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  1. Avatar von Kamille
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    AW: Frage an Mamas/ Papas mit 2 und mehr Kindern

    Hallo, ich kann Deine Gedanken und Gefühle ganz gut verstehen. Bei uns stellten sich diese Fragen nach dem "Wozu nochmal von vorne anfangen" und "Können und wollen wir uns ein weiteres Kind leisten" beim dritten Kind, mit dem ich jetzt in der 16. Woche schwanger bin.

    Ich habe ganz persönlich die Erfahrung gemacht, dass ich "den" großen Kinderwunsch nie hatte. Das war also für mich nie ein Indikator dafür, ob ich ein Kind (und dann noch ein Kind) bekomme... Mein Mann war sich hingegen immer sicher, dass er einmal Kinder will und gerne auch mehr als 2, daher kam das Kinderthema also zuerst von ihm. Da er 8 Jahre älter ist als ich, war er auch derjenige, der den Zeitfaktor angesprochen hat. Mich hat das allerdings nicht unter Druck gesetzt, denn es war klar, wenn ich nicht will, dann geht es nicht. Mir hat seine Einstellung eher die Sicherheit gegeben, dass er es, egal wie es läuft und egal wie anstrengend alles wird, mittragen wird.

    Nunja, irgendwann war es eher so eine Kopfentscheidung von mir so nach dem Motto: Der Zeitpunkt passt nie wirklich und meinem Mann läuft die Zeit weg und ich bin Anfang 30 etc. Da habe ich dann zugestimmt, es einfach mal darauf ankommen zu lassen und bin quasi "ins kalte Wasser" gesprungen. Ich liebe meine Kinder sehr, aber mir ist die Umstellung auf das Muttersein und auf ein Familienleben mit Kind gehörig schwer gefallen.

    Aber jetzt als wir über ein mögliches drittes Kind sprachen, kam bei mir ganz deutlich das Herz ins Spiel. Wir haben natürlich auch hinterfragt, ob wir die Babyzeit noch einmal von vorne beginnen und die Zeit für persönliche Freiheiten noch einmal nach hinten verlagern wollen, ob wir genug Platz und Hilfe haben werden etc. Ich habe lange darüber nachgedacht, denn mein Verstand hatte natürlich ganz viele Argumente dagegen. Auch wenn der finanzielle Rahmen nicht das Problem ist, so habe ich mich doch vor allem gefragt, ob unsere Kraft und Energie für ein weiteres Kind reichen wird.

    Letztlich spielte bei der Entscheidung aber die Fragen eine Rolle: "Fehlt uns da noch jemand, haben wir noch einen Platz im Herzen?" Ich denke, wie es mit einem weiteren Kind dann sein wird, werde ich erst wissen, wenn es da ist. Und ich werde natürlich nicht alle Fragen und Sorgen, die sich damit verbinden, von vornherein beantworten können. Ich vertraue darauf, dass sich für alles eine Lösung finden wird. Das ist der Punkt, an dem ich aufgehört habe auf ein eindeutiges Ja vom Kopf her (das Herzens-Ja war schon längst da)zu warten und mich für ein weiteres Kind entschieden habe. Und das genügt mir als Basis für die Entscheidung jetzt auch so.... Ich muss auch zugeben, mir gefällt die Vorstellung, dass zumindest in der Anfangszeit in unserem Leben noch einmal alles ein bißchen weniger geordnet und perfekt sein wird, sehr. Ich würde es rückblickend definitiv bereuen, diesen Mut nicht noch einmal gehabt zu haben.

    Alles Gute für Deine Entscheidung.
    "Change is constant..."

    Kamille, 39, mit Maus (6) und Mäuserich (2,5) und Wusel im Bauch.


  2. Registriert seit
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    AW: Frage an Mamas/ Papas mit 2 und mehr Kindern

    Zitat Zitat von Glimmer_of_Hope Beitrag anzeigen
    @ Chris85
    und wie ist es jetzt zwischen deinem Mann und Dir? Seit ihr fleißig am "üben" Mein Mann hat auch gesagt, es könne irgendwann auch so sein, dass ich dann viell. will u er u.U. dann halt nicht mehr
    ich bin eigentl. mehr der emotionale Typ aber in dieser Hinsicht grübel ich einfach zu viel.. viel zu viel..
    Nun will ich endlich mal auf deine Frage antworten
    Bei uns ist alles gut. Gerade jetzt in der Zeit, in der man doch mehr kuschelt und herzelt, ist es sehr harmonisch. Klar Unstimmigkeiten gibt es immer mal, aber das lässt sich viel besser klären als vor einigen Jahren. Natürlich wünsche ich mir, dass mein Mann mehr mit mir mithibbelt, aber vielleicht ist es ganz gut wenn einer von beiden auf dem Boden bleibt
    Ich kann deinen Mann schon gut verstehen, gerade wenn er so ein Typ - Familienmensch - ist, dass er so langsam die Zeit davon rennen sieht. Ich bin auch immer am Ende des Tages am suchen wo die Stunden, Minuten etc. schon wieder hin sind
    Mit 44 Jahren ist er ja noch kein alter Mann, aber er hat auch schon ein paar gute Jährchen hinter sich (bitte keine Haue, hoffe es versteht mich niemand falsch sondern worauf ich hinaus will), er möchte mit dir zusammen so ein wunderbares Erlebnis teilen und das finde ich von deinem Mann total schön. Ich möchte dich jetzt auch nicht umstimmen, sondern nur die Augen öffnen, dass du einen tollen Mann an deiner Seite hast, der dir sicher zur Seite stehen wird.
    Du kennst deinen Mann am besten... du musst dich mit dem Gedanken wohl fühlen.
    Ja ich dachte auch immer ich bin ein totaler Herz- und Bauchgefühl-Hörer, aber in vielen Dingen kommt doch eher wieder der Kopf durch, der blöde Gedanken, Fragen und Ängste aufwirft.
    Ich selbst habe ja auch schon ein Kind (Sohn, 7 Jahre alt) und bin auch immer wieder am überlegen ob es die richtige Entscheidung war/ist, sich für ein 2. Kind zu entscheiden. Wir haben noch einen Hund, der durch die Vorbesitzer etwas ängstlich ist. Da bin ich auch nicht sicher wie das mal werden wird. Dann kommen noch meine Angstzustände dazu. Diese lassen mich in schlimmen Phasen gar nicht erst das Haus verlassen... da hab ich auch bedenken wie das werden wird, ob das mit Baby vereinbar ist. Andererseits denke ich mir, warum soll ich wegen z. B. meinen Ängste auf das tolle Erlebnis verzichten.

    Es gibt leider immer wieder unverhoffte Zwischenfälle/Probleme, allerdings sind diese ja da um gelöst zu werden

    Ich weiß es ist so leicht gesagt, aber versuche mehr das Positive zu sehen. Freu dich, dass du einen Mann gefunden hast, der sich als Stiefpapa toll macht und sicherlich ein toller Vater für euer gemeinsames Kind... Versuche nicht so viel in der Vergangenheit zu hängen, sondern konzentrier dich auf die Gegenwart und was noch kommen mag. Nur weil du mal einen Fehltritt mit dem ersten KV deiner Süßen gemacht hast, heißt das nicht, dass das wieder passiert. Wie gesagt, du kennst deinen Mann und kannst sicherlich besser beurteilen ob du dir "zutraust" mit ihm einen weiteren Schritt zu gehen.

    Ich wünsche dir für deine Entscheidung alles Gute... Wenn du möchtest, würde ich mich freuen von dir zu hören, wie es dir geht oder wenn du einfach nur quatschen magst.

    Liebe Grüße


  3. Registriert seit
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    AW: Frage an Mamas/ Papas mit 2 und mehr Kindern

    @camille

    Herzlichen Glückwunsch zu SS :-)

    Wenn ich in mich reinhorche ist es, dass "niemand" fehlt. Es ist schön, wie es ist. Wir 3 sind eine kleine tolle Familie geworden und auch sehr glücklich.. aber ab und an hab ich für mich auch das Gefühl.. naja zu 4. hört sich auch sehr schön an und bei uns wäre schon noch Platz im Herzen

    Mein Mann ist ja 14 Jahre älter als ich und das "es passt nie" stimmt irgendwie auch.. wenn man es rational betrachtet ist immer irgendwas.. dein Sprung ins kalte Wasser bewunder ich

    Was mir oft gesagt wird.. mit einem Kind ist alles viel leichter, bei zweien wird es viel schwieriger.. stimmt das?

    lg

    Glimmer

  4. Avatar von Wiesenkraut
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    AW: Frage an Mamas/ Papas mit 2 und mehr Kindern

    hm, ich überlege ob ich das überhaupt bestätigen würde...
    aber ja, in ein paar Beziehungen stimmt das, wenn die Kinder eng zusammen sind vom Alter.
    du kannst dich mit einem Kind mit hinlegen, wenn es schläft hast du ein Kind das so 2 Jahre älter ist, hat sich das erledigt. Du kannst ein Kind zu dem von ihm gewählten Zeiten schlafen lassen, wenn du 2 hast die eng zusammen sind, musst du es z.b wecken um den/die Große im Kindergarten abzuholen und hast evtl ein übelgelauntes kind.

    Meine Große und die Kleine waren ja noch etwas weiter auseinander als deine wären, wenn du jetzt sofort schwanger wärst. Da fand ich 2 Kinder nicht schwieriger als eins. Die Große war allerdings eben auch schon sehr selbständig. Ich musste sie nicht mehr von der Schule abholen, musste sie nicht mehr bei den Hausaufgaben kontrollieren.

    Ich konnte mich wieder mit hinlegen...auch wenn die Große da war - die benötige keine Bespassung mehr. Ganz im Gegenteil. Ich konnte anders als bei den Großen durchaus in Ruhe duschen und der Großen sagen "kannst du mal für 15-30 Minuten aufpassen.

    Also meine Antwort wäre 2 sind viel anstrengender als eins wenn sie kurz hintereinander geboren werden. In deinem Fall würde ich sagen ists eher weniger anstrengend als das 1. war.
    Ich geh mal davon aus, dass du deiner Tochter auch sagen könntest "du fahr doch mal mit der Kleinen im Kinderwagen eine Runde um den Block (o.ä) um irgendwas in Ruhe zu machen...ab diesem Zeitpunkt werden 2 Kinder einfacher als 1

    Manchmal ist das ganz große Glück ganz klein



    meine Binometten waren Kapuzinerkresse und Diadora.
    einen dicken an die Beiden




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    AW: Frage an Mamas/ Papas mit 2 und mehr Kindern

    @chris85

    Bei uns ist auch eigentl. sehr harmonisch.. bis auf einige kleine Meinungsverschiedenheiten, aber ohne dieses wäre es zuckersüssperfekt.. und wer will sowas auf Dauer?

    Ich denke, dass ich hauptsächlich in den meisten Angelegenheiten zwar auf mein Bauchgefühl höre aber sehr klar Kopfmensch bin..

    Wie schaffst du es deine Angstattacken zu überwinden wenn du mit deinem Kind alleine bist?

    Danke für die lieben Worte

    Mein Mann ist wirklich toll und egal was ist, er ist eigentl. immer da und versucht zu helfen und abzunehmen wo er kann und dass er uns beide so bedingungslos liebt ist unbezahlbar

    Die sclechte Erinnerung hat zimlich geprägt und sitzt scheinbar auch noch sehr tie in mir, mir tut es meinem Mann auch oft leid gegenüber, dass er der ist, der darunter zu leiden hat manchmal..

    Aber durch die vielen tollen und netten Antworten und Fragen von euch, um so mehr hab ich das Gefühl, dass es für mich gar nicht so abwegig ist

    Danke auch für deine Antwort und für dein Angebot

    Liebe Grüße

    Glimmer

  6. Avatar von Symphonie
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    AW: Frage an Mamas/ Papas mit 2 und mehr Kindern

    ich finde, wenn Du Dich nicht bereit fühlst Dich für einige Zeit zurückzunehmen, dann lieber kein Kind. Du weißt ja wie es ist mit kleinem Kind, dazu habt ihr dann noch ein großes,also alles noch einmal etwas mehr.

    ich sehe es bei Freunden. großes kind sechs, sie dachten, och schwupps noch eins und alles läuft so weiter, aber nein. Obwohl beide Kids ständig wegorganisiert sind kommt sie eigentlich zu nichts...
    Für mich, an Deiner Stelle, wäre es wichtig mit meinem Mann zu besprechen was ER vorhat zutun und das konkret abzuspreche. Elternzeit aufteilen oder er nimmt parallel?
    Tritt er in Job und Privatleben zurück damit Du Dir wichtige Dinge weiter macchen willst?

    Nachgeben für ihn... hm, Du hast ja schon ein Kind und kannst es einschätzen wie es ist. Wenn Du dann immernoch nicht dafür bist, dann lass es.

    Sie ist wieder da....
    Aller guten Dinge sind 3!!! *

    M (1/08), Li (12/09), La (10/11)

    * Das hat sogar Talea erkannt







  7. Registriert seit
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    AW: Frage an Mamas/ Papas mit 2 und mehr Kindern

    Nachgeben werd ich auch nicht, diese Frage stellt sich so gesehen auch nicht, viell war das am Anfang schlecht beschrieben von mir..

    Er würde die Elternzeitkomplett übernehmen, wenn ich das wollen würde oder ich könnte meinen Job auch relativ zügig nach einer SS von zuhause aus ausüben, müßte aber 1x die Woche schon ins Büro für ein paar Std.

    Arbeitstechnisch nimmt er sich jetzt schon zurück (früher hatte er locker 60+ Arbeitswoche) das hat sich auf 40- reduziert.. halt mal mehr mal weniger, je nach Arbeitslage und er könnte auch von zuhause aus arbeiten.. Privatleben muss er nichts zurückstecken.. abgesehen von dem bisschen Sport was er macht, zieht er weder um die Häuser noch sonstiges

    Du schreibst deine Freundin organisiert beide Kinder ständig weg, dass hört sich aber nicht schön an und wozu muss sie das denn dauernd machen? Falls ich das so richtig verstanden habe?

    @wiesenkraut

    ja meine Große ist schon sehr selbstständig, sie möchte zwar noch zur Schule gebracht werden, aber nicht mehr abgeholt werden, Hausaufgaben erledigt sie im Hort, so dass wir weil sie da auch sehr verantwortungsbewusst ist, nur die Kontrolle dann machen und sie am Nachmittag dadurch viel Freizeit hat.. noch fällt ihr das auch alles zu und sie muss 0 lernen.. mal schauen wie das in der 4. Klasse dann ab August wird
    Geändert von Glimmer_of_Hope (07.05.2014 um 20:50 Uhr) Grund: Beitrag doppelt abgeschickt

  8. Avatar von Kamille
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    AW: Frage an Mamas/ Papas mit 2 und mehr Kindern

    Zitat Zitat von Glimmer_of_Hope Beitrag anzeigen

    Was mir oft gesagt wird.. mit einem Kind ist alles viel leichter, bei zweien wird es viel schwieriger.. stimmt das?

    lg

    Glimmer

    Hallo, ich will gerne versuchen, die Frage zu beantworten:

    Ich finde - ganz kurz gesagt - zwei Kinder nicht schwieriger zu organisieren als eins. Das liegt wohl aber auch daran, dass mir die Umstellung auf ein Kind sehr schwer gefallen ist. Die allererste Babyzeit habe ich als stressig in Erinnerung. Ich war unentspannt, fühlte mich auf einmal so eingesperrt und war wahnsinnig verkrampft. Beim zweiten Kind, das dann ca. 3 Jahre später kam, waren wir ein eingespieltes Team und hatten unser Leben auf Kinder umgestellt. Ich habe nach einem Jahr wieder gearbeitet und hatte mich inzwischen gut eingefunden in das Leben zwischen Beruf und Kindern. Die zweite Elternzeit habe ich daher sehr, sehr genossen, denn ich wusste nun ja, was auf mich zukommt, wie schnell das erste Babyjahr vorüber geht und wie schnell die Zeit mit Kindern überhaupt vergeht. Der Kleine war zudem auch ein sehr entspanntes Baby, was es noch einmal leichter gemacht hat.

    Ich habe allerdings für die Große weiterhin den Kita-Platz (Ganztagesbetreuung - ich Rabenmutter) gehabt und sie war tagsüber auch (gerne) dort. So konnte ich den Tagesablauf mit dem Baby weitestgehend frei gestalten. Das Bringen der Großen hat morgens mein Mann übernommen und ich habe das Abholen dann mit einem Spaziergang mit dem Baby verbunden. Oft waren wir dann auch noch zusammen mit der Großen spazieren oder auf dem Spielplatz. Das hat prima funktioniert. So ausgeschlafen war ich vorher und auch nachher nie wieder. Das stelle ich mir mit einem noch größeren Altersabstand auch eher leichter vor...

    Abends war dann meistens und vor allem in der ersten Zeit mein Mann da, so dass wir uns beim Insbettbringen aufteilen konnten. Nach 8 Monaten kam auch der Kleine dorthin in die Kita, weil ich zu der Zeit auch noch promoviert habe. Das fand ich aber ganz schön, weil ich mir die Zeit frei einteilen konnte. Entweder habe ich geschrieben oder ich habe die Kinder bei mir gehabt. Ich fand die Zeit total schön..... da war ich wesentlich flexibler als später nach dem Wiedereinstieg in den Beruf.

    Inzwischen spielen die beiden Mäuse viel miteinander und beschäftigen sich dadurch viel mit sich selbst, was auch einige Erleichterung bringt. Der Kleine ist dadurch nicht immer nur auf uns Eltern fixiert, weil er ja immer noch eine Bezugsperson mehr hat, die auch schon mal Schuhe anziehen oder etwas zum Trinken holen kann.....Deine Tochter wäre dann ja auch wesentlich älter als meine es ist. Da ist das Zusammenspielen sicher nicht mehr so das Thema, aber sie ist schon selbständiger und wird sicherlich viel helfen können, wenn sie das möchte.

    Organisatorisch finde ich es derzeit auch gut machbar. Ich arbeite erst seit kurzem vollzeitnah, davor immer Vollzeit. Die Große hat einmal die Woche einen Tanzkurs und der Kleine kommt dann eben mit und wartet mit mir bis sie fertig ist. Wenn sie beide größer werden, ist es sicherlich noch wieder anders. Aber ich denke, das lässt sich dann auch organisieren. Und viele Dinge, die ich mit einem Kind erledige, erledige ich jetzt eben für und mit zwei Kindern. Manche Handgriffe bleiben eben doch gleich, ob mit einem Kind oder zweien.

    Ich denke das einzige, woran ich lange zu knabbern hatte ist, dass die Eltern mit einem Kind in unserem Bekanntenkreis natürlich schneller aus dem Wickel- und Babyalter heraus sind und sich auch eher bei der Betreuung abwechseln können, so dass immer mal einer ganz ohne Kind unterwegs sein kann. Ich habe das Gefühl, dass sie auch viel eher als wir wieder zu anderen Dingen im Leben übergehen können. Da habe ich manchmal das Gefühl, aus dieser "engen" Phase nie herauszukommen. Dann geht mir auch schon mal die Puste aus und ich brauche dann dringend Zeit für mich. Bei uns kommt es ohne bewusste Planung eben selten vor, dass man ganz ohne Kind ist, es sei denn die Große ist verabredet und einer mit dem Kleinen unterwegs. Das wird sich aber mit zunehmenden Alter ändern.

    Wir haben bisher auch keine Oma in der Nähe, die uns mal eben ein oder beide Kinder abnimmt. Wir müssen dass dann immer mit unserer Babysitterin organisieren. Auch das wird sich bald ändern, dann wird die Oma pensioniert und zieht zu uns in die Stadt. Das hat uns jetzt bei den Überlegungen zum dritten Kind auch noch mal entlastet...

    Ich denke, mit jedem Kind verlängert (oder bei Euch beginnt) man die Babyzeit noch einmal, aber auch die Jüngsten werden größer und auf einmal ist man dann doch viel zu schnell aus dem Windelalter heraus... Eine Bekannte von mir hat 4 Mädchen und die jüngste ist so alt wie meine Große. Also, die Babyzeit ist auch bei 4 Kindern einmal definitiv vorüber.

    Ohje, das war jetzt lang, aber ich glaube, die Frage lässt sich eben nicht pauschal beantworten. Wir haben uns jetzt dafür entschieden, Mehrfacheltern zu sein und leben das dann auch so mit allen Vor- und Nachteilen. Aber viel schwerer als mit einem Kind kommt es mir wie gesagt jetzt auch nicht vor.

    Ganz lieben Gruß
    "Change is constant..."

    Kamille, 39, mit Maus (6) und Mäuserich (2,5) und Wusel im Bauch.
    Geändert von Kamille (08.05.2014 um 15:52 Uhr)

  9. Avatar von Symphonie
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    AW: Frage an Mamas/ Papas mit 2 und mehr Kindern

    Zitat Zitat von Glimmer_of_Hope Beitrag anzeigen
    Du schreibst deine Freundin organisiert beide Kinder ständig weg, dass hört sich aber nicht schön an und wozu muss sie das denn dauernd machen? Falls ich das so richtig verstanden habe?
    weil beide viel arbeiten und keiner sich zurücknimmt, dann sport, Friseur und alles....es sieht anscheinend keiner ein dass man einige Zeit auch mal zurückstecken kann, auch zB im Job ( das ginge) oder nach der Arbeit nicht noch stundenlang zum Sport fahren muss ( er). Dazu eben Freunde treffen, Abendeinladunge, Kino, Sauna....

    Sie ist wieder da....
    Aller guten Dinge sind 3!!! *

    M (1/08), Li (12/09), La (10/11)

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  10. Avatar von Symphonie
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    AW: Frage an Mamas/ Papas mit 2 und mehr Kindern

    Grundsätzlich finde ich zwei Kinder schon schwieriger weg zu organisieren. Hat man eins, hat man Auszeiten wenn Kind beim Sport, Freunden oder Schule/ Hort/ Kiga ist. Hat man zwei müsste man auch Nr 2 irgendwo unterbringen wenn man diese Zeit nutzen will.
    Nicht dass man nicht Dinge schaffen kann wenn man ein Kind bei sich hat. Das will ich nicht sagen, aber die Fragestellung war ja anders.

    Auch haben wir es im familiären Rahmen gemerkt. klar wenn es mal sein muss gehen auch zwei auf einmal ( drei schon garnicht!) aber angeboten und mit den Kindern verabredet wird sich immer nur mit dem Größten. Und das nicht, weil die Mittlere noch zu klein wäre, die könnte auch gut mal einen tag alleine mit der Tante machen, oder spontan beim Opa übernachten und und.

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