hallo
mein sohn hatte bis vor 2 wochen koliken vom feinsten. Unsere Hebamme hat uns einen griff gezeigt der hat nach der bauchmassage wunder gewirkt.
Bei meinen kleinen haben Kümmelzäpfchen gut gewirkt.
die D-flourette habe ich auf Vigantoletten umgestellt ( Flourit macht Bauchweh)
er hat auch en paar schluck Fencheltee bekommen.
Lass mal die milchprodukte weg, können bei stillkindern auch koliken machen oder lactose freie produkte.
ich habe meinem kind ein tshirt von mir ins beistellbett gelegt seitdem schläft er dort.
wir haben uns eine wippe mit vibration gekauft ( hilft super)
meine freundin hat von ihrer hebamme globulis bekommen. die haben bei ihrem sohn gut geholfen.
ich hoffe etwas davon hilft dir.
lg wind
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Thema: Dreimonatskoliken
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21.09.2012, 20:53
AW: Dreimonatskoliken
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21.09.2012, 20:56
AW: Dreimonatskoliken
Richtig, ist bei mir auch so, Milch steigert das bei mir ins Unermessliche.
In allen Dingen ist hoffen besser als verzweifeln
Johann Wolfgang von Goethe
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21.09.2012, 22:32
AW: Dreimonatskoliken
Hallo,
ich bin Seitenschläferin, habe meine Tochter schlafend gestillt, und sie lebt immer noch
Was ich sagen will, ich glaube es ist sehr sehr unwahrscheinlich, dass Du auf sie raufrollst.
Ich glaube, unsere Tochter war die ersten Monate nachts ganz normal gekleidet, so ähnlich wie tagsüber. Eine Zeitlang hatten wir einen Schlafsack (Geschenk), aber nachdem sie da rausgewachsen war, habe ich keinen nachgekauft.
Das wundert mich etwas, ich dachte immer, Muttermilch enthalte auch Laktose?
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21.09.2012, 22:44
AW: Dreimonatskoliken
Da wird glaube ich was durcheinandergeworfen.
Man muss unterscheiden zwischen:
Kuhmilchallergie (bzw. Milcheiweißallergie) und
Laktoseintolleranz
Das sind zwei unterschiedliche Dinge.
Die Milcheiweißallergie kann zu den genannten Dingen Blähungen, Verstopfungen und Koliken führen.
Wobei ich unter Koliken ein Baby zusammenfassen würde, dass wirklich sehr viel und dauerhaft schreit. Dieses Drücken, Abquälen, Fuchteln sind eher Blähungen und auch Verstopfungen und keine Koliken.
Man kann durch einfaches Weglassen von Rohmilch und daraus entstanden Produkten ausprobieren, ob sich das bessert und später eventuell wieder mit Quark und Jogurt einsteigen.
Bei mir ist es so, allerdings hat der erste Sohn das auch und da weiß ich es, da er keine Milch verträgt.In allen Dingen ist hoffen besser als verzweifeln
Johann Wolfgang von Goethe
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21.09.2012, 23:00
AW: Dreimonatskoliken
Familienbett klappt bei uns auch und ohne Unfälle. Unsere Tochter ist mittlerweile 18 Monate alt. :-)
Und zur Laktose: Soweit ich weiß, ist es tatsächlich meist das Milcheiweiß, das von einigen Kindern nicht vertragen wird. Vor allem wenn Kinder nicht auf "kuhmilchfreie" Muttermilch, wohl aber auf Muttermilch von Kuhmilchkonsumentinnen bzw. Pulvermilch mit Problemen reagieren.
Noch ein Gedanke: Vielleicht schläft sie ruhiger, wenn sie gepuckt ist? Das hat bei uns in den ersten Wochen super geholfen.
Alles Gute für Euch!
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21.09.2012, 23:07
AW: Dreimonatskoliken
Peppis, überschnitten... :-)
Aber jetzt irritiert mich die Rohmilch! Da ist doch genauso viel Eiweiß drin wie in pasteurisierter Milch, oder? Aber durch bestimmte unzerstörte Enzyme ist die Rohmilch wohl wiederum bei Laktoseunverträglichkeit verträglich. Ich bin verwirrt... und schweife ab - entschuldigt!
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21.09.2012, 23:31
AW: Dreimonatskoliken
Hi Snowflake,
Ich hab mich verdattelt . Ich meinte pasteurisierte Milch.In allen Dingen ist hoffen besser als verzweifeln
Johann Wolfgang von Goethe
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22.09.2012, 06:35
AW: Dreimonatskoliken
Kleidung im Familienbett
Damit habe ich mich sehr schwer getan und letztlich 9 Monate gebraucht, bis wir auf einem grünen Zweig angekommen sind.
Um es kurz zu machen: Der grüne Zweig hieß Langarmshirt und Hose, je nach Zimmertemperatur im Sommer dünner, im Winter dicker. Gerade bin ich auf Woll-Seide-Sachen umgestiegen, weil ich kuschlige Kinder so mag.
Im Ernst, die temperaturausgleichenden Eigenschaften dieser Sachen sind einfach toll. Darüber hatte ich bisher eine dünne Baumwolldecke gelegt (die regelmäßig weggestrampelt wird), jetzt bin ich auf die Baby-Fleecedecke umgestiegen, die wir noch hatte.
Die Decke braucht sie nur, wenn sie mit Abstand, bzw. auf ihrer eigenen Matratze (direkt neben mir) schläft. Wenn sie zu mir robbt und sich an mich kuschelt, lasse ich die weg. Wenn sie mal zwischen uns liegt und damit unter der gemeinsamen Bettdecke (mein Mann und ich haben so eine 2x2m Decke), müssen wir sehr aufpassen, dass sie nicht wegfließt. Die Bettdecke ist dann wir ein U drapiert: Also so, dass die Eltern eingedeckt sind, aber das Kind höchstens die Füße/Beine bedeckt hat und meist holt sie die dann auch noch hervor und legt sie auf die Decke. Darauf würde ich also prinzipiell achten: unter der gemeinsamen Decke (auch nur mit einem Elternteil allein) kann es schnell zu heiß werden für das Kind. Also immer wieder Nacken fühlen, ob der kalt oder warm oder feucht oder schon nass geschwitzt ist.
Mein Problem war, dass ich im ersten Jahr eigentlich ständig ein schwitzendes Kind hatte. Erst Pucksack, dann das Alvi-Schlafsacksystem (Innen- und Übersack, ohne was drunter), das war einfach alles zu warm. Spätestens beim Stillen hatte ich dann ein nassgeschwitztes Kind. Als ich mich dann mit ca. 9 Monaten überwunden habe, einfach normale Kleidung (Schlafanzug ist dann doch meist etwas zu dünn) anzuziehen und eine Decke zu nehmen, mit der das Kind auf der eigenen Matratze zugedeckt war, die ich aber auch schnell wegziehen konnte, wenn sie zu mir gerobbt kam, war alles schön.Geändert von Halina (22.09.2012 um 06:55 Uhr)
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22.09.2012, 08:17
AW: Dreimonatskoliken
hier ähnlich wie bei Halina..allerdings haben wir Nachtspeicherheizung..zwar im Mamakindzimmer nicht aber unten im Wohnzimmer, so dass es das ganze jahr oben ziemlich gleich warm ist.
Richtig im sommer wird im Boddy geschlafen ..Decke was ist das (bleibe sie eh nicht drunter). Dann gibts Boddy dünne Leggins und aus dem gleichen Material Shirts (kurz oder lang) und wenns dann doch mal wesentlich kühler wird die Winterleggins vom Aldi und ein Sweetshirt (wolle fällt hier auf Grund meiner Allergie weg
) Schlafsack wurde hier nicht akzeptiert (oder immer nur in kurzen Phasen). Ich vermute heute weils ihr zu warm war. Decke von einer 4jahresdecke das dünne Sommerteil in einem dünnen Bezug, als eigene...liegt aber meist unter ihr..dafür kommt sie meist nah zu mir, allerdings auch höchstens Füße und Beine bedeckt...meist wird das auch abgestrampelt..ich zieh allerdings Strümpfe über die Leggins, so dass da die Hosenbeine sich nicht hochstrampeln.
Ähnlich wie Halina war alles was mehr war hier auch zu warm. Da Wohungen aber doch sehr unterschiedlich sind..hilft da wie Halina schon sagte nur immer wieder fühlen. Was ich festgestellt habe, ist dass die Kleinen sich so schnell wohl auch nicht erkälten...selbst wenn das Fünkchen sich mal richtig kühl anfühlt, legt sie sich auf den Bauch zieht die beine an und die Arme unter sich...das scheint an Wärme zu langen, erkältet hat sie sich so noch nicht. Leg ich dann die Decke über die Beine, macht sie sich wieder lang.
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22.09.2012, 09:21
AW: Dreimonatskoliken
Guten Morgen,
wegen Zerquetschen im Familienbett würde ich mir auch keine Sorgen machen...
Du hast geschrieben, dass bei euch die Bäuerchen nur sporadisch gemacht werden. Das war bei uns am Anfang auch so. Ich warte jetzt nach dem Stillen immer mindestens 10 Minuten, denn meist kommt da doch noch was. Nachts (ich stille im Sitzen) nehme ich die Maus hoch, meist bin ich aber so müde, dass wir langsam ins Liegen rutschen und sie auf meinem Bauch liegt.
Durch die doch noch gemachten Bäuerchen haben wir unsere Bauchwehzeit sicher um die Hälfte reduziert, und vor allem nachts schläft die Maus nach Stillen+Bäuerchen viel besser. Wenn tatsächlich nichts kommt, hat sie die gleichen Symptome wie dein Kind.
Vielleicht hilft dir das ja auch weiter.
Alles Gute!
Jucy


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an die Beiden
