Liebe Alle,
um den Strang mal etwas am Leben zu erhalten: Hier läuft es soweit ganz gut. Der Winzling hatte zwei wirklich schlechte Tage, war miesepetrig und durch nichts aufzuheitern. ich hoffe, morgen wird es besser! Parallel plane ich hier das Abstillen, bzw. das teilweise Abstillen, da ich ab Oktober wieder arbeite. Mein Plan ist, nur noch abends und nachts zu stillen. Ursprünglich wollte ich komplett Abstillen, aber da der Kleine nachts immer noch 4-5 Male wach wird, erscheint mir Stillen als die unkompliziertere und zugleich gesündere (fürs Kind) Variante. ich hoffe, das klappt so, wie ich es mir vorstelle, zumal ich Ende September zwei Nächte (zum Glück nicht nacheinander) vom Kind getrennt sein werde -mal schauen, wie das sein wird. Ansonsten sieht mein Plan vor, nach und nach die Stillmahlzeiten durch die Flasche zu ersetzen, die er jetzt gelegentlich schon bekommt. Da der Winzling ja bereits drei Breimahlzeiten bekommt und diese bis auf das Gemüse auch eifrig in sich reinschaufelt, stille ich sowieso schon nicht mehr sooo viel. Mal schauen, wie das wird....
Hat eine von Euch Erfahrungen mit einem derartigen Vorgehen?

Liebe Mariabel: Ich hoffe, die Situation bei Euch hat sich stabilisiert? Eure Kleine wird sicherlich mitbekommen, wenn die Stimmung angespannt ist, Kinder haben da feine Antennen. Allerdings -ich weiß ja nicht, wie Ihr Euch streitet, aber ich gehe mal davon aus, dass die Teller nicht vor dem Kind fliegen :P -gehören auch derartige Emotionen zum Leben dazu und ich bin mir ziemlich sicher, dass Euer Baby es auch merken würdet, wenn Ihr eine heile Welt simuliert. Für Babies sind vorgegaukelte Stimmungen sicherlich viel schwieriger -da unecht und für das Kind nicht nachvollziehbar- zu verarbeiten als echte, wenn auch Negative. Dennoch wünsche ich Euch, dass Euer Zusammenleben sich bald etwas beruhigt!
Die Entscheidungen hier werden gerne und überwiegend mir überlassen, obwohl wir sonst so gar nicht das traditionelle Rollenbild leben. Naja, mir solls recht sein ;)

Soweit, viele liebe Grüße