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  1. Moderation

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    AW: Die Einkindfamilie ♥

    Zazu, ich gewinne gerade den Eindruck, dass du Streit suchst. Und das finde ich sehr sehr schade für diesen Strang.

    Du schreibst ja, dass du dieses Unterforum verlassen willst. Ich hatte darum erst erwogen, gar nicht mehr auf deinen Beitrag einzugehen. Aber ich versuche jetzt doch noch einmal meine Worte zu klären, damit, auch wenn du nicht mehr wieder auftauchen solltest, nicht so ein blöder Beigeschmack übrig bleibt.

    Also, der Reihe nach.

    Ich verstehe musics Beitrag (10.11., 22.34 Uhr) so: Sie versucht aufzuklären, dass du das Wort "Zwitter" möglicherweise falsch verstanden hast (<- das meinte ich mit "Missverständnis"). Sie versucht dir zu erklären, dass Rosenrote es so gemeint hat, dass diejenigen Frauen, die unfreiwillig Einkindmütter sind, sich so fühlen könnten, weil sie ja einerseits ihr persönliches Lebensziel, Mutter zu werden, erreicht haben, andererseits aber trotzdem gerne zwei (drei, vier, ...) Kinder gehabt hätten. Dass der Begriff 'Zwitter' sich also nur darauf bezog, und keinesfalls auf die Frauen, die gewollte (oder aber "ausgesöhnte") Einkindmütter sind. Dass aber alle drei Gruppen in diesem Strang "erwünscht" sind und die unterschiedlichen Sichtweisen erhellend und hilfreich sein können.

    "Im besten Fall" habe ich geschrieben, weil ich dir nicht Boshaftigkeit unterstellen wollte, sondern eben "Schlampigkeit", "Ungenauigkeit".

    Ich weiß nichts um die Gründe, warum sich music vom weiteren Kinderwunsch verabschieden muss.
    Sie schreibt, dass sie bei Geburt des Wusels 40 war oder wurde. Und dass besagter Wusel im August 3 wurde, steht in der Signatur. Aus den beiden Angaben kann man ihr jetziges Alter errechnen. Außerdem schreibt sie, dass ihr Mann sich sehr eindeutig gegen ein weiteres Kind ausgesprochen hat. Und, ich zitiere music (aus ihrem Beitrag von 21.36 Uhr),

    Wenn das Babyjahr nicht so heftig gewesen wäre (er fand es schlimmer als ich, bzw konnte sehr viel schlechter damit umgehen) und ich jünger wäre. Bei uns hätte ein Abstand von 4 Jahren passen können, darunter eher nicht.
    Um diese Gründe hättest du also wissen können.

    Ich hoffe, damit habe ich deutlich machen können, was ich vorhin meinte.

    So, und nun hoffe ich sehr, dass wir zu unserem Gefühl "Hier kommen Frauen mit unterschiedlichsten Geschichten zusammen und tauschen sich - ohne Vorwürfe, Sticheleien, Seitenhiebe - über ihre verschiedenen Sichtweisen auf ihre Einkindfamilien aus" zurückkommen werden!

  2. Inaktiver User

    AW: Die Einkindfamilie ♥

    Leandra:

    Was ich in diesem Kontext schon die ganze Zeit fragen wollte: Findet Ihr es unsensibel, wenn ich hier doch irgendwie offensiv "hibbele", sprich, irgendwie zum Ausdruck bringe, dass ich die Hoffnung eben noch nicht vollständig aufgegeben habe?
    Ich würde hier natürlich nicht en Detail meine Behandlungen schildern, aber es kommt ja doch raus, dass ich es noch eine ganze Weile versuchen werde. Habe mir schon Sorgen gemacht, dass dies Frauen, die "abgeschlossen" haben, nicht hören wollen.

  3. Inaktiver User

    AW: Die Einkindfamilie ♥

    Liebe Coralie,
    unsensibel nicht. Ich befürchte aber unterschwellig, ohne es konkret belegen zu können, dass es ein Hibbelstrang fürs Zweite werden könnte. Da würde ich mich nicht mehr so angesprochen fühlen, weil es eben u.a. für mich ein Wohlfühlort hinsichtlich der Ambivalenz gegenüber dem Gedanken, eine Einkindfamilie zu sein, ist. Ich hoffe dennoch, dass sich alle Einkindmütter hier weiter nebeneinander (und am allerbesten miteinander) weiter unterhalten können - die Freiwilligen, die Unfreiwilligen und die weiter Hoffenden. So ganz im Sinne von music

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    AW: Die Einkindfamilie ♥

    Liebe Coralie,
    ich denke, hier treffen viele Schicksale aufeinander, die zu diesem "sich verstanden fühlen" geführt haben. Dass du die Hoffnung noch nicht aufgegeben hast, hast du weiter oben glaube ich schon angedeutet. Solange du aber HIER bei musics Thema und Intention inhaltlich bleibst, würde es mich persönlich nicht stören, dass du "weiterhibbelst". Dafür gibt es ja dann passende Stränge, in denen du konkreter bleiben kannst.

    Zu gestern hat Leandra alles geschrieben, das lasse ich auch so stehen. Ich möchte nur von meiner Warte aus noch einmal sagen, dass ich natürlich auch die zufriedenen Einkindmütter lesen möchte, denn genau wie music geht es mir ja darum. dort einmal hinzukommen. Ich möchte aber auch, ohne mich rechtfertigen zu müssen, die Möglichkeit haben, ehrlich zu sein: Dass mich die eine oder andere Sache im Moment eben NOCH NICHT tröstet, was aber nicht heißt, dass es nicht noch kommen kann, vielleicht höhlt ja steter Tropfen irgendwann auch diesen Stein . Das heißt nicht, dass ich es nicht lesen möchte, sondern ganz im Gegenteil.
    Und mein "Unzufriedensein" mit meiner Situation ist für mich eine ganz subjektive, individuelle Geschichte, die nichts mit, ich wiederhole mich da wieder und wieder, rationalem Denken zu tun hat, sondern einfach eine irrationale Sehnsucht ist. Das heißt überhaupt nicht, dass ich das auf zufriedene und selbst gewählte "Einzelkindfamilien" projiziere, ich dreh mich da ganz und gar um mich allein, beschreibe subjektive Gefühle, hab das Gefühl, das HIER auch zu dürfen und von den meisten Leuten verstanden zu werden. Mehr nicht

    Und bin ansonsten absolut dazu bereit, durch Austausch einen positiveren Blick auf die Sache zu gewinnen. Nur geht das eben nicht so schnell und nicht automatisch- sonst wäre ich nicht hier.

  5. Moderation

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    AW: Die Einkindfamilie ♥

    Rosenrote, es ist echt faszinierend, ich habe jetzt ne Weile überlegt, welchen deiner Sätze ich zitiere, weil ich ihn hervorheben möchte, aber ich müsste deinen gesamten Beitrag zitieren! Mir geht es (mal wieder) exakt genauso!

    Coralie, zu deiner Frage: Darum hatte ich mir bisher noch gar keine Gedanken gemacht, muss ich zugeben. Ich hatte bisher wohl automatisch an "abgeschlossene" Einkindfamilien gedacht, in denen die hier mitschreibenden Mütter

    1) entweder das genau so gewählt haben und damit zufrieden sind

    2) oder es sich anders gewünscht haben, aber sich inzwischen "ausgesöhnt" haben und daher auch zufrieden sind

    3) oder es sich anders gewünscht haben und noch darunter leiden.

    Eigentlich sind das glaube ich letztlich nur zwei Gruppen, denn wer noch in 3) ist, sucht ja den Weg, um zu 2) zu kommen. (Ich befinde mich irgendwo zwischen 3 und 2, glaube ich; schon näher an 2, aber mit gelegentlichen Flashbacks und beschriebenen "Pieksern".)

    Aber wenn ich so darüber nachdenke, sehe ich es ähnlich wie Mondschaf (und natürlich Rosenrote ) - solange es kein Hibbeln wird (dazu gibt es dann ja wirklich den Hoffnungsstrang) (und GsD gibt es ihn!), sondern um die Frage "wie positioniere ich 'als Einzelkindmama' mich mit meinen Fragen, Sehnsüchten, Wünschen", dürfte es doch kein "Problem" sein?!

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    AW: Die Einkindfamilie ♥

    Hallo Ihr Lieben,

    ich gehöre eigentlich nicht hierher, denn mein drittes Kind ist dieses Jahr geboren. Aber ich wollte Euch so gerne sagen, dass dieser Wunsch nach einem neuen kleinen Menschen irgendwie NIE aufhört, egal ob man keines, eines oder mehrere Kinder hat. Ist das nicht verrückt? Das können doch nur die Hormone sein, wenn man, wie Ihr zum Teil beschreibt, auch auf Promischwangerschaften "neidisch" ist - was bei mir übrigens auch der Fall war und total bescheuert, immer noch ist, obwohl ich ehrlich gesagt, gerade genug ausgelastet bin!!! Ich kann Euch also wirklich sehr sehr gut verstehen, dass man seine Zeit braucht, um mit diesem weiteren nicht erfüllbaren Kinderwunsch abzuschließen. Ich wollte Euch also nur mitteilen, dass es bei einigen Frauen einfach so "programmiert" sein muss und dann ist es einfach verdammt schwer, sich umzuprogrammieren. Ich weiß jedenfalls noch nicht, wie das geht...

  7. gesperrt

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    AW: Die Einkindfamilie ♥

    Auch ich gehöre mit drei Kindern hier nicht her, möchte aber zumindest anmerken, dass die Einkindfamilie das in Deutschland am weitesten verbreitete Familienmodell ist, denn 57 % aller Kinder sind Einzelkinder.
    Die Beobachtung, im Umkreis die einzige Einkindfamilie zu sein, mag also subjektiv stimmen, lässt sich statistisch aber nicht belegen.

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    AW: Die Einkindfamilie ♥

    Ihr Lieben,

    seit Tagen möchte ich das schreiben: Vielen vielen Dank für diesen Strang!!!!

    Es ist, als wäre er wie von Geisterhand genau im richtigen Moment genau für mich aufgetaucht. Also, liebe music: Danke für Deinen Mut, ihn zu eröffnen!! Und dann auch noch mit Herzchen, das finde ich wunderschön, drückt es doch eben ganz klein und symbolhaft genau das aus, worum es vielen Frauen, die sich angesprochen fühlen, perspektivisch gehen kann (und wünschenswerterweise soll): sich aussöhnen mit dem eigenen kleineren Familienmodell, und nicht nur das, sondern es schätzen, lieben lernen. Weil es genau das verdient. Die Liebe und Wertschätzung.

    Sorry, ich komme ins Schwadronieren. Aber ich habe hier einfach so viele tolle tolle Beitraäge gelesen, die meine Empfindungen haargenau widerspiegeln. Das ist sooo wohltuend! Und ich finde es einfach schön, wie der Vielschichtigkeit und Ambivalenz des Themas hier so würdig Raum gegeben wird. Alles darf nebeneinander stehen. Denn es ist wie es ist. Nämlich sehr facettenreich.

    Kurz zu mir: Ich habe einen wunderbarsten Sohn, der demnächst fünf wird. Bei ihm lief alles "nach Plan". Kinderwunsch, ein paar Monate hibbeln, schwanger, glücklich, Baby, Kleinkind... Bis er ca. 2,5 war, hatte ich keinen weiteren Kinderwunsch, sondern war voll ausgelastet durch und mit ihm. Das war rund und schön so. Trotzdem war immer klar, wir möchten mehrere Kinder haben. So drei, vier Jahre Abstand.
    Im Sommer 2012 wurde der Wunsch dann konkreter und wir legten es wieder drauf an. Schwupps, kurz darauf war ich tatsächlich wieder schwanger. Wunderbar. Es folgte leider eine verhaltene Fehlgeburt mit Ausschabung in der 10. Woche. Das war traurig, aber wir haben es gut verarbeitet.

    Der Rest der Geschichte ist schnell erzählt: Ich wurde nicht wieder schwanger. Unzählige "Übungszyklen" später war ich psychisch so fertig und unsicher, dass ich das große diagnostische Programm durchlief. Und siehe da, ich gehöre zu eben jenen wenigen Fällen von sekundärer Sterilität. Plötzlich totaler Tubenverschluss, wohl infolge einer unbemerkten Infektion nach der Ausschabung.
    Die Diagnose (im Mai diesen Jahres) haute mich/uns echt um.
    Inzwischen befinden wir uns gerade in der zweiten IVF-Behandlung. Ich habe also auch noch nicht die Hoffnung völlig aufgegeben, muss mich aber damit auseinandersetzen, dass es gut sein kann, dass auch dieser Weg nicht zum Erfolg führen wird. Vier Versuche sind für uns das Maximum, danach ist Schluss.
    Und unsere ursprünglichen Wünsche und Träume bezüglich unseres Familienmodells mussten wir ohnehin schon ad acta legen. Unser Sohn würde mindestens um die sechs Jahre älter sein als ein potentielles Geschwisterchen, wenn es denn überhaupt klappt...

    Wie auch immer. Das Auf und Ab der Gefühle, welches hier bereits geschildert wurde, kenne ich sehr genau. Bei mir überwiegen irgendwie zwei "Pole": Auf der einen Seite ist da der riesige Wunsch, die Sehnsucht - nach einem weiteren Kind für uns, nach einem Geschwisterchen für J., nach einem Leben zu viert mit all seiner Buntheit und nochmal anderen Vielfalt, nach einem Gesprächs-, Spiel-, Koalitionspartner für unseren Sohn, in der Kindheit und im Erwachsenenalter, nach der Erfüllung neugieriger Fragen (Wie wäre ein zweites, anderes Kind? Wie fühlt sich das an, ganz neu, anders, ähnlich, wie kann man zwei Kinder so unfassbar lieben?, Was macht das mit uns?...usw.)... Auf dieser Seite steht auch mein schlechtes Gewissen unserem Sohn gegenüber, ihm eben diese Möglichkeit, Bruder zu sein, nicht erfüllt zu haben, das vielleicht nie zu können. Er fragt sehr viel nach einem Geschwisterchen, weist uns sogar an, doch endlich ("heute abend, Mama!!") eins zu machen . Tja, wie gern würde ich, mein Schatz.
    Auf dieser Seite steht auch der Neid. Dieses hässliche Ding. Ja, auch in meinem Umfeld gibt es fast nur Mehrfachmütter, zumindest subjektiv gefühlt. Die Freundinnen, die damals mit mir schwanger waren, haben längst ihre Nummer 2. Und neben dem Neid steht ein diffuses Versagensgefühl, welches dazu führt, dass ich mich "schäme", ja, wirklich. Vor den Mehrfachmüttern schäme ich mich, diese "Leistung" nicht vollbracht zu haben. Ich wittere Mitleid (so von oben herab), ich wittere Triumphgefühle, ich fühle mich "unterlegen", ja, defizitär. Alles hoch subjektive, eklige Gefühle, die natürlich weniger was mit dem realen Umfeld als mit mir selber zu tun haben, das ist mir klar.

    Auf der anderen Seite steht schon wieder ein schlechtes Gewissen. Diesmal aber, weil ich offenbar nicht genug schätze, was ich habe. Dieses riesige Glück unseres Kindes. Ich fühle mich dann undankbar ob dieses grandiosen Geschenkes, welches ich ja bereits in den Armen halte.
    Und das ist der Punkt, an dem ich, ähnlich wie einige von Euch es ja auch beschreiben, definitiv arbeiten möchte. Ich bin mir ja durchaus meines Glückes total bewusst. Ich genieße mein KInd ohne Ende. Ich liebe es, dass ich exklusiv Zeit mit ihm verbringen kann, ihn bewusst (und nicht durch ein zweites Minikindlein gestresst und abgelenkt) aufwachsen sehe, seine Entwicklung bewusst und täglich wahrnehme, diese kostbaren Jahre (echt!) in mir aufsauge. Das mache ich wirklich bewusst.
    Ich versuche, eben die Vorteile dessen, dass er uns jetzt exklusiv hat und dessen, dass wir als Paar inzwischen wieder mehr "quality time" miteinander verbringen können, zu spüren und zu genießen, und oft gelingt es mir auch. Aber in vielen Momenten halt leider dann doch nicht.

    Und genau dann suche auch ich nach MOdellen, die mir zeigen, dass das aber geht. Glücklich zu sein und zu bleiben als Einkindfamilie. Ich suche bewusst nach Familien, die so leben (in meinem Fall auch nach Familien mit größerem Altersabstand, weil ja auch das immerhin jetzt noch eine Option ist) und glücklich wirken, eben nicht defizitär. Deshalb habe auch ich (neben den Beiträgen, mit denen ich mich so gut identifizieren kann) hier v.a. die Beiträge aufmerksam aufgesaugt, in denen Frauen darüber berichten, dass sie bewusst nur ein Kind haben.

    Habt alle, alle vielen Dank dafür.
    Mir tut das echt gut, hier zu lesen.

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    AW: Die Einkindfamilie ♥

    Und wieder: So viele Worte purzeln in meinem Kopf umher, allein sie niederzuschreiben: no way. Ist mir nicht möglich. Auf wundersame Weise drückt Ihr genau die Worte und Sätze aus, die sich in meinem Köpfchen formen. (Das habe ich ausser im Hoffnungsstrang selten erlebt, dass es anderen haargenauso geht wie mir. Wie unheimlich und wie tröstend.)

    Liebe music:

    Mit diesem Beitrag und Deiner Geschichte schreibst Du mir fast aus der Seele, weil:

    Deine Geschichte könnte meine sein, auch mit den Eckdaten in etwa. Unheimlich.
    Deswegen sitze ich hier kopfnickend und vor mich hinmurmelnd "so ist es, so ist es, so ist es ....".

    Vielen Dank für Dein Willkommen.


    Zitat Zitat von music Beitrag anzeigen

    Willkommen Optic, Mailine und "Reinhüpfer"!

  10. Inaktiver User

    AW: Die Einkindfamilie ♥

    Ihr Lieben, vielen Dank für Euer ehrliches Feedback. Ich verstehe die Befürchtung, dass dies zu einem Hibbelstrang wird, das würde sicherlich nicht der Intention dieses Stranges entsprechen. Ich werde mich mit Infos zu meinen Behandlungen zurückhalten.

    Auch ich gehöre mit drei Kindern hier nicht her, möchte aber zumindest anmerken, dass die Einkindfamilie das in Deutschland am weitesten verbreitete Familienmodell ist, denn 57 % aller Kinder sind Einzelkinder. Die Beobachtung, im Umkreis die einzige Einkindfamilie zu sein, mag also subjektiv stimmen, lässt sich statistisch aber nicht belegen.
    Hinweise auf die Statistik helfen mir übrigens, ehrlich gesagt, nicht sehr viel weiter. Es ist wohl den meisten hier bewusst, dass die Einkindfamilie nicht gerade ein seltenes statistisches Phänomen ist. Aber ich lebe z.B. leider nicht im Destatis Jahresbericht 2013, sondern in einem Umfeld das sehr kinderreich ist. Als Einkindmutter wird automatisch davon ausgegangen, dass man alleinerziehend ist, zumindest, wenn das Kind über vier Jahre alt ist.

    Und naja, von wegen bunter lustiger Pluralismus und so, wenn sich mein schwuler Freund über Diskriminierung oder blöde Sprüche beschwert, denke ich auch manchmal, ach, hab Dich nicht so, wir leben doch in modernen Zeiten, so schlimm wird das schon nicht sein. Aber ich bin ja auch nicht betroffen. Soll meinen, wenn man etwas nicht selbst erlebt hat, fällt es sicher leichter, etwas ganz vernünftig und rational zu betrachten.

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