Ja natuerlich braucht ein kleines Kind seine Mama, aber eben nicht ausschliesslichAndere Kinder und eine neue Umgebung bieten ja auch neue Anreize zur Entwicklung.
Vor allem brauchen Kinder eine ausgeglichene und glueckliche Mutter, und indem du wieder arbeiten gehtst tust du etwas fuer dein Wohlbefinden und damit auch etwas fuer dein Kind![]()
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01.11.2014, 11:47
AW: Von der "Working Bee" zur Mama - Anpassungsprobleme oder Wochenbettdepression?
Binos (von und zu): Eteterfon und Unazukin
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01.11.2014, 12:07Inaktiver User
AW: Von der "Working Bee" zur Mama - Anpassungsprobleme oder Wochenbettdepression?
Beim ersten Kind habe ich nach 10 Monaten wieder Vollzeit gearbeitet, mein Mann nahm ein Jahr Elternzeit. Da wären mir Kommentare wie "die Mutter gehört zum Kind" völlig egal gewesen, weil ich genau wusste/sah, dass mein Kind mit Papa - und umgekehrt - total glücklich war. Es kamen aber keine solchen Kommentare, sondern nur volles Lob für meinen Mann. Welche Frau, die ein Jahr (gerne) zu Hause bleibt, wird dafür gelobt? Aber gut, ich weiß, dass das leider noch keine Selbstverständlichkeit ist, dass der Papa sich so viel in die Kinderbetreuung einbringt, und finde selbst meinen Mann auch ganz toll.
Mein zweiter kam mit einem Jahr in die Krippe, wo er sich sehr wohl fühlte und bis heute fühlt. Ich arbeite Teilzeit. Wenn jetzt im Ansatz ein Kommentar von wegen "kleines Kind braucht seine Mama" kommt, weiß ich für mich jeweils aus der Erfahrung der ersten Zeit, die ich ja zu Hause war, dass ich dabei total unglücklich geworden wäre. Und ich bin mir sehr sicher, dass kein Kind eine unglückliche, unzufriedene Mama braucht, die die Unzufriedenheit irgendwann aufs Kind überträgt.
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01.11.2014, 12:54
AW: Von der "Working Bee" zur Mama - Anpassungsprobleme oder Wochenbettdepression?
Julimama,
vertraue auf die Zeit. Deine Tochter ist ja noch sehr klein und nicht jede Frau kriegt diese enorme Lebensveränderung in eine paar Monaten gewuppt. Bei mir war das auch nicht der Fall und ich habe echt den Tag herbeigesehnt, an dem es sich einfach normal anfühlt, ein Kind zu haben. Mir hat es auch total geholfen, mir nach und nach Teile meines alten Lebens "zurückzuerobern". Dank Flasche war ich früh wieder abends mal weg. Nach ein paar Monaten bin ich wieder zum Yoga gegangen, nach 8 Monaten wieder arbeiten.
Ich denke, du machst das alles richtig und es wird sich nach und nach alles einpendeln. Das Leben mit Kind und Arbeit ist zwar nicht weniger anstrengend, aber auf jeden Fall ausgeglichener.
Bei mir hat sich während meiner Abwesenheit auf der Arbeit übrigens auch total viel verändert, was mich auch verunsichert hat. Aber wenn man erstmal wieder zurück ist, findet man sich doch schnell wieder ein... Flexibilität hat man als Mutter ja auf jeden Fall drauf
Alles Gute!
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01.11.2014, 16:19
AW: Von der "Working Bee" zur Mama - Anpassungsprobleme oder Wochenbettdepression?
Die Kollegen (bei mir 98Prozent männlich), die blöde gefragt haben, hab ich wiederrum mit verwunderter Stimme gefragt: wieso, wie lange hast du denn im Job ausgesetzt, als euer Kind da war? Von Frauen gab es keine Kommentare und meine Schwiegermutter war mir egal.
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01.11.2014, 22:49
AW: Von der "Working Bee" zur Mama - Anpassungsprobleme oder Wochenbettdepression?
natürlich bist du die wichtigste person für dein kind. darum ist es soooooo wichtig das es dir gut geht. ein kind passt sich an die gegebenheiten an. das wichtigste ist, das es geliebt wird. wenn du darüber nachdenkst gibt es sicher auch bei deiner freundin mind. 2 punkte in der erziehung ihres kindes / kinder die du so nie machen würdest oder?
Geändert von blubb80 (01.11.2014 um 22:50 Uhr) Grund: freundin - nicht freindin...glaube ich zumindest ;)
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02.11.2014, 11:30
AW: Von der "Working Bee" zur Mama - Anpassungsprobleme oder Wochenbettdepression?
Ehrlich, links rein, rechts raus.
Bevor ich bei Kind 2 nach 12 Monaten wieder anfing zu arbeiten, gingen meinem ersten Arbeitstag Lästereien der Mitarbeiter meiner neuen Abteilung voraus, wie man denn nur könnte. Ein so kleines Kind mit 14 Monaten schon in die Kita usw.
Ich erfuhr das im Vorfeld schon von anderen. Gute Voraussetzungen, wobei 5 dieser Personen nichtmals eigene Kinder, aber immerhin eine Meinung hatten
Kind 1 war ähnlich jung und schon da habe ich gute Erfahrungen gemacht. Ich habe das Modell gefunden, mit dem wir alle gut leben können und der Rest der Bevölkerung kann mich gerne haben.
Eine der Sachen, die überhaupt mit Mutterschaft verbunden sind ist die Tatsache, dass es wirklich alle gut und besser wissen, wie es zu laufen hat. Kann man schonmal üben :-)In allen Dingen ist hoffen besser als verzweifeln
Johann Wolfgang von Goethe
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02.11.2014, 19:15
AW: Von der "Working Bee" zur Mama - Anpassungsprobleme oder Wochenbettdepression?
Ja, da bin ich echt gespannt! Wenn ich Eines gelernt habe, seit ich Mutter bin, dann v.a. dass man sich absolut null einfühlen kann in diese riesengroße Lebensumstellung und die damit einhergehenden Gefühle, wenn man es nicht selbst schon einmal erlebt hat.
Gerade habe ich - wohl hormonell bedingt / 4 Monate postpartum habe ich seit gestern endlich meine Periode bekommen - wieder mal ein Tief bei dem ich meinen Mann kirre quatsche - weshalb ausgerechnet ich mich so schwer tue mit dem Ganzen. Warum ausgerechnet ich es nicht auf die Reihe bekomme, nachts nach dem Füttern wieder einzuschlafen, warum ausgerechnet ich so traurig bin... etc. Au Mann! Mann, Mann, Mann, Mann!
Dabei hatten wir echt einen schönen Nachmittag mit dem kleinen Mann - waren Kaffee trinken, spazieren... Hormone sind schon was Fieses - zumindest wenn sie so durcheinander geraten sind wie bei mir seit einiger Zeit!
WANN FÜHLT ES SICH EEEENDLICH NORMAL AN MUTTER ZU SEIN? Nicht zu wissen, was in der nächsten Stunde passiert, etc. - das muss doch irgendwann mal in Fleisch & Blut übergehen... Bin wahrscheinlich einfach zu ungeduldig - schließlich habt Ihr mir mit Euren Kommentaren ja schon eine etwaige Aussicht gegeben :-)
Eure Antworten helfen mir jedenfalls sehr und geben mir immer ein wenig Auftrieb! Danke nocheinmal.
Habt alle einen schönen Sonntagabend, mit hoffentlich ein bisschen Entspannung!
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02.11.2014, 19:30
AW: Von der "Working Bee" zur Mama - Anpassungsprobleme oder Wochenbettdepression?
Oh,sorry hatte tochter geschrieben. Irgenwann wird es sich normal anfühlen.bestimmt! Wenn du wieder arbeiten gehst und dir auch wieder um andere sachen gedanken machst, wird das sicher helfen. Ich fands auch nochmal anders, als die kleine robben konnte und damit nicht mehr 100% abgängig von mir.
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02.11.2014, 21:35
AW: Von der "Working Bee" zur Mama - Anpassungsprobleme oder Wochenbettdepression?
Bei mir hat es sich so nach 8 Monaten normal angefühlt.
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02.11.2014, 22:08
AW: Von der "Working Bee" zur Mama - Anpassungsprobleme oder Wochenbettdepression?
für mich fühlt es sich nach 1 jahr jetzt noch nicht normal an. vl. liegt das daran wir nicht ganz problemfrei sind, ich weiß es nicht. im rl würde ich das nie jemandem sagen - die leute gucken schon komisch, wenn ich sage, das ich nicht gerne vollzeit zuhause bin. manchmal wünsche ich mir auch sehnlichst mein leben vorher zurück, mit sehr schlechtem gewissen. ausserdem vermute ich, das mir die zeit nach der babyzeit besser gefallen wird
aber ich bin dankbar, zu den glücklichen zu gehören, die erfahren dürfen wie es sich anfühlt, jemanden mehr zu lieben als sich selbst. und ich sehe meine eltern ein bisschen mit anderen augen, dankbarer. sorry fürs ein bisschen ot


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