Liebe Mitmamas,
ich bin etwas verzweifelt mit unserem Großen (dreieinhalb Jahre) gerade. Und zwar werden wir zum Einschlafen den Schnuller nicht los. Es ist verhext, aber er schläft ohne das blöde Ding abends einfach nicht ein. Untertags hat er ihn schon nicht mehr seit er 2,5 Jahre ist, als er 3 wurde haben wir ihm ihn auch zum Mittagsschlaf gestrichen. Aber abends kriegen wir ihn einfach nicht los. Sämtliche Versuche sind gescheitert - Schnullerfee + Geschenk klappt nicht, also will er nicht, Schnullerabschiedsparty auch nicht. Ebenso wenig hat es ihn erschüttert dass ich ihm Bilder von ganz schiefen Zähnen gezeigt habe und ihm gesagt habe dass der Schnulli das anrichtet. Und auf die harte Tour (also einfach nciht mehr geben) schaffe ich selbst nervlich einfach nicht - er schläft einfach nicht ein, liegt dann stundenlang wach, weint nach dem Ding, kriegt Angst, kann nicht einschlafen wie er selbst sagt. Da wir noch einen zweiten Kurzen im Alter von 14 Monaten haben will ich einfach meinen Feierabend bis die unruhige Nacht die dem Baby zuzuschreiben ist spätestens ab Mitternacht ohnehin wieder los geht und schaffe es nicht mich da noch stundenlang mit dem Großen auseinanderzusetzen. Es ist also ein Stück weit natürlich auch meine Schuld.
Ich stibize ihm den Schnulli übrigens sofort nach dem Einschlafen, also er hat ihn circa 20 Minuten im Mund - laut Zahnarzt ist die Zahnstellung noch komplett unproblematisch und die Zähne kariesfrei aber ich will das Ding endlich los haben.
Für Tips dankbar!
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Ergebnis 1 bis 10 von 62
Thema: Der liebe Schnulli...
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04.11.2012, 19:23
Der liebe Schnulli...
Seit dem 20.03.2009 zu dritt


Seit dem 19.08.2011 zu viert



Man sagt: alle guten Dinge sind Drei......oder???
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04.11.2012, 19:41
AW: Der liebe Schnulli...
Ich hab keine Schnullerkinder (und das ist auch problematisch, weil es andere Tücken birgt).
Wenn ich das so lese, kommst du auf 20 Minuten Einschlafschnullern, insgesamt. Es ist doch großartig, dass er über Tag nicht mehr schnullert und das auch mittags schon ohne klappt.
Was stört dich da jetzt so sehr dran ? Ich würde ihm noch Zeit lassen und es in ein paar Monaten wieder versuchen. Ich persönlich finde das mit 3,5 (und schon so wenig Schnuller) völlig in Ordnung.
In allen Dingen ist hoffen besser als verzweifeln
Johann Wolfgang von Goethe
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04.11.2012, 19:45
AW: Der liebe Schnulli...
Peppis, Zahnärzte empfehlen eben dass man spätestens mit 3 Jahren den Schnuller ade schickt da es sonst zu Sprachproblemen und Kieferverformungen kommen kann. Der typische Schnullerbiss ist eben schon da (auch wenn unser Zahnarzt sagt dass sich das problemlos nach ein paar Monaten ohne Schnuller zurückformt). Ich möchte ihm halt (nur weil ich zu inkonsequent bin) gern die Zahnspange ersparen die ich selbst fast ein Jahrzehnt hatte.
Seit dem 20.03.2009 zu dritt


Seit dem 19.08.2011 zu viert



Man sagt: alle guten Dinge sind Drei......oder???
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04.11.2012, 19:48Inaktiver User
AW: Der liebe Schnulli...
kann genauso gut sein, dass er, sobald die zweiten da sind, phi mal daumen mit zehn doch eine spange braucht. das mit 3 jahren abzuschätzen- das kann kein reeller zahnarzt.
unser zahnarzt hat selbst ein halbes dutzend kinder- seine aussage: bis zum zahnwechsel (einschulung) ist fast alles erlaubt. (die ausnahme, die er gemacht hat- war zucker) ansonsten: seine haben durch die reihe querbeet alles an einschlafhilfen durch- und mitgemacht.
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04.11.2012, 19:53
AW: Der liebe Schnulli...
myDara,
ich glaube wirklich nicht, dass diese 20 - 30 Minuten Schnuller zum Einschlafen sich auf das Gebiss auswirken. Sieh mal, mein Kind trinkt immer noch jeden Abend und jeden Morgen seine Milch aus der Weithalsflasche. Da kommen auch mal locker 30 Minuten am Tag zusammen.
Wenn er da jetzt täglich mit dem Ding im Mund rumrennen würde, okay, aber so. Es hört sich im Moment nach zuviel Stress an, dem Kleinen den Schnuller abzunehmen. Die herkömmlichen Methoden funktionieren noch nicht.
Das wird sicher bald werden.In allen Dingen ist hoffen besser als verzweifeln
Johann Wolfgang von Goethe
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04.11.2012, 20:21
AW: Der liebe Schnulli...
Meine zahnärztin meinte, wenns nur zum schlafen ist, ist es das ganze milchzahnslter durch okay. Die lippen drücken die zähne wohl zurück in form. Außerdem sagte sie, kann man zähne richten - die trauer, wenn der stöpsel weg ist, obwohl das kind noch nicht bereit ist, hinterlässt weitaus größere schäden.
Bei zwanzig Minuten am tag würde ich mir keine großen gedanken nachen! Gönne sie ihm; er wird irgendwann von alleine nicht mehr wollen!
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04.11.2012, 20:40
AW: Der liebe Schnulli...
[QUOTE=myDara;19291181]Ich stibize ihm den Schnulli übrigens sofort nach dem Einschlafen, also er hat ihn circa 20 Minuten im Mund - laut Zahnarzt ist die Zahnstellung noch komplett unproblematisch und die Zähne kariesfrei [/QUO TE]öhm, mein tip? lass ihn mit dem stress in ruhe!

lies dir nochmal deinen ersten beitrag durch, tritt einen schritt zurück gedanklich und dann überleg mal, was du jemand anderem raten würdest. hilft dir das vielleicht, etwas klarer zu sehen?
ich bin nämlich auch wie die anderen hier der meinung, dass es keinen wirklichen, greifbaren, realistischen grund gibt zum abgewöhnen.
ich weiss gar nicht mehr, wie alt die große war, als der schnuller wegkam. da ging es auch etwa von uns aus. grund war, sie ist dauernd (noch dauernder als eh schon
) nachts wachgeworden, weil sie das dingen gesucht hat. 
das hat mich zu sehr genervt, wir haben dann mal vorsihtig das thema schnuller weggeben angesprochen.
nachdem dann erst klar war, dass es eine schunllerfee doch gar nicht gibt, entschied sie dann, dass die wohl doch hilfreich sei.
sie hat viel einschlafhilfe gebraucht, aber keine träne vergossen oder so. damit war das thema dann auch durch.
sprich, wir haben auch eingegriffen, aber nicht mitdem holzhammer und das hätte ich auch bei solch einem für´s kind wichtige thema nicht gemacht.
die kleine hat nie einen schnuller genommen sie stillt halt zum einschlafen zu hause.
wenn ich den schnuller so schlimm fände, hätte ich dem kind erst gar keinen angeboten.
lass es ihm noch etwas, er ist halt noch nicht soweit.
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04.11.2012, 21:24
AW: Der liebe Schnulli...
Unsere Tochter hat mit drei und drei Monaten den Schnuller abgegeben. Habe ihr von der schnellerer erzählt, die sie nicht interessiert hat. Bis ich sie jeden Tag daran erinnert hab, wie das abläuft.. Morgens, wenn die Kinder aufstehen, gucken sie sich ihre Schnuller an (die sind schmutzig, verkratzt, haben Löcher, usw.). Dann legen sie sie in eine Schüssel und stellen sie auf den Balkon/fenstersims/etc. Wenn die Kinder im Kindergarten sind, kommt die schnullerfee vorbeigeflogen und guckt, wo überall welche für sie stehen. Die nimmt sie mit und hängt sie an den Schnuller-Baum/vergräbt sie/bringt sie in die Wolken, damit neue für die Babies wachsen können. Danach rief mich die schnullerfee an, um mir zu sagen, dass ich mit der großen zum spielzeugladen gehen soll, sie dürfe sich ein Geschenk aussuchen.
Morgens fand ich deshalb gut, weil am Abend die entscheidung, den Schnuller herzugeben schwerer fällt. Man kann sich den ganzen Tag darauf vorbereiten. Natürlich gab es zwei Abende nochmal das Thema, aber sie hatte sich eine Taschenlampe ausgesucht, damit hat sie abends noch etwas zum spielen gehabt. Und ein paar Tage später hat sie schon gesagt "gell, ich bin doch viel zu alt für einen Schnuller!".
Aber ich hab ihr die Entscheidung auch nicht aufgezwungen, sie nur in die Richtung geschubst. Nur Geduld, es sind noch alle Kinder vom Schnuller weggekommen. ;-)
P.s. Ist natürlich keine Patentlösung,nur eine von vielen Möglichkeiten..
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05.11.2012, 08:11
AW: Der liebe Schnulli...
Ihr Lieben,
danke für eure Antworten. Irgendwie entspannt es mich ein bisschen dass ihr das so locker seht. Wir sind nämlich mit Abstand die letzten im Bekannten und Kindergartenkreis die das Ding des nächtens noch brauchen.
Und ich muss dazu sagen dass man meinen Sohn immer ein bisschen anstupsen muss, alleine würde er nie eine Veränderung herbeisehnen. Zb. musste ich ihm auch Druck machen dass er tagsüber die Windel weg lässt. Mit dem Schnuller wird das ebenso sein, freiwillig is nicht.
Kurz zu den Varianten:
ich sträube mich ein bisschen gegen die Schnullerfee (ganz abgesehen davon dass es ihn eh nicht interessiert). Ich weigere mich meinem Kind so einen Stuß zu erzählen, ich möchte einfach dass er kapiert dass er groß genug ist um ohne Schnuller zu sein.
Ich habe aber gestern noch eine Variante gefunden die viell. passen könnte: man geht in einen Kinderladen, er darf sich was tolles aussuchen und er bezahlt mit dem Schnulli. Ich denke wenn der Schnulli einfach auch nicht mehr im Haus ist wäre es auch für mich einfacher das ganze durchzuziehen.
Aber ich will es auch erst versuchen wenn er halbwegs bereit dafür ist, ich denke ich werde Weihnachten und den Winter mal rumgehen lassen und dann sehen wir weiter.Seit dem 20.03.2009 zu dritt


Seit dem 19.08.2011 zu viert



Man sagt: alle guten Dinge sind Drei......oder???
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05.11.2012, 08:51
AW: Der liebe Schnulli...
Also in meinem Freundes- und Bekanntenkreis waren die Kinder zwischen 3 und 4 Jahre alt. Einige sieht man hier aber auch gelegentlich noch mit 5 schnullern.
Eine Kollegin hat es bei ihrer fast vierjährigen Tochter auch so versucht, wie von dir angestrebt.
Sie hat was Spielzeug bekommen (langer Wunsch) und dafür musste sie den Schnuller als Gegenleistung geben.
Das ging dann 3 Tage gut und dann hat die Kleine bitterlich geweint und wollte das ganze Spielzeug zurückgeben und den Schnuller wieder haben.
Das würde mir dann das Herz zerreissen (ich bin da ganz Weichei). So auch ihr und sie hat es wieder zurückgetauscht.
Inzwischen ist der Schnuller aber weg, Töchting 4,5 Jahre alt. Das ging dann irgendwie wie von selber.In allen Dingen ist hoffen besser als verzweifeln
Johann Wolfgang von Goethe


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