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    AW: keine Windel mehr, aber Klogang klappt auch nicht

    Ich glaube ein Windel nicht Windelmix ist auch eher verwirrend (außer wenn extra eingefordert-> siehe huppsi).
    Ich traue mich nicht sie wegzulassen, weil wir zuhause so wenig Zeit zum Üben haben- letztes WE klappte es ohne Unfälle.
    Ich will ihr die Frustration in der Kita sparen und den Erziehern die Mitwirkung nicht zumuten. Aber ich merke schon, dass sie dadurch verwirrt ist und mich manchmal fragt "MAma, habe ich eine Unterhose an oder eine Windel?".
    Mit Februarwunder 2012 und Maischatz 2014 an der Hand

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    AW: keine Windel mehr, aber Klogang klappt auch nicht

    Hi Stina,


    ich kann Dir (leider? - bin da noch gar nicht sooo scharf drauf) noch keine Muddi-Erfahrungen bieten, da mein Wuselkerl mit seinen 2 1/2 absolut NULL Interesse an Töpfchen oder Klo hat (bis aufs Spülen, was mich rasend macht)...

    Aber ich kann Dir als ehemalige "jugendliche Straftäterin" in Sachen Hosenpinkeln erzählen, wie es bei mir war:
    Ich war schon als Kleinkind nachts viel früher trocken als tagsüber (wobei Stuhlgang nie ein Problem war - kann man auch besser zurückhalten). Hintergrund war bei mir einfach, daß ich keine Lust hatte, aufs Klo zu gehen. Ich hab diesen lästigen Mist so lange aufgeschoben, wie es nur ging. "Zudrücken" (so der Familien-Slang) war meine Spezialität:
    Beim auf-dem-Boden-Sitzen im quasi-Schneidersitz hab ich mir die Ferse in den Schritt gedrückt und damit den Harndrang sehr wirkungsvoll unterdrückt.
    Kleiner aber lästiger Haken an der Sache: Es ließ sich dadurch so gut unterdrücken, daß die Blase so voll war, daß ich mir fast immer beim Aufstehen in die Hose gemacht habe; mal nur ein paar Tropfen, manchmal ein etwas größerer Schwall (bis ich mit der Hand im Schritt gebremst hab), mal wirklich alles (und nur dann hab ich mich umgezogen. Sonst: zu faul). Meine Mutter war maximal genervt, weil sie den Uringeruch gehasst hat, der mich umwölkt hat.. *seufz*

    Das Zudrücken hatte Folgen: Blasenentzündungen am laufenden Band (allerdings schmerzfrei, man hat es nur immer gerochen) - irgendwann (ich war da schon in der 2ten 3ten Klasse, also 8 Jahre alt) hat mich die Kinderärztin ins Krankenhaus geschickt, unter Vollnarkose wurde getestet, ob die dauernden Blasenentzündungen vieleicht eine organische Ursache hätten (hatten sie nicht).
    Bei der Gelegenheit wurde im Rahmen der Zystoskopie die Harnröhre gezielt geweitet - was echt gemein war, denn dadurch hab ich ne Weile echt die Kontrolle über meine Blase verloren. Und das hat dann zu dem Schlüssel-Zwischenfall geführt, der die Wende gebracht hat:
    Wir waren beim Schwimmunterricht (mussten damals in ein Hallenbad gehen), ich hatte, da erkältet, ne Befreiung und saß mit ein paar anderen Mädels am Rand. Musste aufs Klo, kannte aber den Weg nicht und war zu bequem / feige, um zu fragen. Hab also zugedrückt bis zum bitteren Ende (Ende der Schwimmstunde). Beim Aufstehen ging dann nix mehr und mir ist ALLES in die Hose gegangen. Massig und nicht zu übersehen. Ganz klar reingepinkelt. Alle haben es gesehen (ich war wie gesagt 8) und ich saß danach im Schwimmbad auf der Kloschüssel und hab vor Scham geheult...

    Naja - danach war die Sache innerhalb einiger Wochen im Großen und Ganzen erledigt (wobei ich - wir sind ja völlig unter uns... - auch heute mit fast 40 noch gelegentlich zudrücke, wenn ich grad "keine Zeit" habe)...


    Ich wollte Dir damit keine Angst machen, nur sagen, daß es durchaus sein kann, daß Deine Tochter tatsächlich keine "Zeit" hat, zum Pinkeln zu gehen (zum Stuhl-Thema kann ich nix sagen). Da wird Druck dann u.U. nix bringen. Sollte es sein wie bei mir, würde ich auch versuchen, etwas Zen zu praktizieren - einfach, um das Thema nicht zu sehr in den Vordergrund zu stellen.


    VG,


    Stella

  3. Moderation

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    AW: keine Windel mehr, aber Klogang klappt auch nicht

    Muthase, danke für Deinen Beitrag, der Deinem Namen alle Ehre und mir Mut macht!

    Zitat Zitat von Muthase Beitrag anzeigen
    Er musste sein verpinkeltes Zeug selber ausziehen, in die Wäsche bringen und sich dann alleine wieder frisch anziehen. Das hat ihn so genervt, dass er dann doch lieber frühzeitig aufs Klo gegangen ist. Hat auch ein paar Tage gedauert, aber es hatte Erfolg!

    Ich vermute, mit 3,5 Jahren könntest Du das Deiner Tochter durchaus auch "zumuten".
    "Leider" besteht meine Tochter ohnehin auf selbständiges An- und Ausziehen, das ist für sie also keine negative Konsequenz. Das verschärft leider auch manchmal noch die Stimmung, weil ich in manchen Situationen ungeduldig bin und es nicht gut haben kann, wenn erst die Panne an sich Zeit kostet und Madame dann noch eine halbe Ewigkeit braucht, bis sie wieder angezogen ist. Obwohl ich grundsätzlich schon froh bin, dass sie da so selbständig ist.

    Verkackte Unterhosen habe ich aus lauter Ekel irgendwann nur noch weggeschmissen (wir hatten aber auch extrem viele olle Second-Hand-Unterhosen), was das Häschen sehr entsetzt hat ("Nicht die mit dem Bagger drauf!!!"). Den verkackten Popo habe ich grundsätzlich geduscht (die meisten Kinder finden Duschen ja nicht so prickelnd), nicht gerade kalt, aber auch nicht zu kuschelig warm und gemütlich. Und gewaschen habe ich zwar ein wenig öfter, aber nicht öfter als unbedingt nötig, so dass Häschen auch die hässlichsten und unbequemsten Not-Hosen tragen musste.
    Das mit dem Wegwerfen muss ich mir auch überlegen. Wir haben nämlich auch ein paar Second-Hand-Slips, die ich eigentlich nur für Notfälle aufgehoben habe, von L. aber heiß geliebt werden. Allerdings habe ich so die Ahnung, dass wegwerfen mit Ansage kurzfristig einen grandiosen Wutausfall auslösen würde, danach aber alles vergessen wäre. Aber einen Versuch wäre es wert..
    Und das mit dem duschen mache ich auch so - ist oft auch einfach nötig. Die Temperatur stelle ich schon auf angenehm, aber das Prozedere an sich findet sie meist nicht so toll und ich unterbinde in dem Moment auch jegliches spielen in der Wanne.


    Stella: auch Dir danke, obwohl sich das in der Tat etwas weniger vielversprechend liest...
    Ich war übrigens selbst auch so ähnlich. Mir ist das auch bewusst und ich dachte bis vor kurzem auch, dass ich deshalb unendlich viel Geduld mit meiner Tochter haben würde. Pustekuchen - ich reagiere trotzdem sauer
    Ich selbst habe mich als Kind oft nicht getraut zu sagen, dass ich muss und wenn es bemerkt wurde, war mir das peinlich und ich hab es deshalb verleugnet und noch länger eingehalten, um zu vertuschen, dass ich wirklich schon länger muss. Bei L. glaube ich eigentlich ihrem Verhalten nach nicht, dass sie da auch so ein Schamgefühl hat. Sie reagiert sehr viel selbstbewusster und abgeklärter auf ihre "Missgeschicke" und geht offensiver mit dem Themenkomplex Ausscheidungen und Toilette um als ich. Aber natürlich kann ich nicht in sie reinsehen und in guten Momenten ist mir das bewusst und ich reagiere gelassen und sensibel. Allerdings möchte ich auch nicht, dass sie das Gefühl bekommt, dass ihre momentane Methode ja auch ok ist.
    12 26. We are Family.

    Moderation in Erziehung & Freundschaft

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    AW: keine Windel mehr, aber Klogang klappt auch nicht

    Hallo Stina,

    bei uns ist es auch noch nicht so weit, komplett auf Windel zu verzichten und bisher funktioniert das nur kurzzeitig daheim - ist aber kein dominantes Thema momentan. Die Tussi ist ja auch ein gutes Jahr jünger als deine Grosse.
    Was mich dazu bringt hier zu schreiben, war jetzt deine letzte Aussage zum eigenen Verhalten wie auch die Schilderung von Stella.
    Ich war als Kind wohl mit 2 windelfrei, wollte von mir aus aufs Klo und das klappte wohl auch gut. Wie es nachts war, weiss ich nicht, aber da hast du auch nicht so das Problem wohl? Jedenfalls kann ich mich noch sehr gut erinnern, dass ich auch bis in die Grundschulzeit hinein immer mal wieder Pipiunfälle hatte (ausschliesslich Pipi, immerhin ). Und an den Grund kann ich mich noch sehr gut erinnern. Meine Mutter war oft nicht besonders geduldig. Mir klingt noch ihr vom Augenverdrehen begleiteter Satz "jetzt musst du schon wiiiieder aufs Klo" in den Ohren. Offenbar fand sie, ich muss zu oft, wobei es vermutlich normal häufig war. Um den genervten Ausdruck nicht ständig sehen zu müssen, hab ich also oft wohl gar nix mehr gesagt, bis es dann zu spät war Was ich zusätzlich lange nicht mochte, da ich eher schüchtern war: selbst zu fragen, wo die Toilette ist und diese auch noch alleine aufzusuchen. Wobei als ich älter war vor allem der ewige Spruch meiner Mutter ausschlaggebend war. (ja, DA haben wir's: Mutter ist IMMER Schuld ) Ich trag das meiner Mutter nicht nach, aber ich kann mir das so zumindest erklären. Bis heute erzählt sie, dass ich ja ständig pinkeln musste und so oft (haha, oft ist bei ihr auch schnell erreicht ) in die Hose gemacht hätte. Die Ursache aus ihrer Sicht ist, dass ich immer soooo viel getrunken hätte. Tja, mag sein, aber dann muss man sich auch über den Output nicht wundern?
    Lange Rede, wenig Sinn: ich kann verstehen, dass du genervt bist und gerade bei vollgekackter Unterhose hätte ich wohl auch keinen Nerv mehr. Aus meiner Sicht machst du auch nix falsch, finde ich, denn ich glaub, du bist noch echt sehr geduldig in allem. Ich fand hier viele Vorschläge gut, von der Rückkehr zur Windel über Belohnungen bis hin zur direkten Entsorgung heissgeliebter Unterhosen. Ich hoffe, ihr findet da bald eine verträgliche Lösung, ohne auch wieder zur Einhalteproblematik zurückzukehren
    Mir gelingt im Moment auch bei Pipiunfällen noch absolute Ruhe, da ist Herr neka eher immer aufgeregt (gut, der wurde schon 2x angepinkelt ). Bin gespannt, wie es bei euch weitergeht!

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    AW: keine Windel mehr, aber Klogang klappt auch nicht

    Stina, ich hab das hier alles überflogen und eeigentlich müsste ich sehr dringend nähen, ABER:

    Wie wäre es denn in dieser akut-keine-Lust-Phase mit ganz kurzfristiger Belohnung? Bin da an sich nicht der größte Fan, aber wenn es sowohl dich als auch die Maus mittlerweile doch etwas belastet bis nervt, vielleicht eine Idee..:

    Wenn sie derzeit so auf Puzzles steht, zb, bei jedem erfolgten Klogang ein PuzzleTEIL heraus geben und so etwas akute Sammlerfreude und Spielvorfreude wecken?

    Direkt etwas in Aussicht haben ist ja doch noch mal etwas anderes, als zb eine Klingel, für die man sich mehrere Male anstrengen muss ( ohne Wertung!).

    Hier geht D. übrigens auch nur alle Jubeljahre mal auf das Pötti, Toilette macht ihm generell Angst.. F. ist da, auch durch Teilzeit-windelfrei, deutlich entspannter.

    Und bei Nr. drei machen wir windelfrei von Anfang an, das Theater mit D. nervt mich mittlerweile doch etwas.... Jawoll, muss ich mal so sagen...
    Mit drei kleinen Rackern , dem besten Ehemann und einem Julibaby im Bauch

  6. Inaktiver User

    AW: keine Windel mehr, aber Klogang klappt auch nicht

    Stina,
    Ich fürchte der richtige Ansprechpartner fürs mutmachen bin ich hier auch nicht.....

    (das krötchen wurde hier mit gut 2 Jahren - auf eigenen Wunsch! - windelfrei. So ganz langsam verläßlich klappen tut es aber erst jetzt fast 4 Jahre später!!! ... Meine Gelassenheit angesichts vollgekackter Hosen hält sich inzwischen auch sehr in Grenzen. )

    Nach diversen Beratungsgesprächen und unseren vielen Versuchen zu Hause würde ich aber auch ersteinmal damit anfangen jeden einzelnen klogang (ob nur bei erfolg oder generell weiß ich jetzt gar nicht ) mit etwas kleinen (Aufkleber oder auch Puzzleteil wie von piccolo angedacht) belohnen, damit sich ein sofortiges Erfolgserlebnis einstellt.
    Laut einer beratungsdame sollten so klein anfangen, daß sie es gleich schafft möglichst mehrmals am Tag belohnt zu werden.

    Die Fahrradklingel im Regal finde ich super weil so schön anschaulich,aber ist vielleicht noch etwas zu langatmig - je nachdem wie lange es dauert, bis sie weit genug runtergewandert ist. Eventuell kann man ja die beiden Systeme auch koppeln?
    Aufkleber pro klogang. Bei 10 Aufklebern wandert die Klingel nach unten?
    (Sie wieder nach oben wandern lassen würde ich aber vermeiden)

    Liebe Grüße und gute Nerven!

  7. Moderation

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    AW: keine Windel mehr, aber Klogang klappt auch nicht

    Zitat Zitat von neka Beitrag anzeigen
    Hallo Stina,
    Wie es nachts war, weiss ich nicht, aber da hast du auch nicht so das Problem wohl?
    Ich gar nicht, nee
    Nein, auch bei der Maus klappt es nachts wirklich hervorragend.

    Jedenfalls kann ich mich noch sehr gut erinnern, dass ich auch bis in die Grundschulzeit hinein immer mal wieder Pipiunfälle hatte (ausschliesslich Pipi, immerhin ). Und an den Grund kann ich mich noch sehr gut erinnern. Meine Mutter war oft nicht besonders geduldig. Mir klingt noch ihr vom Augenverdrehen begleiteter Satz "jetzt musst du schon wiiiieder aufs Klo" in den Ohren. Offenbar fand sie, ich muss zu oft, wobei es vermutlich normal häufig war. Um den genervten Ausdruck nicht ständig sehen zu müssen, hab ich also oft wohl gar nix mehr gesagt, bis es dann zu spät war Was ich zusätzlich lange nicht mochte, da ich eher schüchtern war: selbst zu fragen, wo die Toilette ist und diese auch noch alleine aufzusuchen. Wobei als ich älter war vor allem der ewige Spruch meiner Mutter ausschlaggebend war. (ja, DA haben wir's: Mutter ist IMMER Schuld ) Ich trag das meiner Mutter nicht nach, aber ich kann mir das so zumindest erklären. Bis heute erzählt sie, dass ich ja ständig pinkeln musste und so oft (haha, oft ist bei ihr auch schnell erreicht ) in die Hose gemacht hätte. Die Ursache aus ihrer Sicht ist, dass ich immer soooo viel getrunken hätte. Tja, mag sein, aber dann muss man sich auch über den Output nicht wundern?
    Ähnliche Erinnerungen habe ich auch, allerdings eher in bezuig auf meine Schwester - vielleicht kann ich mich bei mir selbst einfach nicht erinnern, wir sind ja mehr als 5,5 Jahre auseinander. Aber da fand ich es auch schon immer doof, wenn meine Schwester musste und dann kam "schon wieder? Muss das jetzt sein?" oder sowas überflüssiges. Und sowas werden meine Kinder wirklich nie hören, genau aus dem Grund dass ich auch später manchmal noch dachte, vielleicht war mir das deshalb immer so peinlich offen zu sagen, dass ich muss.

    Ich hab mich auch früher auchschon immer gewundert, wie wenig vorbereitet meine Mama dann oft war und im Akutfall erst mal anfing, ein Klo zu suchen - ich überlege gerade schon immer vorher, wo die Maus unterwegs Klomöglichkeiten hat und ich sage ihr auch vorher bspw. in einem Laden "es gibt hier Klos, sag mir bitte Bescheid, wenn Du musst. Guck, die sind da drüben, wir müssen erst noch hinlaufen, also sag rechtzeitig Bescheid" oder ähnliches. Interessanterweise hat es unterwegs seiher eigentlich ganz gut geklappt.


    Mir gelingt im Moment auch bei Pipiunfällen noch absolute Ruhe, da ist Herr neka eher immer aufgeregt (gut, der wurde schon 2x angepinkelt ).
    Ist hier auch so . Bei echten Unfällen, also sprich nicht rechtzeitig geschafft oder wirklich glaubhaft zu spät gemerkt, bin ich übrigens die Ruhe und Gelassenheit in Person. Auch wenn die Ansage bspw. auf dem Heimweg vom Spielplatz kam, mein Büsche-Angebot ausgeschlagen wurde und dann beim Heimkommen die Hose doch schon nass ist - geschenkt, kann ich total verstehen.
    Aus der Ruhe bringt mich nur ausdrücklich darauf hingewiesen zu werden, dass sie offensichtlich muss und dann nach Verweigerung mit nasser Hose anzukommen.





    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Stina,
    Ich fürchte der richtige Ansprechpartner fürs mutmachen bin ich hier auch nicht.....

    (das krötchen wurde hier mit gut 2 Jahren - auf eigenen Wunsch! - windelfrei. So ganz langsam verläßlich klappen tut es aber erst jetzt fast 4 Jahre später!!! ... Meine Gelassenheit angesichts vollgekackter Hosen hält sich inzwischen auch sehr in Grenzen. )
    4 Jahre später? Oh, oh...

    Nach diversen Beratungsgesprächen und unseren vielen Versuchen zu Hause würde ich aber auch ersteinmal damit anfangen jeden einzelnen klogang (ob nur bei erfolg oder generell weiß ich jetzt gar nicht ) mit etwas kleinen (Aufkleber oder auch Puzzleteil wie von piccolo angedacht) belohnen, damit sich ein sofortiges Erfolgserlebnis einstellt.
    Laut einer beratungsdame sollten so klein anfangen, daß sie es gleich schafft möglichst mehrmals am Tag belohnt zu werden.

    Die Fahrradklingel im Regal finde ich super weil so schön anschaulich,aber ist vielleicht noch etwas zu langatmig - je nachdem wie lange es dauert, bis sie weit genug runtergewandert ist. Eventuell kann man ja die beiden Systeme auch koppeln?
    Aufkleber pro klogang. Bei 10 Aufklebern wandert die Klingel nach unten?
    (Sie wieder nach oben wandern lassen würde ich aber vermeiden)

    [/QUOTE]

    Zitat Zitat von Piccolo79 Beitrag anzeigen
    Stina, ich hab das hier alles überflogen und eeigentlich müsste ich sehr dringend nähen, ABER:

    Wie wäre es denn in dieser akut-keine-Lust-Phase mit ganz kurzfristiger Belohnung? Bin da an sich nicht der größte Fan, aber wenn es sowohl dich als auch die Maus mittlerweile doch etwas belastet bis nervt, vielleicht eine Idee..:

    Wenn sie derzeit so auf Puzzles steht, zb, bei jedem erfolgten Klogang ein PuzzleTEIL heraus geben und so etwas akute Sammlerfreude und Spielvorfreude wecken?

    Direkt etwas in Aussicht haben ist ja doch noch mal etwas anderes, als zb eine Klingel, für die man sich mehrere Male anstrengen muss ( ohne Wertung!).
    Ich kann verstehen, dass Ihr nicht alles haarklein lest und weiß auch gar nicht mehr, was ich in welchem Strang dazu detailliert erzählt hatte, daher nochmal die Kurzfassung:

    Wir haben mit einem Belohnungssystem gestartet, wo es pro trockenen/sauberen Tag abends einen besonderen Sticker gibt, den die Maus auf ein Blatt mit zehn Glitzerkringeln kleben darf. Wenn alle Kringel beklebt sind, gibt es ein Puzzle ihrer Wahl (einzelne Teile würden bedeuten, dass wir aussuchen - genau das aussuchen möchte ich aber ihr überlassen. Und dann haben die Mausepuzzles inzwischen 40-50 Teile - ok, da könnte man einen Teil natürlich auch einfach so mit dem Puzzle rausrücken..)
    Außerdem bin ich gerne bereit, dass über einen langen Zeitpunkt Kleberchen geklebt werden, aber nicht dazu, ständig neue Puzzle zu kaufen, falls L. das System dann als eingeführt betrachtet und das weiter so will...)

    Da schnell klar war, dass das lange dauert, gibt es inzwischen für jeden erfolgreichen Klogang außerdem einen bunten Punkt auf einen kleineren Zettel mit Kringeln (ohne Glitzer ) - die ursprüngliche Idee, dass sie mit den kleinen Zetteln die Sticker für den großen erwerben kann, haben wir schnell verworfen, ist zu undurchsichtig, und die kleine Belohnung "zieht" auch allein so ein bisschen - aber eben eher so, dass sie im Nachhinein Spaß dran hat und sich freut, aber nicht unbedingt als große Motivation im Fall "Kind muss".

    Das mit der Klingel war wie gesagt eine spaßige Schnapsidee - die ist seither noch gar nicht gewandert (trotz erfolgreicher Klogänge), aber vielleicht foppen wir sie damit noch ein bisschen, bevor wir die rausrücken (da wird die bei Bedarf mal durchaus weeeeeit nach oben wandern ). Das war aber wirklich nie als ernsthaftes Belohnungssystem gemeint.
    12 26. We are Family.

    Moderation in Erziehung & Freundschaft

  8. Inaktiver User

    AW: keine Windel mehr, aber Klogang klappt auch nicht

    Zitat Zitat von Stina Beitrag anzeigen

    4 Jahre später? Oh, oh...
    Das hört sich (und ist ) enorm an, das stimmt.
    Aber es gab natürlich immer wieder bessere und schlechtere Phasen.

    Dazu kamen gerade in den letzten 2-3 Jahren extrem viele erschwerende veränderungen hinzu (mehrfacher kiga-Wechsel, Geburt des Bruders, umbauten in der Wohnung, extrem gestresste Eltern, Umzug nach Dland, wieder neuer kiga, ein ganz plötzlicher Todesfall), die uns garantiert mächtig zurückgeworfen haben.

    Zu guter letzt ist das krötchen nicht gerade ein total einfacher Charakter und die Tatsache, daß mir trotz aller guter Vorsätze die Gelassenheit teils komplett verloren gegangen ist, hat da nicht geholfen.


    Das muss und wird bei euch bestimmt nicht noch 4 Jahre dauern!

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    AW: keine Windel mehr, aber Klogang klappt auch nicht

    Hallo,

    wir hatten mit unserem Großen auch so eine Phase, da war er fast vier und schon ein knappes Jahr trocken.

    Ich habe ihn irgendwann freundlich, aber bestimmt öfter gebeten, mir bei der Wäsche (also alles, auch die "normale" Wäsche) zu helfen, weil es eben im Moment so viel wäre. Er hat dann natürlich gefragt, warum es so viel ist, da habe ich ihm erklärt, daß es daran liegt, daß ich seine Sachen wieder häufiger waschen muß, weil sie wieder naß werden. Ich habe ihm versichert, daß das nicht schlimm wäre, er lernt das eben noch, aber dann eben ein bißchen Hilfe vom "Großen" (der Bruder war gerade ein jahr alt) vonnöten wäre.

    Nach zehn Tagen war der Spuk vorbei.

    Bei kleineren Kindern würde ich mir wohl auch was anderes überlegen, aber mit 3 1/2 oder vier passiert es doch eher aus Unlust, denn aus nicht kontrollieren können.

    Viel Glück, ich bin gespannt, wie das bei unserem Kleinen wird,
    Grüße von Zeehund
    2 Seehundkinder zu Hause (6 & 3 Jahre)

    Hofft auf einen Juni-Heuler...

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    AW: keine Windel mehr, aber Klogang klappt auch nicht

    Zitat Zitat von Stina Beitrag anzeigen
    Allerdings möchte ich auch nicht, dass sie das Gefühl bekommt, dass ihre momentane Methode ja auch ok ist.
    Stina, ich habe keine tollen Tipps. Ich wollte nur hierzu sagen: Ich bin überzeugt, dass deine Tochter das weiß, dass die momentane Methode nicht ok ist. Auch wenn du das überhaupt nicht thematisieren würdest. Sie weiß ja, dass ihr auch aufs Klo geht und das von ihr erwartet.
    Ich würde also versuchen, das möglichst wenig zu thematisieren, weil ich darauf vertraue, dass Kinder solche Sachen wissen. In eurem Fall ganz bestimmt, da das Thema ja doch sehr präsent ist.

    Ansonsten bin ich leider kein Fan von Belohnungen und würde das alles weglassen (was jetzt keine Kritik sein soll, ich kann sehr gut verstehen, dass ihr das probiert). Aber an sich ist ein Klogang in meinen Augen etwas Normales, und sollte auch als solches wahrgenommen werden. Die vielen Erzählungen von Mitschreiberinnen, die sich an dieses Thema noch erinnern, machen mich doch etwas nachdenklich ...

    Daher würde ich mir wohl vornehmen, einfach einen langen Atem zu haben, und stillschweigend die Unterhosen auswaschen. Meinem Kind würde so ein Verhalten wohl am meisten helfen. Denn Kinder wollen es uns doch unbedingt recht machen. Und sie wissen, dass wir möchten, dass sie aufs Klo gehen. Ich bin überzeugt, dass deine Tochter im Moment ihr Bestes gibt, auch wenn das auf dich nicht so wirkt. Und du wirst sie aus meiner Sicht am meisten stärken, wenn du ihr vertraust, dass sie das hinkriegen wird.

    Ein Gedanke noch: wir hatten hier auch eine Zeit lang Verstopfung, und du hast irgendwo was von nicht täglichem Stuhlgang geschrieben. Das brachte bei uns allerdings den Durchbruch. Die Kinderärztin meinte, ich solle ihm erklären, dass es wichtig sei, einmal am Tag groß aufs Klo zu gehen, und das hat er mit knapp 3 Jahren schon gut verstanden. Wenn er tagsüber also keinen Stuhlgang hatte, haben wir es uns abends auf dem Klo "gemütlich" gemacht Und es war dann tatsächlich irgendwie auch ein schönes Ritual, da er dabei oft Dinge aus dem Kiga erzählt hat, wir gesungen haben ...

    Ich wünsche dir viel Geduld

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