liebe bricom,
ich wende mich mit einem sehr speziellen thema an euch und hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen...
ich habe ein leichtes hashimoto. dieses wurde in meiner ersten schwangerschaft in monat 6 diagnostiziert. bis zur geburt bekam ich den klassiker l-thyroxin. danach pendelte sich mein schilddrüsenwert von allein wieder ein. in meiner zweiten schwangerschaft bekam ich von anfang an l-thyroxin, das ich ebenfalls kurz nach geburt wieder absetzen konnte. nun zu meiner frage: meine beiden kinder sind/waren im ersten lebensjahr extrem nervös, unruhig, überreizt und unterirdisch schlechte schläfer. bei meiner großen hat sich das nach dem ersten geburtstag "verwachsen". mein sohn (9 monate alt) ist noch voll "dabei"... meine heilpraktikerin kam nun mit der theorie ums eck, dass frauen, die während der schwangerschaft schilddrüsenhormone nehmen mussten, häufig sehr unruhige kinder haben...
könnt ihr diese theorie bestätigen? habt ihr zufällig ähnliche erfahrungen gemacht? wenn ja, gibt es behandlungsmöglichkeiten (meine heilpraktikerin will homöopathisch ansetzen) oder ist es wie bei meiner großen nur eine frage der zeit, bis sich das von selbst reguliert?
ich freu mich auf eure antworten! schon mal vielen dank und liebe grüße,
blümchen
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29.07.2013, 11:34
Schilddrüsenüberfunktion der Mutter - extrem unruhiges Baby: Besteht Zusammenhang?
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29.07.2013, 11:39Inaktiver User
AW: Schilddrüsenüberfunktion der Mutter - extrem unruhiges Baby: Besteht Zusammenhang
Meine Mutter leidet auch an einer Überfunktion - schon immer. Und L-Tyroxin nimmt sie schon sehr lange - weder meine Schwester noch ich waren nervöse Babys
Wie sind denn die Werte deiner Kinder? Vielleicht haben sie selbst eine Überfunktion?
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29.07.2013, 11:44Inaktiver User
AW: Schilddrüsenüberfunktion der Mutter - extrem unruhiges Baby: Besteht Zusammenhang
a) dürfen heilpraktiker babys überhaupt behandeln
b) ich glaube viel eher, dass dein kind deine nervosität spürt, deine anspannung und sich das per adrenalin in der muttermilch und deinen herzschlag "überträgt"
c) was sagt der kinderarzt/ärztin?
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29.07.2013, 11:48Inaktiver User
AW: Schilddrüsenüberfunktion der Mutter - extrem unruhiges Baby: Besteht Zusammenhang
Hallo,
Ich habe selbst Hashimoto-Thyreoiditis. Diese wurde entdeckt, als ich versuchte schwanger zu werden. Offenbar war bei mir das Absetzen der Pille der Auslöser fuer den Beginn der Erkrankung. Allerdings verhinderte die Krankheit bei mir - anders als offenbar bei Dir - , dass ich ueberhaupt schwanger wurde. Wie ja regelmaessig bei Beginn der Erkrankung rutschte ich zunächst in eine Ueber-, dann in eine Unterfunktion, dann wieder zurück. Erst als sich die Werte unter Selengabe in einer Unterfunktion stabilisiert hatten, konnte ich mit L-Thyroxin beginnen. Beide Schwangerschaften und Stillzeiten habe ich somit L-Thyroxin genommen und werde es auch bis zu meinem Lebensende nehmen. Meine Kinder sind beide gute Schlaefer und insgesamt sehr ausgeglichene, eher ruhige Kinder. Klar haben sie auch andere Phasen, aber das sind eben Phasen. Somit kann ich die Theorie Deiner Heilpraktikerin nicht bestaetigen. Ehrlich gesagt verstehe ich auch nicht, weshalb das so sein sollte, L-Thyroxin ist doch genau der Stoff, den mein Körper nicht in ausreichender Menge produziert, ich gleiche also nur einen Mangel aus.
Allerdings verstehe ich auch nicht, weshalb Du L-Thyroxin bekommen hast, da Du von einer Ueberfunktion schreibst?
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29.07.2013, 11:49Inaktiver User
AW: Schilddrüsenüberfunktion der Mutter - extrem unruhiges Baby: Besteht Zusammenhang
Nimmt meine Mutter auch - ich glaube das gilt für Über und Unterfunktion!
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29.07.2013, 11:52Inaktiver User
AW: Schilddrüsenüberfunktion der Mutter - extrem unruhiges Baby: Besteht Zusammenhang
Im Uebrigen kann ich mir nicht vorstellen, dass selbst eine Ueberdosierung in der Schwangerschaft - so sie denn stattgefunden hat - so lange nachwirkt. Die Kinder produzieren doch schon lange selbst Thyroxin und einen Speicher, der ueber Monate an halt, gibt es m.W. nicht.
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29.07.2013, 11:56Inaktiver User
AW: Schilddrüsenüberfunktion der Mutter - extrem unruhiges Baby: Besteht Zusammenhang
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29.07.2013, 12:03Inaktiver User
AW: Schilddrüsenüberfunktion der Mutter - extrem unruhiges Baby: Besteht Zusammenhang
OK, die Packungsbeilage hilft weiter. L-Thyroxin wird also zur Begleittherapie bei einer Ueberfunktion eingesetzt, bei der die Hormonausschuettung durch weitere Medikamente unterdrueckt wird - das war doch aber bei der SE nicht der Fall?
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29.07.2013, 12:06Inaktiver User
AW: Schilddrüsenüberfunktion der Mutter - extrem unruhiges Baby: Besteht Zusammenhang
Aus meinen Schwangerschaften weiss ich noch, dass ich darauf hingewiesen wurde, wie wichtig die Fortsetzung der Einnahme gerade in der Schwangerschaft sei - und dass sich die Werte in der Schwangerschaft oft anderen, daher also des oefteren kontrolliert werden sollten. War das nie Dir der Fall?
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29.07.2013, 13:35
AW: Schilddrüsenüberfunktion der Mutter - extrem unruhiges Baby: Besteht Zusammenhang
hallo zusammen,
erstmal danke für eure beiträge. um eure fragen zu beantworten: ich wurde vor allem in der zweiten schwangerschaft engmaschig von einem endokrinologen betreut. der hat mich und meine schilddrüse alle 3 moante neu eingestellt. ich denke (und hoffe), dass er weiß, wann l-thyroxin angesagt ist und wann nicht.
die these "umso unentspannter die mutter, desto nervöser das kind" kenne ich. ich denke, dass sie einiges an wahrheit beinhaltet. ob sie bei uns zutrifft? ich wage mal zu behaupten, dass mich so schnell nichts umhaut. ich bin recht stressresistent und versuche, auch die schlechten phasen meiner kinder mit einer portion humor zu nehmen, was natürlich nicht immer gelingt, aber im großen und ganzen schon.
die schilddrüsenwerte meiner kinder wurden bei der u2 routinemäßig gecheckt. alles okay. dass sich im laufe der zeit eine überfunktion entwickelt, ist laut kinderarzt eher unwahrscheinlich. nach seinem und unserem urlaub sind wir bei ihm. dann wird das blut unseres jüngsten gecheckt. eine untersuchung bei meiner großen macht wenig sinn, weil die nach überstandenem ersten babyjahr die ruhe in person ist (was für die theorie "es verwächst sich" spricht - und gegen die theorie "unentspannte mutter - unruhiges kind"...).
die heilpraktikerin wollte mit globuli ansetzen. da ich diesbezüglich aber sehr skeptisch bin, wollte ich vorab eure erfahrungen hören. ähnlich wie ihr, glaube ich nicht wirklich, dass meine schilddrüsengeschichte ursache für baby's unruhe ist. aber es hätte ja sein können, dass hier im forum jemand um's eck kommt und die theorie meiner heilpraktikerin wissenschaftlich fundiert belegt...
danke euch!


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