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    Das leidige Thema: abstillen eines 2jährigen..

    Ihr Guten,

    ich habe ja schon das eine oder andere Mal hier geschrieben *hust* von meinem jetzt fast 2jährigen mini-Macho. Fakt ist, dass ich es noch nicht geschafft habe, ihn abzustillen, obwohl ich es seit 2 Monaten will! Ich will nicht jede Nacht mit "MILCH MILCH" geweckt werden, schon gar nicht, wie vorletzte Nacht 6x! Auch tagsüber will ich nicht ständig angeheult werden wegen der Milch, was dann bei nicht-Ausführung des Befehls in um-sich-schlagen führen kann oder halt grossem Geheul. Wie macht man einem 2jährigen klar, dass es mal langsam gut ist? Ich habe es mal auf die Art: trinkt xy noch bei der Mama? Trinkt yz noch bei der Mama? probiert, aber das ist ihm ziemlich egal. Dann ist er halt der einzige in der Spielfgruppe, der noch bei seinem Mama trinkt, wenn die anderen halt so "doof" sind, es nicht mehr zu tun, pfff!
    Also, was tun? Ich will nicht mehr! Ignorieren hilft auch nicht, hatte ich eine Zeit lang nachts probiert aber das artete nur in riesigem Gebrüll aus.

    Liebe Grüsse von Sammy mit den wahrscheinlich dunkelsten Augenringen östlich des Atlantiks!
    "Ich trag´ Glück im Blick"
    Krümel (*5/10) Männlein (*11/97) und Mausi (*7/96)



    Meine Binomette ist Synjutt

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    AW: Das leidige Thema: abstillen eines 2jährigen..

    Mein Zweitgeborener war auch ca 2 Jahre alt, als ich ihn endgültig abgestillt hab. Er würde wohl noch ewig weiterstillen, wenns nach ihm ginge

    Zuerst hab ich mit ca 20 Monaten das nächtliche Stillen abgestellt, weil ich es nicht mehr gepackt hab. Er hat nach einer Verkühlung, wo ich ihn wieder mehr nach Bedarf stillen liess, dann auch 5-6x nachts trinken wollen. Jedesmal, wenn er aufgewacht ist, wollte er trinken und wurde ziemlich unleidlich, wenn ich versuchte, ihm nichts zu geben. Irgendwann ging das einfach nicht mehr für mich. Ich hab zuerst versucht, das Stillen nachts auf 1x zu reduzieren, hab dann aber gemerkt, es ist klarer, wenn ich ihm gar nichts gebe nachts. Ich hab ihn dann mit Schlafliedern beruhigen können - was mich erstaunte! Es war ein paar Nächte mühsam, aber es ging.

    Ein paar Monate später hab ich das Stillen tagsüber dann sehr eingeschränkt auf nur mehr vorm Einschlafen (Mittagsschlaf und abends) und dann nur mehr abends. Und irgendwann stellte ich ihn vor die Wahl: entweder er kann mit seinem grossen Bruder ein Buch vorgelesen bekommen, was er sehr gern wollte, oder Mamamilch trinken. Ein paar Tage lang war er hin- und hergerissen und hat sich 5x umentschieden, irgendwann aber wollte er lieber beim Vorlesen dabei sein.

    Das Ritual behielten wir dann bei bzw bauten es insofern aus, dass dann der Papa auch zum Schlafen legen eingesetzt werden konnte.

    Ich glaub, was bei uns zumindest das Wichtigste war, war, dass ich bei meinem Entschluss geblieben bin und mich nicht wieder von ihm überreden liess. Hart bleiben also, auch wenns schwer fällt. Bei einer Freundin hats ca 7 Nächte gedauert (das nächtliche Abstillen), bei uns weniger. Das gänzliche Abstillen ging fast leichter, bild ich mir ein.

    Jetzt, zu Ostern wurde der Schnuller an den Osterhasen weitergegeben. Auch ein Meilenstein, der mir Bauchweh bereitete. Umsonst! Er hat zwar immer mal wieder danach gefragt ein paar Tage lang, aber ihm nicht nachgeweint oder nachts aufgewacht, weil er ihn nicht hatte. Auch das Einschlafen geht - manchmal dauerts halt etwas länger, aber das ists mir wert.

    Jedenfalls: dabei bleiben, wenn du den Entschluss gefasst hast!!! Es lohnt sich!!! Alles Gute!
    "Erwachsene verstehen nie etwas und für Kinder ist es ermüdend, ihnen immer und ewig Dinge zu erklären." (Der kleine Prinz, A. de Saint Exupéry)

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    AW: Das leidige Thema: abstillen eines 2jährigen..

    sammy, möchtest du ihn den jetzt ganz abstillen oder willst du ruhiger und entspannter und mehr nach deinen regeln stillen?

    hab ich immer noch nicht so ganz verstanden, sorry.

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    AW: Das leidige Thema: abstillen eines 2jährigen..

    und du hast eine pn.

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    AW: Das leidige Thema: abstillen eines 2jährigen..

    Hm, hat er schon mal auswärts allein übernachtet, bzw. wäre das für kurze Zeit eine Option?
    Now, bring me that horizon.

    Mein Avatar zeigt Euch Smashie. - Sie wurde nur 3 Jahre alt.

    Sie kam als Streuner mit einem Trichter um die Beine, den sie sich dann selbständig ausgezogen hat.
    NYC's ACC platzierte sie auf der berüchtigten **Kill List**
    Kein Foster - keine Rettung.
    Smashie starb am 17.09.2016.
    Ihre grünen Funkelaugen gibt's nicht mehr.
    Sie war eine sehr liebe, menschenliebende zarte Fee.

    Es ist ein Privileg die tägliche **Kill List** zu bekommen.

  6. Moderation

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    AW: Das leidige Thema: abstillen eines 2jährigen..

    Könntest du mal für ein paar Tage wegfahren?
    A reader lives a thousand lives before he dies... The man who never reads lives only one.
    (George R. R. Martin)

    Moderation von:
    Alle Jahre wieder... ---------- -Rezeptideen und Rezepte für Kinder----
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    AW: Das leidige Thema: abstillen eines 2jährigen..

    hmmm, ich finde das "feige", sich dann einfach zu verkrümeln.

    weinen wird das kind eh,ob es jetzt die mutter macht oder der vater oder im schlimmsten fall auch noch oma und opa.

    die stillbeziehung soll beendet werden. dies entscheidet die mutter, das kind ja in diesem falle nicht.

    das ist ja schon schwierig genug zu vestehen.

    dann geht die mama aber auch noch einfach komplett weg?

    finde ich zu heftig für das kind.


    außerdem finde ich, daß ICH als entscheider auch das ganze mittragen muss. sprich, ich muss verständnis dafür aufbringen, daß meine entscheidung auf wenig gegenliebe stößt, ich muss da sein und mit meinem kind gemeinsam das ganze durchstehen, ich muss ihm helfen dabei.


    alles andere würde sich für mich nicht richtig anfühlen.


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    AW: Das leidige Thema: abstillen eines 2jährigen..

    Ich habe meine Tochter mit ca 16 Monaten abgestillt. Zuletzt wurde sie nur noch 3 mal gestillt. Ich habe ihr erklärt die Mamamilch sei gleich leer. Innerhalb von 2 Wochen hab ich kontinuierlich eine Milchmalzeit nach der anderen abgesetzt, in dem ich ihr immer schon am Tag zuvor gesagt habe, es sei nun das letzte Mal, und die Mamamilch sei eben morgen leer. Nur beim ersten Mal gab es etwas Protest. Danach ist es erstaunlich einfach gelaufen. Bei einem 2jährigen könnte ich mir vorstellen, dass er versteht was "leer" heiBt.

    LG
    Elisa 10
    Tigerlili, 09.03.10 und Häschen 27.01.2013

  9. Moderation

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    AW: Das leidige Thema: abstillen eines 2jährigen..

    Sammy, eine Freundin von mir hat es mit ihrer (schon etwas über 2jährigen) Tochter so gemacht:

    Sie hat sich mit Edding rote Punkte auf die Brust gemalt und hat ihrer Tochter erzählt, dass die Brust krank ist und die Milch deswegen nicht mehr gut ist. Die Tochter - nicht dumm - wollte zwar Salbe drauftun , aber als das dann auch nicht geholfen hat und die Punkte immer noch da waren (meine Freundin hat sie immer wieder nachgemalt), hat sie akzeptiert, dass man die Milch einfach nicht mehr trinken kann.

    Fand ich total lustig - und effektiv war's auch noch!

    Ansonsten - wenn es nur um nachts geht, dann fänd ich es schon auch ganz sinnvoll, es mal damit zu versuchen, dass der Papa ihn nachts trösten muss. Du musst ja nicht gleich tagelang wegfahren, nur halt nachts woanders (im Gästezimmer oder so) schlafen und dich nicht mucksen, wenn er aufwacht. Oft ist es ja dann so, dass das Interesse am Tage auch nachlässt, wenn nachts nicht mehr gestillt wird.

    Viel Erfolg!

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    AW: Das leidige Thema: abstillen eines 2jährigen..

    Interessantes Thema, das mich zur Zeit auch beschäftigt. Junior ist 14 Monate alt und wird zum Einschlafen mittags und abends sowie unzählige Male nachts gestillt. Ich würde sehr gerne abstillen, habe auch schon verschiedene Anläufe versucht, leider bisher ohne dauerhaften Erfolg. Er mag aber auch leider keine andere Milch trinken, egal welche ich da angeboten habe. Und gerade nachts wird er regelrecht aggressiv, wenn er nicht an die Brust darf. Die stattdessen angebotene Wasserflasche fliegt mir dann regelrecht um die Ohren und er reißt an meinem T-Shirt um ans Ziel zu kommen.

    Eine Freundin von mir meinte, dass das logisch wäre, weil er ja bei mir die Milch riecht und es total fies ist, wenn er dann keine kriegt. Keine Ahnung, ob das stimmt, aber ich habe schon von mehreren gehört, dass wenn abgestillt werden soll, andere (Vater, Oma etc.) die Nachtschicht übernehmen sollen. Und ich habe beobachtet, dass mein Kind bei anderen anders reagiert als bei mir. Bei meiner Mutter z.B. kann er nämlich auch so ins Bett gelegt werden, bei mir hingegen will er an die Brust. Unter dem Gesichtspunkt könnte ich mir vorstellen, dass es für das Kind leichter ist, wenn jemand anderes übernimmt.

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