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    AW: Das zweite Kind

    Zitat Zitat von neka Beitrag anzeigen
    Ich hab auch für mich irgendwann gemerkt, dass sie vieles halt erst macht, wenn sie es sich voll zutraut und dann auch kann. Trinken aus dem Becher, selber essen, laufen, und voila: aufs Klo gehen.
    Ja, das ist hier ja auch so. Der Kurze ist nie an der Hand gelaufen z.B. Der hat sich an den Möbeln langgehangelt oder ist eben gekrabbelt, wenn das nicht ging. Und gelaufen ist er erst, als er selbst frei laufen konnte. Und Gefüttertwerden fand er auch doof. Auf Hilfe annehmen steht er gar nicht. (Außer beim Einschlafen... )

    Zitat Zitat von neka Beitrag anzeigen
    Ich war übrigens als Kind ein grosser Handschüttel-Verweigerer und meine Mutter hat mich netterweise nie dazu genötigt. Ihr war das recht egal, wie andere Leute das fanden - und mal ehrlich: was soll ein Kind auch die Hand schütteln
    Ja, das irritiert den Kurzen auch irrsinnig, wenn jemand ihm die Hand schütteln will. Die halten ihm die Hand entgegen und er ist nicht ablehnend, er weiß nur gar nicht, was er damit machen soll - weil wir das auch irgendwie bei den Leuten, die wir kennen, halt nie machen, also kriegt er es eben nicht vorgelebt. Wir sagen entweder nur hallo und tschüß, oder bei Freunden wird umärmelt. Beim Händeschütteln greife ich dann auch nicht ein, meist regelt sich das irgendwie und das Händeschütteln klappt dann, und die Leute sind zufrieden, allerdings bleibt der Kurze meist etwas verdutzt zurück.

    Zitat Zitat von neka Beitrag anzeigen
    Wenn die Tussi z.B. was geschenkt bekommt, ist sie meist sprachlos und grinst sich eins. Dann frag ich eher so "oh, wie toll - hast du dich schon bedankt?" und dann kommt das Danke auch ganz schnell aus dem Grinsegesicht rausgeschossen. Sind ja auch einfach Kinder und keine dressierten Affen Freude geht in dem Fall vor Höflichkeit und so ein Kinderlachen ist für die Schenkenden ja oft schon das Schönste. Dass sie an Geschenken rummeckern, kommt sicher früh genug
    Das gibt es hier auch oft, dass er es vor Freude einfach vergisst. Wenn er es nicht selbst sagt, frage ich bei ihm kurz nach, und dann kommt meist ein "danke", sonst sage ich es statt ihm. Ich insistiere nicht. Aber meistens klappt es mit bitte und danke schon sehr gut. Wir sind als Paar aber auch sehr freundlich miteinander. Lustig ist immer, wenn er ausrastet, weil er irgendwas will, und ich ihn dann bitte, sich erst zu beruhigen und es dann nett zu sagen, und dann kommt merkbar zusammengerissen mit wackeliger Stimme ein betontes "Ich.Möchte.Bitte.Dass.Du. xyz"

    Zitat Zitat von filterkaffee Beitrag anzeigen
    Ich kenne eigentlich kein Kind um die 3, das grüßt; weder im Kiga noch die Kinder meiner Freundinnen oder Cousinen. Hab aber jetzt noch nie gedacht, dass die Kinder schlecht erzogen sind oder so. Oft ist es auch Schüchternheit.
    Ach doch, der Kurze macht das oft schon. Spätestens auf Aufforderung eigentlich immer. Schüchternheit ist ja wirklich nicht sein Problem. Aber auch da ist es so, dass ich maximal einmal frage, "Sagst du auch noch hallo/tschüß?", und wenn dann nichts kommt, muss auch nicht. Beim Kurzen in der TaMu-Gruppe war bis vor Kurzem (jetzt ist sie 3 und in den Kindergarten gewechselt) auch so eine notorische Grüß-Verweigerin, da haben wir uns einfach alle schon regelmäßig eins gegrinst.

    Zitat Zitat von Alemanita Beitrag anzeigen
    Beim Kinderfriseur hat er 15-20 Minuten brav auf dem Motorrad gesessen und nach vorne geschaut. Dann ist er anstandslos in den Buggy (meistens ein Problem). Ich war da etwas baff, muss ich sagen.
    Cool!

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    AW: Das zweite Kind

    Zitat Zitat von filterkaffee Beitrag anzeigen
    Heute morgen hab ich sie auch so angefahren und zum weinen gebracht nur weil sie eine andere Strumpfhose anziehen wollte - völlig überflüssig, meine Reaktion.
    Sowas gibt es hier auch oft. Wie gesagt, Geduld ist auch echt nicht meine Stärke. Hinterher tut es mir dann wieder leid, und ich habe das Gefühl, ich muss dann extra lieb zu ihm sein - und das ist auch wieder suboptimal, denn klar will ich ihm auch nicht vorleben, dass man sich alles rausnehmen kann, wenn man dafür dann hinterher besonders schleimt. Ja, unsouverän ist wohl das richtige Wort. Mein Problem ist meist auch, dass ich bei einer schlechten Nacht oder einem schlechten Tag gleich schon wieder den Teufel an die Wand male und alles gleich wieder die totale Katastrophe ist, während nüchtern betrachtet eigentlich inzwischen die guten Schlafphasen überwiegen und die guten und schlechten Tage sich immerhin die Waage halten.
    Aber ich bin sicher, die Möhre steckt das weg. Das gute Grundgefühl im Miteinander ist ja da!

    Ich sitze jetzt gerade mal wieder mit ner tauben Backe da. Ich hab echt seit Wochen schon wieder an jedem meiner freien Tage einen Zahnarzttermin; es ist Grundsanierung angesagt... Der macht jedesmal eine Füllung - mir wär ja ein Monstertermin mit allem auf einmal lieber, aber das ist irgendwie nicht seine Taktik. Gleich wird aber fleißig Haushalt gemacht, damit ich mir dann wieder ein Mittagsdate mit Herrn Ha verdient hab. Und ich habe mir auf dem Heimweg eben einfach mal selbst einen großen bunten Blumenstrauß geschenkt - weil ich eine so gute Mama bin.

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    AW: Das zweite Kind

    Zitat Zitat von filterkaffee Beitrag anzeigen
    Heute morgen ist mir auch wieder eine Sache aufgefallen, die wir beide schlecht beherrschen und die ich der Möhre so eigentlich nicht vorleben will - dass man auch in schwierigeren / hektischen Zeiten ruhig bleiben kann und nicht gleich die Nerven verlieren sollte. Ich kann mich daran erinnern, dass meine Eltern auch oft so unsouverän waren wenn irgendwas nicht lief und ich das nicht toll fand. Manchmal denke ich, dass ich deshalb auch selbst in hektischen Situation nicht so gelassen reagiere oder deshalb nicht so zuversichtlich in schwierige Situation reingehe wie andere.

    Derzeit ist es halt mal nicht ganz so easy (die letzten Monate waren wirklich ziemlich entspannt bei uns) - beide viel zu tun auf der Arbeit, beide am kränkeln, Kind mit Dauerhusten, schlechte Nächte und schon sind wir am dauerjammern, dass ja alles so anstrengend ist und wir so fertig sind. Anstatt zu sagen, wir hatten jetzt monatelang Ruhe, jetzt ist es halt mal schwieriger - Augen zu und durch. Das nervt mich selbst und ich will das meiner Tochter eigentlich nicht so vorleben. Heute morgen hab ich sie auch so angefahren und zum weinen gebracht nur weil sie eine andere Strumpfhose anziehen wollte - völlig überflüssig, meine Reaktion.
    Ach, mach dir mal nicht zu grosse Sorgen. Klappt doch sicher auch bei den geduldigsten Eltern nicht immer und dann finde ich es auch besser, sich "normal" zu verhalten und sich nicht zu verstellen. Schon aus dem simplen Grund, weil es mir genauso geht Ich erinner mich z.B., dass in meiner Kindheit meine Mutter eigentlich immer für mich da war, aber halt manchmal auch nicht genug Geduld hatte. So hat sie immer die Augen gerollt, wenn ich aufs Klo musste (und meint bis heute, das hätte ich "gerne aus Langeweile" gemacht - tjanu...), was oft dazu führte, dass ich eingehalten hab, bis es halt in die Hose ging. Was natürlich dann in Vorwürfen endete, warum ich denn nichts gesagt hab usw... Das erinnere ich besonders negativ und bin deshalb für meine Verhältnisse echt die Geduld in Person gegenüber der Tussi, wenn sie ne neue Hose braucht oder halt am Morgen 3x Pipi machen will. Da will ich ihr einfach kein schlechtes Gefühl vermitteln. Schafft inzwischen sogar Herr neka, der hat sie gestern Abend nochmal aus der Nachtwindel gepellt, damit sie pinkeln konnte (hatte sie so gewünscht) - denn ein "mach doch einfach in deine Windel" kam sogar ihm unlogisch vor Dafür hab ich halt bei anderen Sachen dann keine Geduld und wer weiss, was ich mir in 30 Jahren dafür mal anhören muss Aber zu 100% entgegenkommend und endlos geduldigt schafft sicher keiner.


    Alemanita,
    klingt ja gut mit dem Frisörbesuch wow, das ist ne Erfahrung bei der ich bisher einfach so gar nicht mitreden kann aus Mangel an Haarpracht

    emma,
    achje, so viel Zahnarzt, mein Mitgefühl hast du Und das mit dem Blumenstrauss find ich ne tolle Idee!

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    AW: Das zweite Kind

    Wichto kann noch gar nicht danke und bitte sagen. Also verlange ich es von ihm nicht, auch wenn ich es übertrieben vorlebe. Gibt ihm ein Kind die Schippe auf dem Spielplatz, sage ich für ihn Danke. Und wenn er mir z.B. beim Spülmaschineausräumen hilft, sage ich auch ständig danke, aber er hat es noch nicht kapiert.
    Alemantia:
    Das machen wir auch, das meine ich mit lernen. Finde ich ganz wichtig eigentlich, weil sie ja so klein erstmal noch durch staendiges Wiederholen lernen.
    Wenn Anna mir hilft, dass bedanke ich mich und sage ich auch wie toll sie den Teller in die Schublade geraeumt hat und dass ich ganz stolz bin so ein liebes Maedchen zu haben. Oder wenn sie ganz stolz die neuen Lampen fuers andere Haus aus dem Kofferraum zu mir traegt und der Papa kurz vorm Herzinfakt steht ;-) Ich finde es genauso wichtig zu Loben, wie zu Ermahnen, denn wie anders sollen sie den erkennen, was erlaubt ist und was nicht. Und ich merke schon, dass sie sich auch freut, wenn sie uns eine Freude machen kann oder uns zum Lachen bringen kann. Dann macht sie dass ganz bewusst, daher gehe ich davon aus, dass sie auch weiss, wann sie etwas bewusst boeses macht.

    Ich bekomme gerade die Info, dass Opa alleine mit Kind ist. Oma musste zum Zahnarzt ("Hallo Entchen!!!"). Na da bin ich ja mal gespannt. Eigentlich sollte sie jetzt schlafen, aber dazu hat sie keine Lust.

    Zum Danke nochmal:

    Ich denke, dass bis zu einem bestimmten Alte sich eben die Eltern fuer die Kinder bedanken aber das auch bewusst machen sollte. Ich glaub ich bin da etwas gestoert, weil Annas Cousins so extrem unhoeflich sind und die Mama eben extrem "LaDiDa, die Kinder werden das schon irgendwie machen, sie muessen jetzt nicht Danke und Bitte sagen und auch nicht Tante und Onkel, wenn sie nicht wollen" Bei fast 6 und fast 10 Jahren finde ich das eben ziemlich unhoeflich. Und bei ihr bin ich mir 100% sicher, dass es an der Erziehung liegt. Daher bin ich vielleicht auch mehr darauf bedacht, dass die Kleine Bitte und Danke lernt und eben Respekt vor anderen. Das geht natuerlich nur durch Vorleben.

    Kinderfrisoer:
    Bin ich froh die Maus ist ein Maedchen, sonst wuerde sie wohl mit ner Schere durch den Kopf durch die gegend laufen. Die wuerde das nie im Leben zulassen, dass jemand fremdes sie anfaesst. Und dann auch noch stillsitzen.

    Heute morgen hab ich sie auch so angefahren und zum weinen gebracht nur weil sie eine andere Strumpfhose anziehen wollte - völlig überflüssig, meine Reaktion.
    Ich glaube doch, dass ist wirklich Tagesformabhaengig. Manchmal stoeren mich solche sagen auch gar nicht und manchmal drehe ich durch oder fange an zu heulen. Ich glaube das geht fast jedem so, oder?

    Emma, du auch zum Zahnarzt? Dann sinds mit meiner SchwiMU, meiner PA, Entchen und dir schon 4 die durch dieses Leid gehen muessen. Ich habe die allergroesste Panik vor Zahnaerzten. DAS ist was, was ich meiner Tochter nicht vorleben will, genauso wie Angst vor gewissen Tierchen. Wie ich das schaffe sie ohne Herzkasper zum Zahnarzt zu bringen weiss ich noch nicht.
    TROETSE MAMA VAN AAPSTERTJIE

    I’m going to practice my Dads’s scary face. It’s partly genetic so shouldn’t be hard. I’m going to use my instincts and if things get heavy I’m getting pissed off.

    Let’s see how far that gets me.

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    AW: Das zweite Kind

    Wegen Friseur. Hätte ich auch nie gedacht, aber seit der Geburt ist Wichtos Haarpracht ca. alle zwei Monate dran, sonst sieht er aus wie ein Beatle, der sich die Haare selbst geschnitten hat. Mit der Rasiermaschine gefällt mir es nicht sonderlich. Ich wollte es mal ausprobieren, und mir hat es gut gefallen (mit 9 Eur noch zu verkraften, aber das ist mehr als für mich aufs Jahr gesehen ). Beim ersten Mal musste ich noch singend daneben stehen und klatschen, damit er sitzen bliebt, dieses Mal wie gesagt Musterknabe schlechthin. Zu Hause war es immer anfangs ok, später verlor er die Geduld, besonders bei den Ohren. Tipps für Langhaarfrisuren für Jungs sind willkommen , aber wie gesagt, das Haar ist so dick und etwas krausig und lockt sich aber gar nicht.

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    AW: Das zweite Kind

    Ich sag mal lieber nicht, was ich beim Frisör zahle (und ich zahl ja nicht mal voll, da ich zu ner Freundin gehen kann...) Die Gute würde auch direkt die Tussi drannehmen, wenn es da Bedarf gäbe. Naja, zur Einschulung mal Sie hat halt auch noch Locken, da wird das ne Weile gehen, bis mal was ins Gesicht hängt und vorher will sie sicher ne Batterie Haarspängchen rein haben... ja, das ist bei Mädels sicher deutlich einfacher. Wobei, wie ich die Tussi kenne, hätte sie selbst beim Haareschneiden noch nen Riesenspass.

    Aleksa,
    ich weiss, was du mit unhöflichen Kindern meinst. Kenn ich auch und find ich unmöglich. Wobei da meine Toleranz wohl so ca. bis zum Schulalter geht, da muss es dann echt sitzen. Achja, manche können das als Erwachsene noch nicht, das ist dann ganz "toll"

  7. Inaktiver User

    AW: Das zweite Kind

    Schäfchen mus demnächst auch zum Friseur.
    Auch als Mädchen.
    Sie hat meine Haare geerbt, viele total glatte Haare. dass muss man ab und zu in form schneiden sonst sieht das total blöd aus.
    Die wachsen auch alle sozusagen nach vorne und hängen jetzt schon fast im Gesicht.

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    AW: Das zweite Kind

    Moin Mädels
    Leider nur kurz:



    filterkaffee, Dein Thema ist gerade mein Thema. Die liebe Geduld oder besser Ungeduld. Wir haben das Problem, dass immer dann wenn was anliegt, ein Termin (Arzt oder sonstiges), es regelmässig ausartet. Sie weint und quengelt sehr, möchte immer genau dann schlafen. Es ist für mich mit großer Hektik verbunden weil wir so meistens hetzen und eher verspätet denn pünktlich ankommen.
    Ich werde auch schnell hektisch, schlecht gelaunt und spüre diesen Stress dann auch stark körperlich. Es reisst wirklich an meinem offenbar dünnen Nervenkostüm.

    Eine Lösung habe ich noch nicht.


    Und eben, ich möchte das meinem Kind nicht vorleben. Ich möchte souverän, geordnet und gelassen sein.

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    AW: Das zweite Kind

    übrigens, weil ihr es ja neulich von Halloween hattet: wenn die Tussi da auch mal mitmachen will, dann mach ich natürlich dies hier: YouTube Challenge - I Told My Kids I Ate All Their Halloween Candy 2014 - YouTube

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    AW: Das zweite Kind

    Aleksa, ich finde Zahnarzt nicht toll, aber auch nicht mehr so schlimm, seitdem ich jedesmal direkt vorher schon sage, dass ich ne Betäubung haben will und die Betäubungen über die letzten Jahrzehnte ja auch unvergleichbar besser geworden sind. Oder meine Zahnärztin als Kind war einfach so schlecht... Jedenfalls musste man da immer abwägen, ob man die Schmerzen beim Bohren aushält oder die Schmerzen beim Setzen der Betäubung und danach. Heutzutage wähle ich immer die Betäubung und fahre gut damit. Ich finde es eher nervig, dass der immer so Mini-Termine macht, die mir meinen freien Tag zerschießen, und davon so viele.
    Wie ich aber jemals den Kurzen zu einer Zahnarztbehandlung kriegen soll, ist mir auch schleierhaft. Erstens hat er ja panische Angst vor Ärzten und zweitens panische Angst vor allem, was ihm am Kopf rumgefummelt wird. Super Kombi! Da hilft auch kein Vorleben und kein Vermitteln von Selbstverständlichkeit, da klinkt sich bei ihm was aus. Zum Glück hat er vorerst, soweit ich das beurteilen kann, ganz gesunde Zähne. Mal sehen, ob und was der KiA bei der nächten U so sagt.

    Loben finde ich auch sehr wichtig und mache ich auch sehr regelmäßig. Ist ganz witzig, weil der Kurze jetzt anfängt, dass bei mir auch zu machen. Wenn wir zusammen eins seiner Puzzle machen, und ich setze ein Teil ein, kommt immer mal wieder ein anerkennendes, "Das hast du super gemacht, Mama!" Was ich allerdings festgestellt habe, ist, dass ich, wenn ich mich darüber freue, dass er was Tolles macht, dann oft anschließe, dass ich ihn liebhabe. Das ist ja per se nicht schlimm, aber ich möchte natürlich nicht, dass er eine Verknüpfung herstellt zwischen Bravsein und Liebgehabtwerden. Und ich tue es ja auch nicht aus dem Grund, sondern weil mir ihn dem Moment gerade mal wieder auffällt, wie toll er eigentlich ist. Ich habe mir jetzt vorgenommen, öfter auch mal bewusst zu sagen, dass ich ihn liebhabe, wenn ich eigentlich genervt bin oder was nicht so gut geklappt hat.

    Ach so, zum Freundlichsein noch, fiel mir gerade wieder ein: Herr Ha und ich bedanken uns recht oft beieinander, wenn einer eine Aufgabe übernommen oder etwas erledigt hat. Heute Morgen brachte Herr Ha den Kurzen zur TaMu, wir verabschiedeten uns, und im Rausgehen rief der Kurze noch zurück: "...und danke für die Arbeit!"

    Stina und Sonnenschnuppe, weil ihr gefragt hattet, was oder warum ich mir selbst etwas "ankreide": Gerade aufgrund der Anhänglichkeit und der Schwierigkeit, alleine bei anderen zu bleiben oder in unbekannten Situationen einfach zu vertrauen und weil er vor so vielem (Untersuchungen, Haarewaschen etc.) so panische Angst hat, frage ich mich einfach, ob ich - durch die Depression oder andere Verhaltensweisen - es vielleicht nicht geschafft habe, eine sichere Bindung aufzubauen und ihm das Urvertrauen mitzugeben, das er haben sollte. Das Gefühl, dass er sicher und behütet ist, auch wenn ich nicht direkt da bin oder etwas Unangenehmes passiert. Das werfe ich mir tatsächlich vor.

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