Schön, dass hier auch soviel los ist und viele die gleichen Zweifel umtreiben wie mich
Bei uns war es ja auch so, dass wir immer zwei Kinder haben wollten und ich frage mich natürlich auch jetzt manchmal, ob das einfach so in meinem Kopf verankert ist...also dass mehr diese Vorstellung von der 4-Personen-Familie mich lockt oder ich wirklich und wahrhaftig noch ein Kind haben möchte.
In den letzten Tagen denke ich vermehrt darüber nach, wahrscheinlich auch dank dieses Stranges...und mein Bauch sagt immer mehr Jaaaaa....es ist irgendwie ulkig, einerseits kann ich mir nicht vorstellen, nie wieder schwanger zu sein, nie wieder ein eigenes Baby zu haben und aufwachsen zu sehen...und andererseits kann ich mir genau DAS nicht vorstellen, also dass wir tatsächlich nochmal ein Baby haben werden.
Allerdings konnte ich mir vor Kitty auch nicht vorstellen, überhaupt jemals tatsächlich Mutter zu sein und auch heute stehe ich manchmal noch von mir selbst überrascht neben Kittys Bett, streichle ihr über den Kopf und denke "Wow, ich bin Mutter!!!! Krass!!!!"
Dabei hatte ich nun schon 3 Jahre Zeit, mich an diese Tatsache zu gewöhnen...
Burgerqueen, hast du auch mal mit im Januar 2010-Strang geschrieben? Kommst mir so bekannt vor...da war ich auch mal für wenige Wochen, aber meine erste Schwangerschaft endete leider in einer FG.
Davor hätte ich jetzt auch wieder Angst, dass mir das nochmal passiert....vielelicht klappts ja auch gar nicht mehr und ich hab mir völlig umsonst das Hirn zermartert....
Huhu Entchen!
Bö`s T-Shirts wurden diesen Sommer sehr gerne getragen![]()
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Thema: Das zweite Kind
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08.09.2013, 21:13
AW: Das zweite Kind
KittyCat *August 2010 - Lil`Kitten *Februar 2015
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08.09.2013, 21:16
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08.09.2013, 21:19
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08.09.2013, 21:38
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08.09.2013, 23:04
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08.09.2013, 23:46
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09.09.2013, 14:42
AW: Das zweite Kind
Hallöchen Lefi und Katzentier:
nein, ich war im Dezember2009-Strang ! Tut mir leid mit der Fehlgeburt und der damit verbundenen Angst, hatte ich auch ! Auch vor dieser Schwangerschaft hatte ich wieder eine (wie beim 1. Kind schon), davor ist man leider nie sicher
Ich kann auch nicht genau kanalisieren, obs bei mir wirklich der echte Wunsch nach Nummer 2 war oder eben die Vorstellung das sonst nicht nochmal erleben zu können. Aber nun ists ja eh schon "angeleiert"
, was einen wirklich erwartet kann ich mir auch noch nicht ausmalen...ich stürze mich einfach erneut ins Abenteuer, wie schon beim ersten Kind
. Und es wird uns als Familie komplett machen, auch wenn das ein abgedroschener Ausdruck ist. Mein Söhnchen ist hin und weg und ich weiß auch, dass es ihm sehr gut tun wird, noch einen "Kumpel" zu bekommen. Und uns als Eltern wird es schon bereichern, wenn der Neuzugang auch nur halb so Zucker wie er wird
... und dabei konnte ich mir sowas früher niemals vorstellen.
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09.09.2013, 20:51
AW: Das zweite Kind
Hallo Lefi,
willkommen bei uns!
Interessant, jemand zu lesen, der einen großen Altersunterschied zwischen 1 und 2 vorzieht.. und du hast ja mit deinen jungen Jahren auch die Zeit dafür (Neid!). Eure Plan klingt doch gut - vor allem auch, dass du die Zeit bis dahin bewusst genießen und nutzen willst. Wir haben das auch so gemacht, bevor wir mit dem üben für unsere Tochter anfingen - geplant, ein Jahr später anzufangen und die Zeit noch bewusst für uns genutzt. In dem Jahr haben wir dann nochmal viel unternommen, gearbeitet, gefeiert, geschlafen, sind viel gereist etc.. Und als das Jahr um war, waren wir auch absolut bereit dafür, ein Kind zu bekommen. Vielleicht sind wir das für Nr. 2 auch irgendwann... Naja, ich zumindest war heute wieder total abgeschreckt, als ich die teilweise hochschwangeren Mamas auf dem Spielplatz gesehen hab, die ihren Kleinkindern hinterher gehechtet sind...
LG!
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13.09.2013, 12:25
AW: Das zweite Kind
Danke.

Warum eigentlich keinen großen Altersunterschied? Für mich/ uns kam es wie gesagt NIEMALS in Frage Nummer 2 zeitnah hinterher zu planen. Der Lefimann hat ein zweites Kind eine Zeitlang sogar komplett ausgeschlossen, da unser wundervoller Sohn einfach auch sehr, sehr fordernd, aktiv, energiegeladen, laut, manchmal (sehr) schlecht hörend und ständig am testen ist. (Aber auch clever, schlagfertig und intelligent.
) Das hat uns keines Falls auf den Gedanken kommen lassen, direkt ein zweites Kind zu bekommen. Das wäre mir ehrlich gesagt, schlicht zu anstrengend gewesen. Und wenn ich da meine Schwägerin betrachte mit einem 3-jährigen und einem 1,5-jährigen Kind, dann weiß ich, das meine Entscheidung für mich richtig war. Der "Große" macht was er will und die Kleine hat Mami und Papi ganz fest im Griff... Das ist sicher nicht überall so, aber bei ihr ist es so und wer weiß, wie es bei uns gelaufen wäre. Eine "ordentliche" Erziehung ist mir aber wichtig und wenn Freunde zu mir sagen, das Lefikind ist das einzige Kind was sie kennen, was "Wie bitte?" und nicht "häh?" oder "was?" etc. sagt, dann ist das noch ein Punkt mehr, der meine Entscheidung, sich erst einmal auf das eine Kind zu konzentrieren, bestätigt.
Wobei du natürlich Recht hast - nur aufgrund unseres noch relativ jungen Alters
, können wir uns diesen großen Altersabstand auch leisten. Wenn es so funktioniert, wie ich es mir vorstelle, wäre ich 31 bei Kind Nr. 2 und der Lefimann 34. Das passt. 
Mhm... da geh ich voll und ganz mit. Aber hat es dich nur abgeschreckt oder hat dich der Babybauch auch angelacht?
Zitat von filterkaffee
Du meintest ja im deinem Eröffnungspost, das die du teilweise neidisch auf die Schwangeren blickst... Bist du noch in dem Zwiespalt, das der Wunsch nach einem weiterem Kind vorhanden ist, du es dir aber zu anstrengend vorstellst?
Liebste Grüße
Lefi
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13.09.2013, 20:41
AW: Das zweite Kind
Hallo liebe Lefi,
ich kann Deine Argumente verstehen, bin aber nicht sicher, ob das wirklich an der Größe des Altersunterschieds liegt. Ich denke, mit 3 sind die Kinder in der "Unabhängigkeitsphase", die macht ja jedes Kind in dem Alter mal mehr mal weniger intensiv durch. Meine Tochter war in dem Alter auch nicht immer nur lieb und nett. Das hängt vom Temperament und Gemüt der Kinder ab. Meine Große sagt Bitte und Danke und Wie bitte? und der Kleine guckt sich das jetzt ab und ist bald noch höflicher.
Allerdings sind meine nicht nur 1,5 Jahre auseinander wie in Deinem Beispiel sondern 3 Jahre. Aber auch da kenne ich Eltern mit zwei Kindern unter 2, die alles gut im Griff haben und deren Alltag nicht viel anders abläuft als bei uns. Und bitte und danke kann man auch zwei Kindern beibringen. Das muss man ohnehin vorleben.
Viele Eltern planen ja ganz bewusst einen kurzen Abstand, um die Babyzeit schnell hinter sich zu haben. Ich denke, dass ist auch eine Möglichkeit der Planung und die Zeit, in der beide Kinder so klein sind ist auch begrenzt. Das ist rückblickend betrachtet der kürzeste Abschnitt in der Kindheit. Was ich gut nachvollziehen kann ist jedoch, dass es am Anfang leichter ist, wenn das erste Kind schon größer und damit selbständiger ist und man ihm auch schon erklären kann, was passiert und welche Veränderungen anstehen. Demgegenüber gewöhnen sich jüngere Kinder meistens auch schnell an die veränderte Familiensituation, denn sie kennen es später gar nicht mehr anders. Du siehst, es hat alles seine Vor- und Nachteile.
Ich finde es interessant, dass sich viele dieselben Gedanken um das zweite Kind machen wie ich mir gerade um das dritte. Werde ich allen Kindern gerecht, kann ich allen genügend Zeit widmen, schaffe ich es mit einem Baby, die größeren Geschwister noch ausreichend zu "betüdeln"? Mir hatte mal eine liebe Kollegin gesagt: "Ein Kind ist kein Kind.". Da hatte ich erst ein Kind und sie schon zwei und ich fand dieses Aussage total blöd. Jetzt weiß ich, was sie meinte, denn ich finde es inzwischen auch immer sehr entspannt, wenn ich mal mit nur einem meiner Kinder unterwegs bin. Inzwischen finde ich es aber auch okay, beide Kinder zu betreuen und empfinde das auch nicht anstrengender als ich es damals mit einem Kind fand. Man wächst mit seinen Aufgaben, das ist tatsächlich so. Man lernt das zweite Kind auch kennen und in den Alltag zu intergrieren und denkt dann eben für zwei Kinder und nicht mehr nur für eines und es werden beide Kinder schnell größer und der Alltag auch Schritt für Schritt leichter....
Lieben GrußGeändert von Kamille (13.09.2013 um 21:30 Uhr)
"Change is constant..."
Kamille, 39, mit Maus (6) und Mäuserich (2,5) und Wusel im Bauch.





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Ich liebe und genieße mein Leben und es ist mit meinem Sohn über die Zeit natürlich auch immer einfacher geworden. Ein Baby würde mich komplett zurück werfen. Das finde ich etwas schade, aber der Wunsch nach dem zweiten rückt immer mehr in den Vordergrund. Ich habe noch ein bis zwei Jahre um mich bewusst "auszutoben", auf Partys zu gehen, in die Disko, tanzen gehen... Und das Leben hört ja mit zwei Kindern nicht auf, es verändert sich. Und sicher nicht zum negativen!
