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  1. Avatar von Eteterfon
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    AW: Das zweite Kind

    Ich bin eigentlich ganz froh, dass wir damals kein Haus gefunden haben... wir kriegen ja schon so alles kaum auf die Reihe. Ein Garten (was jetzt nicht meine Erfüllung ist) wäre da evtl. eher anstrengend. Wobei man sagen muss: mein Mann hat gestern 7(!) Stunden damit verbracht, den Balkon/Terrasse zu reinigen. Ich fall vom Glauben ab. Ich muss nicht erwähnen, dass er es nie, aber wirklich nie hinbekommt, einfach mal ein paar Legosteine oder sonstiges Spielzeug aus dem Weg zu räumen oder das mit den Kindern zu machen? Manchmal zweifel ich an seinen Prioritäten...
    “Sometimes I think the surest sign that intelligent life exists elsewhere
    in the universe is that none of it has tried to contact us.” (aus Calvin & Hobbes)

  2. Avatar von Froeschle
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    AW: Das zweite Kind

    Hier richtet es sich leider inzwischen nach den Immobilienpreisen und -Angeboten, zumindest wenn man Eigentum erwerben möchte. Deshalb wohnen wir jetzt auch viel ländlicher als die ersten 3 Jahre mit Kindern.
    Haus mit Garten in der Stadt ist bei der derzeitigen Immobiliensituation (für uns) nicht machbar.
    Stadt ist schon toll mit den ganzen Angeboten und Möglichkeiten und den Öffis. Aber für unsere Familie ist Garten, Balkon usw einfach so viel wert... Jedesmal mehrere Kleinkinder einladen um in irgendeinem Park zu kommen, fand ich vorher oft aufwendig.
    Im Moment passt es. Wie es dann mal wird, wenn der Fahrdienst für 3 Kinder erforderlich wird, wird man sehen. Aber vielleicht fahren sie hier dann tatsächlich viel mit dem Rad.
    Das größte Glück in der Liebe besteht darin, Ruhe in einem anderen Herzen zu finden.
    Jeanne Julie de Lespinasse


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    AW: Das zweite Kind

    Mal was anderes: würdet ihr mit Kindern aus der stadt rausziehen (mehr Platz, ggf. bessere Schulen, weniger Menschen und Reize, Haus mit Garten), oder in der stadt auf eine Wohnung/Haus mit Garten spekulieren (kurze Wege, später keine chauffeurdienste, alles nötige in mehrfacher Ausführung fußläufig zu erreichen, auch grüne Wiese)?
    Ich bin ein Stadtmensch, für mich kommt das Leben im Dorf inkl. Pendeln nicht in Frage. Kurz sind die Wege in der Stadt aber auch nicht - ich fahre je nach Verbindung 40-55 min ins Büro.
    Wir sind aus dem absoluten Innenstadtbereich vor einigen Jahren rausgezogen, wohnen aber immer noch innerstädtisch. Für die Kinder ist alles fußläufig erreichbar: Tagesmutter, Schule, Tanzschule, Musikschule, Schwimmkurs. Apotheke, Bäcker, Supermarkt und Spielplatz sind in einem Umkreis von 2-3 min erreichbar - das funktioniert auch gut mit den drei Kindern. Insgesamt ist alles ein bisschen ruhiger und beschaulicher (und ja, auch langweiliger) als früher im Stadtzentrum. Ich hätte mich in der alten Wohngegend nicht getraut, eine Vierjährige mit dem Fahrrad fahren zu lassen - zu voll und unübersichtlich. Und es gibt bessere Schulen, das war für uns auch wichtig.
    Wir haben einen großen Balkon, auf dem auch ein Mini-Sandkasten Platz hat. Zeit und Lust auf Gartenarbeit hätte ich nicht.


  4. Registriert seit
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    AW: Das zweite Kind

    Ach, wenn man das ein paar Jahre gemacht hat, kann man fast als Disponent in der Logistik anfangen :)

    Man lernt schnell, Leerfahrten zu vermeiden.... bevor man Kind 1 nach A bringt fährt man noch beim Bäcker vorbei, weil es auf dem Weg liegt, Kind 2 muss zum Training, kann man gleich das Rezept bei der Apotheke vorbei bringen und hat man Nr 3 eingesammelt geht's auf dem Rückweg schnell in den Supermarkt.

    Irgendwie wollen alle immer irgendwo hin- aber so gut wie nie zur gleichen Zeit in die gleiche Richtung :)


  5. Registriert seit
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    AW: Das zweite Kind

    Neka, wie schön von dir zu lesen! Alles Gute für den Endspurt!

    Wir sind aus der Innenstadt rausgezogenen als die Grosse 2,5 war. Wir haben es zwar sehr genossen, mit der Babyphone-App in die Kneipe nebenan gehen zu können (u trauern dieser Möglichkeit auch nach 4 Jahren noch nach..), aber die Nachteile haben einfach überwogen. Allen voran die nervtötende Parkplatzsuche (wir brauchen leider jeder ein Auto um zur Arbeit zu kommen), ständiger Partykrach durch die studentische Nachbarschaft, vierter Stock Altbau ohne Aufzug etc... Jetzt wohnen wir am Stadtrand u es ist echt entspannter. Die Kinder haben hier mehr Auslauf durch den Garten, Schule u Kiga sind um die Ecke u eigene Stellplätze sparen ja soviel Zeit und Nerven.
    Für die Kinder ist es schon super hier zum Aufwachsen. Für uns ist das Angebot vor Ort sehr beschränkt, aber das Zentrum ist bei einer 200.000 Einwohner-Stadt GsD nicht wirklich weit weg.
    Geändert von filterkaffee (11.05.2018 um 23:19 Uhr)


  6. Registriert seit
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    AW: Das zweite Kind

    Meine Töchter fanden ihre Kindheit nach eigener Aussage übrigens "perfekt", waren allerdings auch absolute "Draussen"- Kinder, deren bevorzugte Spielkameraden so nah wohnten, dass sie sie schon als Vorschulkinder alleine mit dem Rad besuchen fahren konnten.

    Daher waren sie meist im Pulk unterwegs. Es herrschte Einigkeit in der Elternschaft, dass im Sommer beim Glocken läuten vom nahen Kirchturm " Feierabend" war und sich dann der ganze Tross auf den Heimweg machte. Oft genug musste ich mir drei Kinder raussuchen und genau hin sehen- was muss ich von dieser Truppe selbst waschen und was kann ich weiterschicken? :)


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    AW: Das zweite Kind

    Wir sind nicht wegen dem Kind rausgezogen, sondern wegen meinem Mann, was sich als richtig herausgestellt hat. "wegen der Kinder" muss man meiner Meinung nach nicht rausziehen. In der Stadt werden die genauso gut gross.

    Wir hatten ja eine grosse Wohnung in der Stadt. Die Schulen in der Umgebung waren aber schlecht, die Wohnung hatte viele Nachteile (z.B. Erdgeschoss und Bushaltestelle vor der Tür). Was Besseres hätten wir in der Stadt aber nicht gefunden. Also da ist es dann wie bei Fröschle. Es ist auch eine Rechensache. Wir wohnen jetzt auch in der Mitte der Arbeitsplätze.


  8. Registriert seit
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    AW: Das zweite Kind

    Neka, ich wünsch dir alles Gute für den Endspurt! Ich würde mich auch freuen, wenn du dich hier kurz meldest, wenn alles geschafft ist und ihr wieder fit seid!

  9. Avatar von Bisamratte
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    AW: Das zweite Kind

    Hallo ihr lieben,
    Vielen Dank für eure Einschätzungen und das Teilen eurer Erfahrungen! Das hilft, auch wenn wir natürlich trotzdem noch unentschieden sind :) Ich glaube, wäre nicht mein Mann die stadtpflanze, und würde ich nicht in der Kleinstadt aufgewachsen sein (wo es due ausbaureserve gibt), dann würden wir da gar nicht so drüber grübeln. Und ein Lottogewinn würde die Dinge natürlich ebenfalls vereinfachen, hier werden Immobilien ja derzeit nicht zum wohnen gekauft/gebaut, sondern weil man davon ausgeht, dass der Wahn anhält. Und der Senat.... aber lassen wir das.
    Wir haben jedenfalls erst einmal beschlossen, dass wir etwa in einem Jahr entscheiden müssen, ob wir in die Provinz wollen, denn da geht es ins letzte kitajahr von no 1. der nächste Slot wäre dann vier Jahre später, vor dem Übergang zur weiterführenden Schule/Einschulung von no 2... schauen wir mal. Kann ja noch so einiges passieren bis dahin.

    Liebe Grüße, und natürlich Dir, neka, weiterhin einen guten Endspurt, von
    Der ratte
    ich bin schrecklich inkonsequent - aber nicht immer

    tippfehler gibts von mobile devices gratis. wer sie findet, darf sie behalten.

  10. Avatar von Anni04
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    AW: Das zweite Kind

    Neka,
    dir alles, alles gute! 🍀😘😘

    Bisamratte,
    wir sind vor gut 5 Jahren (Kind 1 41/2 Jahre alt, Kind 2 10 Monate) von großer (Auslands)Metropole mit extrem hohen Immobilien- und Lebenshaltungskosten in meine alte Heimat (Außenbezirke einer etwas kleineren deutschen Metropole) gezogen.

    Was ich bei der ganzen Sache auch bedenken würde ist, daß es eventuell auch Zeit brauchen kann, bis ihr euch nach einem Umzug wieder sortiert und eingerichtet habt. Wir sind nach unserem Umzug erst in eine kleine Mietwohnung gezogen, bevor wir vor gut 2 Jahren eine Haushälfte gekauft und kernsaniert haben.

    Jetzt leben wir seit fast 1 1/2 Jahren im schönen Haus mit Garten, tollen Nachbarn, viel Grün und trotzdem guter Anbindung in die Innenstadt, aber die wirklich heftige Zeit des Umzugs, Hauskauf- und Sanierung, wieder Umzug fiel direkt in die Baby- und Kleinkindzeit des Jüngsten. Das war - mit zwei fast VZ-stellen (35+40h), ohne konstante familiäre Unterstützung und zwei aus verschiedenen Gründen ziemlich betreuungsintensiven Kindern (I-Status, streckenweise sehr viele Arzt- und Erziehungsberatungstermine)- ziemlich hart.

    Andererseits sind wir jetzt wirklich angekommen und sehr zufrieden.

    Wir genießen den kleinen Garten und die kulturellen und sportlichen/freizeitmöglichkeiten der Gegend. (Gerade für die Kinder ist das Angebot super und es erleichtert unseren Alltag enorm, daß Kind 1 schon seit der 1. klasse selbstständig mit dem Bus zum Sport fährt und nur noch abgeholt werden muss)
    Wochenends fahren wir regelmäßig zu meiner Mutter aufs Dorf und genießen da die totale Einöde.

    Das Nachtleben der Innenstadt nutzen wir aber trotz aller theoretischen Möglichkeiten so gut wie gar nicht. auf der Basis könnten wir auch gut in einer kleineren Stadt leben und uns die 45min Arbeitsweg sparen.
    (Ganz habe ich die Hoffnung aber nicht aufgegeben, daß sich das nochmal radikal ändert... )

    (Unser Garten wird aber auch noch vom fast 10-jährigem Kind 1 intensiv genutzt. Inzwischen eher für “Dance-offs” 😱 als Sandkasten, aber wir haben zwischen März und Oktober eigentlich fast immer 5-10 Kinder zwischen 6 und 13 Jahren im Garten)

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