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  1. Avatar von Wiesenkraut
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    AW: Ringelröteln in der Schwangerschaft

    mir ist nich was eingefallen, dass zu deiner Beruhigung beitragen kann. Ich finde es allerdings nicht in meinen medizinischen Büchern. Es dauert noch mal eine ganze Zeitlang nachdem die Mutter sich angesteckt hat, bis das Kind Symptome zeigt. Ich hatte 6 Wochen in Erinnerung, was sich hiermit deckt:
    Besonders problematisch sind Infektionen der Schwangeren zwischen der 8. und 20. Schwangerschaftswoche.“ Meist zeigen sich erst vier bis zehn Wochen nach der Erkrankung der Mutter Komplikationen beim Kind.
    Ich denke da noch mal an die 20. SSW und worsest case auch eine Bluttransfussion. Wenn es dir hilft noch mal mehr Gelassenheit zu finden, würde ich da noch mal nachfragen, ob es wirklcih so lange dauert bis das Ungeborene reagiert....denn dann wäre die 20. SSW ja überschritten bis (wenn) Symptome auftauchen, auf die man reagieren muss.

    Ich hoffe ich konnte meinen Gedankengang vernünftig erklären, bin mir gerade nicht so sicher

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  2. Registriert seit
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    AW: Ringelröteln in der Schwangerschaft

    Hallo Jukina,

    nein, ich weiss nicht, wann ich mich angesteckt habe. Aber meine Tochter war laut den Ärzten schon mindestens 4 Wochen infiziert und auch solange nicht gewachsen. Als die Erkrankung entdeckt wurde, war sie schon sehr weit fortgeschritten.
    Dann noch die Frist abziehen, von der Wiesenkraut spricht, dann habe ich mich wohl zwischen der 10. und 16. Woche angesteckt.


  3. Registriert seit
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    AW: Ringelröteln in der Schwangerschaft

    @Wiesenkraut
    Keine Sorge, ich verstehe Dich schon (nachdem ich das "nich" in Deinem ersten Satz von "nicht" auf "noch" umgedeutet hatte. ) Ich rechne ja genauso. Den Arzt hatte ich schon gefragt, er meinte, das sei von Fall zu Fall unterschiedlich. Aber eine Anämie tritt nicht von heute auf morgen auf. Die wöchentlichen Kontrolltermine würden das Risiko gut abdecken.
    Weißt Du denn, in welcher SSW Du Dich angesteckt hast? Bei Dir ist doch die Infektion des Kindes auch durch Zufall entdeckt worden, oder?

    @Soapfan
    Wow, da habt Ihr wirklich eine tolle kleine Kämpferin! Ich bin erstaunt, wie viel die Kleinen abkönnen.
    Was mich etwas verwundert: normalerweise wird doch vom FA eine "große" Ultraschalluntersuchung in zwischen der 19. und 22. SSW durchgeführt. Fiel die bei Euch aus? Oder war da noch nix zu sehen?

    Viele Grüße,
    Jukina

  4. Avatar von Wiesenkraut
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    AW: Ringelröteln in der Schwangerschaft

    nein ich hab ja gar nichts gemerkt, hatte keine Symptome wirklich gar keine und erst später von einer anderen Mutter erfahren, dass es Kinder mit Ringelröteln in der Schule meiner Großen gab.

    Bei mir hat sich die Kleine halt irgendwann mal 2 Tage nicht viel bewegt, aber das kommt ja öfter vor und da die Frauenärztin in Sommerferien war und die Kleine sich dann wieder normal bewegte hab ich das Ende der Ferien der Ärztin abgewartet...hab das dann (3 Wochen später) so nebenbei erwähnt, woraufhin die Ärztin "nur zur sicherheit" geschallt hat. Dabei ist halt eine schwere Hydro fetalis aufgefallen (Wasseransammlung) und ich wurde sofort an die Uniklinik geschickt. Die Ärzte dort sind auch aufgrund der Größe von Anna , der Menge an Wasser und eben diesen 2Tagen ohne Bewegung davon ausgegangen, das sie sich ca 3-4 Wochen vorher angesteckt hat+und meine Infektion eben noch mal 6 wochen vorher lag, was sich mit dem Aushang an der Schule deckte, von dem ich nichts wußte.
    Bei Anna wurde in der 23. SSW mit der Behandlung angefangen...du kannst dann gern selbst rechnen ;-)

    die zeitlichen Angaben nur mit bedingter Gewähr, das ganze ist nun ja schon 8 Jahre her.
    Ich hab übrigens gestern gegoogled. Ich darf ja im Gegenzug zu dir ...und wenn man nicht in der Situation selbst steckt, findet man auch ermutigende Geschichten.

    Ich hab eine ausgegraben, von einer Grundschullehrerin die sich in der 12. SSW mit Ringelröteln angesteckt hat und bei der erstmal acuh nur die Wasseransammlung auffiel...ich hab den Anfang ausgespart, weil erstmal der Verdacht auf Chromosomenanomalie bestand und ihr zur Abtreibung geraten wurd...

    hier dann der Teil mit den Ringelröteln...die Kleine war infiziert und hatte eben ab der 14. SSW die Wasseransammlung...
    Der Bericht stammt aus 2010

    leider war das Kind für eine Bluttransfusion noch zu klein. Wir mussten noch bis zur 17.SSW warten. Unsere Kleine hielt auch so tapfer durch. Leider verbesserte sich ihr Zustand nur langsam. Es bildete sich auch um das Herz herum ein Pericaderguss. In der 17.SSW wurde ich wieder nach München überwiesen zur Transfusion. Der Arzt dort meinte, dass Kind sei leider sehr klein und essei ein hohes Risiko. Im Ultraschall erkannte er aber, dass die Kleine sehr aktiv war. Das überraschte ihn, denn er meinte normalerweise liegen diese Kinder nur noch ganz still da. Unsere Kleine aber hatte sich mit der Situation abgefunden. So entschied er sich für die Transfusion. Doch die Nabelschnur war noch zu klein, also erfolgte die Transfussion intrakardial). Ich bekam eine hohe Dosis Valium, so dass auch die Kleine fest schlief. Nur wenn sich das Kind nicht bewegt, war es möglich die Transfusion durch zu führen. Das funktionierte. Der HB-Wert vor der Transfusion war 2,1 und danach 8,6! Nach der Transfusion verbesserte sich ihr Zustand zunehmend. Die Wassereinlagerungen verschwanden langsam. Es war auch keine weitere Transfusion notwendig! Nur der Pericaderguss um das Herz blieb noch. Erst gegen Ende der Schwangeschaft hatte sich das Herz vollständig erholt. Am 1.2.2010 kam unsere Kira Johanna völlig gesund auf die Welt. Es wurde sofort nach der Geburt ihr HB-Wert gemessen und auch ihr Herz untersucht. Alles völlig unauffällig. Sie war nur etwas kleiner und leichter: 46 cm und 2780 g. Aber jetzt ein Monat später, hat sie schon gut zugelegt: 50 cm und 3540g. Wir sind sehr stolz auf unsere kleine Kämpferin!! Sie wollte leben und hat es allen gezeigt

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    Geändert von Wiesenkraut (11.07.2013 um 13:12 Uhr)


  5. Registriert seit
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    AW: Ringelröteln in der Schwangerschaft

    Hallo Wiesenkraut,

    keine Sorge, ich google nicht mehr. Das habe ich in den letzten beiden Wochen schon sehr ausgiebig getan und es gibt wohl nichts mehr, was ich nicht gelesen hätte.
    Diese Geschichte, die Du gepostet hast, kenne ich natürlich auch schon. Die Eltern kann ich nur bewundern (auch wegen des Teils, den Du nicht kopiert hast, also der Vorgeschichte). Nun wird Dr. Google nicht weiter von mir befragt.
    Da ich dieses Mal eine Vorderwandplazenta habe, dürfte es mit dem Erspüren der Kindsbewegungen etwas schwierig werden. Der Pränataldiagnostiker sagte aber, im Falle einer Bluttransfusion wäre die Vorderwandplazenta von Vorteil. Aber soweit wird es ja hoffentlich nicht kommen.

    Gruß,
    Jukina

  6. Avatar von Wiesenkraut
    Registriert seit
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    AW: Ringelröteln in der Schwangerschaft

    *lach* ich hab mir fast gedacht, dass du die Geschichte schon kennst...hälst du uns auf dem Laufenden wie es weitergeht, ich hab soviele Mamas kennengelernt mit positivem Verlauf, dass ich ja schon fast sicher bin, dass alles gut geht

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  7. Registriert seit
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    AW: Ringelröteln in der Schwangerschaft

    Hallo Wiesenkraut,
    ja, ich melde mich jede Woche. Vielleicht helfen meine Postings ja irgendwann mal anderen Frauen.
    Meinst Du mit positiven Verlauf, Mütter, die keinerlei Komplikationen entwickelt haben, oder jene, bei denen die Bluttransfusion gut verlief?

    Gruß,
    Jukina

  8. Avatar von Wiesenkraut
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    AW: Ringelröteln in der Schwangerschaft

    angefangen von "Mutter hat sich angsteckt und die Kinder haben gar nichts bekommen" bis hin zu "oje das Kind ist aber Klein ob da die Transfussion hilft"...ich bin halt Sozialarbeiterin und bin halt auf meinen Vorschlag hin jedesmal angerufen worden, wenn eine Mutter mit Rungelröteln in der Uniklinik sich gemeldet hat und Redebedarf hatte. Hat mir gut getan und ich hoffe den Müttern auch. Ich bin mit dem "job" sogar umgezogen . die Transfussionsärztin kam ja aus Bonn und als ich dann in die Nähe von Bonn gezogen bin, hat sie mich gefragt ob ich das weitermache. So hab ich das bis 2010 weitergemacht

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  9. Registriert seit
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    AW: Ringelröteln in der Schwangerschaft

    Hallo,
    ich komme gerade vom Ultraschall. Keine Wassereinlagerungen, das Kindlein bewegt sich normal. Leider ist die Fliessgeschwindigkeit des Blutes um einiges erhöht, im Vergleich zur Vorwoche. Dies könnte auf eine Anämie hinweisen. Ich muss nun am Donnerstag noch einmal zur Kontrolle. Der Arzt ruft morgen aber schon in der Charité an, ob überhaupt jemand da ist, der eine Bluttransfusion durchführen kann. Ansonsten müsste ich nach Bonn fahren.
    Wenn der Wert sich am Donnerstag verbessert hat, käme ich ersteinmal ums Krankenhaus herum.

    Mir ist echt zum Heulen!
    Gruß,
    Jukina

  10. Inaktiver User

    AW: Ringelröteln in der Schwangerschaft

    Jukina, sei erstmal virtuell ganz lieb gedrückt! Ich hoffe, die Untersuchung am Donnerstag zeigt, dass der Wert sich gebessert hat und du nicht ins KH musst.
    Eigentlich bin ich nur durch Zufall auf deinen Strang gestossen, hier in NL heisst Ringelröteln "5de ziekte" = 5. Krankheit und ich wusste lange Zeit nicht, was sich dahinter verbirgt. Nun hatte aber eine Freundin aber eben diese 5. Krankheit während der Schwangerschaft und vor ein paar Tagen ihre Tochter bekommen. Dank Bluttransfusion und längerem Aufenthalt in einer Uniklinik ist alles gut gegangen, die Kleine ist etwas kleiner als das Durchschnittsbaby, aber alles drin alles dran und die Ärzte sind mehr als zufrieden. Vielleicht macht dir dies ja ein bisschen Mut
    LG, Fresia

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