sein muss...)


    Was ist Glück?
    Wohlwollen finden. Und Vertrauen.
    Sich willkommen fühlen.
    Miteinander lachen können.
    Sein dürfen, wie man ist. Unverstellt.
    Sich gut aufgehoben fühlen.
    Verstanden, geborgen, geliebt.

    (J. Mariss)


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    AW: An die erfahreneren Mama´s: Wie habt Ihr Euch an die Mutterrolle gewöhnt?

    Blubb

    Also ich sage mir ja immer, das Leben hätte sich ja auch ohne Kind allmählich irgendwie verändert ... "Nix is fix" und so...

    Klar ist die Umstellung mit Kind erst mal drastisch. Ich fand das erste Jahr auch total hart. Insbesondere, dass ich meine Grundbedürfnisse (schlafen, aufs Klo gehen, trinken, essen) nicht so erfüllen konnte wie ich es wollte.

    Aber mir ist es irgendwie doch immer gelungen, es letztlich in den "großen Kontext" zu stellen: Mein Leben dauert vielleicht 80 Jahre, und das erste Lebensjahr meines Kindes ist EINS davon. Selbst wenn ich Paraplumeaus Rechnung folge und bis in die Pubertät / ins junge Erwachsenenalter hinein rechne, bleiben doch immer noch viele viele Jahre, in denen ich mich wieder NUR um mich kümmern kann (und in meinem Fall - das weiß ich jetzt schon ganz genau - bedauern werde, dass mein Kind von mir nicht mehr 'be-kümmert' werden möchte ... ).

    Und ich finde, was man so lernt im Laufe der Zeit (mein Kind ist jetzt 6), ist Folgendes: Es ändert sich wirklich alles ständig, das Leben mit Kind ist immer im Fluss. Kaum hat man sich an irgendeine Routine gewöhnt, wird sie schon wieder über den Haufen geworfen und eine neue wird gefunden. Und jedesmal hat man Möglichkeiten, die neue Routine irgendwie an die Bedürfnisse der Familienmitglieder anzupassen. Und wenn das mal nicht so gelungen ist - schwupps, kommt schon wieder die nächste Phase.

    Im Nachhinein war es Energieverschwendung, wenn ich daran denke, worum ich manchmal so gekreist bin. Im Lichte dieses "alles ändert sich" hätte ich vieles viel entspannter nehmen können.

  4. Moderation

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    AW: An die erfahreneren Mama´s: Wie habt Ihr Euch an die Mutterrolle gewöhnt?

    Vielleicht noch mal eine Ergänzung / Erläuterung, weil mein Satz "das Leben hätte sich ja auch ohne Kind verändert" vielleicht missverständlich ist.

    Ich meine damit zum Beispiel, dass man ja, auch wenn man kein Kind hätte, allmählich älter würde, sich gewisse Prioritäten verschieben würden (bspw. "ruhiger Abend zuhause" vs. "um die Häuser ziehen"), gewisse Umstände (bspw. Jobwechsel, älter werdende Eltern, ..., ...) sich ändern würden, man also ohnehin nicht 20 Jahre lang in dem Status bleiben würde, in dem man als 25- oder 30jährige war.

    Wichtiger finde ich aber die Erkenntnis, dass das Leben mit Kind wirklich einem ganz erheblichen Wandel unterliegt (wie oben geschildert). Und, am allerwichtigsten natürlich , dass das Leben mit Kind neben den unbestreitbar vorhandenen Belastungen und Anstrengungen einfach eine unendliche Bereicherung darstellt!

    (Unbestritten ebenfalls, dass man manchmal zu müde ist, um diese Bereicherung wahrzunehmen - aber es kommen eben doch immer wieder diese unvergleichlichen Momente, in denen man ganz genau weiß, dass es das alles tausendfach wert ist!)

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    AW: An die erfahreneren Mama´s: Wie habt Ihr Euch an die Mutterrolle gewöhnt?

    Liebe Julimama,

    ich bin auch eine Mama von drei Kids (der Kleinste ist gerade 6 Monate und auch sehr sehr anstrengend und fordernd - was die beiden Großen in dem Alter übrigens genauso waren und jetzt beneidet mich jeder um meine braven Kinder....!) und bei mir ist es bei JEDEM Kind mit genau einem Jahr viiiieeeel besser geworden. Gerade die Zeit, in der Du Dich gerade befindest, nämlich mit 4-7 Monaten, wo die Kleinen noch nicht wirklich von der Stelle kommen, aber auch keine Lust mehr haben, einfach so friedlich rumzuliegen fand ich jedes Mal furchtbar. Aber ich kann Dir sagen: es geht vorbei!!!! Das kann man sich nämlich als Erstmama manchmal gar nicht vorstellen. Und dann kommst Du Dir auch nicht mehr so fremdbestimmt vor, Du wirst sehen!

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    AW: An die erfahreneren Mama´s: Wie habt Ihr Euch an die Mutterrolle gewöhnt?

    Ich hab jetzt nicht alles gelesen, aber eine Anmerkung möchte ich dennoch machen:
    bei extremer Müdigkeit und Antriebslosigkeit sollte abgeklärt werden, dass körperlich nichts fehlt. Bei einer Freundin aus der Rückbildung wurde eher zufällig ein TSH-Wert der Schilddrüse jenseits des messbaren!!! festgestellt. Und die hat vorher auch ihr normales Pensum erledigt. Die Ärztin meinte bloß sichtlich geschockt, dass sie ihr noch höchstens 3 Monate gegeben hätte, dann wäre sie ins Koma gefallen. Mit ungewissem Ausgang. Den Anstoß zum Check hatte unsere Hebamme gegeben, eher nur zur Vorsicht. Und dann wars schon kurz vor knapp. Ich denke, so ein einfacher Blutcheck (Schilddrüse, Eisenwert) kann gerade nach einer Geburt nie schaden wenn man sich fühlt als wäre man nicht mehr man selbst.
    „Es ist schwer, das Glück in uns zu finden, und es ist ganz unmöglich, es anderswo zu finden.“
    Nicolas Chamfort

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    AW: An die erfahreneren Mama´s: Wie habt Ihr Euch an die Mutterrolle gewöhnt?

    Liebe Julimama,
    beim ersten Baby fand ich die Umstellung auch echt hart - so von 1000 auf gefühlte 0 - immer das Baby mit dabei und auf einmal ein völlig verändertes Leben. Irgendjemand hat es schon geschrieben - so rund um den ersten Geburtstag fand ich dann auf einmal alles viel einfacher. Rückblickend kann ich nicht sagen ob es an der Kleinen oder an mir lag?
    Die gute Nachricht - im Juni kam Nr. 2 auf die Welt und ich hatte echt Angst vor der ersten Zeit - aaaaaaber diesmal war alles viel einfacher. Ich vermute das lag nicht am Baby - auch wenn er ein wunderbar fröhlicher charmanter Goldschatz ist, sondern daran, dass sich mein Leben durch das zweite Kind nicht mehr so stark verändert hat wie durch das erste.
    Was mir geholfen hat:
    Schilddrüsenwerte und Eisenwerte regelmäßig schecken lassen - die geraten nach einer Schwangerschaft leicht durcheinender. Das hatte auch schon jemand geschrieben.
    Und auch wenn es erst Mal super stressig und unschaffbar klingt - mir tut es wahnsinnig gut wieder ein paar Stunden zu arbeiten. Selbst nach einer durchwachten Nacht empfinde ich meinen Schreibtisch als Erholung - konzentriert ohne Unterbrechung eine Sache machen, das konnte ich ohne Kind noch gar nicht so schätzen. Ist momentan mein "teuerstes" Hobby, denn mangels Familie in der Nähe brauche ich für die Stunden eine Kinderfrau. Entspannt aber die Situation daheim enorm.
    Mein Mann ist auch viel unterwegs und im Büro - aber trotzdem muss er daheim das eine oder andere machen - verabschiede dich ganz schnell von dem Gedanken "den Rücken freihalten" zu wollen oder so, Babies fordern enorm und da leistest du jeden Tag eine Menge, wenn auch nichts Sichtbares,
    Dir alles Gute und lg frauschlumpf

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