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01.04.2014, 12:39Inaktiver User
AW: Viele Wege führen nach Rom – Spontane Geburt, PDA und Kaiserschnitt
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01.04.2014, 12:52
AW: Viele Wege führen nach Rom – Spontane Geburt, PDA und Kaiserschnitt
der Artikel ist super
vor allem das Fazit, dass geliebt sein am Schluss das Wichtigste ist - das gilt auch für alle Baby-Benchmarks (copyright by viv
) wie "meins kann schon... deins noch nicht?" (bis man so weit ist, hat man die Geburt ja meist vergessen
)
Wolkenschaf:
Ich bin überzeugt, du bekommst die Senkung in den Griff. Mit Zeit und Training. Ich hab meinen Körper nach etwa einem Jahr erst wieder als "normal" wahrgenommen. Aber man ist ja doch auch ne Weile schwanger, was lange leiert, braucht halt Zeit wieder an den Platz zu kommen
Allgemein zum BeBo:
Was im Hinblick auf Geburt und Beckenbodenmuskeln ja gerne vergessen wird, ist, dass nicht nur das bewusste Anspannen, sondern vor allem auch das bewusste Lösen dieser Muskeln ganz wichtig ist. Das kann man aber lernen, so wie die bewusste Bauchatmung, die man für die Wehen braucht. Meine GVK-Hebi war begeistert zu hören, dass ein paar in der Gruppe schon mal Yoga gemacht hatten - da atmet man so, wie man es bei den Wehen braucht. Also für alle die noch durchmüssen: ist nicht die schlechteste Übung
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01.04.2014, 12:53
AW: Viele Wege führen nach Rom – Spontane Geburt, PDA und Kaiserschnitt
Das kann ich total nachvollziehen und ich denke, mir ginge es da überhaupt nicht anders.
Die Standard-Rückbildungskurse sind meist auch wirklich nicht berauschend.
Super. Und du schaffst das bestimmt!Habe jetzt aber glaube ich das richtige für mich gefunden
Ich finde das gar nicht OT - du bist ja auch keine Exotin, was solche nachgeburtlichen Beschwerden anbelangt; insofern hilft deine Offenheit auch solchen Frauen, denen es ähnlich geht, die sich aber alleine damit fühlen, da im RL nicht gerne darüber gesprochen wird.Wollte nicht OT werden, aber da sieht man mal wie komplex das stangthema ist
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01.04.2014, 13:03Inaktiver User
AW: Viele Wege führen nach Rom – Spontane Geburt, PDA und Kaiserschnitt
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01.04.2014, 13:18
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01.04.2014, 13:22
AW: Viele Wege führen nach Rom – Spontane Geburt, PDA und Kaiserschnitt
Also ich hab im Vorfeld der Geburt oft gelesen, dass gerade die sehr schnellen Geburten weder für Körper noch Psyche der Hit sind - deine Schilderungen sind dafür ja der beste Beweis und das find ich schon unfair, dass schnell hier immer mit "einfach" gleichgesetzt wird im allgemeinen Bewusstsein. Eine Verwandte hatte zwei recht zügige Geburten und war zwar bei Kind 2 darauf gefasst, aber hätte auch lieber mehr Zeit gehabt und z.B. eine PDA oder andere Schmerzmittel in Anspruch genommen.
Ist halt in keinem Fall so, dass man mal so zwischendurch ein Kind rausquetscht (oder holen lässt) und dann mit dem Alltagsgeschehen fortfährt...
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01.04.2014, 13:23
AW: Viele Wege führen nach Rom – Spontane Geburt, PDA und Kaiserschnitt
Ja, die Aktion "selbstgeboren" ist ein Bärendienst für den Hebammenberuf.
Ich habe die Petitionen für die Absicherung der Hebammen mit unterschrieben, obwohl meine Erfahrungen mit Hebammen eher zwiegespalten sind.
Das liegt nicht nur, aber auch an dem "Natürlichkeitswahn", samt Globuli etc. pp. Ich habe in Vor- und Nachsorge so einige freiberufliche Hebammen kennenlernen 'dürfen', die tollste Hebamme die ich hatte, habe ich ausgerechnet im Krankenhaus kennengelernt, das eines der größten Geburtskliniken Deutschlands ist.
Sehr passend finde ich diesen Absatz:
aus Was zum Teufel heisst hier nicht #selbstgeboren ? | Mama hat jetzt keine Zeit…Henriette, meine Nachsorgehebamme der alten, holländischen Schule (sie kommt ohne Globuli und Räucherstäbchen aus, man stelle sich das vor) sagte mir in Bezug aufs Stillen etwas, das auch für diese #selbstgeboren-Geschichte zutrifft: Die Natural Mamas Bewegung hat grundsätzlich gute Ansätze, weil tatsächlich oft über-pathologisiert, über-behandelt wird – aber sie hat auch ihre negativen Seiten. Die Frauen versteifen sich auf ein idealisiertes Bild, wie eine Schwangerschaft, eine Geburt, der Beginn ihrer Mutterschaft verlaufen sollten. Aber es kommt immer anders. Immer. Und dann muss man das Ideal loslassen. Es gibt nicht die Stillbeziehung (oder Schwangerschaft, oder Geburt). Für Dich gibt es nur Deine. Akzeptiere sie, lebe sie und schick alle, die Dir was anderes einreden wollen, zum Teufel.
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01.04.2014, 13:46
AW: Viele Wege führen nach Rom – Spontane Geburt, PDA und Kaiserschnitt
Sehr schön gesagt.
Ich finde das passt genauso auf die Geburt. Festzuhalten ist doch am Ende, dass eine Geburt für jede Frau ein einschneidendes und sehr individuelles Erlebnis ist. Da gibt es kein richtig und kein falsch. Eine gute Hebammenbetreuung kann einiges zu einem positiven Geburtserlebnis beitragen, aber auch dort ist die persönliche Beziehung zur Gebärenden wichtig.
Wolkenschaf, ich habe von diesem Training bis jetzt nur Gutes gehört. Damit klappt es bestimmt.
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01.04.2014, 18:34
AW: Viele Wege führen nach Rom – Spontane Geburt, PDA und Kaiserschnitt
Optik: Ich habe zwei durchschnittlich grosse Kinder (3.6 kg) entbunden (beide übertragen) und mein Bauch gleicht einer Mondlandschaft - nur leider weniger hart. In meine Rektusdiastase passen immer noch 2-3 Finger, obwohl ich immer schlank war (und noch bin). Mit Bikini muss man mir allerdings nicht mehr kommen.
Ich glaube, das ist eine Mischung aus schmalem Becken = Riesenbauch + ordentlicher Gewichtszunahme + genetisch bedingt schlechtem Bindegewebe (danke, Papa). Ich habe schon in der Pubertät an allen wachsenden Körperpartien diese weissen Streifen bekommen…
Nunja - zwei süsse Kinder trösten ja über einiges hinweg.
Fit war ich nach beiden Geburten sehr schnell wieder. Ab dem 2. Tag hatte ich das Kind im Tragetuch und bin herumgesaust. Da war die PDA jedenfalls nicht hinderlich (im Gegenteil - es bleibt vielleicht sogar mehr Kraft übrig).
Eine nicht-esoterische Hebamme zu finden war auch hier nicht ganz einfach. Letztlich hatte ich aber riesiges Glück mit meiner Nachsorgehebamme für die zweite Geburt.
Akzeptiere sie, lebe sie und schick alle, die Dir was anderes einreden wollen, zum Teufel.
Ja, wenn man eines als frischgebackene Eltern lernen muss (meist auf die harte Tour), dann ist es Emanzipation. Die Anti-Schmerzmittel-Faschisten sind ja nur die ersten in einer langen Reihe: Stillnazis, Mützenmafia, Zuckerparanoia-Liga, ….
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02.04.2014, 11:17
AW: Viele Wege führen nach Rom – Spontane Geburt, PDA und Kaiserschnitt
Mich kennen viele hier ja schon von meinem Thread über meine Geburt. Aber hier möchte ich mich auch gerne mal äußern.
Zum Thema Wunsch-Kaiserschnitt kann ich nur noch eins sagen: Für einige Frauen ist der Kaiserschnitt mit Sicherheit wirklich die bessere, oder sogar die einzige, Möglichkeit. Das kann ich jetzt aus eigener Erfahrung sagen. Für alle, die meinen anderen Thread noch nicht kennen. Ich bin Angstpatientin und habe eine Angststörung, ließ mich zu einer normalen Geburt (mit PDA) überreden, und verlor ganz zum Schluss, wegen starken Schmerzen trotz PDA, völlig die Nerven, sodass es schließlich kurz vor der eigentlichen Geburt noch ein Kaiserschnitt unter Vollnarkose werden musste. Dadurch fehlt mir das Geburtserlebnis und die ersten Momente im Leben meiner Tochter. Außerdem mache ich mir Vorwürfe, weil ich so kurz vor dem Ziel war und es doch "nicht geschafft" habe. Außerdem, weil ich weiß, dass meine Tochter wohl "problemlos", jedenfalls aus der Sicht von Ärzten und Hebammen, unten hätte raus kommen können.
Deshalb mein Rat an dieser Stelle an alle Frauen, die sich eine normale Geburt wirklich nicht zutrauen bzw. nicht vorstellen können, und die vielleicht die Angst davor beherrscht: Hört auf eure innere Stimme, sie sagt euch wahrscheinlich das richtige! Und lasst euch zu nichts überreden, wovon ihr im inneren wisst, dass ihr es nicht durchhalten werdet! Ihr schätzt euch höchstwahrscheinlich vollkommen richtig ein. Es gibt eben einen Unterschied zwischen Angst und Angst. Wahrscheinlich ist ein Wunsch-Kaiserschnitt in dem Fall für euch das beste. Umgeht am besten von Anfang an die Situation, von der ihr sowieso wisst, dass ihr sie nicht meistern werdet. Ihr könnt wenigstens euer Baby gleich sehen und macht euch sicher deutlich weniger Vorwürfe als ich jetzt.



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