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    AW: Viele Wege führen nach Rom – Spontane Geburt, PDA und Kaiserschnitt

    @ FrauSnuggles: Dann zieh' Dein Ding durch!! Auch, wenn eine KS-Geburt unterm Strich teurer ist - das sollte Dich als jemanden, der da grad einen neuen Steuerzahler in die Welt setzt und die Zukunft dieses Landes sichert, allerdings nicht wirklich jucken. Wir reden von keinen Unsummen.

    Und ja, ich würde auch sagen: Sprich mit Deiner Gyn. Wenn sie nicht grad auf der Super-Eso-Welle schwimmt, sollte sich da ein Weg finden.

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    AW: Viele Wege führen nach Rom – Spontane Geburt, PDA und Kaiserschnitt

    Ich würde nie jemanden verurteilen, der sich für einen Kaiserschnitt entscheidet, aus welchen Gründen auch immer. Aber man sollte jeder jungen Mutter durchaus auch einmal sagen, dass ein Kaiserschnitt schon wirklich gravierende Nachteile für ein Kind hat.
    Da ich osteopathisch arbeite, weiß ich z. B. dass den mit Kaiserschnitt geborenen Kindern der Druck des Geburtskanales fehlt. Beim Baby sind ja die Kopfplatten noch nicht knöchern zusammen gewachsen. Wenn das Köpfchen durch den Geburtskanal gepresst wird, werden diese Platten stark gepresst, danach gehen sie wieder in ihre ursprüngliche Lage. Das ganze ist unheimlich wichtig für das Cranio-sacrale System.
    Alle Osteopathen wissen, dass Kinder, die nicht durch den Geburtskanal gepresst wurden, oft Probleme verschiedenster Art entwickeln, wie z. B. anhaltendes Schreien, Unruhe, Schiefhalsstellung, Still-bzw. Trinkprobleme usw.

    Das nächste ist: passiert ein Baby den Geburtskanal, so bekommt es dort die erste Ladung wichtiger und gesundheitsfördernder Bakterien von der Mutter ab, die sich danach im Darm ansiedeln und die 1. Besiedelung bilden (die 2. erfolgt durch Hautbakterien beim Stillen).

    Wenn eine Mutter darüber informiert ist und sich dann immer noch für einen "Wunschkaiserschnitt" entscheidet, dann ist es halt so. Aber diese Dinge sollten nach meiner Meinung nicht außer Acht gelassen werden.

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    AW: Viele Wege führen nach Rom – Spontane Geburt, PDA und Kaiserschnitt

    Danke aber das ist echt mein geringstes Problem da ich in meinem Leben bisher mehr gearbeitet und in die Sozialkassen eingezahlt habe als jede einzelne Mutter in meinem Bekannten- und Freundeskreis :-)

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    AW: Viele Wege führen nach Rom – Spontane Geburt, PDA und Kaiserschnitt

    @ Fels: Ja, stimmt. Natürlich gibt's auch Gründe, die für die natürliche Geburt sprechen! Die Frage ist allerdings auch, wie groß ist die statistische Wahrscheinlichkeit für Schiefhals & Co bei natürlicher Geburt - und wie groß bei KS-Geburt? Ähnliches gilt für Allergien. D.h., wie groß ist das Schädigungs-Potenzial durch den Kaiserschnitt wirklich? Schließlich gibt's ja auch Kinder, die all diese Probleme aufweisen, obwohl sie natürlich geboren und gestillt wurden. Ich finde das alles nicht sooo einfach zu beantworten.

    Natürlich will man immer das allerbeste für's Kind und für mich hat auch grundsätzlich mein Kind Vorrang - aber m.E. sollte man die Interessen der Mutter auch nicht außer Acht lassen.

  5. Inaktiver User

    AW: Viele Wege führen nach Rom – Spontane Geburt, PDA und Kaiserschnitt

    Ich habe vor der Geburt viel über das "Wie" nachgedacht.
    Eine PDA wollte ich wenn es zu schmerzhaft wird auf jeden Fall.

    Aufgrund von Bluthochdruck stand eine Einleitung am errechneten Termin im Raum. Darauf habe ich über einen WKS nachgedacht, weil Einleitung in meiner Vorstellung schlimmer war und ich vor allem "worst of both worlds" vermeiden.

    2,5 Wochen vor Termin bekam ich plötzlich Wehen und meine Tochter kam in einer Blitzgeburt zur Welt, um 3 Uhr erste Wehen, um 8 war das Kind da.
    In der kurzen Zeit hatte ich höllische Schmerzen.
    Als gegen 6 Uhr das CTG angeblich kaum Wehen aufzeichnete, meinte die Hebamme dass ich vielleicht am nächsten Tag oder auch schon am Abend mein Kind haben werde. Sie hätte uns fast nach Hause geschickt.
    Ich hatte aber kaum noch Wehenpausen und habe dann meinen Mann vollgeheult, dass ich das nicht bis zum Abend überlebe und er den Laden aufmischen soll, damit ich eine PDA kriege
    Für eine PDA war es zu spät, meine Tochter war 1,5 Stunden nach dieser Geschichte auf der Welt.
    Habe ich jetzt das Gefühl was besonderes geleistet zu haben?
    Nicht wirklich.
    Ich wurde so vom Geschehen überrumpelt, da war nichts was ich irgendwie durch meinen Willen oder meine Kraft hätte beeinflussen können. Mein Körper hat einfach übernommen.
    Das es so schnell ging war genausowenig mein Verdienst wie eine gute Verdauung.

    Meine Tochter habe ich zwar "selbst geboren", die Plazenta allerdings nicht, die wurde in Vollnarkose entfernt.
    Und Stillprobleme hatten wir auch.

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    AW: Viele Wege führen nach Rom – Spontane Geburt, PDA und Kaiserschnitt

    Was doch eigentlich schade ist, dass man sich wirklich mühsam Informationen zusammensammeln muss, um sich ein realistisches Bild zu machen:

    Welche Risiken gehe ich bei einem KS ein, welche gehe ich bei einer vaginalen Geburt ein?
    Entweder sind die Verfasser der Informationen pro oder contra und das schlägt sich dann in den Informationen nieder.

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    AW: Viele Wege führen nach Rom – Spontane Geburt, PDA und Kaiserschnitt

    Seh' ich auch so.

    Ich fände eine Aufstellung à la: anhaltendes Schreien (bitte mit klaren Kriterien!) - Wahrscheinlichkeit KS / Wahrscheinlichkeit natürliche Geburt etc. hilfreich. Denn auch mit Angaben wie "Schiefhälse treten bei Kindern nach KS x,y mal häufiger auf als bei Kindern nach normaler Geburt", kann man m.E. viel verzerren. Eine Wahrscheinlichkeit von 0,003% vs. 0,001% ist eine Verdreifachung. Klingt erstmal viel - ist aber bei entsprechend geringem Risiko immer noch - sorry - wurscht. (Wenn man das Pech hat, dazu zu gehören, natürlich nicht, logisch. Soll nicht zynisch sein!).

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    AW: Viele Wege führen nach Rom – Spontane Geburt, PDA und Kaiserschnitt

    Ich muss vielleicht noch dazu sagen, warum mich das Thema grad so triggert:

    Wie erwähnt hatte ich einen medizinisch indizierten KS. Und ich gebe zu, dass ich damit ein wenig zu kämpfen hatte. Ich hatte das Gefühl, dass meine Kleine darunter leiden muss. Und auch nach der Geburt hatte ich ein schlechtes Gewissen. Mein Baby war nämlich wirklich ziemlich unruhig - was im Nachhinein betrachtet allerdings daran lag, dass ich sie nicht satt bekam. Natürlich bekam ich auch Stories à la "KS-Kinder sind später unselbstständig und gehen immer den Weg des geringsten Widerstandes." zu hören. Obendrein hab ich mich noch um mein "Geburtserlebnis" betrogen gefühlt. Natürlich hatte ich auch Angst, meine Allergien zu vererben.

    Nun, nach einem Jahr, ist mein Kind der absolut unbeschwerte Sonnenschein - und kann unglaublich wütend werden, wenn sie was nicht schafft (Weg des geringsten Widerstandes, wo bist du??). Von Allergien und der Neurodermitis, die ich in diesem Alter schon in ziemlich schwerem Ausmaß hatte, nix zu sehen. Und mein Geburtserlebnis? Ist mir mittlerweile völlig wurscht. Ungefähr so relevant, wie die schwierige Weisheitszahn-OP, die ich vor vielen Jahren hatte.

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    AW: Viele Wege führen nach Rom – Spontane Geburt, PDA und Kaiserschnitt

    Zitat Zitat von Fels Beitrag anzeigen
    (...)
    passiert ein Baby den Geburtskanal, so bekommt es dort die erste Ladung wichtiger und gesundheitsfördernder Bakterien von der Mutter ab, die sich danach im Darm ansiedeln und die 1. Besiedelung bilden (die 2. erfolgt durch Hautbakterien beim Stillen).(...)
    *reinhüpf*
    da ich noch nicht mal schwanger bin, habe ich mir über die Form der Geburt noch keine Gedanken gemacht, aber ich wurde ja mal geboren
    Medizinisch indizierter KS und ich wurde nicht gestillt.
    Ergebnis: Ich habe seit ich 24 bin eine Birkenpollenallergie, an die letzte Grippe o.ä. kann ich mich aber nicht erinnern und kann ich mich als fit und gesund bezeichnen.
    Laienfazit: Kann Auswirkungen haben, muss aber nicht.

    *raushüpf*

  10. Inaktiver User

    AW: Viele Wege führen nach Rom – Spontane Geburt, PDA und Kaiserschnitt

    Zitat Zitat von viv_1980 Beitrag anzeigen
    Seh' ich auch so.

    Ich fände eine Aufstellung à la: anhaltendes Schreien (bitte mit klaren Kriterien!) - Wahrscheinlichkeit KS / Wahrscheinlichkeit natürliche Geburt etc. hilfreich. Denn auch mit Angaben wie "Schiefhälse treten bei Kindern nach KS x,y mal häufiger auf als bei Kindern nach normaler Geburt", kann man m.E. viel verzerren. Eine Wahrscheinlichkeit von 0,003% vs. 0,001% ist eine Verdreifachung. Klingt erstmal viel - ist aber bei entsprechend geringem Risiko immer noch - sorry - wurscht. (Wenn man das Pech hat, dazu zu gehören, natürlich nicht, logisch. Soll nicht zynisch sein!).
    Genau diese Zahlen wird einem aber niemand liefern können, ähnliches z.b auch bei Themen wie Stillen usw
    Und dann liest man irgendwo einen Artikel " Kaiserschnitt verdreifacht Risiko auf...." Und zig Frauen machen sich verrückt

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